Lokale News

Kreativität ist gefragt

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 20:01
Die Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus verunmöglichen auch Yogastunden in Gruppen. Yoga-Lehrerin Françoise Locher weicht auf Skype aus.
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Per Mausklick mit den Schülern verbunden

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 19:01
Andy Abgottspon hat momentan viel zu tun. Sein Unternehmen «Hazu» stellt unter anderem Lösungen für den digitalen Unterricht zur Verfügung.
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Verband bauenwallis stellt sich hinter Bundesratsbeschluss

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 18:13
Der Bundesrat will die Baustellen nicht schliessen. Unter Vorbehalt der totalen Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden hält sich der Verband bauenwallis an diese Entscheidung.
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Oberwallis: "Weil eine gute Flasche Wein Menschen verbindet"

RRO - 25. März 2020 - 18:01
Der Sherpa-Wein ist auch eine Hommage an die Sherpas und alle übrigen Bergvölker. Und nun bekommen die zwei ursprünglichen Sherpa-Weine Zuwachs.

Vor mehr als zehn Jahren legte Patrick Z’Brun den Grundstein zur Swiss Sherpa Stiftung. Das erste Projekt bestand darin, Sherpas die Möglichkeit zu geben, sich zum Bergführer auszubilden und damit unabhängiger und zum Botschafter ihrerfantastischen Bergwelt zu werden. Zahlreiche weitere Projekte folgten. Und seit Kurzem darf sich die Stiftung auch an einem Nachwuchsförderungsprojekt für jungeBergführer in der Schweiz engagieren. "Auch im Wallis gibt es zusehends einNachwuchsproblem von Bergführern. Ziel ist es, jungen Menschen die Freude anunseren Bergen und am Bergsteigen möglichst früh zu vermitteln und damit eine gute Voraussetzung zur Berufswahl dieses faszinierenden Berufs zu schaffen. Der Kreis scheint sich zu schliessen", erklärt Z’Brun im rro-Interview.Gut 80 Prozent dieser Projekte werden über den Verkauf des Sherpa-Weins finanziert. Und nun bekommen die zwei zwei ursprünglichen Sherpa-Weine Zuwachs. Die Gebetsfahnen symbolisieren mit ihren fünf Farben gelb, rot, grün, weiss und blau die fünf Elemente des Universums. Neu werden es folglich auch fünf Sherpa-Weine sein.Einer der drei neuen Weine ist der "Sherpa Everest". Eine Assemblage von Merlot,Syrah und Cabernet Sauvignon. "Auch önologisch eine Höchstleistung", freut sich Z'Brun. Ursprünglich war geplant, dass bei dessen Lancierung Dendi Sherpa, mit dem Z’Brun im Jahr 2008 den Everest besteigen durfte, auf dem Weingut in Salgesch persönlich anwesend ist. Ihm sollte die erste Flasche "Sherpa Everest" übergeben werden mit dem Everest-Gipfel als Ziel. "Alle Interessierten hätten online Dendi Sherpa und 'seine' Flasche auf der Reise zur Besteigung des Everest begleiten können. Die eigentliche Weintaufe war auf dem Everest-Gipfel vorgesehen. Corona wusste auch dies zu verhindern." Doch der Patron von Domaines Chevaliers versichert: "Never rest for Everest: somit wird diese Idee nächstes Jahr umgesetzt."Die grüne Etikette schmückt den Wein "Sherpani". Sherpani ist die weibliche Form für Sherpa. Nicht nur, dass es ohne die Sherpani den Sherpas nicht möglich wäre, monatelang von zu Hause weg in den Bergriesen unterwegs zu sein, um so ein Einkommen für ihre Familien zu haben. Immer mehr Frauen sind auch selber als Trekkingführerinnen unterwegs und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Der "Sherpani" ist ein moderner, fruchtiger Pinot. Der fünfte Sherpa-Wein, der die Sherpa-Collection vervollständigt, ist der "Sherpa Rosé", passend zum Frühlingsbeginn.Und so betont Z'Brun abschliessend: "Sherpa ist ein Wein der Menschen verbindet. Gerade in diesen beonderen Zeiten - ein Zeichen der Verbundenheit, der Solidarität. Jetzt erst recht eine Flasche guten Weins."/ip
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Wallis: Verband bauenwallis stellt sich hinter Bundesratsbeschluss

RRO - 25. März 2020 - 17:54
Der Bundesrat will die Baustellen nicht schliessen. Unter Vorbehalt der totalen Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden hält sich der Verband bauenwallis an diese Entscheidung.

