Lokale News

Wallis: Erste Einschätzung ab nächster Woche möglich

RRO - 27. März 2020 - 7:01
Wann ist mit einer Abflachung der Corona-Infektionen zu rechnen und wann ist der Peak erreicht? Kantonsarzt Christian Ambord kann noch keine genauen Daten nennen.

Am Donnerstagabend wurden im Kanton Wallis rund 715 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Das sind 64 mehr als am Tag zuvor. Im Spital befinden sich derzeit 129 Personen, 22 konnten es bereits wieder verlassen. Wann der Peak an Ansteckungen erreicht sei, konnte Kantonsarzt Christian Ambord am Donnerstag gegenüber rro nicht sagen: "Das ist wahrscheinlich die 100'000-Dollar-Frage. Das wissen wir nicht." Es hänge nun stark davon ab, wie die Massnahmen des Bundesrats von der Bevölkerung eingehalten würden. Auch die Spitalauslastung sei abhängig von der Einhaltung der getroffenen Vorgaben. "Wir sind aber auch mit privaten Kliniken und deren Personal gut gerüstet." Wann es zu einer Abflachung an Neuinfektionen kommt und ein erster Trend zu erkennen ist, konnte Ambord nicht beantworten: "Wir würden dies im Kanton Tessin am ehesten sehen. Es bräuchte aber sieben bis acht Tage, bis die Trenddaten auszuwerten sind. Im Wallis ist meiner Meinung nach eine erste Einschätzung ab Mitte nächster Woche zu treffen", so Ambord./sr
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Oberwallis: Lachen nicht vergessen

RRO - 27. März 2020 - 6:17
Zu Hause bleiben, isolieren ... Auch in Zeiten der Corona-Pandemie sollte man den Blick für schöne und lustige Momente nicht verlieren. rro sorgt für die nötigen Aufsteller.

Eine schöne Zeichnung der Enkelkinder. Ein paar tolle Kraftübungen im Wohnzimmer, welche man mit einer paar einfachen Handgriffen zum Fitnessstudio umgestalten kann oder laut Mitsingen zum Lieblingssong im Radio. Es gibt auch in Zeiten von Social Distancing x Möglichkeiten, wie man Glücksgefühle in den Alltag bringt. rro zieht mit und liefert neu jeden Tag einen Aufsteller. "Jeden Morgen um 6.50 Uhr und am Wochenende um 7.10 Uhr gibt es Comedy, Gute-Laune-Songs und Klassiker zum Mitsingen./ip
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Wallis: Sind Hebammen genügend geschützt?

RRO - 27. März 2020 - 6:01
Hebammen seien in Zeiten von Corona nicht genügend geschützt. Das Spital Wallis sieht das anders.

