Lokale News

Umzonung für neues Werkhof- und Feuerwehrgebäude genehmigt

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 19:36
An der ausserordentlichen Urversammlung vom heutigen Mittwoch konnte Gemeindepräsident Reinhard Imboden 103 Personen begrüssen. Die Bevölkerung genehmigte die Umzonung für das neue Werkhof- und Feuerwehrgebäude. Zudem informierte die Gemeinde über den Beitrag zur Realisierung einer «Eissport- und Eventhalle».
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Raron: Zustimmung für wegweisende Projekte

RRO - 18. Oktober 2017 - 19:31
An der ausserordentlichen Urversammlung in Raron nahm die Bevölkerung die Umzonung für das neue Werkhof- und Feuerwehrgebäude an. Auch die Eissport- und Eventhalle kam zur Sprache.

Reinhard Imboden, Gemeindepräsident von Raron, konnte am Mittwochabend über 100 Personen zur ausserordentlichen Urversammlung begrüssen. Dabei stand die Umzonung für das Werkhof- und Feuerwehrgebäude auf der Traktandenliste. Die Bevölkerung genehmigte die dafür notwendige Teilrevision des Zonennutzungsplans einstimmig. Ausserdem erhielten die Anwesenden Informationen zur kommunalen Abstimmung vom 12. November. Der Gemeindepräsident informierte zusammen mit Vertretern des EHC Raron über das Projekt der neuen Eissport- und Eventhalle. Dafür plant die Gemeinde einen Beitrag von 1.6 Millionen Franken. Dies entspricht einem Drittel der Investitionen für den Verein./vi
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Die geplanten Austragungsorte für Sion 2026

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 18:08
In den letzten Wochen und Monaten erfolgten beim Projekt «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz.» verschiedene Änderungen bezüglich der geplanten Wettkampfstätten.
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Bürki wird Nachfolger von Romano

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 16:43
Der im Kanton Solothurn beheimatete Daniel Bürki wird neuer Leiter der Abteilung öffentliche Sicherheit sowie Chef der Gemeindepolizei Visp.
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Visp: Neuer Sheriff für Visp

RRO - 18. Oktober 2017 - 16:33
Auf Bruno Romano folgt Daniel Bürki. Die Gemeindeverantwortlichen von Visp ernennen ihn zum neuen Leiter für die öffentliche Sicherheit und zum Chef der Gemeindepolizei.

Ab dem 1. Februar ist der 53-jährige Daniel Bürki der neue Polizeichef von Visp und steht zudem der Abteilung öffentliche Sicherheit vor. Dies hat der Visper Gemeinderat entschieden. Der im Kanton Solothurn beheimatete Daniel Bürki hat gemäss Schreiben aus dem Visper Ratshaus die Polizeischule sowie anschliessend alle drei polizeilichen Führungslehrgänge absolviert. Durch die Führungsverantwortung in verschiedenen Polizeifunktionen sowie im Grenzwachtkorps habe er sich eine vielfältige und fundierte Erfahrung im Polizeiwesen angeeignet. So führte er unter anderem als Kommandant die Polizeieinheiten des Bezirks Dorneck-Thierstein sowie der Stadt Olten. In Sonderfunktionen erwarb er sich ebenfalls Kompetenzen für Stabsarbeit in ausserordentlichen Lagen und Ereignissen./ip
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Sitten: Sportminister Favre neu Vize des Kandidaturkomitees

RRO - 18. Oktober 2017 - 16:13
Staatsrat Frédéric Favre tritt dem Kandidaturkomitee als Vizepräsident bei und repräsentiert die mit der Organisation der Olympischen Spiele betrauten Kantone und Städte.