Der Vorstand von bauenwallis hat den Beschluss des Bundesrats vom vergangenen Freitag, die Bauwirtschaft und das Handwerk unter Vorbehalt der vollständigen Umsetzung der empfohlenen Massnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeitenden, in Betrieb zu halten, in seiner ausserordentlichen Sitzung vom Dienstag zur Kenntnis genommen. Der Vorstand stellt sich hinter die Entscheidungen der Behörde.Wie der Verband in einer Mitteilung schreibt, sei klar, dass zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Arbeitnehmenden sowie deren Familien alle von der Behörde erlassenen Massnahmen auf allen aktiven Baustellen eingehalten werden müssen. Der Vorstand von bauenwallis ermutigt daher die Unternehmen, die ausserordentlichen Massnahmen äusserst rigoros anzuwenden und zu überwachen. Jeder in der Unternehmensstruktur und in der Wertschöpfungskette der Branche muss sowohl für die Planung der Arbeiten als auch für die konkrete Umsetzung der Massnahmen im Einzelfall Verantwortung übernehmen.Ist dies nicht der Fall, weist der Vorstand darauf hin, dass Unternehmen, die den Massnahmenkatalog auf lokaler Ebene objektiv nicht einhalten können, die betreffende(n) Baustelle(n) schliessen müssen. bauenwallis hatte im Übrigen, zusammen mit den Sozialpartnern, den Staatsrat am Freitag aufgefordert, "Kontrollmittel durch staatliche Gewalt" einzurichten. In den Verordnungen des Bundesrats ist diesbezüglich festgelegt, dass die Baustellen nicht öffentlichzugänglich sind, mit Ausnahme der vom Bundesrat und vom Staatsrat festgelegten Agenten und des Personals.Wie es weiter heisst, ist sich der Vorstand der Schwierigkeiten bewusst, auf die viele Unternehmen stossen, die ihre Mitarbeitenden schützen und auf ihre berechtigten Ängste reagieren wollen. Er ist der Ansicht, dass es die Pflicht aller ist, die empfohlenen Massnahmen – die von der Behörde als ausreichend erachtet werden– anzuwenden. Andererseits fordert er eine Präzisierung der einschlägigen Suva-Regelungen, um den Interpretationsspielraum so weit wie möglich einzuschränken und sich möglichst genau an die gesundheitlichen Anforderungen zu halten.Der Verband hält aber auch fest, dass die Frage des Nachweises der Unmöglichkeit und damit der Haftung von Unternehmen gegenüber den Bauherren oder anderen Unternehmen im Falle einer einseitigen Schliessung offen bleibt. Ebenso wird das Recht auf Zugang zu den im Rahmen der Regelung "KAE - Kurzarbeitsentschädigung" vorgesehenen Zulagen in den Fällen, in denen das Unternehmen beschliesst, seine Tätigkeit einzustellen, ohne die Unmöglichkeit der Umsetzung der oben genannten Massnahmen nachzuweisen, mehr als infrage gestellt. Um Zugang zu KAE zu erhalten, muss das Unternehmen unbedingt objektiv nachweisen können, dass die empfohlenen Massnahmen in einem bestimmten Kontext und an einer gewissen Baustelle nicht umgesetzt werden konnten.In ihrer jetzigen Form und aus all diesen Gründen kann bauenwallis die Position der nationalen Gewerkschaft Unia, welche die völlige Schliessung der Industrie und des Baugewerbs fordert, nicht teilen. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass die vom Bund vorgesehenen Massnahmen in vielen Situationen und an vielen Arbeitsplätzen mit Strenge, gesundem Menschenverstand und Verantwortung angewandt werden können. Andererseits ist es ebenso wichtig, dass ernsthafte Kontrollen stattfinden und im Interesse aller von staatlicher Gewalt gewissenhaft durchgeführt werden.Der Vorstand von bauenwallis verfolgt die Entwicklung der Situation genau, aktualisiert offizielle Entscheidungen und wird seine Mitglieder darüber informieren./wh
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Oberwallis: "Bei einem allergischen Schock muss ich dringend ins Spital"

