Lokale News

Bezirksmusikfeste und Oberwalliser Musikfest abgesagt

http://www.1815.ch - 21. März 2020 - 10:48
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sagen verschiedene Musikverbände im Oberwallis ihre Musikfeste im Frühjahr 2020 ab.
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Kei Seich - Z'Hansrüedi chunnt 60

http://www.1815.ch - 21. März 2020 - 10:40
Er gilt als Walliser Kulturgut. Er ist ein Original und Stimmungsgarant für jedes Fest: Z'Hansrüedi. Am Samstag feiert der Liedermacher seinen 60. Geburtstag.
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Schöne Bilder, die weh tun

http://www.1815.ch - 21. März 2020 - 10:00
Seit dem vergangenen Montag gilt der Notstand. Und fast nichts ist mehr wie zuvor – die Woche in Bildern.
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Fussball: Bergdorf-Europameisterschaft im Spätsommer 2020

RRO - 21. März 2020 - 9:35
Die Bergdorf-Europameisterschaft 2020 wird verschoben und im Spätsommer vom 28. bis 30. August 2020 in Gspon stattfinden.

Das haben die Organisatoren des Fussball-Turniers der Alpen beschlossen. Angesichts der Auswirkungen der pandemischen Corona-Krise wird das europäische Bergdorf-Turnier erst gegen Ende August 2020 in der Ottmar-Hitzfeld-GsponArena oberhalb des Walliser Bergdorfes Gspon nahe Staldenried starten.In ausführlichen und gut bedachten Gesprächen mit den teilnehmenden Mannschaften, den Ausrichtern, Sponsoren, Unterstützern und mit medizinischen Fachleuten sowie den freiwilligen Helfern hat man sich entschieden, im Gegensatz zur UEFA EURO 2020, das Turnier nicht ausfallen zu lassen oder in das kommende Jahr zu verschieben.Alle beteiligten Bergdorf-Mannschaften haben sich damit einverstanden erklärt, die Spiele stattfinden zu lassen, sofern bis Ende August 2020 die dafür erforderlichen Bedingungen vorliegen. Gedacht ist dabei in erster Linie an die Gesundheit der Zuschauer, Spieler und Helfer aber auch auf die erforderliche Reise- und Bewegungsfreiheit innerhalb der beteiligten Länder./en
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Wallis: Kantonspolizei warnt vor Betrügern

RRO - 21. März 2020 - 7:17
In Italien gibt es vermehrt Betrüger, die während der Corona-Krise versuchen zu profitieren. Nun warnt auch die Kantonspolizei Wallis vor solchen.

Während der Corona-Krise hörte man aus Italien vermehrt von Betrügern, welche aus der momentanen Situation rund um die Corona-Krise Profit schlagen. Nun warnt auch die Kantonspolizei Wallis die Bevölkerung vor Betrügern, wie beispielsweise falschen Brand Instruktoren. Wie Markus Rieder, Chef der Einheit Kommunikation und Prävention bei der Walliser Kantonspolizei gegenüber rro kommunizierte, handle es sich dabei um Betrüger. Momentan werden offiziell keine Kontrollen durchgeführt. Man bitte die Bevölkerung um Vorsicht./bl
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Peru/Blatten: Oberwalliser sitzen in Peru fest

RRO - 21. März 2020 - 7:01
Mit drastischen Massnahmen reagiert Peru auf die Coronavirus-Pandemie. Der Oberwalliser Jean-Luc Bellwald und seine Reisebegleiterin Josi Stucky warten in Peru auf die Rückreise.

