Lokale News

St. Niklaus: Schlussspurt beim Ausbau der Strasse nach Grächen

RRO - 19. April 2018 - 13:33
Während der letzten zehn Jahre hat die Gemeinde St. Niklaus die Verbreiterung der Strasse nach Grächen sukzessive vorangetrieben. Im Mai folgt nun der letzte Abschnitt.

Tourismusorte müssen gut erschlossen und die Verkehrswege den heutigen Zeiten angepasst sein. Einspurige Strassen sind somit oft nicht mehr optimal. Dies gilt auch für den Abschnitt zwischen St. Niklaus und Grächen. Während der letzten rund zehn Jahre haben darum die Gemeindeverantwortlichen von St. Niklaus und der Kanton Schritt für Schritt die Verbreiterung der Strasse umgesetzt. Nun steht der letzte Abschnitt bevor. Nach der Startsitzung am 26. April soll der Baubeginn gemäss Gemeindepräsident Paul Biffiger am 1. Mai erfolgen./zy
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Skialpinismus: Start Patrouille des Glaciers vorverschoben

RRO - 19. April 2018 - 13:22
Für das zweite Rennen der Patrouille des Glaciers werden sommerliche Temperaturen erwartet. Der Start der Rennen ab Zermatt und Arolla wird deshalb eine Stunde vorverschoben.

Das zweite Rennen der diesjährigen Patrouille des Glaciers ist in der Nacht von Freitag auf Samstag angesetzt. Aus Sicherheitsgründen hat das Kommando der Patrouille des Glaciers gemäss Mitteilung entschieden, sämtliche Starts der Rennen ab Zermatt und Arolla um jeweils eine Stunde vorzuverschieben. Somit findet der erste Start in Zermatt um 21 Uhr, in Arolla um 2 Uhr statt. Die ersten Läufer sollten am Samstag bereits gegen 6 Uhr in Verbier eintreffen.Nachdem das erste Rennen der Patrouille des Glaciers in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgreich durchgeführt werden konnte, hoffen nun auch die Patrouilleure des zweiten Rennens auf die offizielle Startfreigabe durch den Kommandanten. In Zermatt sind 460 Teams für die längere Strecke gemeldet, die sich über 53 Kilometer und beinahe 4000 Höhenmeter erstreckt. Für den Lauf ab Arolla sind 407 Teams gemeldet. Die Strecke bis nach Verbier weist eine Distanz von 26 Kilometer und 2000 Höhenmeter auf./en
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Neue Marketingstrategie aufgegleist

http://www.1815.ch - 19. April 2018 - 12:58
Die Sortenorganisation Raclette du Valais AOP möchte den Raclettekäse mit geschützter Ursprungsbezeichnung noch besser auf dem nationalen und internationalen Markt positionieren. Dafür wird die Organisation enger mit der kantonalen Marketingorganisation Valais/Wallis Promotion zusammenarbeiten.
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Bern: Motion von Nantermod erhält Zustimmung von Bundesrat

RRO - 19. April 2018 - 12:57
Der Bundesrat will Personenwagen als Anhänger von Arbeitsfahrzeugen zulassen. Er beantragt dem Parlament, die entsprechende Motion von Nationalrat Philippe Nantermod anzunehmen.

Personen, welche Baustellenfahrzeuge bedienen, brauchen häufig ein Fahrzeug, um sich nach Hause oder an den Arbeitsplatz zu begeben. Für diese Fahrten die gemieteten Baustellenfahrzeuge zu nutzen, ist nicht ideal. Gemäss FDP-Nationalrat Philippe Nantermod hätten deshalb einige Unternehmen vorgeschlagen, kleine Personenwagen als Anhänger mitzuführen. Das sei in anderen Ländern Europas üblich und ermögliche wesentliche Einsparungen, eine erhöhte Lebensqualität für das Baustellenpersonal und eine Verringerung der Abgase. Die geltende Regelung verbiete es jedoch, einen Personenwagen mit weissem Kontrollschild an ein Arbeitsfahrzeug mit blauem Kontrollschild anzuhängen. So verlangt Nantermod mittels Motion, Personenwagen als Anhänger von Arbeitsfahrzeugen zuzulassen. Der Bundesrat hat den Antrag auf Annahme der Motion am Donnerstag ohne Begründung veröffentlicht./sda/wh
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Siders: Der lange Weg in ein selbstbestimmtes Leben