RRO - 25. März 2020 - 17:18
Chantale Williner ist Allergikerin. Sie gehört in Zeiten des Coronavirus zwar nicht zu den Risikogruppen. Dennoch ist sie auf eine funktionierende Notfallversorgung angewiesen. Deshalb ruft sie zur Solidarität auf.

Chantale Williner (40) aus Visp ist Allergikerin, welche seit letztem Sommer innert Kürze zweimal einen allergischen Schock durchmachte. Seither sitzen sie und ihre Familie auf Nadeln, sobald sich erste Symptome eines erneuten Schocks bemerkbar machen. In Zeiten des Coronavirus richtet sie nun einen Appell an die Bevölkerung."Liebe alle. Bitte haltet euch an die Regeln. Ich bin darauf angewiesen, dass ich jederzeit in eine Notfallstation gehen kann und mir innert wenigen Minuten ein Zugang gelegt wird. Fehlt es an Platz, Personal, Material, ersticke ich", so der Appell von Chantale Williner in den sozialen Medien. Was ist der Auslöser hinter dieser Nachricht? Panikmache? Egoismus? "Weder noch. Ich stelle in meinem engsten Umfeld immer wieder fest, dass sich viele, welche sich gesund fühlen, weiterhin unbekümmert verhalten und die einfachsten Regeln, wie das Vermeiden von sozialen Kontakten ausserhalb der eigenen vier Wände, nicht einhalten", sagt die Hobby-Fotografin, Hausfrau und Mutter einer achtjährigen Tochter. Mit dem Post wolle sie dazu beitragen, dass sich auch Gesunde an die Vorgaben der Behörden halten und nicht leichtsinnig mit der eigenen Gesundheit und der der anderen umgehen sollen. "Als Mutter ist es auch für mich derzeit nicht einfach, meinem Kind zu erklären, dass es nicht in Gruppen auf dem Spielplatz herumtollen oder mit Freundinnen in der Stadt ein Eis essen gehen kann", erklärt Williner ihr Dilemma, in welchem viele Eltern während der Corona-Krise stecken.Die Corona-Krise trifft alle. Wer sich gesund fühlt, wird durch strikte Massnahmen in seiner Arbeit und der Freizeit eingeschränkt. Kranke, seien es Corona-Infizierte oder andere Patienten, kämpfen um die notwendige Versorgung. "Die Ärzte und das Pflegepersonal leisten hier Enormes", so Williner. Ein Blick in die benachbarten Länder zeigt, dass bei weiterhin zunehmenden Corona-Fällen die Spitäler an ihren Anschlag kommen werden. "Daher finde ich, dass es an der Zeit ist, dass sich alle – auch die, welche sich gesund fühlen – an die Regeln halten. Schliesslich geht es nebst dem Schutz der Risikopatienten auch um die Sicherstellung der Notfallversorgung von anderen lebensbedrohlichen Krankheiten", betont Williner nochmals die Wichtigkeit, dass alle Generationen gefordert sind, sich und andere nicht unnötigen Risiken auszusetzen.Für die Familie von Chantale Williner ist das Thema Allergie seit letztem Sommer allgegenwärtig. "Damals hatte ich beim Abendessen mit meinem Mann und meiner Tochter eine derart heftige Reaktion, bei der ich nicht wusste, wie oder was mit mir geschieht", blickt die 40-jährige Visperin auf den ersten allergischen Schock ihres Lebens zurück. Was ist geschehen? "Kaum hatten wir angefangen zu essen, bekam ich einen Hustenanfall und es fing an, mich überall zu jucken", so Williner. Innerhalb weniger Minuten war sie am ganzen Körper übersät mit Pusteln und ihre Haut sowie die weisse Lederhaut der Augen waren komplett gerötet. "Ich sah aus, als