Seit Montag sind die Grenzen des südamerikanischen Staates vollständig geschlossen. Auch die Transportwege innerhalb Perus sind weitgehend zugemacht. Die Flüge sind eingestellt. Es herrscht Ausgangsverbot von Touristen und Einheimischen. Jean-Luc Bellwald aus Blatten befindet sich mit Reisegefährtin Josi Stucky zur Zeit in Cusco, im südlichen Halbteil Perus. Sie wartet auf einen Rückflug in die Schweiz. rro konnte Bellwald zur momentanen Situation in Peru befragen:Er habe vor Ort auch schon davon gehört, dass die Touristen nicht das Hotel verlassen dürfen. Sie hätten aber mit ihrem Hotel sehr viel Glück gehabt. Warmes Wasser, Heizung und Dusche, was in Peru nicht selbstverständlich sei. Vom Hotelbesitzer seien sie gut umsorgt und auch von zu Hause aus bekomme er und seine Kollegin gute Unterstützung. In den Spitälern sehe es nicht anders aus als sonst, da sich das Coronavirus in Peru noch nicht so stark verbreitet habe wie in Europa oder China. Natürlich sei die medizinische Versorgung der Spitäler nie vergleichbar wie jene aus Europa.Zur Zeit seien die beiden in ständigem Kontakt mit dem EDA und der schweizerischen Botschaft, um über die Rückreise informiert zu werden.Um sich die lange Wartezeit auf die Heimkehr zu verkürzen, skizziere er gerne und Josi knüpfe derweilen Armbänder./wl
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Naters: Kei Seich - Z'Hansrüedi chunnt 60

RRO - 21. März 2020 - 6:00
Er gilt als Walliser Kulturgut, ein Original und Stimmungsgarant für jedes Fest: Z'Hansrüedi. Am Samstag feiert der Liedermacher seinen 60. Geburtstag.

Eigentlich hätte man den Freudentag mit einem grossen Fest mit Familie, Freunden und Musik im Mosphit in Naters feiern wollen. Dies ist wegen der aktuellen Corona-Krise aber nicht möglich. "Schade", meint Z'Hansrüedi im rro-Interview, "aber natürlich kann ich das verstehen." So verbringe er den Tag zu Hause mit seiner Frau Karin, die ihn mit einem feinen Essen verwöhnen wolle.Wünsche zum 60. Geburtstag hat er nicht viele. "Gesundheit und Zufriedenheit, das reicht mir schon völlig", so der Alleinunterhalter. "Ich hoffe, dass mich diese Corona-Krise nicht zu fest herunterzieht, aber da mache ich mir eigentlich nicht so Sorgen. Ich bin ja schliesslich ein Optimist."Gedanken macht sich Z'Hansrüedi schon. Seine ganzen Auftritte sind bis auf Weiteres abgesagt. Deshalb wisse er auch noch nicht, ob das Ersparte für ein neues Album ausreiche. "Zeit für neue Lieder zu komponieren, hätte ich ja jetzt", meint er lachend. "So richtig in Stimmung bin ich allerdings nicht." Verständlich. Trotzdem versuchen er und seine Frau Karin, den Tag zu geniessen./ba
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Sitten: 100 Franken Busse für Corona-Sünder

RRO - 21. März 2020 - 5:49
Die Kantonspolizei Wallis will die Einhaltung der verschärften Kontaktregeln konsequent kontrollieren. Gruppen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum riskieren eine Ordnungsbusse.