Nach der guten Botschaft aus Bundesbern meldet sich auch der Walliser Staatsrat per Mitteilung an die Öffentlichkeit. Er zeigt sich erfreut über die Bereitschaft des Bundesrats, das Kandidaturprojekt für die Olympischen und Paralympischen Spiele Sion 2026 zu unterstützen. Dadurch rücken diese einen Schritt näher. Die Regierung wird nun die erforderlichen Massnahmen ergreifen, um den technischen Anforderungen gerecht zu werden. Insbesondere in den Investitionsbereichen Infrastrukturen und Sicherheit. Einen entsprechenden Verpflichtungskredit wird sie dem Grossen Rat beantragen. Anschliessend kann sie eine Volksabstimmung organisieren. Mit der Nominierung von Sportminister Frédéric Favre als Vizepräsident des Kandidaturkomitees will der Staatsrat seiner Verantwortung innerhalb der Dossierführung unter Einhaltung der Kriterien, die an seine Unterstützung geknüpft sind, Rechnung tragen. Die betroffene öffentliche Gemeinschaft, insbesondere die Kantone Wallis, Waadt, Freiburg und Bern sowie die Stadt Sitten, verstärkt künftig ebenfalls direkt die Projektleitung. Bisher waren dort nur Personen aus dem Privatsektor vertreten./jm 
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Rochat: "Noch sind viele Hürden zu überwinden"

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 16:12
Ein gutes Projekt, das jeden Tag noch besser werden soll - so sieht Swiss-Olympic-Präsident Jürg Stahl die Olympia-Bestrebungen von Sion 2026.
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Walliser Datenschützer warnt vor Verknüpfung von Prämien und Fitnesstrackern

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 15:39
Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Wallis warnt vor den Angeboten von Krankenkassen, die Trägerinnen und Trägern von Fitnessarmbändern Prämienrabatte gewähren. Diese Kunden lieferten sich den Krankenkassen "nackt" aus, ohne eine echte Gegenleistung zu erhalten, sagte Sébastien Fanti.
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Abu Dhabi: Zerreissprobe bei 32 Grad

RRO - 18. Oktober 2017 - 15:11
Nun müssen die Teilnehmenden der World Skills Nerven zeigen. In Abu Dhabi wartet auch die Schweizer Delegation gespannt auf die Resultate.

Vier Tage im Ausnahmezustand. Die 38 Mitglieder der Schweizer Berufsnationalmannschaft zeigten nach monatelanger Vorbereitung ihr Können. Am Mittwochnachmittag gingen die Wettkämpfe in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten nun zu Ende. Auch am Start war der Oberwalliser Schweisser Severin Seiler aus Brig-Glis. Sein Fazit nach den World Skills tönt durchwegs positiv: "Das letzte Jahr war sehr intensiv. Fast wie ein fünftes Lehrjahr. Ich bin zufrieden. Egal wie die Rangverkündigung ausfällt." Rund 100'000 Zuschauer verfolgten die Berufsweltmeisterschaften. Auch für das Schweizer Team beginnt nun das lange Warten. Bis am Donnerstagabend müssen sie sich noch gedulden. Erst dann herrscht Gewissheit. Über 1300 junge Berufsleute aus 58 Nationen kämpften in rund 50 Metiers um den Weltmeistertitel./ip 
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Sitten/Westlich Raron: Regierung greift durch

RRO - 18. Oktober 2017 - 14:53
Der Staatsrat hat mit sofortiger Wirkung Thomas Imesch von seinem Amt als Präfekt des Bezirks Westlich Raron enthoben.

Die Walliser Regierung reagiert in der Geschichte um den Präfekten des Bezirks Westlich Raron Thomas Imesch. Wie sie am Mittwoch mitteilt, setzt sie diesen umgehend ab. In den letzten Wochen hat die Presse über die Schwierigkeiten des Präfekten betreffend einen Hauskauf auf dem Gebiet der Gemeinde Bürchen berichtet. Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport Frédéric Favre hat Thomas Imesch getroffen, um mit ihm diese Problematik zu besprechen und ihn aufzufordern, seine Situation zu bereinigen. Imeschs Handlungen hätten zu einem beträchtlichen Imageschaden der Staatstätigkeit geführt und die Regierung veranlasst, klar Stellung zu beziehen, heisst es weiter. Die Schwere des vorgeworfenen Verhaltens, welches mit der Ausübung der Funktion unvereinbar ist, hat den Staatsrat dazu gebracht, Thomas Imesch das anvertraute Mandat als Präfekt mit sofortiger Wirkung zu entziehen. Aus Gründen des Respekts der Privatsphäre von Letztgenanntem, wird der Staatsrat sich inhaltlich nicht zu dieser Angelegenheit äussern. Vizepräfekt Beda Theler wird die Aufgaben ad interim übernehmen./jm
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Der Staatsrat enthebt den Präfekten Imesch mit sofortiger Wirkung seines Amtes