RRO - 19. April 2018 - 11:27
Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmt leben können. Eine Vision, welche Tatsache werden soll. Die Schweiz - aber auch das Wallis - ist davon noch meilenweit entfernt.

Inklusion - ein viel diskutiertes und hochaktuelles Thema. Sie beschreibt das Recht, in der Gesellschaft mit den gleichen Freiheiten wie andere Menschen zu leben und uneingeschränkt am Gemeinschaftsleben teilnehmen zu können. Ein Ziel, welches die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verfolgt. Dieses Recht umfasst unter anderem die freie Wahl des Wohnorts. Aktuell haben jedoch viele Menschen mit Behinderungen zu wenig Alternativen, um eine solche Wahl treffen zu können.Um die Diskussion über das Thema Inklusion anzuregen und auch entsprechende Lösungsansätze zu erörtern, organisiert die Stiftung Emera in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit der Hes-so Valais/Wallis und dem Forum Handicap Valais/Wallis am Donnerstag in Siders zum zweiten Mal ein Forum. Dass das Thema bewegt, unterstreicht auch die Teilnehmerzahl. Mehr als 340 Personen versammeln sich am Donnerstagnachmittag in der Hes-so Valais/Wallis. Neben Referaten von Experten können Menschen mit Behinderungen am runden Tisch ihre Sichtweise äussern.Vor Beginn des Forums betonten die Verantwortlichen vor den Medien, dass die bisherigen Lösungsansätze und vorgeschlagenen Alternativen begrenzt seien. Die Schweiz - wie auch der Kanton Wallis - sei von Inklusion noch meilenweit entfernt. "Durch Foren, wie jenes am Donnerstag, zeigt aber auch das Wallis, dass das Thema hierzulande ernst genommen wird", sagte Claudia Wyer, Regionalleiterin  Oberwallis, Sozialberatung für Menschen mit Behinderung der Stiftung Emera./aa
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Steg-Hohtenn: Lebensfreu(n)de schaffen

RRO - 19. April 2018 - 11:07
Lebensfreu(n)de schaffen - so das Motto des Verbands Jungwacht Blauring Schweiz. An dieses halten sich landesweit über 30'000 Jugendliche. Seit Mittwochabend auch in Steg.

Unvergessliche Erlebnisse in Sommerlagern, Scharanlässen und Gruppenstunden, Workshops, Aus- und Weiterbildung von Leitern - all das ist Teil des Jubla-Alltags. So kann der Verband Jungwacht Blauring Schweiz kurz Jubla erneut auf ein erfolgreiches, bewegendes und vielseitiges Jahr zurückblicken. Gemäss Mitteilung der Jungwacht Blauring Wallis ist dabei besonders erfreulich: Die Mitgliederzahl ist im Jahr 2017 gesamtschweizerisch erneut gestiegen. Erstmals seit 2009 hat Jubla die 30'000 Marke wieder überschritten. Der Anstieg ist nicht zuletzt auf das starke Engagement in den lokalen Gruppen sowie auf die zukunftsgerichteten Strategien zurückzuführen, die der Verband in den letzten drei Jahren verfolgte. Um das starke lokale Engagement weiss auch der kantonale Verband Jubla Wallis. Nach der Gründung von Jubla Stalden, Lötschental und Visp ging am Mittwoch die Gründungsversammlung von Jubla Steg über die Bühne.Das Wallis verzeichnete seit 2013 je zwei Neugründungen und Erweiterungen./wh 
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Brämis: Mit Wachstum und neuem Kommunikationsprojekt in die Zukunft

RRO - 19. April 2018 - 11:00
An der Delegiertenversammlung der Organisation Raclette du Valais AOP blickten die Verantwortlichen auf ein positives Jahr zurück. Die Produktion wuchs um über 3 Prozent.

