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Walliser Nachrichten bereitgestellt von rro
Aktualisiert: vor 4 Stunden 32 Minuten

Wallis: Volle Transparenz im Quecksilberdossier gefordert

vor 5 Stunden 21 Minuten
Am Freitag berichteten mehrere Medien, dass es bei Lonza in Visp bis in die 1950er-Jahre zu mindestens 250 Quecksilbervergiftungen kam. Die Parteien fordern nun Transparenz.

Am Freitag berichteten die Tageszeitungen Le Temps, Le Nouvelliste, Walliser Bote und das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS, dass bis in die 1950er-Jahre hinein bei der Belegschaft von Lonza in Visp mindestens 250 Fälle von Quecksilbervergiftungen aufgetreten sind. Ausserdem kam durch die Medienpublikationen zum Vorschein, dass die kantonalen Behörden seit 1975 wussten, dass es im Grossgrundkanal grosse Quecksilberverschmutzungen gibt. Bis ins Jahr 1990 wurde der Schlamm aus dem Kanal aber noch auf landwirtschaftliche Böden und Gärten verteilt.Nun melden sich die ersten politischen Parteien zu Wort. Die SVP Unterwallis, die Unterwalliser Sozialdemokraten, die FDP Wallis und auch die Grünen wollen nun Antworten von den politisch Verantwortlichen und verlangen volle Transparenz, wie sie in ihren Medienmitteilungen schreiben. Die Grünen Oberwallis fordern ausserdem, dass sich Lonza bei den Familien der Opfer entschuldigt. Weiter fordern die Grünen, dass Massnahmen zur Sanierung der Deponie Gamsenried ergriffen werden. Seit 1923 unterhält Lonza dort eine Deponie mit einer Grösse von 200'000 Quadratmetern. Trotz festgestellten Schadstoffen gebe es für die Deponie bis heute kein Sanierungskonzept./vm
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Ski nordisch: Doppelsieg von Rahel Imoberdorf beim Gommerlauf

vor 7 Stunden 13 Minuten
Nach dem Sieg beim Gommer Klassiker am Samstag gewinnt Rahel Imoberdorf auch den Internationalen Gommer Marathon am Sonntag.

Auch am zweiten Tag des Gommerlauf-Weekends zeigte Rahel Imoberdorf eine starke Leistung. Sie siegte überlegen beim Marathonrennen. Nach zurückgelegten 42 Kilometern hatte die Gommerin einen Vorsprung von mehr als sieben Minuten auf die zweitklassierte Heidi Widmer. Die Russin Natalia Zernova folgte knapp dahinter auf dem 3. Rang. Auf den weiteren Rängen klassierten sich Nicole Donzallaz und Claudia Schmid. Zweitbeste Oberwalliserin war Karin Seewer Roten auf dem 15. Rang.Zusätzlich gewann Rahel Imoberorf auch die Marathon Europameisterschaft. Diese Meisterschaften fanden erstmals in der Schweiz statt. Der Gommerlauf zählte gleichzeitig zu dieser Wertung. Vize-Europameisterin wurde Nicole Donzallaz. Bronze ging an Margrit Abächerli.Bei den Herren gab es einen Dreikampf zwischen den beiden Franzosen Thomas Chambellant und Nicolas Berthet, sowie dem Schweizer Curdin Perl. Nach einem Stockbruch mussst Nicolas Berthet seine beiden Konkurrenten ziehen lassen. Curdin Perl versuchte in der Folge den Franzosen zu distanzieren. Es gelang ihm allerdings nicht. So kam es zu Schlussspurt. Hier hatte der Schweizer gegen den endschnellen Franzosen keine Chance. Mit zwei Sekunden Vorsprung holte sich Chambellant den Sieg. Nicoals Berthet kam mit 55 Sekunden Rückstand auf den 3. Rang. Dahinter folgten mit mehr als drei Minuten Rückstand Jöri Kindschi, Simon Perruche und Evgeny Bogdanov. Bester Oberwalliser war Matthias Imsand auf dem 23. Rang.In der Marathon Europameisterschaft siegte Curdin Perl vor Jöri Kindschi und Remo Fischer./en 
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Pyeongchang: Ramon Zenhäusern trägt die Schweizer Fahne

vor 7 Stunden 53 Minuten
Die Schweizer Delegation wird an der Schlussfeier der Olympischen Spiele von Ramon Zenhäusern ins Stadion von Pyeongchang geführt.

Swiss Olympic bestimmte den zweifachen Medaillengewinner Ramon Zenhäusern zum Fahnenträger an der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Der 25-jährige Oberwalliser holte mit Silber die erste Schweizer Olympia-Männermedaille im Slalom seit 38 Jahren, und er wurde zusammen mit Denise Feierabend, Wendy Holdener, Daniel Yule und Luca Aerni Olympiasieger im Teamevent.Der Leiter der Schweizer Olympia-Delegation Ralph Stöckli bezeichnete die Ernennung von Zenhäusern zum Fahnenträger als "Würdigung seiner Leistungen und des Ski-Teams im Allgemeinen, das mit sieben Medaillen die Erwartungen übertroffen hat"./aa
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Brig: Oberwalliser Schäfer mehrheitlich zufrieden

vor 8 Stunden 35 Minuten
Am Sonntag trafen sich die Delegierten des Oberwalliser Schwarznasen-Schafzuchtverbands zur Versammlung in Brig. Sie blickten zufrieden auf das vergangene Jahr zurück.