Weil die bisherigen Massnahmen und das Abstandhalten noch zu wenig konsequent befolgt werden, hat der Bundesrat am Freitag die Kontaktregeln verschärft. Ansammlungen mit mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind seit Mitternacht verboten, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen.Bei Versammlungen von unter fünf Personen ist gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten."Bei Missachtung der neuen Kontaktregeln droht eine Ordnungsbusse von 100 Franken", sagte Markus Rieder, Chef der Einheit Kommunikation und Prävention bei der Walliser Kantonspolizei, am Freitag auf Anfrage. Wiederholte Verwarnungen brächten nämlich nichts. Die Kontrollen würden im Rahmen des bundesrätlichen Auftrags konsequent fortgeführt. Eine personelle Aufstockung sei dafür aber nicht vorgesehen."Wir haben bereits Verstärkung erhalten", sagte Rieder mit Blick auf die Mithilfe der Gemeindepolizeien und der Militärpolizei bei den Kontrollen. Die Führung bei diesen gemeinsamen Aktionen obliege der Kantonspolizei.Die verschärften Kontaktregeln gelten auch für das Baugewerbe. Arbeiter müssen demnach Abstand halten zueinander und sich nicht in Gruppen über fünf Personen aufhalten. Man habe sich mit den Gewerkschaften geeinigt, dass man sich strikte an die neuen Vorgaben des Bundesrats halten werde, heisst es seitens des Walliser Baumeisterverbands. Auch im Wallis wurden in den letzten Tagen Stimmen laut, die eine Einstellung sämtlicher Bautätigkeiten forderten, wie dies in anderen Kantonen bereits der Fall ist.Nun wird also weitergebaut. Ob sich die Massnahmen auf einer hektischen Grossbaustelle mit dutzenden Arbeitern von mehreren Firmen auch in der Realität umsetzten lässt, wird sich indes zeigen. Deshalb fordern die Sozialpartner auch vom Kanton, dass er Kontrollen durchführt und allfällige Verfehlungen wenn nötig mit der Schliessung der Baustelle bestraft./Franz Mayr
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100 Franken Busse für Corona-Sünder

http://www.1815.ch - 21. März 2020 - 5:40
Sitten | Die Kantonspolizei Wallis will die Einhaltung der verschärften Kontaktregeln konsequent kontrollieren. Gruppen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum riskieren eine Ordnungsbusse von 100 Franken – pro Person.
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Wallis: Reaktionen auf das Massnahmenpaket des Bundes