Der Schweizerische Hebammenverband prangert auf Twitter den ungenügenden Schutz von Hebammen in Geburtssälen an. Sein Tweet: "Geburten finden auch in Pandemien statt. Auch bei #COVID19. Frauen werden schnell nach der Geburt aus dem Spital entlassen und brauchen Unterstützung zu Hause von der #Hebamme. Hilferuf; wir haben kein Schutzmaterial! #BAG wir können keine 2 Meter Abstand einhalten. Die Chefärztin und Leiterin der Klinik Frau/Kind des Spitalzentrums Oberwallis, Silke Johann, widerspricht. Die Hebammen oder Ärzte in der Geburtshilfe seien nicht schlechter oder besser geschützt als anderes Personal im Spital. "Alle Mitarbeiter kennen die Hygienemassnahmen und die Vorschriften des BAG, der WHO und der kantonalen Stellen", erklärt Johann. Die Zuständigen würden sich strikte daran halten. Die Versorgung sei garantiert. Zusätzlich werde die Frau im Gebärsaal selbst mit einer Maske geschützt. So solle das Risiko einer Ansteckung auf das Personal minimiert werden. "Zudem ist die Versorgung von Schutzmaterial garantiert", so Johann.  Hebammen sind nicht nur während der Geburt im Spital anwesend. Sie begleiten werdende Mütter auch vor und nach der Schwangerschaft. Aufgrund der Corona-Krise mussten jedoch auch hier Anpassungen gemacht werden, wie Ruth Karlen, Präsidentin der Sektion Oberwallis des Schweizerischen Hebammenverbands und freiberufliche Hebamme,  erklärt. Die Hausbesuche vor und nach den Geburten würden weniger. "Notwendige Kontrollen sowie Vor- und Nachkontrollen werden zwar gemacht. Der Hebammenverband hat uns jedoch geraten, die Zeit bei der Frau zu Hause auf das Minimum zu beschränken." Beratungsgespräche würden ausserdem per Telefon geführt. Weil es sich bei der Nachsorge hauptsächlich um Beratungen handle, sei das Telefon eine gute Lösung. Karlen empfiehlt schwangeren Frauen, welche in den nächsten zwei Monaten ein Kind zur Welt bringen, eine eigene Babywaage anzuschaffen - dies aus hygiene- und gesundheitstechnischen Gründen. Die Nachfrage nach Spitalbetten für Corona-Patienten steigt derweil auch im Wallis an. Aber dass Frauen, die gerade geboren haben, mit diesem Hintergrund eher aus dem Spital entlassen werden, sieht Karlen nicht: "Bis jetzt werden Frauen nicht gedrängt, eher nach Hause zu gehen." Bei einer normalen Geburt sei aber klar, dass die Frau das Spital nach rund drei Tagen verlassen könne. Das bestätigt auch Silke Johnann: "Falls die Mutter und das Kind länger bleiben müssen, sei dies aus geburtshilflichen oder aus Covid-Gründen, dann werden wir uns daran halten." Sie könne sich jedoch gut vorstellen, dass die eine oder andere Frau nach einer problemlosen Geburt, die gar nichts mit Covid19 zu tun hatte, eventuell nicht die Standardtage - drei bis vier Tage - im Spital bleiben möchte und lieber nach Hause gehe. Dies werde im Individualfall besprochen, so Johann.Karlen und Johann entkräftigen auch das Gerücht, dass Väter während der Geburt nicht anwesend sein können. In den letzten Wochen hätten sie öfters gehört, dass dies der Fall sein solle. Das stimme nicht. Die Partner dürften zur Geburt mit, sowie Frau und Kind immer wieder besuchen. Andere Besuche seien aber weiterhin nicht erlaubt. Doch wie lange noch Väter während der Corona-Krise ihrer Familie einen Besuch abstatten können, bleibt, wie vieles in dieser Zeit, ungewiss./sr 
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Wallis: Wo alles zusammenläuft

RRO - 27. März 2020 - 6:01
Bis zu 2000 besorgte Anrufe erhält das Team der Walliser Corona-Hotline pro Tag. Ein Besuch an jenem Ort, an dem das Stimmengewirr niemals aufhört.

