Lokale News

Zermatt: Partnerschaft bis 2021 verlängert

RRO - 21. September 2018 - 8:24
Liebhaber der Freilichtspiele Zermatt dürfen sich freuen. Bis ins Jahr 2021 sind diese gesichert.

Mit The Matterhorn Story und Romeo und Julia am Gornergrat konnten die Freilichtspiele Zermatt das Sommerangebot 2015 und 2017 bereichern und viele Gäste in die Destination holen. Das Freilichttheater auf dem Riffelberg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Höhepunkt im Eventkalender der Destination etabliert. Nun steht fest: zwei weitere Austragungen sind gesichert.Die Einwohnergemeinde Zermatt, Zermatt Tourismus und die Freilichtspiele Zermatt haben gemäss Mitteilung eine entsprechende Partnerschaft bis ins Jahr 2021 besiegelt. Auch die Gornergrat Bahn habe ihre Unterstützung wiederum zugesichert. Die finanzielle Unterstützung und die Kommunikationsleistungen vonseiten Zermatt Tourismus und der Einwohnergemeinde Zermatt wird mit Geldern aus dem Event-Pool gedeckt.Das dritte Zermatter Freilichttheater unter der Leitung von Livia Anne Richard thematisiert die Geschichte von Lucy Walker, der ersten Frau am Matterhorn. Zwischen dem 11. Juli und dem 1. September kommenden Jahres sind 31 Vorstellungen geplant. Voraussichtlich im November startet der Vorverkauf./ip
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Ein kräftiger Wind bläst uns um die Ohren

http://www.1815.ch - 21. September 2018 - 8:23
Kurz vor dem astronomischen Herbstanfang am Sonntag bläst uns bereits am Freitag ein kräftiger Wind um die Ohren. In der Nacht auf Montag kocht es dann in der Wetterküche, wenn Ex-Florence die Schweiz streift.
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Oberwallis: "Soziale Kontakte sind das A und O"

RRO - 21. September 2018 - 7:36
Der 21. September steht weltweit im Zeichen der Alzheimer-Kranken und der Menschen mit einer Demenzerkrankung. rro will deshalb Fragen vom Spezialisten beantwortet haben.

Die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam machen. Das ist das Ziel des Welt-Alzheimertags, welcher jedes Jahr am 21. September stattfindet. Alzheimer ist eine Krankheit, die in der Gesellschaft zentral bleiben wird. Bis ins Jahr 2050 rechnen Forscher damit, dass weltweit bis zu 115 Millionen Menschen an chronischer Vergesslichkeit leiden. Alzheimer und Demenz sind die zwei häufigsten Begriffe, welche mit dem Leistungsabbau des Gehirns in Verbindung gebracht werden. "Eine Demenzerkrankung kann nicht geheilt, aber verlangsamt werden. Das Schlimmste für einen schnellen Verlauf der Krankheit ist die soziale Vereinsamung. Soziale Kontakte sind das A und O", erklärt Dr. Jan Charvat, Leiter Abteilung Geriatrie am Spitalzentrum Oberwallis, im rro-Interview. Sind Demenzerkrankungen im Wallis im Vergleich zu anderen Landesteilen mehr verbreitet? "Nicht im geringsten. Wir bewegen uns im Durchschnitt der Schweiz", so Charvat. Aktuell sind landesweit 148'000 Menschen an Demenz erkrankt. Das kostet die Schweiz jährlich um die sieben Milliarden Franken./bj
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Visp: Das schönste Weihnachts-Deko-Schaufenster ist ...

RRO - 20. September 2018 - 21:29
Visp Gewerbe und Tourismus sucht auch heuer das schönste Weihnachts-Deko-Schaufenster. Mit dieser Aktion versucht der Verbund Kunden in die Innenstadt zu locken.

Dieses Jahr gibt es in Visp zwei Sonntagsverkäufe. Laut Mitteilung von Visp Gewerbe und Tourismus haben Interessierte so am 16. und am 23. Dezember die Chance, Kommissionen zu erledigen. Des Weiteren führt der Verbund in diesem Jahr einen Wettbewerb zur Belebung der Innenstadt durch. Dabei können Passanten das schönste Weihnachts-Deko-Schaufenster küren. Interessierte Betriebe können sich bis am 26. Oktober anmelden. Danach sind die Teilnehmer aufgefordert, ihr Schaufenster zu fotografieren. Die Passanten oder auch Kunden können daraufhin die entsprechenden Schaufenster bewerten. Für sie könnte es sich lohnen. Es winken Preise im Gesamtwert von über 2000 Franken./hm
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Riederalp/Bettmeralp: Wolf ausserhalb des Abschussperimeters gesichtet

RRO - 20. September 2018 - 21:17
In diesen Tagen ist ein vermeintlich gesuchter Wolf mit der Bezeichnung M82 mehrmals in der Aletschregion ausserhalb des bewilligten Abschussperimeters aufgetaucht.