"Die Sortenorganisation Raclette du Valais AOP ist erfolgreich unterwegs", meinte der Präsident der Organisation Thomas Egger an der Delegiertenversammlung am Donnerstag in Brämis. Im Dezember 2017 seien die Lagerbestände an reifem Walliser Raclette AOP sehr tief gewesen, was auf eine gute Marktsituation hinweise. Von der gesamten Rohmilchkäseproduktion hätten die zertifizierten Käsereien 1875 Tonnen Walliser Raclette AOP hergestellt, was 81,3 Prozent entsprächen. Im Vergleich zum Jahr 2016 sei die Produktion von Walliser Raclette AOP um weitere 58 Tonnen gewachsen.Zudem konnten die Verantwortlichen an der Versammlung bezüglich des Schweizer Wettbewerbs der Regionalprodukte ein hervorragendes Ergebnis ausweisen. "Gold, Silber und Bronze gingen an AOP-zertifizierte Käsereien", zeigte sich Direktor Urs Guntern erfreut. Das Ergebnis bekräftige das Engagement der Walliser Käsereien für eine hohe und konstante Qualität bei der Produktion von Walliser Raclette AOP. Die Erhaltung dieser sei zugleich die grösste Herausforderung für die kommenden Jahre.Weiter präsentierte die Sortenorganisation eine neue Marketingstrategie für die Jahre 2018 bis 2022. "Raclette du Valais AOP steht unter anderem für eine hohe Qualität und ein besonderes Geschmackserlebnis", erklärte Guntern weiter. Dieses positive Image solle weiterhin gestärkt werden. Das Hauptmarktgebiet bleibe nach wie vor in der Schweiz. Durch klassische Werbung, Events und Messeauftritte erhoffen sich die Verantwortlichen, den Absatz auch europaweit zu fördern./vl 
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BLS-Fahrgäste reisen über eine Milliarde Kilometer

http://www.1815.ch - 19. April 2018 - 10:44
Im vergangenen Jahr reisten 64 Millionen Passagiere mit der BLS und legten mit Bahn, Schiff und Bus erstmals über eine Milliarde Kilometer zurück. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Ergebnis von 15 Millionen Franken erwirtschaftet.
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Oberwallis: Wie die Mutter, so der Sohn

RRO - 19. April 2018 - 10:03
Zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Patentochter bestreitet Lucia Näfen die diesjährige Patrouille des Glaciers. Ein ganz besonderes Team in einem ganz besonderen Rennen.

"Es wird in diesem Jahr ganz speziell." Dies die ersten Worte von Skitourenfahrerin Lucia Näfen aus Brig im rro-Interview. Speziell, da sie heuer zusammen mit ihrem Sohn Victor und ihrer Nichte Ramona die Patrouille des Glaciers in Angriff nimmt. Victor springt als Ersatzläufer ein. "Victor hatte nun nur einen Monat Zeit, sich auf das Rennen vorzubereiten." Bereits zum achten Mal geht Näfen heuer an den Start. Sie weiss genau, worauf es ankommt. Und kann dies natürlich auch an ihre Teammitglieder weitergeben. "Es ist ein Teamwettkampf. Ob jetzt Mutter, Tochter oder einfach nur Kollege - alle helfen einander."Perspektivenwechsel: Als Ersatzmann kommt Viktor Näfen vor einem Monat ins Team. "Ich fühlte mich verpflichtet." Seine erste Amtshandlung als Patrouille-Teilnehmer: "Ich musste mir zuerst einmal passende Schuhe kaufen. Gar nicht so einfach. Zwei Tage mussten wir nach dem passenden Modell suchen." Es folgte eine intensive Trainingszeit. Bei einem Rennen im Kandertal konnte Victor bereits Wettkampfluft schnuppern. "Ich bin guten Mutes. Knackpunkt: Die Materialschlacht." Doch auch in diesem Punkt kann sich Victor auf seine Mutter verlassen. Vor dem Start sei eine gewisse Nervosität sicherlich da. Doch auch ganz viel Vorfreude./ip
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Oberwallis: Kaum erkennbare Gefahrenstellen