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 14:52
Der Staatsrat hat mit sofortiger Wirkung Thomas Imesch von seinem Amt als Präfekt des Bezirkes Westlich Raron enthoben.
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Bundesrat will eine Milliarde für Olympische Spiele ausgeben

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 13:05
Der Bundesrat will die Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 mit 8 Millionen Franken unterstützen. Erhält die Schweiz den Zuschlag, will er bis zu einer Milliarde Franken ausgeben.
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Bern: Sion 2026 - zum Greifen nah

RRO - 18. Oktober 2017 - 13:05
Der Bundesrat will die Olympischen Winterspiele Sion 2026 mit rund einer Milliarde Franken unterstützen.

Die Olympischen Winterspiele 2026 sollen in der Schweiz stattfinden. Der Bundesrat steuert acht Millionen Franken zur Kandidatur bei. Erhält die Schweiz den Zuschlag, will er bis zu einer Milliarde ausgeben. Die Organisatoren rechnen mit Kosten von insgesamt 25 Millionen. Gemäss Mitteilung sieht der Bundesrat die Olympischen Winterspiele als grosse Chance für Sport, Wirtschaft und Gesellschaft in der Schweiz. Darüber freut sich auch CVPO-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy. "Wir nehmen den Entscheid sehr positiv zur Kenntnis. Wir sind davon überzeugt, dass die Olympischen Winterspiele für das Wallis, wie auch die umliegenden Kantone, einen Wirtschaftsaufschwung bewirken." Und auch die CSPO begrüsst die finanzielle Unterstützung des Bundesrats. "Nachhaltige Spiele sind das Entscheidende. Für das Wallis ist die Kandidatur ein gutes Zeichen. Sportlich wie auch touristisch", sagt CSPO-Fraktionschef Diego Clausen. Anders sieht das der WWF Oberwallis. Gemäss Präsident Klaus Minnig bedauere die Stiftung den Entschluss. Und bei einer allfälligen Abstimmung werde sie eine Gegenkampagne starten./vi
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Einbruchserie in Alphütten oberhalb von Visp aufgeklärt

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 12:03
Die Kantonspolizei Wallis konnte die Täter zweier Einbruchserien im Oberwallis zwischen März und Juli 2017 verhaften und dadurch 22 Fälle aufklären.
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Schweiz: Leuthard tastet Billag-Gebühren an

RRO - 18. Oktober 2017 - 12:03
365 Franken im Jahr: Das ist die Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen, die alle Schweizer Haushalte ab 2019 bezahlen müssen. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

Die Radio- und Fernsehgebüren werden günstiger. Ab 2019 müssen alle Haushalte für die Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen 365 Franken bezahlen. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. SVP-Nationalrat Franz Ruppen findet, dass dies in die richtige Richtung gehe, aber noch zu wenig weit. "Die SVP ist dafür, dass die Gebühren noch weiter sinken. 200 Franken wären angemessen. Viele Sendungen der SRG, wie beispielsweise Glanz und Gloria, haben nämlich mit Service Public nichts am Hut."Bisher betrug die Gebühr 451 Franken im Jahr. Bezahlen mussten sie allerdings nur Haushalte, die Empfangsgeräte besitzen. Neu wird jeder zur Kasse gebeten. Unabhängig davon, ob er über einen Fernseher und Radio verfügt. Haushalte ohne betriebsbereite Geräte können aber auf Gesuch hin während fünf Jahren von der Gebühr befreit werden. Grundlage der neu geregelten Empfangsgebühr ist das geänderte Radio- und Fernsehgesetz, das das Volk im Juni 2015 mit historisch knappem Mehr guthiess. "365 Franken. Dies ist meiner Meinung nach ein korrekter Betrag", erklärt Nationalrätin Viola Amherd. Wie die Verantwortlichen zudem am Mittwoch bekannt gaben, befindet das Schweizer Stimmvolk so oder so im nächsten März über die No-Billag-Initiative./vi
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Oberwallis: Einbruchdiebstahlserie enthüllt