Wie der Walliser Bote am Donnerstagabend berichtete, ist ein Grossraubtier in der Region rund um die Riederalp, die Bettmeralp und das Fieschertal gesichtet worden. Dies bestätigte der Walliser Jagdchef Peter Scheibler gegenüber der Regionalzeitung. Es handelt sich dabei vermutlich um das Grossraubtier mit der Bezeichnung M82. Seit rund zwei Wochen versucht die Wildhut im Goms mit der Hilfe von 50 Patentjägern das Tier zu erlegen. Hierfür haben sie eine Spezialbewilligung. Allerdings sei das Tier genau ausserhalb des Abschussperimeters aufgetaucht. So konnten die Jäger keine Schüsse auf das Grossraubtier abgeben./hm 
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Raron: Wichtiges Kapitel für die IG Quecksilber abgeschlossen

RRO - 20. September 2018 - 20:53
Am Donnerstagabend hielt die IG Quecksilber ihre vierte Generalversammlung in Raron ab. Dabei konnten die Verantwortlichen ein positives Fazit des letzten Jahres ziehen.

Die vierte Generalversammlung der Interessengemeinschaft Quecksilber in Raron war am Donnerstagabend weniger gut besucht als noch in anderen Jahren. "Dies ist ein gutes Zeichen", sagte der Co-Präsident Norbert Salzgeber im rro-Interview. Im letzten Jahr konnte man sich mit der Lonza und dem Kanton in wichtigen Punkten einigen. Über die Kostenübernahme bezüglich der Sanierung der quecksilberverschmutzten Böden in Visp, Raron, Baltschieder und Niedergesteln fanden die involvierten Parteien so eine Einigung. Trotzdem bleiben für die IG wichtige Fragen offen. "Nach wie vor beharren wir auf eine vollständige Entschädigung für diverse Ausfälle, beispielsweise in Gärten." Im Grossen und Ganzen zeigten sich die Verantwortlichen aber in Raron sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Ein Vortrag von Marco Perrig und Stefan Schwestermann von der Dienstelle für Umwelt über die Folgen einer Eintragung in die Bodendaten-Datei rundeten die Veranstaltung ab./hm
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Zürcher Archikturbüro gewinnt Projektwettbewerb

http://www.1815.ch - 20. September 2018 - 20:11
Mit dem Neubau eines neuen Primarschulhauses reagiert die Gemeinde Naters auf die wachsende Bevölkerung und die steigenden Schülerzahlen.
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Gommer Wolf entzieht sich den Jägern

http://www.1815.ch - 20. September 2018 - 19:59
In der Region Riederalp und Bettmeralp ist in diesen Tagen mehrmals ein Wolf gesichtet worden. Just in jenem Gebiet, für das die Abschussverfügung des Kantons nicht gilt.
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Monthey: 60-Millionen-Franken-Projekt in Zürcher Händen

RRO - 20. September 2018 - 19:57
Die Gebäude des medizinisch-pädagogischen Zentrums La Castalie in Monthey müssen modernisiert und ausgebaut werden. Den Architekturwettbewerb gewann eine Zürcher Firma.

Die Institution "La Castalie" betreut in Monthey und Siders rund 200 Menschen mit einer mentalen oder einer Mehrfachbehinderung. Nun müssen die Verantwortlichen die Infrastruktur in Monthey ausbauen und modernisieren. Die Gründe sind die Sicherheit, die Energieeffizienz sowie auch Anpassungen der Betreuungsstandarts für Menschen mit einer Behinderung. Um Familien zu entlasten, sind zusätzliche Krippenplätze vorgesehen.Die Kosten dieses Vorhabens schätzen Experten laut Mitteilung des Kantons auf 60 Millionen Franken. Ein Architekturwettbewerb sollte bei der Wahl des Architekten Klarheit bringen. Nun steht der Sieger fest: Das Büro Ken Architekten BSA AG aus Zürich erfüllte gemäss der Jury von allen 22 Eingaben die vier Kriterien am besten. Die Juroren haben des Weiteren drei Projekte ausgezeichnet. Die Arbeiten sollen demnach im Jahr 2020 beginnen und zwischen 2024 und 2026 abgeschlossen werden./hm
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Naters: Projekt Froschkönig setzt sich durch

RRO - 20. September 2018 - 17:01
Im Rahmen des Projektwettbewerbs zum Neubau des Primarschulhauses Bammatta in Naters machte das Projekt Froschkönig das Rennen. Es überzeugt in seiner Idee des Schulhaus-Pavillons.