RRO - 19. April 2018 - 9:37
Vorsicht bei der Routenwahl von Skitouren. Ist die Lawinensituation am Morgen noch mehrheitlich günstig, steigt tagsüber das Risiko von Nassschneelawinen.

Die Schneeverhältnisse und die hohen Temperaturen halten die Lawinenexperten auf Trab. Die Lawinengefahr ist in weiten Teilen des Oberwallis zurzeit mässig. Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF entstanden im Hochgebirge kleine Triebschneeansammlungen. Ältere Ansammlungen können vor allem mit grosser Zusatzbelastung ausgelöst werden. Zudem können vereinzelt Lawinen tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen und gefährlich gross werden. Gemäss Lawinenbulletin liegen die Gefahrenstellen vor allem an wenig befahrenen, eher schneearmen Nordhängen. Sie sind selten aber auch für Geübte kaum zu erkennen. Eine vorsichtige Routenwahl ist empfohlen./ip
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Befristete Arbeitsverträge vor allem bei Jüngeren haben zugelegt

http://www.1815.ch - 19. April 2018 - 9:07
In den letzten Jahren haben mehr Angestellte nur noch einen befristeten Arbeitsvertrag erhalten. 8,0 Prozent der Arbeitnehmenden waren 2017 temporär angestellt, gegenüber 6,7 Prozent 2010. Vor allem Jüngere müssen vor einer Festanstellung erst Praktika absolvieren.
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Bern/Wallis: BLS knackt Milliardengrenze

RRO - 19. April 2018 - 8:42
Fahrgäste der BLS reisten im letzten Jahr erstmals eine Milliarde Kilometer. Künftig investiert das Unternehmen in neue Züge und moderne Werkstätten.

Ob im Zug, Bus oder auf dem Schiff. Die Kundschaft der BLS hat im vergangenen Jahr kräftig Kilometer abgespult und hat sogar die Milliardengrenze geknackt. Die Verkehrsleistung ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 3 Prozent gewachsen. Gesamthaft sind letztes Jahr 64 Millionen Personen mit der BLS gefahren. Für den gesamten Konzern resultiert ein Gewinn von 15 Millionen Franken.Zugenommen haben unter anderem die Güter, welche über die Lötschbergachse statt durch den Gotthard transportiert worden sind. Dies weil die Gotthardachse nur eingeschränkt befahrbar war. Damit die Lötschberg- die Gotthardachse beiEinschränkungen auch künftig entlasten könne, müsse der Lötschberg-Basistunnelausgebaut werden, schreiben die Verantwortlichen. Wie geplant konnte die BLS das Verkehrsangebot am Simplon weiterentwickeln. Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember bedient die BLS auch den Autoverlad zwischen Brig und Iselle und wird gemäss Mitteilung künftig von Synergien zwischen Regionalverkehr und Autoverlad am Simplon profitieren. Zudem steht die Weiterentwicklung des Fernverkehrsgesuchs auf dem Programm. Die BLS möchte wieder in den Fernverkehr einsteigen und hat dem Bundesamt für Verkehr ein entsprechendes Konzept vorgelegt./ip
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Oberwallis: Eine Wohlfühloase auf vier Rädern

RRO - 19. April 2018 - 6:36
Die Sonne geniessen. Den Wind im Gesicht spüren. Dieses Gefühl erleben Cabrio-Fahrer immer wieder. rro hat deshalb den Mercedes E400 von der Garage Moderne AG Walpen getestet.