RRO - 18. Oktober 2017 - 10:54
Die Kantonspolizei Wallis konnte die Täter zweier Einbruchserien, welche zwischen März und Juli dieses Jahres im Oberwallis geschahen, anhalten und 22 Fälle aufklären.

Der Kantonspolizei Wallis ist es gelungen, am 28. August zwei Einbrecher festzunehmen. Wie sie am Mittwoch mitteilt, brach einer der beiden, ein 41-jähriger Schweizer, seit Anfang März bis Ende Juli in 13 Alphütten in der Region Visp ein. Er nahm hauptsächlich Esswaren und Getränke für den täglichen Lebensunterhalt mit. Zu den abgelegenen Hütten begab er sich jeweils zu Fuss oder mit einem Fahrrad. Gelegentlich benutzte er auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Durch den Hinweis einer Drittperson konnte ihn die Kantonspolizei schliesslich oberhalb Bürchen verhaften. Die Summe der entwendeten Lebensmittel beläuft sich auf 3400 Franken. Der Sachschaden an den Alphütten beträgt allerdings 12'000 Franken. Der zweite Täter, ein 34-jähriger rumänischer Staatsangehöriger, verübte in der Zeit zwischen dem 12. und 13. Juli neun Einbruchdiebstähle. Ebenfalls in abgelegenen Alphütten oder umgebauten landwirtschaftlichen Gebäuden rund um Visp. Auch er entwendete Lebensmittel und Getränke. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken. Ihn hat die Kantonspolizei in Vionnaz angehalten und festgenommen./jm
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Wallis: Nachts in Walliser Museen

RRO - 18. Oktober 2017 - 10:48
Ein zwangloser Abend voller Begegnungen und Entdeckungen. Mit solchen Erwartungen wollen die Verantwortlichen der Museumsnacht Mitte November auch Walliser Museen beleben.

Schnitzeljagd im Wunderland, Zaubershows, Workshops oder doch lieber eine nächtliche Lesung auf dem Weinlehrpfad? Nachtschwärmer kommen am 11. November im Rahmen der zwölften Museumsnacht auf ihre Kosten. 30 Museen öffnen im Kanton ihre Türen und zeigen die dahinter aufbewahrten Schätze. Ganz bewusst sprengen die Organisatoren mit ihrem Konzept den Ansatz des traditionellen Museums. Nachts und mithilfe eines reichhaltigen Unterhaltungsprogramm wollen sie den Zugang zu den entsprechenden Einrichtungen erleichtern. Die Besuchenden sollen auf eine entspannte Art Verbindung zum Museum und dessen Botschaft erhalten.Seit nunmehr drei Jahren ist im Kanton die Vereinigung der Walliser Museen für die Durchführung der Museumsnacht zuständig. Gemäss Mitteilung erhalten auch kleine Strukturen durch die Veranstaltung eine lokale Ausstrahlung. Die Verantwortlichen erwarten bis zu 7000 Besuchende./ip
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Schweiz: Keine Anpassungen in Sicht

RRO - 18. Oktober 2017 - 10:17
Der Bundesrat sieht keinen Grund für Annäherungen bei den Direktzahlungen für landwirtschaftliche Betriebe. Zumindest nicht in absehbarer Zukunft.