hätten mich 200 Bienen gestochen", erinnert sie sich an ihre erste Anaphylaxie. In der Nähe der Notfallstation Visp wohnend, konnte ihr damals rasch geholfen werden. Die Diagnose, einen allergischen Schock erlitten zu haben, sitzt der Familie noch heute tief in den Knochen. "In der Zwischenzeit hatte ich einige Monate später erneut eine derart heftige allergische Reaktion", sagt die gebürtige Schaffhauserin. Obwohl umfangreiche Abklärungen gemacht wurden, so ist nicht restlos klar, auf welche Substanz ihr Körper so stark reagiert. Fest steht, dass es eine Nahrungsmittelallergie ist und dass sie dies wie so viele andere Allergiker aus dem Nichts treffen kann. "Zu diesem Zweck habe ich immer ein Notfallset mit Cortisontabletten sowie einer Adrenalinspritze dabei, um an mir selbst Erste Hilfe zu leisten", sagt Williner. Dennoch genügt dies in ihrem Fall nicht. "Mein nächstes Umfeld weiss, dass ich umgehend in die nächste Notfallstation muss, damit ich nicht ersticke."Wie die Allergikerin Chantale Williner sind auch viele andere unter uns von einer Krankheit betroffen, die im Notfall lebensbedrohlich sein kann. "Auch unter denen, die gesund zu sein scheinen und nicht zu den Risikogruppen in Sachen Coronavirus gehören, gibt es Menschen, die bei einem akuten Ausbruch ihrer Krankheit auf eine funktionierende Notfallversorgung angewiesen sind und deren Leben sonst auch bedroht ist", sagt die besorgte Mutter und betont, dass es umso wichtiger sei, durch Einhalten der behördlichen Anweisungen die Spitäler nicht noch weiter mit Corona-Patienten zu belasten. Ein Anstieg wird in den kommenden Wochen und Monaten kaum zu verhindern sein. Dennoch glaubt sie an die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen. "Wichtig ist, dass sich jeder daran hält, ansonsten wird es zu noch drastischeren Massnahmen wie beispielsweise einem Ausgehverbot oder einer totalen Isolation kommen", setzt sie auf die Vernunft aller im Land. Sie und ihre Familie werden sich auf jeden Fall die Weisungen des BAG weiterhin zu Herzen nehmen. "Auch wenn es einschränkend und mühsam ist, so wollen wir für die Risikogruppen wie auch für alle anderen einen wirksamen Beitrag leisten", gibt Chantale Williner ihre Hoffnung nicht auf, dass auch die anderen sich dem Kampf gegen das Coronavirus stellen, um einerseits die Notfallstationen für alle anderen lebensbedrohlichen Krankheiten frei zu halten und andererseits nicht noch weitere Krankheitstherapien ausfallen zu lassen./at
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«Bei einem allergischen Schock muss ich dringend ins Spital»

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 17:01
Visp | Chantale Williner (40) aus Visp ist Allergikerin, welche seit letztem Sommer innert Kürze zweimal einen allergischen Schock durchmachte. Seither sitzen sie und ihre Familie auf Nadeln, sobald sich erste Symptome eines erneuten Schocks bemerkbar machen. In Zeiten des Coronavirus richtet sie nun einen Appell an die Bevölkerung.
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Schweiz: Bundesrat verstärkt Unterstützung weiter

RRO - 25. März 2020 - 15:35
Der Bundesrat hat am Mittwoch weitere Massnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu lindern.

Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu lindern, hat der Bundesrat am Mittwoch weitere Massnahmen beschlossen. Alle anspruchsberechtigten Arbeitslosen erhalten zusätzlich 120 Taggelder. Heute werden zwischen 90 und 520 Taggelder ausgerichtet, je nach Alter, Beitragsdauer und Unterhaltspflichten. Mit der Ausweitung will der Bundesrat Aussteuerungen vermeiden. Die Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld wird um 2 Jahre verlängert, sofern der vollständige Bezug in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.Weiter hat der Bundesrat die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit von 3 auf 6 Monate verlängert. Damit könne die Anzahl Gesuche minimiert und somit das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden. Die Frist zur Voranmeldung für Kurzarbeit wird aufgehoben.Um die kantonalen Behörden zu entlasten, müssen Stellensuchende vorläufig keine Nachweise mehr einreichen, dass sie sich um eine Stelle bemüht haben. Diese müssen aber später nachgereicht werden. Beratungs- und Kontrollgespräche werden telefonisch geführt.Die Stellenmeldepflicht wird vorläufig aufgehoben. Damit soll die Rekrutierung für medizinisches Personal, in der Pharmabranche, der Landwirtschaft oder der Logistik erleichtert werden./sda/wh
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Schweiz: Betriebe können Kredite in 5 bis 7 Jahren zurückzahlen

RRO - 25. März 2020 - 15:29
Betriebe können vom Bund verbürgte und der Nationalbank abgesicherten Kredite in 5 bis 7 Jahren zurückzahlen. Banken haben einen Ermessensspielraum bei der Vergabe.

Auch wenn das Ende der Corona-Krise noch nicht absehbar sei, werde der Bund die Wirtschaft bis auf Weiteres in Schwung halten, versicherte Finanzminister Ueli Maurer am Mittwoch vor den Medien in Bern. So greift der Bund Unternehmen mit Liquiditätsproblemen mit 20 Milliarden Franken unter die Arme. Kredite sind ab morgen Donnerstag verfügbar.Betroffene Unternehmen können diese Überbrückungskredite im Umfang von höchstens 10 Prozent des Jahresumsatzes und maximal 20 Millionen Franken von ihrer Hausbank beantragen. Gewisse Minimalkriterien sind zu erfüllen. Insbesondere müssen die Unternehmen erklären, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzeinbussen erleiden.Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100 Prozent vom Bund abgesichert. Darauf wird kein Zins erhoben. Höhere Überbrückungskredite werden zu 85 Prozent vom Bund abgesichert, die Bank beteiligt sich mit 15 Prozent. Bei diesen Krediten beträgt der Zinssatz aktuell 0,5 Prozent. Nicht von Überbrückungshilfen profitieren Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Franken.Für KMU, die nur über eine Kontoverbindung bei PostFinance verfügen, hat der Bundesrat eine spezielle Regelung getroffen: Er ermöglicht der PostFinance, ihren bestehenden Firmenkunden unbürokratischen Zugang zu Krediten bis 500'000 Franken zur Verfügung zu stellen. Dies stelle keine Entbindung der PostFinance vom Kreditvergabeverbot dar, sondern eine zeitlich begrenzte Massnahme im Rahmen dieses Programms, sagt der Bundesrat.Betriebe mit einem Jahresumsatz von unter 5 Millionen Franken müssen bei ihrer Hausbank keine weiteren Sicherheiten hinterlegen, erklärten Experten von Banken und Bund am Mittwoch. Für die "Kleinen" genügen die Bürgschaft des Bundes respektive die an die Schweizerische Nationalbank SNB übertragene Sicherheit.Für grössere Betriebe können die Banken zusätzliche Sicherheiten verlangen, müssen aber nicht. Die Rückzahlungsfrist beträgt 5 bis 7 Jahre, wobei die Betriebe das Geld auch früher zurückzahlen können und so finanziell profitieren.Finanzminister Ueli Maurer schloss nicht aus, dass der Bund am Schluss den einen oder anderen Kredit abschreiben müsse. Das werde jedoch erst die Zukunft zeigen.Die Geldinstitute sind nach eigenen Angaben gerüstet, die zahlreichen Kredite ab Donnerstag auszuzahlen. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass einige Banken bei der Auszahlung mit Startschwierigkeiten kämpfen werden. Das Ganze werde sich aber in einigen Tagen eingespielt haben./sda/wh
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EHC Visp tauscht Schlittschuhe gegen Einkaufskörbe