Aufgrund der stetig steigenden Schülerzahl ist ein Neubau des Primarschulhauses in Naters schon länger Thema. Nun wird das Projekt konkret. Der Standort: Das Quartier Bammatta beim heutigen OS-Schulhauskomplex. Das Siegerprojekt: Froschkönig. Doch die Verantwortlichen müssen den Frosch nicht erst küssen um zu sehen, ob er sich dann auch wirklich verwandelt. Die Projektleiter haben die Details am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Eckdaten: Dreigeschossig, im Zentrum befindet sich ein abgeschlossenes Treppenhaus. Eine Lernloggia bietet gemäss den Projektleitern einen attraktiven und vielseitig nutzbaren geschützten Aussenraum an, dies als Ergänzung zu den Unterrichtsräumen. Das Projekt überzeugt gemäss den Verantwortlichen in seiner Idee des Schulhaus-Pavillons und besticht durch seine freie Setzung der Zugänge und Aussenplätze. Die neue attraktive Durchlässigkeit des Areals binde die Schule auf attraktive Weise in das Dorf ein. Nicht zuletzt besticht der geplante Neubau durch erneuerbare Materialien. Nach der Prämierung des Siegerprojekts wird dieses nun an den Gemeinderat zur empfohlenen Weiterbearbeitung abgegeben.Mit der Realisierung der zehn Schuleinheiten besuchen künftig zusätzlich 250 Schüler die Primarschule. Dies entspricht einer Verdopplung der jetzigen Schülerzahlen. Gemäss Schuldirektor Kilian Summermatter wird die Schülerzahl in Naters auch künftig steigen. Er wagt eine Prognose: "Bis Mitte der 20er-Jahre können wir mit der neu gebauten Infrastruktur bestehen." Der neue Campus ist jedoch so geplant, dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Erweiterungsbau möglich wäre. "Vier Schuleinheiten könnten relativ einfach angebaut werden bei Bedarf", sagt Summermatter./ip
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Fussball: Zeitplan für dritte Cuprunde steht fest

RRO - 20. September 2018 - 16:18
Nun sind Datum und Uhrzeit der dritten Runde des Schweizer Cups bekannt. Die Walliser treffen am 1. November um 20.15 Uhr im Kybunpark auf St. Gallen.

Am Donnerstag, 1. November, spielt der FC Sitten in der dritten Cuprunde auswärts gegen St. Gallen. Gemäss Mitteilung setzt der Club auch bei diesem Spiel auf die Unterstützung der Fans. So dass das Pokalabenteuer weitergeht./ip
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Bund soll Grimseltunnel ins Bahninfrastrukturprogramm aufnehmen

http://www.1815.ch - 20. September 2018 - 16:04
Der Bund soll die Mittel für einen 22 Kilometer langen Tunnel zwischen dem östlichen Berner Oberland und dem Wallis im nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur einstellen. Diese Forderung hat am Donnerstag ein breites Unterstützungskomitee aus Politik, Wirtschaft und Verbänden bekräftigt.
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Münster: Neuorganisation der Energieregion Goms

RRO - 20. September 2018 - 15:53
Die Energieregion Goms festigt ihre Strukturen in einem neuen Trägerverein. Die Ziele und der Zweck bleiben auch künftig die gleichen.

Projekte im Energiebereich umsetzen und so die Nutzung lokaler erneuerbarer Energieressourcen fördern und wo möglich unnötigen Energieverbrauch reduzieren. Dies sind die Ziele des Trägervereins der Energieregion Goms. Seit zehn Jahren setzt das Goms neben Tourismus, Landwirtschaft und heimischer Industrie mit dem Bereich Energie auf ein zusätzliches Standbein. Die Neuorganisation ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein. Mitglieder des neuen Vereins sind die Gemeinden der Region, dieTourismusorganisationen und die Energieversorger. Damit wird gemäss Mitteilung die private Initiative nun in eine neue Struktur mit starker Verankerung inder Energiebranche, den Gemeinden und im Tourismus überführt. Damit sollenZusammenarbeit und Austausch innerhalb der Region intensiviert werden.Präsidentin des Vereins ist Monika Holzegger, Verwaltungsratspräsidentin Obergoms Tourismus AG. Als Vizepräsident unterstützt Dominik Kummer, Geschäftsführer des EW Obergoms. Von Seiten Gemeinden sind die drei Gemeindevizepräsidenten Francesco Walter aus Ernen, Reinhard Zumkehr aus Fiesch und Reinhard Ritz aus der Gemeinde Goms im Vorstand./ip 
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Mörel-Filet: Eine Plattform für regionale Künstler

RRO - 20. September 2018 - 15:07
Im Gemeindezentrum Seidenmatte bietet Mörel-Filet neu kostenlose Kunsträumlichkeiten an. Für Aussteller und Gemeinde eine Win-Win-Situation.