RRO - 20. März 2020 - 21:05
Der Bundesrat hat am Freitag sein Hilfspaket für die Schweizer Wirtschaft präsentiert. Es umfasst insgesamt 42 Milliarden Franken. So reagieren Walliser Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Der Bundesrat hat am Freitag sein Hilfspaket für die Schweizer Wirtschaft präsentiert. Es umfasst insgesamt 42 Milliarden Franken. Darin stehen 20 Milliarden für Überbrückungskredite zur Gewährleistung der Liquidität zur Verfügung. Des weiteren hat der Bund beschlossen, die Karenzfrist für Kurzarbeit abzuschaffen und neu kommen auch Lehrlinge, Temporärangstellte und Saisonniers in den Genuss der Kurzarbeit. Aber auch für Geschäftsführende Laden- und Restaurantbetreiber sowie deren Ehepartner ist eine Lösung gefunden worden.Christophe Darbellay, Staatsrat"Das Corona-Paket des Bundesrats ist pragmatisch. Viele Forderungen die wir mit der Tourismus-Branche anfangs März an den Bundesrat gestellt haben, wurden aufgenommen. Wir haben in den letzten Wochen viel Lobbyarbeit vom Staatsrat mit Hilfe der Parlamentarier und der Branchen geleistet. Das hat funktioniert. Dem Problem der Liquidität vieler Betriebe wurde durch einen Ausbau der Kurzarbeit und mit Bürgschaften entgegengewirkt. Eine Lösung für die Lehrlinge und die Selbstständigen ist endlich auf dem Tisch. Der Bundesrat lässt somit die Wirtschaft nicht im Stich. Der Kanton muss jetzt sehr rasch, d.h. anfangs nächster Woche, sein Massnahmenpaket als Ergänzung zum Bund schnüren. Wir hatten zum Teil sehr ähnliche Instrumente vorgesehen. Die Streichung von Wartefristen bei der Kurzarbeit war genau unsere Forderung vom 4. März. Das ist erfüllt. Ein guter Punkt. Noch wichtiger ist eine massive administrative Vereinfachung des Verfahrens für die Kurzarbeit. Über das Wochenende müssen wir die Details des Bundesratskonzepts studieren. Das ist entscheidend damit wir gegen 3000 Walliser Unternehmen, welche Kurzarbeit gefordert haben, zeitgerecht bezahlen können. Ich begrüsse vor allem die Lösungen des Bundesrats für die Selbstständigen. Das Problem der Mieten und Pachten ist nicht gelöst und schwierig. Der Bund studiert, der Kanton auch. Sollte der Bund nichts vorschlagen, können wir uns eine kantonale Massnahme überlegen."Roberto Schmidt, Staatsrat"Das Paket ist sehr breit gefächert und deckt viele Forderungen, die wir in den letzten Tagen an den Bund gestellt haben, ab. Die rund 42 Milliarden des Bundes werden aber kaum ausreichen, um alle geplanten Massnahmen zu finanzieren. Wichtig ist es, dass der Bund mit einem ersten Paket rasch reagiert hat. Viele Leute brauchen schon anfangs April finanzielle Unterstützung. Vor allem freut mich, dass der Bund auch die Selbständigerwerbenden, die Unternehmen, den Tourismus, die Kulturschaffenden und die Sportverbände nicht vergessen hat. Vielen Inhabern von kleinen Geschäften, die keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung erhalten, kann so rasch geholfen werden. Der Staatsrat wird jetzt die Bundesmassnahmen genau analysieren und schauen, wo wir noch Lücken haben, die wir mit einem kantonalen Paket füllen müssen. Die Streichung der Karenzfrist bei Kurzarbeit ist in einer solchen ausserordentlichen Situation sicher richtig. Jeder Tag ohne Verdienst kann für die Unternehmen und Angestellten zu einem Problem werden. Das Problem der Mieten und Pachten ist effektiv noch nicht gelöst und für viele Mieter von Geschäftslokalen ein existentielles Problem. Bei der Sozialhilfe wird die Miete der Privatwohnung berücksichtigt. Es muss auch für die Mieter von Geschäftslokalitäten eine ausserordentliche Lösung gesucht werden. Der Staatsrat hat in diesem Sinne der Taskforce einen Auftrag erteilt."Markus Schmid, Präsident Walliser Hotelierverband"Aus Sicht des Walliser Hotelierverbands sind mit dem Entscheid praktisch alle unsere Forderungen bezüglich Aufrechterhaltung der Liquidität erfüllt. Die Details müssen noch studiert werden. Bei neun Verordnungen, welche erlassen wurden, wird das noch einige Tage dauern. Eine abschliessende Bewertung kann erst dann erfolgen. Das grosse Problem liegt bei den 20 Milliarden Franken für Überbrückungskredite, die rasch gewährt werden. Wie ich eingangs erwähnt habe, erscheinen die Massnahmen bezüglich der Liquidität im Moment genügend. Allerdings braucht es ganz klar in einem zweiten Schritt