Die Direktzahlungen für die Landwirtschaft waren am Mittwoch abermals Thema in Bundesbern. Die erwarteten Effekte aus der neuen Verteilung der Direktzahlungen seien eingetroffen, hält der Bundesrat fest. Er sieht deshalb vorerst keinen Grund,  Änderungen am System anzubringen. Ausgeschlossen hat die Landesregierung solche aber nicht komplett. Im Rahmen der Agrarpolitik ab 2022 will sie prüfen, ob Anpassungen am Direktzahlungssystem nötig sind. Etwa bei den Begrenzungen und Abstufungen.Der Berner SVP-Nationalrat Erich von Siebenthal hatte in seinem Postulat beim neuen Direktzahlungssystem Nachteile für gewisse Betriebe und Regionen geltend gemacht und verlangt, allfälligen Korrekturbedarf zu ermitteln. Der Bundesrat verglich dementsprechend die Jahre 2013 und 2016. Sömmerungsbetriebe erhielten politischen Entscheiden zufolge im Vergleich zu früher rund 70 Millionen Franken mehr pro Jahr. Bergbetriebe rund 27 Millionen Franken mehr. Demgemäss erhielten Höfe im Tal und in Hügelgebieten durchschnittlich weniger Geld. Geänderte Abstufungen der Beiträge nach Fläche und Tieren begünstigten allerdings eher grössere Betriebe. Diese erhielten laut Vergleich rund 28 Millionen Franken mehr./sda/ip
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Sonne pur über dem Rhonetal

http://www.1815.ch - 18. Oktober 2017 - 9:57
Das kräftige Hoch «Tanja» sorgt am Mittwoch für einen strahlend blauen Himmel und angenehm warme Herbsttemperaturen. Kühler wird es gegen Ende der Woche, wenn sich das Hoch nach Süden zurückzieht.
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Wallis: Stickstoffeliminierung verbessert - Fremdwasseranteil zu hoch

RRO - 18. Oktober 2017 - 9:16
Zwar gesunden die Leistungen der Walliser Abwasserreinigungsanlagen mit Stickstoffbehandlungspflicht. Doch das Gesamtergebnis ist noch unbefriedigend.

Die letztjährigen Bilanz der Abwasserreinigungsanlagen ARA im Wallis ist teils erfreulich. Aber nicht nur. Das Ergebnis derjenigen Anlagen, die Stickstoff behandeln müssen, verbessert sich. Der Ammoniumstickstoff ist im Schnitt zu 93 Prozent eliminiert. Dies ist hauptsächlich auf die unlängst erweiterten ARA Bagnes-Le Châble und Saillon zurückzuführen. Trotz dieser positiven Leistungsbilanz besteht im Gesamtergebnis Verbesserungsbedarf. Insbesondere was die Verdünnung des Abwassers und die Schwermetallgehalte im Schlamm betrifft. Ebenso gilt es, Störfälle in den Abwasseranlagen zu vermeiden. Dagegen werden die Betreiber mit baulichen, technischen und organisatorischen Massnahmen vorgehen müssen. Viel zu tun gibt es gemäss Mitteilung des Kantons auch auf Seite der Einzugsgebiete der ARA, um das Entwässerungsnetz besser zu verstehen, industrielle Einleitungen zu begrenzen und die Fremdwassermenge zu senken. Um dieses von den ARA fernzuhalten, müssen die Gemeinden noch einiges unternehmen. Insbesondere, indem sie die Massnahmen gemäss generellem Entwässerungsplan umsetzen. Ein Viertel aller Gemeinden haben die entsprechende Studie noch gar nicht fertiggestellt. Ende 2009 waren es vergleichsweise noch zwei Drittel.Die heute von den Gemeinden erhobenen Gebühren reichen oft nicht aus, um die Kosten für den Werterhalt des Entwässerungsnetzes und der Reinigungsanlagen zu decken. Obwohl deren Selbstfinanzierung gesetzlich vorgeschrieben ist. Damit die Infrastrukturen aber auch zukünftig funktionstüchtig bleiben, gilt es schon heute, in diese zu investieren. Der Kanton hat eine Richtlinie zur Bemessung der Abwassergebühren ausgearbeitet, die den Gemeinden ab kommendem Jahr zur Verfügung steht. Deren Anwendung wird es ihnen ermöglichen, sich ausreichend finanzielle Mittel zu beschaffen, um die im generellen Entwässerungsplan vorgegebenen Massnahmen selbstfinanzierend umsetzen zu können./jm
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