Eine Massage während der Fahrt zur Arbeit? Eine sanfte Stimme, die wie autogenes Training wirkt? Ein Interieur zum Verlieben? Die neuste Technik und die höchste Sicherheit für Fahrer und Begleiter? Dies und mehr ist der Mercedes E400. Ein Cabrio der Extraklasse. Zu Hause auch in der Garage Moderne AG Walpen in Visp. Dieses Auto muss man fühlen, spüren, mit eigenen Augen sehen und erleben. Das entweder mit einer Probefahrt direkt bei Manfred Walpen und seinem Team in Visp, oder aber an der Neuwa vom 27. bis 29. April in der Litternahalle in Visp./ik 
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Oberwallis: Sommer hält Einzug

RRO - 19. April 2018 - 3:42
Blauer Himmel und Sonne satt. In mehreren Oberwalliser Gemeinden wurde am Mittwoch der erste Sommertag registriert.

Der April macht bekanntlich, was er will. In diesem Jahr beschert der vierte Monat dem Wallis viel Sonnenschein, warme Temperaturen und gar die ersten Sommertage. Am Mittwoch kletterte das Thermometer in Brig, Ackersand und Steg auf bis zu 26 Grad, wie Meteo Group mitteilte. Ähnlich warm war es zuletzt im rekordwarmen April vor elf Jahren. Sonnenanbeter aufgepasst: Am Donnerstag steigt die Nullgradgrenze auf 3500 Meter und das sonnige Wetter macht Temperaturen von bis zu 27 Grad im Talgrund möglich. Niederschläge und Abkühlung erwarten das Oberwallis erst in der letzten Aprilwoche./wa
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Kaum Freitod-Begleitung im Wallis

http://www.1815.ch - 18. April 2018 - 23:00
Während in der Schweiz fast 1000 Fälle von assistiertem Suizid registriert wurden, kommt dieser im Wallis noch kaum vor. Im Oberwallis gewährt einzig das Altersheim Englischgruss Sterbehilfeorganisationen den Zutritt.
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Fussball: Gewaltige Schlappe für den FC Sitten

RRO - 18. April 2018 - 20:54
Am Mittwochabend verliert der FC Sitten gegen den FC Lugano im Tourbillon mit 0:1. 64 zähe Minuten vergehen, bis die Gäste durch einen Torwartfehler in Führung gehen.

Der FC Sitten empfing am Mittwochabend den FC Lugano im heimischen Tourbillon. Mit Sitten als Tabellen-Neunter und Lugano mit einem Punkt mehr auf Platz acht versprach es, ein interessanter Fussballabend zu werden. Am Anfang konnte keines der beiden Teams das Zepter an sich reissen. Die Spieler wirkten sichtlich nervös. Die ersten zehn Minuten waren geprägt von vielen Spielunterbrüchen und hart geführten Zweikämpfen. Sitten war die aktivere Mannschaft, doch die Gäste standen kompakt, und liessen somit nicht viel Freiraum für Torchancen. Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften äusserst defensiv und physisch gestaltet. Diese Spielweise ging klar auf Kosten der Spielqualität.Die zweite Hälfte begann etwas schneller. Lugano hatte vermehrt Tormöglichkeiten, und Sitten immer noch keine Effizienz und Leidenschaft. Dann in der 64. Minute gelang den Tessinern nach einem Eckball das lang ersehnte Tor. Goalie Kevin Fickentscher brachte den Ball nicht unter Kontrolle und liess diesen hinter die Linie fallen. Nach dem Tor ging es gleich weiter wie in der ersten Halbzeit. Die Hausherren brachten kaum einen Fuss vor den anderen. Erst die Rote Karte gegen den Lugano-Spieler Sabbatini - und somit die Überzahl - konnte den FC Sitten zu mehr Risikobereitschaft verleiten. Ab der 90. Minute hatten die Walliser gleich mehrere Tormöglichkeiten, doch es sollte nicht sein. Der FC Sitten verlor die Partie mit 0:1. Somit zieht Lugano mit vier Punkten davon und für die Sittener wird die Luft immer dünner.Am Donnerstagabend spielt der FC Lausanne Sports gegen den FC Luzern. Dann entscheidet sich, wer als Tabellenletzter weiter um den Abstieg zittert./sr 
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Wallis: Schmähpreis geht an SVP-Nationalrat Addor