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 15:19
Die EHC-Visp-Spieler möchten die Bevölkerung in der Corona-Krise unterstützen. So übernehmen die Löwen vorwiegend in der Region Visp, Brig und Naters den Einkauf für Personen aus den Risikogruppen.
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Papiersammlung vom Samstag in Visp und Eyholz abgesagt

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 15:12
Die Papiersammlung vom Samstag in Visp und Eyholz ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt.
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Visp/Eyholz: Papiersammlung vom Samstag abgesagt

RRO - 25. März 2020 - 14:51
Die Papiersammlung vom Samstag in Visp und Eyholz ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Situation wird die Papiersammlung vom Samstag in Visp und Eyholz abgesagt. Wie es in der Mitteilung der Gemeinde Visp weiter heisst, wird über die Durchführung der weiteren Altpapiersammlungen je nach Situation und Entwicklung neu informiert./wh
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Eishockey: Tauschen Schlittschuhe gegen Einkaufskörbe

RRO - 25. März 2020 - 14:39
Die EHC-Visp-Spieler möchten die Bevölkerung in der Corona-Krise unterstützen. So übernehmen die Löwen vorwiegend in der Region Visp, Brig und Naters den Einkauf für Personen aus den Risikogruppen.

Der EHC Visp hätte sich gern der Herausforderung der Play-offs weiter gestellt. Doch die Spielzeit 2019/20 musste aufgrund der Corona-Situation abgebrochen werden. Weil es den Spielern aber ein Anliegen ist, sich für die Unterstützung der Fans bis in den Play-off-Halbfinal zu bedanken, bieten sie nun einen Service an, der den momentanen Alltag ein wenig erleichtern soll. So übernehmen Spieler und Mitglieder des EHC Visp vor allem in der Region Visp, Brig, Naters ab sofort den Einkauf für Personen aus den Risikogruppen.Gemäss Mitteilung der EHC Visp Sport AG können sich Interessierte werktags zwischen 8 Uhr und 10 Uhr telefonisch oder über das Formular auf der Homepage des EHC Visp melden. Die Einkäufe werden beim Partner des Vereins, bei der Migros Wallis, getätigt und nach Absprache möglichst innert 24 Stunden ausgeliefert. Der Service, den der EHC Visp bis 17. April anbietet, ist kostenlos.Wie es weiter heisst, ist die Bezahlung der Einkäufe über ein EC-Terminal möglich. Bei der Übergabe der Lebensmittel müssen die Weisungen des Bundesamts für Gesundheit strikt eingehalten werden. Die Spieler betreten keine Wohnungen. Aufträge werden entsprechend den vorhandenen Ressourcen entgegengenommen./wh
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Mehr Sicherheit im Mittaltunnel

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 14:17
Der Bund hat im Mittaltunnel diverse Massnahmen umgesetzt, um die Sicherheit kurzfristig zu verbessern. So steht unter anderem ein Fluchtweg in der Tunnelmitte zur Verfügung.
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Tiere sollen helfen, die Felsentreppe zu erhalten

http://www.1815.ch - 25. März 2020 - 13:55
Der Naturpark Pfyn-Finges koordiniert seit mehreren Jahren die Beweidung der Felsensteppe zwischen Leuk und Getwing durch verschiedene Tierarten wie Ziegen und Schafe.
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Gampel/Goppenstein: Mehr Sicherheit im Mittaltunnel

RRO - 25. März 2020 - 13:43
Der Bund hat im Mittaltunnel diverse Massnahmen umgesetzt, um die Sicherheit kurzfristig zu verbessern. So steht unter anderem ein Fluchtweg in der Tunnelmitte zur Verfügung.