Der Raum, in dem alle Drähte zusammenlaufen, bietet einen recht unspektakulären Anblick. Acht Tische formen ein Oval, an jedem von ihnen sitzt eine Person, vertieft in ein Telefongespräch. Provisorische Trennwände schützen vor Lärm und Viren, irgendwo hängen ein paar handgeschriebene Informationsblätter, stehen vollgekritzelte Wandtafeln. Alles wirkt unscheinbar und provisorisch – und das ist es ja auch.Vor gut drei Wochen, am 4. März, wurde die Hotline erstmals scharfgeschaltet. Schon in den ersten Tagen verzeichnete die Nummer 058 433 0 144 um die 500 Anrufe pro Tag. Als der Bundesrat dann am Freitag, dem 13., Notrecht erliess, die Schulen und Skigebiete schloss und die Zahl der erlaubten Gäste pro Restaurant limitierte, liefen die Drähte richtig heiss: bis zu 2000 Mal klingelten die Telefone an den darauffolgenden Wochenendtagen. "Und dies, obwohl wir für juristische oder wirtschaftliche Fragen überhaupt nicht zuständig sind. Wir beantworten einzig Fragen im Zusammenhang mit der Gesundheit", gibt Stephan Zeller Auskunft. Zeller ist Vizedirektor der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation, welche von Siders aus sämtliche auf die Nummer 144 eingehenden Anrufe bearbeitet. Und die KWRO ist es nun auch, welche die Räumlichkeiten und den technischen Support für das Team der Corona-Hotline bereitstellt.Ein Team, das zur Zeit aus 50 Mitarbeitern besteht. Alle haben sie medizinisches Hintergrundwissen, viele von ihnen arbeiten im Teilpensum irgendwo im Gesundheitswesen. Nun haben sie, beginnend mit einem einstündigen Crashkurs, vorübergehend einen Zweitjob angenommen, dem sie in ihrer "Freizeit" nachgehen. Gemeinsam betreut das Team acht Leitungen, sieben Tage die Woche, zwölf Stunden pro Tag. "Zu Beginn wollten die Leute vor allem wissen, ob sie zur Risikogruppe gehören oder ob sie noch nach Italien dürfen." Dann, als das Virus auch in der Schweiz realer wurde, hätten sich die Anrufer oft nach den geltenden Hygienemassnahmen erkundigt. "Und aktuell erhalten wir gerade viele Fragen zur Selbst-Isolation. Wie man sich also verhalten soll, wenn man Symptome hat, ohne dabei die Mitbewohner zu gefährden." Zeller gibt die Antwort gleich selbst: falls möglich, den Kontakt komplett vermeiden, das heisst getrennte Schlaf- und Aufenthaltszimmer, getrennte Toiletten, und natürlich auch getrennt essen.Andere wiederum wollten wissen, wie lange sie denn noch zu Hause bleiben müssten und ob es nicht sinnvoller wäre, einen Arzt aufzusuchen? Hier – wie auch sonst – antworten die Hotline-Mitarbeiter gemäss der Dokumentation, die ihnen vom KWRO-Direktor, dem Arzt Jean-Marc Bellagamba, zur Verfügung gestellt wurde. "Ziel ist es, dass nicht alle aufs Mal ins Spital rennen und dort einen Abstrich machen lassen wollen", erklärt Zeller. Gemäss den Richtlinien der Behörden sollen nämlich nur diejenigen getestet werden, die zur Risikogruppe gehören oder schwere Symptome zeigen.Auch Ärzte würden übrigens immer mal wieder anrufen. Etwa um zu fragen, wie sie sich verhalten sollten, nachdem sie ungeschützten Kontakt mit Covid-Verdachtsfällen hatten.Inzwischen klingeln die Telefone wieder etwas weniger häufig als noch Mitte des Monats. Gut 700 Mal pro Tag, schätzt Zeller. Dennoch müssten die Mitarbeitenden natürlich immer wieder dieselben Fragen beantworten. Es sei ihm deshalb ein Anliegen, zu betonen, dass die meisten Informationen auch auf den Webseiten des kantonalen oder des eidgenössischen Gesundheitsdepartements zu finden sind. Zudem hält er die Bevölkerung an, zunächst die Webseite www.coronacheck.ch zu konsultieren, bevor die Hotline gewählt wird. Und ganz darauf zu verzichten, falls man Fragen hat, die nicht im Zusammenhang mit der Gesundheit stehen. Wer etwa wissen möchte, wie er nun einen Kredit für sein Unternehmen beantragen könne, solle die Frage stattdessen an info.covid@ocvs.ch richten.Nachvollziehbar, wird die Hotline doch (allein) im Auftrag des Gesundheitsdepartements betrieben. Wie viel sich diese die Dienstleistung kosten lässt, ist freilich noch nicht klar. "Noch wissen wir nicht, wie lange die Hotline noch eingerichtet bleibt. Ich gehe aber davon aus, dass sie noch eine Weile betrieben wird", glaubt Zeller. Zudem könnten die Drähte jederzeit erneut heisslaufen. Nämlich dann, wenn die Behörden neue Weisungen herausgeben oder diese von den Medien vertieft werden. "Berichtet etwa rro über ein spezielles Thema, rufen sofort viele Oberwalliser an." Dasselbe gelte unter umgekehrten Vorzeichen natürlich auch fürs Unterwallis. Wobei wohl in weniger als einem Prozent der Anrufe eine Person, die wirklich Angst habe, am anderen Ende der Leitung sitze. "Die meisten Anrufer wollen einfach nur Informationen einholen." Eine der Hotline-Mitarbeiterinnen bestätigt das im Gespräch: einige der Anrufer seien zunächst vielleicht noch etwas unsicher – innerhalb von wenigen Minuten könne man aber praktisch alle wieder beruhigen, sagt sie. Und wendet sich ihrem Telefon zu, das soeben wieder klingelt./pac
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Wo alles zusammenläuft