Nach der Komplettrenovierung des Gemeindezentrums Seidenmatte in Mörel-Filet vor zwei Jahren erhält die Lokalität neuen Glanz von Innen. Denn die öffentlich zugängigen Bereiche werden künftig für die Kunst reserviert. "Früher war das Seidenmatte ein Schulhaus. Dadurch stehen uns grosse Gänge zur Verfügung", erklärt Gemeinderat Jean-Claude Kummer. "Dort, im Gemeindesaal oder dem Treppenaufgang wollen wir nun regionalen Künstlern die Möglichkeit bieten, ihre Werke kostenlos zu zeigen." Dies bringe für beide Partien Vorteile. "Der Aussteller gelangt an ein breiteres Publikum und wir können uns über eine Verschönerung des Gemeindezentrums freuen", sagt Kummer weiter. Den Auftakt macht Alexandra Imhof. Die Malerin aus Mörel-Filet eröffnet ihre Ausstellung mit einer Vernissage am Freitagabend./vi
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Sitten: Auto und autonom fahrender Bus stossen zusammen

RRO - 20. September 2018 - 14:54
Der Betrieb der autonom fahrenden Busse in Sitten ist unterbrochen. Dies wegen eines leichten Zusammenstosses eines fahrenden Autos mit einem Smart Shuttle. Verletzte gab es keine.

Am Donnerstagmorgen stiess ein Smart Shuttle in Sitten mit einem langsam fahrenden Auto zusammen. Seither ist der Betrieb der beiden automatisierten Fahrzeuge unterbrochen. Gemäss Mitteilung gab es keine Verletzten und die Schäden an den Fahrzeugen sind sehr gering. Beim Shuttle wurde die Farbe der Karosserie auf der vorderen linken Seite zerkratzt, beim Auto der rechte hintere Flügel leicht eingedrückt. Es ist noch nicht klar, wer für den Zusammenstoss verantwortlich war. Die Verantwortlichen untersuchen den Grund für den Zwischenfall. Der Versuch mit selbstfahrenden Bussen läuft in Sitten seit Juni 2016./ip
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BLS befördert das 50-millionste Auto durch den Lötschbergtunnel

http://www.1815.ch - 20. September 2018 - 14:47
Am Donnerstag hat die BLS am Lötschberg das 50-millionste Auto verladen. Zurzeit saniert das Bahnunternehmen für rund 105 Millionen Franken den Lötschberg-Scheiteltunnel. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende 2022 abgeschlossen werden können.
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Eishockey: Unterstützung für den EHC Visp

RRO - 20. September 2018 - 14:29
Der SC Bern gibt Esbjörn Leiv Fogstad Vold leihweise an den EHC Visp ab. Der Stürmer stand bereits in der letzten Saison für die Löwen auf dem Eis.

Der SC Bern leiht den Stürmer Esbjörn Leiv Fogstad Vold erneut an den EHC Visp aus. Der Norweger mit Schweizer Lizenz stand bereits während der vergangenen Saison bei 34 Spielen für die Visper auf dem Eis. Er erzielte 7 Skorerpunkte. Laut Mitteilung reagieren die Verantwortlichen mit dieser Verpflichtung auf die verschiedenen Verletzungen, welche aus den letzten zwei Spiele resultierten./hm
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Bern/Wallis: 50-Millionen-Grenze geknackt

RRO - 20. September 2018 - 14:28
Am Donnerstag hat die BLS das 50-millionste Auto auf Schienen durch den Lötschberg verladen. Um diese Verbindung aufrechtzuerhalten, saniert die BLS die Fahrbahn des Tunnels.