RRO - 18. April 2018 - 20:42
Das Recherche-Netzwerk investigativ.ch vergibt jedes Jahr den goldenen Bremsklotz. Am Mittwochabend am Jahrestreffen ging er an den Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor.

SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor erhält den diesjährigen goldenen Bremsklotz des Recherche-Netzwerks investigativ.ch. Der Walliser Nationalrat und Rechtsanwalt will mittels parlamentarischer Initiative Strafbefehle und Einstellungsverfügungen zur Geheimsache erklären. Damit würde der grösste Teil der Strafjustiz der öffentlichen Kontrolle entzogen. Es wäre ein grosser Schritt zurück zu einer Kabinettsjustiz, wie das Recherche-Netzwerk in einer Mitteilung schreibt. Bürger müssten erfahren, wenn und warum Verfahren eingestellt würden. "Einstellungsverfügungen können Hinweise auf Klassenjustiz oder auf unfähige Strafverfolger geben", wird Dominique Strebel vom Vorstand des Netzwerks in der Mitteilung zitiert. "Ist ein Verfahren zum Beispiel verjährt, hat vielleicht die Staatsanwaltschaft schlecht gearbeitet. Wird ein Verfahren wegen Wiedergutmachung eingestellt, hat sich eine reiche Person vielleicht zu Unrecht freikaufen können", so Strebel weiter. Jean-Luc Addor seinerseits hatte seinen Vorstoss damit erklärt, dass es ihm um den Schutz der Privatsphäre gehe. Gerade bei eingestellten Verfahren könne es sich um völlig haltlose Vorwürfe handeln. Es sei nicht richtig, die Betroffenen den Medien auszuliefern.Das Recherche-Netzwerk vergab dieses Jahr bereits zum fünften Mal den goldenen Bremsklotz. Neben Jean-Luc Addor waren auch der Walliser Staatsratspräsident Jacques Melly im Zusammenhang mit der Quecksilber-Thematik und Swissmedic für den Schmähpreis nominiert. Die Mitglieder des Netzwerks haben den Sieger mittels Online-Abstimmung ermittelt und sich knapp für den SVP-Nationalrat ausgesprochen.Jean-Luc Addor war an dem Jahrestreffen nicht anwesend, um den Preis entgegenzunehmen./sr 
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Visp: Weichen gestellt

RRO - 18. April 2018 - 20:37
Die Aidshilfe Oberwallis kann auf ein Jahr zurückblicken, in dem sie Weichen gestellt hat. Sie konnte bestehende Projekte weiterführen sowie neue in Angriff nehmen und ausbauen.

Die Aidshilfe Oberwallis lud am Mittwoch zur Generalversammlung ein. Seinen Jahresbericht stellte Vereinspräsident Michel Furrer unter das Motto: Weichen gestellt! Neben dem Wechsel der Stellenleiterin verwies Furrer auf die Weiterführung bestehender Projekte sowie auf die Aufnahme neuer Projekte. Er erwähnte dabei insbesondere das Berufsschulprojekt "Medien und Sexualität", den Männertreff und die Aidsprävention im Sexgewerbe. Weiter machte der Präsident einen Ausblick auf das Jahr 2018. Neu will der Verein ein Projekt zur Pflege von HIV-Patienten in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitexorganisationen lancieren.Wie es vonseiten der Verantwortlichen weiter hiess, setzt sich die Aidshilfe Oberwallis auch weiterhin im Kampf gegen HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten ein. Das Ziel ist, die sexuelle Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Der Verein Aidshilfe Oberwallis feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Er will dieses Jubiläum unter anderem mit einem Festanlass rund um den Weltaidstag am 1. Dezember feiern./wh 
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Oberwallis: Gewerkschaften fordern höhere Familienzulagen

RRO - 18. April 2018 - 20:03
Die christlichen Gewerkschaften Wallis und Syna lancieren eine kantonale Initiative zur Erhöhung der Familienzulagen. Die letzte Anpassung liegt bereits mehr als 20 Jahre zurück.