http://www.1815.ch - 27. März 2020 - 6:00
Bis zu 2000 besorgte Anrufe erhält das Team der Walliser Corona-Hotline pro Tag. Ein Besuch an jenem Ort, an dem das Stimmengewirr niemals aufhört.
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«Solidarität darf auch finanziell schmerzen»

http://www.1815.ch - 27. März 2020 - 3:00
Mörel | Die Wirtschaft braucht Hilfe in wahrscheinlich dreistelliger Milliardenhöhe. Alle Politiker beton(t)en, dass die Schweiz sich das leisten muss – und kann. Der Mörjer Gerhard Schmid findet die Hilfe für die Wirtschaft gut, aber sie dürfe nicht auf Kosten der nächsten Generation gehen.
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Historische Abstimmung auf dem Postweg

http://www.1815.ch - 27. März 2020 - 2:00
Es wird keine emotionalen Voten geben, keine Brandreden. Die ausserordentliche Generalversammlung der Winzergenossenschaft vom 14. April findet physisch nicht statt. Abgestimmt wird trotzdem, auf dem Postweg. Ein Risiko?
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«Viele Hochzeiten werden um ein Jahr verschoben»

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 20:52
Im April, Mai beginnt die Hochsaison der Hochzeiten. So manches Brautpaar hat sich auch dieses Jahr auf den schönsten Tag im Leben gefreut. Doch mindestens bis am 19. April 2020 sind wegen des Coronavirus keine Hochzeitsfeiern möglich. Ein Gespräch mit Hochzeitsplanerin Nicole Bauer.
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Unterwegs für SMZO-Mahlzeitendienst

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 18:39
Viele Helfer des SMZO-Mahlzeitendiensts müssen momentan zu Hause bleiben, weil sie der Risikogruppe angehören. Um diese Lücken zu füllen, liefert nun auch rro Mahlzeiten aus.
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Steg: Unterwegs für SMZO-Mahlzeitendienst

RRO - 26. März 2020 - 18:04
Viele Helfer des SMZO-Mahlzeitendiensts müssen momentan zu Hause bleiben, weil sie der Risikogruppe angehören. Um diese Lücken zu füllen, liefert nun auch rro Mahlzeiten aus.