auch Massnahmen, welche der zusätzlichen Verschuldung der Betriebe etwas entgegensetzt und für eine nachhaltige Entwicklung der Hotellerie und des Tourismus die Grundlagen schafft. So wird beispielsweise vom Kanton überlegt, ob die Amortisationen für NRP Kredite, welche momentan gestundet sind, erlassen werden sollen. Das Problem der Pachten und Mieten ist im Rahmen der Überbrückungskredite "gelöst". Auch hat der Bundesrat alle Parteien aufgefordert, miteinander zu sprechen und aufeinander zuzugehen. Wenn ein Restaurant wegen der Miete nicht überlebt, dann hat der Vermieter sicherlich ein grösseres Problem, einen Nachmieter zu finden."Beat Rieder, Ständerat"Eine genaue Analyse braucht etwas mehr Zeit. Die Entscheide wurden erst vor kurzem erlassen und mehrere Verordnungen müssen noch überprüft werden. Der Bundesrat hat zurecht nachgebessert und mit 40 Milliarden Franken ist er meines Erachtens kurzfristig auf der richtigen Seite. Wichtig bei diesem Paket ist schnelles und effizientes Versorgen von Unternehmen, Arbeitern und Märkte mit Liquidität. Überbrückungskredite sind enorm wichtig, damit unsere Unternehmen nicht nachhaltig Schaden nehmen. Die Bedingungen werden entscheidend sein und müssen mit den Gewinnausfallentschädigungen koordiniert sein. Zusätzlich hilft selbstverständlich eine Sistierung von Steuerforderungen, auch bei der Mehrwertsteuer von Seiten Kanton und Bund. Die Ausdehnung der Entschädigungsmöglichkeiten auf Saisonniers, Lehrlinge und vor allem Selbständige ist für unseren Tourismuskanton essentiell und entspricht unseren Forderungen. Ob die Massnahmen ausreichen, ist schwierig abzuschätzen. Es hängt von der Dauer der angeordneten Massnahmen ab und wie schnell wir zur Normalität zurückkehren können. Fürs erste dürfte eine gewisse Beruhigung für die schwer geschädigten Unternehmen gegeben sein."Franz Ruppen, Nationalrat"Stand Freitag spricht der Bundesrat Liquiditätshilfen von insgesamt 42 Milliarden Franken. Ob das ausreichen wird, wird sich weisen. Ich vermute nicht, aber ich begrüsse die Massnahmen. Auch, dass die Karenzfrist wegfällt und die Kurzarbeit generell ausgeweitet wird auf Lehrlinge, Temporäre und Befristete. Es zeigt aber auch, dass es für so ein Paket einen robusten Finanzhaushalt braucht. Einmal mehr bewahrheitet sich das Sprichwort: "Spare in der Zeit, so hast du in der Not." Nun muss möglichst unbürokratisch vorgegangen werden. Es ist sehr zu begrüssen, dass auch Selbständigerwerbende berücksichtigt und Härtefälle abgedeckt werden. Gleichzeitig muss überwacht werden, dass kein Missbrauch getrieben wird. Wichtig ist aber erstmal, dass geholfen wird. Nur mit Bürgschaften und Darlehen mit tiefem Zins ist das Problem aber nicht nachhaltig gelöst. Für gewisse Branchen wird es "A-fonds-perdu-Beiträge" brauchen. Denn Kleider und Schuhe können zu einem späteren Zeitpunkt gekauft werden, in der Gastronomie und im Tourismus können die Dienstleistungen im Sommer aber nicht doppelt angeboten werden um den Schaden zu verringern."Philipp Matthias Bregy, Nationalrat"Die Stossrichtung ist absolut richtig. Unbürokratische Hilfe ist nun das Credo Nummer 1. Und zwar für alle: Einzelunternehmer, Selbständigerwerbende, Lehrlinge, Grossunternehmen und so weiter. Wir müssen die Wirtschaft so gut wie möglich am Leben erhalten, damit sie nicht komplett abstirbt. Ich finde es gut, dass auch Überlegungen auf Einnahmensseite gemacht wurden, beispielsweise mit dem Zahlungsaufschub und den Sozialversicherungen. Generell müsste man sich überlegen, ob der Bund auf gewisse Gebühren und Steuern verzichten könnte, statt Gelder auszuschütten. Das wäre auch eine Variante. Es ist gut, dass der Bund Führungsverantwortung übernimmt und Unklarheiten bereinigt, damit die Kantone nicht einzeln vorpreschen. Andererseits muss der Bund die Kantone aber auch vorrangig kontaktieren und Rücksprache mit ihnen halten. Damit könnten Situationen wie die Hotelschliessungen, die der Walliser Staatsrat beschlossen und der Bundesrat kurz darauf aufgehoben hat, vermieden werden. Das war sehr unglücklich. Der Kanton Wallis hatte im Sinne des Tourismus zwar richtig entschieden, weil es den Hotels auch Kurzarbeit ermöglicht hätte."/Werner Koder
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«Kurzfristig ist der Bundesrat auf der richtigen Seite»