Bereits seit 1941 kennt der Kanton Wallis ein Familienzulagengesetz. Dessen letzte Angleichung war im Jahr 1997. Seither ist nichts mehr passiert. Nun sehen die christlichen Gewerkschaften des Wallis Sciv und Syna Handlungsbedarf. Sie lancieren gemeinsam eine kantonale Initiative zur Erhöhung der Familienzulagen. Im Detail fordern sie monatlich 40 Franken mehr Kinderzulagen und 20 Franken mehr Ausbildungszulagen. "Wir leben in einer Zeit, in der alles immer teurer wird. Trotzdem haben wir festgestellt, dass die Lohnanpassungen sehr gering sind. Die Belastung für Familien wird immer grösser", sagt Johann Tscherrig, Regionalverantwortlicher Syna Oberwallis, im rro-Interview. "Im Wallis gibt es insgesamt 49 Kassen, die Familienzulagen zahlen. Wir sind der Meinung, dass eine solche Erhöhung durchaus drinliegt."Nachdem die Delegiertenversammlung der christlichen Gewerkschaften des Wallis der Vorlage am Mittwochabend zustimmte, geht es nun an die Unterschriftensammlung./bn
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Saas-Grund: Weibeln für die geplante Sport- und Erlebnishalle Saastal

RRO - 18. April 2018 - 15:55
Eine Halle für die Bevölkerung. Ein Projekt für das gesamte Saastal. Ende April stellen die Verantwortlichen das Vorhaben der Bevölkerung vor.

Sie ist mehr als nur ein einfaches Projekt. Die Sport- und Erlebnishalle in Saas-Grund - eine Vision. In diesem Fall zäumen die Verantwortlichen das Pferd von hinten auf. Will heissen: Sie stellen das Projekt den vier Talgemeinden an vier Anlässen vor. An der Projektvorstellung beteiligen sich unter anderen Bruno Bosshard von der Sportfachhochschule Magglingen und Professor Patrick Kuonen von der Fachhochschule Hes-so Valais/Wallis. "Wir Politiker haben den Auftrag, etwas für die Bevölkerung zu tun. Nun wollen wir wissen, ob diese hinter dem Projekt stehen würde oder nicht", sagt Bruno Ruppen, Gemeindepräsident von Saas-Grund. Das Projekt in der Grössenordnung könnte Saas-Grund alleine nicht bewältigen. Die ganze Destination muss mitziehen. "Jeder Bürger, welcher älter als 14 Jahre ist, wird von uns angeschrieben und kann online seine Meinung zum Vorhaben äussern." Die Auswertung der Fragebogen wird die Hes-so Valais/Wallis übernehmen. Die entsprechenden Resultate sollen im Juni vorliegen. "Sollte nun ein Nein-Anteil von 70 Prozent resultieren, lassen wir die Idee fallen." Bei einem deutlichen Ja könnte die Halle 2020/21 in Betrieb sein. Eine erste Million ist bereits gesichert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Die ehemalige Spitzenathletin Melanie Burgener aus Saas-Grund steht hinter dem Projekt. Als Botschafterin für die geplante Halle fühlt sie momentan in der Bevölkerung den Puls. "Dadurch können wir ein Projekt entwerfen, welches genau den Bedürfnissen der heimischen Gesellschaft entspricht", ist Burgener überzeugt./ip
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