Viele pensionierte Freiwillige liefern täglich für das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis SMZO Mittagsmahlzeiten an ältere und betagte Menschen aus. Normalerweise. In Zeiten des Coronavirus müssen diese Freiwilligen jedoch zu Hause bleiben, weil sie der Risikogruppe angehören. Weil es aber wichtig ist, den Mahlzeitendienst auch in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten, hat sich rro dazu entschieden, Mittagsmahlzeiten auszuliefern.Mit einem Mundschutz, einer Flasche Desinfektionsmittel und dem Essen für die Betagten geht es auf den Weg. Bei der Auslieferung wird strengstens nach den Hygienemassnahmen des Bundesamts für Gesundheit BAG gehandelt und der vorgeschriebene Abstand von 2 Meter eingehalten. Die älteren und betagten Menschen freuen sich sehr über den Lieferdienst. Grosse Dankbarkeit ist deutlich zu spüren, von jedem Einzelnen. Diese schöne Erfahrung gibt den rro-Radiomachern ein Glücksgefühl. Ein Aufsteller in dieser schweren Zeit.Nach Angaben des SMZO haben sich bereits sehr viele freiwillige Helfer für den Mahlzeitenlieferdienst gemeldet. Momentan sei man gut abgedeckt. In diesen Zeiten könne es aber schnell passieren, dass jemand ausfalle. Für solche Fälle täte es immer gut zu wissen, dass es noch eine Reserve an Helfern habe, so die Verantwortlichen. Falls sich jemand für den freiwilligen Lieferdienst interessiert und noch freie Kapazitäten hat, sind Anmeldungen beim Sozialmedizinischen Zentrum Oberwallis unter koordinationsstelle@smzo.ch erwünscht./wl
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Oberwallis: Urs Jossen mit neuer Single am Start

RRO - 26. März 2020 - 18:02
Der Oberwalliser Musiker Urs Jossen veröffentlicht am Donnerstag seine Single "Ich hä di mitgno". Das bluesig folkloristische Werk dreht sich um Themen wie Liebe und Sehnsucht.

Urs Jossen veröffentlicht am Donnerstag seine Single "Ich hä di mitgno"; eine Auskopplung ab seinem Minialbum "Woodstock Dude". Wie der Musiker erklärt, hat er zur Single auch einen Videoclip gedreht. Die Idee hierfür kam ihm im Zusammenhang eines Berichts zur Mediathek Wallis. So sei aus kurzen Filmsequenzen, welche mit dem Liedtext harmonieren würden, eine visuelle Hommage an seine Heimat und an vermeintlich längst vergangene Zeiten entstanden."Ich hä di mitgno" halte sich bluesig und folkloristisch, so der Künstler weiter. "Der Titel behandelt die allgegenwärtigen Themen Liebe und Sehnsucht auf eingängige Art und Weise." Jossen ist überzeugt, dass sowohl Text wie auch Video zu einer kleinen Auszeit aus dem Alltag einladen und auf eine Reise zu sich selbst entführen würden. Oder wie Jossen sagt: "Eifach Müsig va inninadri."/wh
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Wallis: Darbellay unzufrieden mit bundesrätlicher Hilfe für Selbstständige

RRO - 26. März 2020 - 18:01
Staatsrat Christophe Darbellay ist unzufrieden. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Hilfe für Selbstständige während der Corona-Krise bezeichnet er als "Schande für die Schweiz".

Die Walliser Wirtschaft leidet stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Der Staatsrat will und muss nun handeln. Staatsratspräsident Roberto Schmidt und Volkswirtschaftsminister Christophe Darbellay haben am Donnerstag in Sitten per Telefonkonferenz mit Walliser Journalisten ein 200 Millionen Franken schweres Massnahmenpaket vorgestellt, welches der Wirtschaft unter die Arme greifen soll."Der Bundesrat macht einen guten Job. Zu 70 Prozent werden die Forderungen aus dem Wallis erfüllt", sagte Darbellay. Doch: Die Lösung für die Selbstständigerwerbenden sei eine "Schande für die Schweiz". Eine Lösung, welche man so nicht stehen lassen könne. "Seit Anfang März ist der Kanton sehr aktiv bezüglich Forderungen an den Bundesrat. Dies jeweils in Rücksprache mit den verschiedenen Branchen." Die meisten der Forderungen seien erfüllt worden. "Nach wie vor gibt es aber Punkte, mit welchen wir nicht zufrieden sind." Viele Selbstständigerwerbende würden gemäss Darbellay schlecht behandelt. Sie profitieren teilweise schlecht oder gar nicht. Ein Beispiel: Ein Patron muss sein Hotel schliessen. Seine Mitarbeitenden profitieren von der Kurzarbeit. Er selbst geht leer aus. Dasselbe gilt beispielsweise für Physiotherapeuten. Gemäss Darbellay will nun der Kanton handeln und in spätestens einer Woche eine Lösung für die Selbstständigerwerbenden finden. Möglich wären beispielsweise A-fonds-perdu-Beiträge in der Grössenordnung von rund 50 Millionen Franken, welche der Kanton Wallis zur Verfügung stellt.4200 Gesuche um Kurzarbeit sind bislang beim Kanton eingegangen. Ein riesiger bürokratischer Aufwand. "Das ist wie im Kriegsmodus", so Darbellay. "In über 1000 Gesuchen ist bereits ein Entscheid gefallen. Dies im Eiltempo. Trotzdem müssen wir das Ganze noch beschleunigen."/vm/ip
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Rund 100 Freiwillige für den Einsatz bereit