Kernstück der Strassenverbindung von Gampel nach Goppenstein ist der Mittaltunnel. Seit Anfang Jahr hat das Bundesamt für Strassen verschiedene Massnahmen ergriffen, um die Sicherheit für die Benutzer des Tunnels möglichst rasch zu erhöhen. Gemäss Mitteilung wurde zunächst eine neue, regelbare Beleuchtung mit LED-Technik eingebaut. Dies durch den Kanton. Anschliessend kam es zu einer Anpassung der Steuerung für den Ereignisfall. Neu wird der Tunnel gemäss Bundesamt bei einem Brandfall sofort automatisch gesperrt, ohne dass die Sperrung zuerst manuell bestätigt werden muss. Zudem erfolgt die Sperrung nicht nur mit einer Ampel, sondern zusätzlich per Barriere. So kann laut den Verantwortlichen rascher sichergestellt werden, dass keine weiteren Fahrzeuge in den Tunnel fahren.Die wichtigste kurzfristig umgesetzte Massnahme zur Verbesserung der Sicherheit ist die Inbetriebnahme einer neuen Fluchtmöglichkeit in der Tunnelmitte. Dazu wird der alte Lüftungsstollen genutzt, der von der Nothaltebucht in der Tunnelmitte aus ins Freie führt. Weiter hinten im Stollen wurden neue Ventilatoren montiert,die einen Überdruck erzeugen können, sodass im Brandfall kein Rauch aus dem Tunnel in den Stollen gelangen kann. Die entsprechenden Arbeiten und die nötigen Tests konnten in den letzten Wochen abgeschlossen werden.Auch andere Abläufe wurden optimiert. So ist der Tunnel neu an ein sogenanntes übergeordnetes Leitsystem angebunden. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass die Polizei alle Alarme direkt erhält und auch automatisch Zugriff auf die Videokameras im Tunnel bekommt.Weitere Massnahmen an der Tunnelausrüstung sind im Lauf der nächsten Monate geplant. Beispielsweise die Möglichkeit, dass die Ereignisdienste über DAB+ Meldungen im Tunnel verbreiten werden können. Weiter werden im Talgrund zwei Wechseltextanzeigen montiert, um auf Wartezeiten oder Gefahren hinzuweisen. Bis im Herbst wird zudem die Stromversorgung optimiert und ein neues Datenkabel verlegt. Noch in Prüfung befindet sich aktuell die Einführung eines Mindestabstands zwischen den Fahrzeugen auf dem betreffenden Abschnitt.Der grösste noch bevorstehende Eingriff ist schliesslich die komplette Erneuerung der Tunnellüftung. Dieser Schritt wird voraussichtlich Mitte 2021 abgeschlossen sein. Parallel dazu wird auch noch eine sogenannte optische Leiteinrichtung eingebaut./ip
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Salgesch: Tierische Unterstützung für den Erhalt der Felsensteppe

RRO - 25. März 2020 - 13:01
Der Naturpark Pfyn-Finges koordiniert seit mehreren Jahren die Beweidung der Felsensteppe zwischen Leuk und Getwing durch verschiedene Tierarten wie Ziegen und Schafe.

Die Felsensteppe zwischen Leuk und Getwing bietet Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten wie Heidelerche, Eselsdisteldickkopffalter und Federgras. Das Gebiet gehört aber nicht zu der landwirtschaftlichen Nutzfläche und wird daher nicht genügend genutzt. Dies hat zur Folge, das sich die Vegetation verdichtet und zu einem Rückgang der Biodiversität sowie zu einer erhöhten Brandgefahr führt.Es gibt verschiedene Wege die Vegetationsstruktur aufzulockern. Das manuelle Abmähen beispielsweise ist in diesem steilen Gebiet mit einem sehr grossen Arbeitsaufwand verbunden. Daher bietet die Beweidung mit Tieren wie Ziegen und Schafen hier eine gute Lösung. Der Naturpark Pfyn-Finges begleitet und kontrolliert die Beweidung. Er ist gemäss Mitteilung besonders stolz darauf, dass nach mehreren Aufbaujahren gleich drei lokale Landwirte mit ihren Nutztieren die vorgegebenen Flächen im Frühling beweiden.Insgesamt werden diesen Frühling über 21 Hektaren Felsensteppe beweidet. Um die Beweidung für die Landwirte zu vereinfachen und besser organisieren zu können, wurden die Flächen mit einheimischen Lärchenpfosten abgesteckt. Das so entstandene Koppelsystem ermögliche einen grösseren Spielraum für eine mosaikartige Beweidung. "In Kombination mit unterschiedlichen Nutztieren bildet dies die Grundlage zum Erreichen einer optimalen Vegetationsstruktur, welche die Brandgefahr verringert und die Artenvielfalt fördern wird", sind die Verantwortlichen des Naturparks überzeugt./wh
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Oberwallis: Den Viren und dem Schmutz an den Kragen