Genau um 13.10 Uhr ist es am Donnerstag in Kandersteg passiert. Der 50-millionsten Autofahrer fährt in Kandersteg auf den BLS-Autoverlad. Nach einer Viertelstunde durfte der Fahrer am Südportal in Goppenstein einen Hotel-Gutschein entgegennehmen. Seit 1960 transportiert die BLS fahrplanmässig Autos auf Schienen durch den Lötschberg. 1,2 Millionen Autos sind es durchschnittlich pro Jahr. Um diese Verbindung zwischen Nord und Süd weiterhin zu gewährleisten, saniert das Bahnunternehmen zurzeit für rund 105 Millionen Franken den Lötschberg-Scheiteltunnel. Die 40-jährige Fahrbahn aus Holzschwellen und Schotter hat gemäss den Verantwortlichen ausgedient. Eine neue Fahrbahn aus Beton werde für eine ruhigere Fahrt und einen günstigeren Unterhalt sorgen. Während der vierjährigen Bauzeit ist der Autoverlad in Betrieb. Dadurch müssen die Arbeiten etappenweise ausgeführt werden und es kommt zu einem reduzierten Fahrplan. Intensive Bauarbeiten finden ab Ende Oktober statt. Die BLS bietet gemäss Schreiben bis Fahrplanwechsel im Dezember zwei Autozüge pro Stunde und Richtung an. Das Bahnunternehmen schliesst die Bauarbeiten voraussichtlich Ende 2022 ab./ip
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Wallis/Bern: Grimseltunnel - Wunschdenken oder bald einmal Realität?

RRO - 20. September 2018 - 14:08
Kommt er oder kommt er nicht? Der Grimseltunnel ist zwar in den Ausbauschritt 2030/35 des Bunds noch nicht aufgenommen, aber das Grimseltunnel-Komitee sieht eine reelle Chance.

Er soll fast 22 Kilometer lang sein, 15 Züge pro Tag pro Richtung durchlassen und 718 Höhenmeter bewältigen: Der Grimseltunnel. Ein multifunktionales Projekt, das laut Grimseltunnel-Komitee in sieben Jahren realisiert wäre und touristische wie auch wirtschaftliche Vorteile brächte. Konkrete Pläne und Ziele hat das Komitee am Donnerstagnachmittag in Bern präsentiert. Co-Präsident des Komitees Jean-Michel Cina: "Einerseits sichert er die Gästebeförderung während des ganzen Jahres, verbindet das gesamte Schweizer Bahnnetz und anderseits profitieren die jeweiligen Tourismusdestinationen davon." Die Schweizer Schmalspurbahnen sichern heute die Erschliessung der Alpen. Durch den Grimseltunnel könnten die Lücke zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis geschlossen werden, so die Verantwortlichen. Die Herausforderung des Projekts liegt in den verschiedenen Verfahren. Es wäre das erste Mal in der Schweiz, dass Bahnanlagen und Höchstspannungsleitungen in der gleichen Infrastruktur geregelt wären. "So können wir das Landschaftsbild schützen und zeitgleich ein Leuchtturm-Projekt für künftige Kombi-Anlagen sein", erklärt Cina. Jedoch ist das Projekt, wie auch der Vollausbau des Lötschbergbasistunnels, noch nicht im Ausbauschritt 2030/35 enthalten. Dies entscheidet das Parlament erst 2019. Bis dahin gilt es in Bundesbern erfolgreich zu lobbyieren, denn Swissgrid stimmt dem Projekt ohne die Aufnahme in den Ausbauschritt 2030/35 nicht zu. Einfach wird der Weg mit Sicherheit nicht. Bereits bei der Autobahnplanung A9 konnte keine Kopplung von Stromkabeln und Tunnel erfolgen. Dies soll sich beim Grimseltunnel nun ändern./sr
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Fiesch/Albinen: Zwei Konzerte der etwas anderen Art

RRO - 20. September 2018 - 14:03
Das neu gegründete Oberwalliser Quartett Classical crossover lädt am 23. September in Fiesch und am 6. Oktober in Albinen zu einem speziellen Konzert ein.

Die Pianistin Muriel Zeiter, der Posaunist Rudolf Hermann, der Geiger Xavier Moillen und der Perkussionist Daniel Locher - sie vier bilden neu das Quartett Classical crossover. Ihr Ziel ist es, ungewöhnliche Lieder verschiedener Stilrichtungen auf die Bühne zu bringen. "Von Jazz bis zu rockähnlichen Passagen bietet unser Programm eine breite Palette", sagte Muriel Zeiter im rro-Interview. Und dieses Repertoire möchten die vier Profimusiker auch einem Publikum präsentieren. Zu hören und zu sehen ist das Quartett am 23. September in Fiesch und am 6. Oktober in Albinen. "Das vorbereitete Programm ist für uns schwieriger Stoff. Wir mussten viel zusammen proben." Laut Zeiter seien die beiden Konzerte für die Besucher aber durchaus leichte Kost./hm 
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