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 17:12
Noch herrscht im Spitalzentrum Oberwallis die Ruhe vor dem Sturm, sagt Kilian Ambord, Direktor für pflegerische Dienste. Der Sturm aber wird kommen. Deshalb laufen die Vorbereitungen auch in der Personalplanung auf Hochtouren – mit unkonventionellen Mitteln.
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JCI Brig bietet Unterstützung

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 15:16
Die Corona-Krise wirkt sich auf den Einzelhandel aus. Es fehlen Einnahmen. Diese lassen sich regenerieren. Beispielsweise durch Geschenkgutscheine. Die JCI Brig bietet Unterstützung.
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Rad: "Wir wollen diese Situation gemeinsam und solidarisch meistern"

RRO - 26. März 2020 - 15:11
Nach den ersten Rennen in Australien und Frankreich kam für Radprofi Kilian Frankiny der Wettkampfunterbruch. Nun versucht er, die aktuelle schwierige Situation zu meistern.

Kilian Frankiny startete die Saison mit den Vorbereitungen in Australien. Da bestritt er Ende Januar die Australien Rundfahrt und erreichte da den sehr guten 20. Schlussrang. Ende Februar standen die ersten Rennen in Frankreich auf dem Programm. Bei der Ardèche Classic hatte der Oberwalliser Pech. "Nach 15 Kilometern war ich in einen Sturz verwickelt. So verlor ich viel Zeit und Kraft. Ich schaffte danach wieder den Anschluss ans Feld und versuchte unsern Leader zu unterstützen." Nach einem Sturz musste aber der Leader aufgeben, und nach 150 Kilometern bei Regen und Kälte kam auch die Aufgabe von Kilian Frankiny. Am folgenden Tag war er bei einem weiteren Rennen in Frankreich am Start. Danach folgte der Wettkampfunterbruch und Frankiny kehrte ins Oberwallis zurück.Die aktuelle Situation ist auch für den Radprofi ganz speziell. Er versucht sich, so gut es geht, zu arrangieren. "Das Training auf dem Velo ist aktuell nicht eingeschränkt. Es ist wichtig, das alleine und nicht in Gruppen zu machen. Ich versuche auch, mich möglichst wenig draussen aufzuhalten." Verzichten muss er momentan auf die Trainings im Fitnessstudio, und auch Massagen stehen nicht zur Verfügung. Weniger optimal geht es seinen französischen Teamkollegen. "Wegen der Ausgangssperre dürfen sie draussen nicht trainieren. Sie müssen also die Trainings auf dem Hometrainer oder auf der Rolle abspulen." Nach einer Erholungsphase beginnt Frankiny nun bald wieder mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte.Sein grösster Wunsch zurzeit ist nicht sportlicher Natur. Er hofft, dass die ausserordentliche Lage gemeinsam gemeistert werden kann. "Es ist wichtig, dass sich alle an die momentan geltenden Regeln halten. Sodass diese ihre Wirkung zeigen können. Zusammen können wir das schaffen und hoffentlich bald wieder in den normalen Alltag zurückkehren."/en
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Kanton Wallis suspendiert Fristen für Initiativen und Referenden

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 15:07
Der Staatsrat hat aufgrund der Corona-Krise einen Fristenstillstand für Initiativen und Referenden erlassen. Diese Regelung dauert bis am 30. April.
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Oberwallis: Seite an Seite gegen das Coronavirus

RRO - 26. März 2020 - 15:04
Die Corona-Krise wirkt sich auf den Einzelhandel aus. Die fehlenden Einnahmen könnten sich durch Geschenkgutscheine regenerieren lassen. So die Idee der JCI Brig und der Dreizweieins GmbH.