http://www.1815.ch - 20. März 2020 - 21:00
Der Bundesrat hat am Freitag sein Hilfspaket für die Schweizer Wirtschaft präsentiert. Es umfasst ingesamt 42 Milliarden Franken. Darin stehen 20 Milliarden für Überbrückungskredite zur Gewährleistung der Liquidität zur Verfügung. Des weitern hat der Bund beschlossen, die Karenzfrist für Kurzarbeit abzuschaffen und neu kommen auch Lehrlinge, Temporärangstellte und Saisonniers in den Genuss der Kurzarbeit. Aber auch für Geschäftsführende Laden- und Restaurantbetreiber sowie deren Ehepartner ist eine Lösung gefunden worden.
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Oberwallis: Bezirksmusikfeste und Oberwalliser Musikfest abgesagt

RRO - 20. März 2020 - 20:36
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation sagen verschiedene Musikverbände im Oberwallis ihre Musikfeste im Frühjahr 2020 ab.

Die Jugendmusik Wallis verbindet alle Jugendmusiken im Kanton und fördert jährlich mit einem kantonalen Jugendmusiktag das freundschaftliche Zusammentreffen des Musiknachwuchses. Der kantonale Jugendmusiktag im Juni in Naters ist aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Pandemie nun abgesagt. Eine Verschiebung in den Herbst 2020 oder Frühling 2021 ist in Abklärung. Die fünf Bezirksmusikverbände im Oberwallis sagen ihre Verbandsfeste im Mai und Juni ebenfalls ab. Hier eine Übersicht:- BMF Leuk in Leukerbad organisiert von der Musikgesellschaft Gemmi- BMF Westlich Raron in Raron organisiert von der Musikgesellschaft Echo Raronia- BMF Visp in Saas-Fee organisiert von der Musikgesellschaft Alpenrösli- BMF Brig in Mund organisiert von der Musikgesellschaft Bryscheralp- BMF Göms/östlich Raron in Münster organisiert von der Musikgesellschaft GalmihornDie einzelnen Verbände prüfen aktuell die Verschiebung der Anlässe um ein Jahr.Das Oberwalliser Musikfest 2020 in Lalden wird ebenfalls nicht stattfinden. Aufgrund des aktuellen Probeverbots, lässt es einen Wettbewerb im Juni nicht zu. Die organisierende Musikgesellschaft Lauduna Lalden wird das Verbandstreffen im Jahr 2021 durchführen.Die einzelnen Verbände treffen sich im Frühjahr 2020 zu einer Koordinationssitzung und informieren anschliessend alle Mitglieder über das weitere Vorgehen./wn
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Valaiscom offeriert MySports-Pro-Kunden monatliche Abogebühr

http://www.1815.ch - 20. März 2020 - 20:11
Durch die Streichung vieler Sportveranstaltungen entfallen auch viele Live-Übertragungen auf MySports. Dafür entschädigt die Valaiscom MySports-Pro-Kunden mit einer sofortigen Gutschrift.
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Oberwallis: WB-Karikaturist Gigal auf Platz drei des Nebelspalter Publikumpreises

RRO - 20. März 2020 - 20:03
Für Gabriel Giger, der auch die Freitags-Cartoons für den "Walliser Boten" zeichnet, ist es ein nationaler Erfolg. Gigal steht bei den besten Schweizer Pressezeichnern auf dem Podest.

Nationaler Erfolg für Gabriel Giger, der auch die Freitags-Cartoons für den "Walliser Boten" zeichnet. Gigal steht bei den besten Schweizer Pressezeichnern auf dem Podest.Überzeugt hat Giger mit einem Cartoon zum Klimastreik: "Weltweit streiken Schüler fürs Klima" erschienen am 1. Februar 2019 auf der letzten Seite des "Walliser Boten."/tma
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Gabriel Giger erzeichnet sich Platz drei des Nebelspalter Publikumpreises

http://www.1815.ch - 20. März 2020 - 20:00
Nationaler Erfolg für Gabriel Giger, der auch die Freitags-Cartoons für den «Walliser Boten» zeichnet. Gigal steht bei den besten Schweizer Pressezeichnern auf dem Podest.
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Unterstützungsmassnahmen zugunsten der Walliser Wirtschaft

http://www.1815.ch - 20. März 2020 - 19:46
Zahlreiche Walliser Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Folgen im Zusammenhang mit dem Coronavirus betroffen. Ein Entschädigungsprogramm, soll die angekündigten Massnahmen ergänzen.
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Brig: Valaiscom offeriert MySports-Pro-Kunden monatliche Abogebühr