RRO - 25. März 2020 - 12:34
Langeweile zu Hause muss nicht sein. Warum die Zeit nicht nutzen und den Putzwedel schwingen? rro holt sich Tipps beim Profi und sagt dem Dreck den Kampf an.

Dreckige Fensterscheiben. Staubige Ecken und Regale. Das muss nicht sein. Und so kann man die Zeit, in welcher man sich an die Bestimmungen des Bundes hält, doch auch gleich für etwas Produktives nutzen. Stichwort: Frühjahrsputz. Gemäss Cristino Ribeiro von der Firma Heinzmann Reinigungs AG beginnt man am besten in dem Raum, welchen man am wenigsten gerne putzt. "Ich schätze das wird wohl das Badezimmer oder die Küche sein." Als Kür folgt am Schluss ein Zimmer, welches man besonders gerne reinigt. Und was tun, wenn statt Putzmittel eben nur WC-Papier und Konservendosen beim letzten Einkauf im Wagen gelandet sind? "Spezialmittel wie Backofenreiniger sollte man nicht für sonstige Flächen nutzen", so Ribeiro. Fehlt es zu Hause an Allzweckreiniger, könne man schlimmstenfalls auch auf Geschirrspülmittel ausweichen. Das A und O ist die Menge. "Die Dossierung ist wichtig. Zu viel Mittel macht keinen Sinn. Auch der Umwelt und dem Geldsack zuliebe."Mit den Tipps der Profis steht der Mission "Saubere Wohnung" also nichts mehr im Wege./ip
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Oberwallis: Jugendarbeiter agieren vom Homeoffice aus

RRO - 25. März 2020 - 12:32
Die derzeitigen Einschränkungen sind für Jugendliche nicht immer einfach. Daher sind Jugendarbeiter derzeit rund um die Uhr für die Jugendlichen online erreichbar.

Alle Lokalitäten für Jugendliche sind geschlossen. Geplante Aktivitäten und Anlässe wurden abgesagt. Im Freien gelten Einschränkungen. Das sei auch für Jugendliche nicht immer einfach. Daher sind Jugendarbeiter derzeit rund um die Uhr für die Jugendlichen online erreichbar.Auch bei den Jugendarbeitsstellen Jast im Oberwallis harrt man derzeit aus und die Jugendarbeiter operieren mehrheitlich von zu Hause aus. Aufgrund der ausserordentlichen Umstände sind sie rund um die Uhr für Anliegen erreichbar, hiess es am Mittwoch vonseiten der Verantwortlichen: "Unkompliziert und anonym könnt ihr auf diesen Plattformen euer Herz ausschütten und euren Ärger kundgeben."Kontakt aufnehmen können die Jugendlichen über die Jast-Internetseite oder die Jugendapp. Zudem seien die Jugendarbeiter telefonisch, über Messenger, Facebook, Instagram und Snapchat erreichbar. Über diese Plattformen würden sie auch laufend Ideen verbreiten, um den Alltag kurzweiliger zu gestalten.Jugendliche stellten sich auch für Hilfeleistungen zur Verfügung, welche Jugendarbeiter auf Gemeindeebene an Familien mit kleinen Kindern vermitteln würden. Zudem unterstützen die Jugendarbeiter Institutionen, die Hilfsdienste koordinieren./tma
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