Der Ausbruch des Coronavirus greift die Wirtschaft des Landes an, insbesondere die kleinen Händler. Als Zeichen der Solidarität und der gegenseitigen Hilfe hat die Junior Chamber International JCI Freiburg eine Internet-Plattform zur Unterstützung von Unternehmen ins Leben gerufen. Dieses Konzept haben die Jungen Wirtschaftskammern JCI Sitten und Crans-Montana sowie nun auch die JCI Brig übernommen. Die Idee soll mithilfe der Dreizweieins GmbH anhand einer Walliser Plattform für alle Walliser Händler umgesetzt werden. Coiffeure, Gastronomen, Tätowierer, Floristen ... sind eingeladen, sich auf der Plattform zu registrieren. Interessierte können im Anschluss Produkte oder Dienstleistungen dieser Unternehmen in Form von Geschenkgutscheinen kaufen, welche nach dessen Wiedereröffnung eingelöst werden können. Dieses System ermöglicht gemäss Mitteilung der JCI Brig liquide Mittel für jene Händler, die derzeit keine Einnahmen haben. Die gesammelten Gutscheinbeträge werden wöchentlich an die Händler ausbezahlt. Der Service ist für die Unternehmen kostenlos. Die bislang über 150 registrierten Betriebe auf der Walliser Plattform stammen vorwiegend aus dem Unterwallis. Dies will die JCI Brig mit ihrem Aufruf nun ändern./wh 
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Wallis: Suspendierung der Fristen für Initiativen und Referenden

RRO - 26. März 2020 - 14:33
Der Staatsrat hat aufgrund der Corona-Krise einen Fristenstillstand für Initiativen und Referenden erlassen. Diese Regelung dauert bis am 30. April.

Am 20. März hat der Bundesrat eine Verordnung über den Fristenstillstand für die Sammlung von Unterschriften und die Behandlung der eidgenössischenVolksinitiativen und Referenden auf Bundesebene erlassen.Analog dazu hat der Staatsrat gemäss Mitteilung beschlossen, die kantonalen Erlasse, die dem Referendum unterliegen, mit einem Hinweis auf die im Gesetz über die politischen Rechte vorgesehene ordentliche Referendumsfrist, weiterhin im Amtsblatt zu veröffentlichen. Er hat jedoch beschlossen, die Referendumsfrist zu suspendieren, wenn eine Unterschriftensammlung innerhalb von 15 Tagen nach derVeröffentlichung in der Staatskanzlei angekündigt wird. In diesem Fall beginnt die90-tägige Referendumsfrist am 30. April 2020.Besonders betroffen von diesem Beschluss sind die dem fakultativen Referendumunterliegenden Gesetze, die vom Grossen Rat in seiner Märzsession genehmigt undim Amtsblatt dieser Woche veröffentlicht wurden. Sie lauten wie folgt:- Gesetz vom 9. März 2020 über den Beitritt zur Änderung vom 23. November 2018 der interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen, Beschluss vom 13. Dezember 2019- Änderung vom 12. März 2020 des kantonalen Ausführungsgesetzes zumEntsendegesetz und zum Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit- Weiterbildungsgesetz vom 13. März 2020- Änderung vom 12. März 2020 des SteuergesetzesDie Revision des Gesundheitsgesetzes, die ebenfalls vom Grossen Rat in derMärzsession verabschiedet wurde, wird ebenfalls betroffen sein und demnächst imAmtsblatt veröffentlicht werden.Der Staatsrat beschloss zudem, die Fristen für die Einreichung vonUnterschriftenlisten zur Unterstützung einer laufenden Volksinitiative oder eineslaufenden Referendums bis zum 30. April 2020 auszusetzen. In diesem Zeitraumwird keine Entscheidung über den Ausgang von Volksinitiativen und Referenden sowie über die damit verbundenen Abstimmungen getroffen. Während derSuspendierung der Fristen ist es verboten, Unterschriften zu sammeln und Listen fürdie Unterschriftensammlung zur Verfügung zu stellen. Die eingereichten Unterschriften werden während dieser Zeit an einem sicheren Ort aufbewahrt und es dürfen keine Unterschriftenlisten eingereicht werden./wh
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Wallis: Kantonspolizei warnt vor Betrügern