RRO - 20. März 2020 - 19:38
Durch die Streichung vieler Sportveranstaltungen entfallen auch viele Live-Übertragungen auf MySports. Dafür entschädigt die Valaiscom MySports-Pro-Kunden mit einer sofortigen Gutschrift.

Aufgrund des reduzierten Sportangebots erlässt die Valaiscom bestehenden MySports-Pro-Kunden im März und April die monatliche Abogebühr. Zusätzlich erhalten diese Kunden einen Gutschein für Sky Show für drei Monate. Damit erhalten sie freien Zugang zu allen Inhalten des begehrten Streamingdienstes wie Serien,Filme und Dokumentationen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Monatsgebühren für März und April werden den betroffenen Kunden automatischgutgeschrieben. Sie brauchen also nichts weiter zu unternehmen. Für den dreimonatigen Zugang zu Sky Show erhalten sie über ihre registrierte E-Mailadresse einen Code, den sie selbständig aktivieren können./wn
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Wallis: Unterstützungsmassnahmen zugunsten der Wirtschaft

RRO - 20. März 2020 - 19:20
Zahlreiche Walliser Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Folgen im Zusammenhang mit dem Coronavirus betroffen. Ein Entschädigungsprogramm, soll die angekündigten Massnahmen ergänzen.

Der Bundesrat hat ein Hilfspaket von 32 Milliarden Franken geschnürt, um diewirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus zu mildern. Wie es in einer Mitteilung vom Kanton heisst, handelt es sich insbesondere um Unterstützung für Unternehmen in Form von Liquiditätshilfen, Ausweitung der Kurzarbeit und Vereinfachung der Prozesse, Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Selbständige und Angestellte, Unterstützung für Kultur, Sportorganisationen, Tourismus und Regionalpolitik sowie weitere Massnahmen im Bereich des Arbeitsgesetzes. Der Staatsrat, der sich stark beim Bund engagierte, nimmt diese Beschlüsse mit grosser Genugtuung zur Kenntnis, die insbesondere flexiblere Bedingungen für die Gewährung von Kurzarbeit bieten und den Kreis der potenziellen Begünstigten erweitern.Der Staat Wallis teilt die Besorgnisse der von dieser ausserordentlichen Lagebetroffenen Wirtschaftsakteure. Er ist sich bewusst, dass sie Unterstützungbenötigen, um den Fortbestand ihrer Unternehmen während und nach dieser Krisezu sichern. Am 10. März hat der Staatsrat eine Taskforce einberufen, die vomVorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, Christophe Darbellay,geleitet wird.Während den nächsten Tagen analysiert die Taskforce die vom Bund beschlossenen Massnahmen und unterbreitet der Regierung ihre Vorschläge. Diese erlässt anschliessend ein zusätzliches Massnahmenpaket./wn
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Wallis: Waschstation für jede Baustelle

RRO - 20. März 2020 - 19:09
Die Baustellen bleiben geöffnet. Der Hygiene wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Um die Vorschriften der Behörden einzuhalten, scheut man keinen Mehraufwand.