RRO - 26. März 2020 - 11:17
Wie bereits in den vergangenen Tagen darauf hingewiesen wurde, nutzen derzeit Kriminelle die Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Corona-Thematik schamlos aus.

Die Verunsicherung in Zeiten von Corona machen sich Kriminelle zunutze. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt, seien folgende Vorgehensweisen festgestellt worden:Momentan zirkulieren fingierte E-Mails, welche mit dem Absender des Bundesamts für Gesundheit BAG versehen sind. Beim Öffnen der angehängten Datei beziehungsweise beim Abrufen des Links wird auf dem Computer unbemerkt eine Schadsoftware installiert.Daneben tätigen Betrüger derzeit Anrufe, wobei sie sich als Ärzte oder als Behördenmitglieder ausgeben. Im Gespräch versuchen sie ihre Opfer dazu zu bewegen, Bargeld für die Behandlung eines Verwandten oder Bekannten bereitzustellen. Das Geld wird zu einem späteren Zeitpunkt von einem vermeintlichen Mitarbeitenden aus dem Gesundheitswesen abgeholt oder die Opfer werden aufgefordert, das Geld an einem bestimmten Ort zu hinterlegen. Andere Betrüger interessieren sich wiederum für mögliche Kontakte mit Infizierten und stellen beiläufig auch Fragen zu Bank- und Zahlungsdaten.Auf Fake-Shops werden medizinische Produkte (z. B. Desinfektionsmittel, Schutzmasken, Fiebermesser oder Corona-Schnelltests) angeboten, welche im Handel nicht mehr beziehungsweise nur schwer erhältlich sind. Trotz Bezahlung wird die Ware jedoch nicht zugestellt. Die Polizei empfiehlt bei Kontaktaufnahmen oder Angeboten im Internet und bei Telefonanrufen rund um die Corona-Thematik besonders kritisch zu sein.So können Sie sich schützen:- Ignorieren und löschen Sie verdächtige E-Mails mit angeblichen Inhalten rund um das Coronavirus. Öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie auch nicht auf Links.- Seien Sie misstrauisch am Telefon und gehen Sie nie auf Geldforderungen ein. Nehmen Sie nach einem verdächtigen Anruf Rücksprache mit der Familie oder Vertrauenspersonen.- Tätigen Sie vor Onlinebestellungen Recherchen zum Anbieter. Sind bei einem Online-Shop zum Beispiel keine AGB oder kein Impressum aufgeführt oder fehlen Angaben zu Zahlungsbedingungen, deutet dies auf unseriöse oder betrügerische Angebote hin. Suchen Sie im Internet auch gezielt nach Erfahrungen zum entsprechenden Onlineshop. Oftmals sind bei unseriösen Anbietern bereits Warnungen publiziert.Und die Polizei rät, sich bei Fragen oder verdächtigen Feststellungen bei den kantonalen Polizeikorps zu melden./zen
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Kantonale Unterstützungsmassnahmen zugunsten von Unternehmen

http://www.1815.ch - 26. März 2020 - 10:49
Der Staatsrat hat ein kantonales Unterstützungsprogramm für Unternehmen verabschiedet. Es soll die Massnahmen des Bundes ergänzen, um die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus abzufedern.
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