Wer darf noch arbeiten? Wer muss teils oder ganz schliessen? Die für den Kampf gegen das Coronavirus erlassenen Massnahmen sorgten zu Beginn der Woche für grosse Unsicherheit. Mit der Zeit zeichnet sich aber ein klareres Bild. Dies gilt auch für die Bauwirtschaft. Denn die Unternehmen dürfen ihre Baustellen weiterhin betreiben. Voraussetzung dafür ist jedoch die strikte Einhaltung diverser Vorsichts- und Schutzmassnahmen.Was das bedeutet, weiss Benno Imboden. Der Sicherheits- und Umweltdelegierte der Ulrich Imboden AG sagt: "Der Aufwand ist gross. Aber es gibt keine Alternative." Die Visper Bauunternehmung unterhält derzeit gleich mehrere Grossbaustellen. Jede davon verfügt inzwischen über eine eigene Waschstation, über fliessend Wasser, über Desinfektionsmittel sowie genügend Papierhandtücher. "Wir machen alles, was möglich ist, um die behördlichen Vorschriften einzuhalten", betont Imboden. Man habe die Mitarbeiter schon früh auf die Hygienemass­nahmen aufmerksam gemacht und aufgezeigt, wie man sich gründlich die Hände waschen sollte. "Täglich reinigen und desinfizieren wir auch Gemeinschaftsflächen wie Türgriffe, Aufenthaltsräume, Container oder WC-Anlagen", ergänzt ­Imboden. Die Beschaffung der Desinfektionsmittel bezeichnet der Sicherheitschef rückblickend als schwieriges Unterfangen. Schliesslich musste das Unternehmen auch das Per­sonal in der Administration, Chauffeure und Maschinisten mit genügend Desinfektionsmittel ausstatten. "Die Desinfektionsmittel auf den Baustellen nehmen wir am Abend jeweils wieder zurück in unseren Werkhof", erklärt Imboden. Die Absicht ist klar: Langfinger sollen aus der Initiative des Unternehmens keinen Profit schlagen können.Als weitere Massnahme gilt für die Angestellten auf der Baustelle, wo möglich Distanz zueinander einzuhalten. Imboden weiter: "Lässt es das Wetter zu, halten wir die Pausen zudem im Freien ab." Sei die Verpflegung im Container unumgänglich, müsse gestaffelt pausiert werden.Via Facebook hat sich auch ­Geschäftsleiter Olivier Imboden über den firmeneigenen Umgang mit der Coronavirus-Krise geäussert. So schrieb er etwa: "Den Grenzgängern wurden kostenlos Wohnungen und Zimmer zur Verfügung gestellt, damit eine Rückreise nach Italien verhindert wird. Alle Ita­liener mussten sechs Tage vor ihrem Arbeitsbeginn ins Wallis reisen. Nur ohne Symptome wurde ihnen der Zugang zur Baustelle gewährt." Es sei zen­tral, dass die Bauwirtschaft weiterarbeite, so Imboden. "Denn Gott behüte uns davor, dass die ganze Bauwirtschaft auch Kurzarbeit verlangt!"Klare Worte findet auch "bauenwallis", der Dachverband der kantonalen Bauwirtschaft. In einer Mitteilung weist er die ­Betriebe nochmals auf die penible Einhaltung der Mass­nahmen hin. Und: Kein Unternehmen dürfe auf eigene Ini­tiative seine Arbeit auf einer Baustelle aussetzen oder aufschieben. Denn damit würde es eine Verzögerung für die ­übrigen auf der Baustelle aktiven Berufsverbände verschulden und wäre gegenüber dem Bauherrn haftbar. Laut "bauenwallis" müsste das Unternehmen in diesem Fall auch die Verantwortung für die Bezahlung der Löhne der Arbeit­nehmer tragen und hätte bei einer Kurzarbeit keinen garantierten Anspruch auf allfällige Entschädigungen.Der Dachverband befindet sich gemäss eigenen Angaben in ständigem Kontakt mit den Behörden. So will man auch die Problematik, dass Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag derzeit keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben, nochmals auf Bundesebene diskutieren./msu
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Nach Bierkonsum: 20 Gäste eines Bar-Restaurants flüchten vor der Polizei

http://www.1815.ch - 20. März 2020 - 19:08
Die Walliser Staatsanwaltschaft hat am Freitag mittels Strafbefehl den Halter eines Bar-Restaurants im Mittelwallis wegen Widerhandlung gegen die COVID-19-Verordnung 2 verurteilt.
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