Die Oberwalliser Schwarznasen-Schäfer kamen am Sonntag in der Briger Simplonhalle zur Delegiertenversammlung zusammen. Verbandspräsident Daniel Steiner durfte durch eine ruhige Versammlung führen. Dies war am Samstag bei den schweizerischen Schafzüchtern anders. Da musste Präsident Alwin Meichtry um sein Amt bangen.Trotz eines überschaubaren Defizits von 1300 Franken konnte Steiner in der Simplonhalle auch auf bewegende Momente zurückblicken. "Bis auf die Sömmerung war es ein tolles Jahr", sagte Steiner im rro-Interview. Ein Referat von Nationalrat Thomas Egger rundete den offiziellen Teil der Delegiertenversammlung ab./hm
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Saas-Fee: Ein etwas anderes Fotoshooting

vor 9 Stunden 3 Minuten
Im Eispavillon in Saas-Fee findet am Sonntag ein aussergewöhnliches Fotoshooting statt. An einer Pole-Dance-Stange posieren dort bei Minustemperaturen Tänzerinnen vor der Kamera.

Es ist ein etwas anderes Fotoshooting, welches am Sonntag im Eispavillon in Saas-Fee über die Bühne geht. Die Schülerinnen des Wave Pole Dance Studios Brig zeigen an der Stange ihre schönsten Tricks und Figuren inmitten des Gletschers. "Die ästhetischen Fotos sollen die Leidenschaft zum Pole Dance ausdrücken", erklärt Pole-Dance-Lehrerin Rebecca Betschard. Die Sportart erfordere Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Körperspannung. "Die Herausforderung bei diesem besonderen Fotoshooting liegt darin, bei Minustemperaturen eine gute Figur zu machen." Es sei an ganz besonderer Tag für sie, sagt Betschard weiter. "So etwas gab es bisher im Wallis noch nie."/aa
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Arolla: Skitourenfahrerin nach Lawinenniedergang verstorben

vor 10 Stunden 47 Minuten
In der Region Arolla kam es am Samstag zu einem Lawinenunglück. Die Schneemassen verschütteten vier Personen. Eine Person erlag am Sonntag ihren Verletzungen.

Am Samstag ist in der Region Arolla Im Gebiet l' Aigulle du Tsa auf einer Höhe von 3600 Metern eine Lawine niedergegangen, nachdem Tourengängern die Alphütte Tsa verliessen und in ein Couloirs fuhren. Die Lawine erfasste vier Personen, wie die Kantonspolizei mitteilt. Die vier Verletzten wurden per Helikopter in die Spitäler Sitten und Martinach überflogen. Eine Skitourenfahrerin verstarb am Sonntag im Spital Sitten. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 40-jährige Walliserin./vm/aa
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Pyeongchang: Michael Kuonen verpasst Medaille knapp

vor 14 Stunden 40 Minuten
Trotz Laufbestzeit im vierten Durchgang ist Michael Kuonen im Viererbob knapp an einer Olympia-Medaille vorbeigeschrammt. Der Anschieber und sein Team kommen auf den 4. Rang.

Dem Viererbob-Team von Pilot Rico Peter mit dem Oberwalliser Anschieber Michael Kuonen fehlten 0.21 Sekunden zur Bronzemedaille. Es blieb ihm damit der undankbare 4. Rang. Den entscheidenden Rückstand hatte sich das Team mit einem missglückten ersten Lauf am Samstag eingehandelt.Gold ging an den überlegenen Deutschen Francesco Friedrich. Silber teilten sich Friedrichs Landsmann Nico Walther und Won Yun Jong aus Südkorea. Der zweite Schweizer Bob mit Clemens Bracher belegte den 14. Schlussrang./aa
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Unterbäch: Grünes Licht für Naherholungsgebiet

24. Februar 2018 - 21:07
Die Finanzierung für das geplante Naherholungsgebiet mit See und Stellplätzen in Unterbäch steht. Nun kann die Gemeinde das Baugesuch einreichen.

Um dem Logiernächterückgang entgegenzuwirken und den Sommertourismus anzukurbeln, soll am nördlichen Dorfrand von Unterbäch ein Naherholungsgebiet mit einem 30 mal 45 Meter grossen See inklusive sechs Stellplätzen, WC-Anlage und Duschen entstehen.Am Samstagabend stimmten die Mitglieder des Tourismusvereins Unterbäch an der Generalversammlung in der Turnhalle dem Vorhaben mit 56 zu 3 Stimmen deutlich zu. Dadurch kann das Naherholungsgebiet nun in die Tat umgesetzt werden. Mit dem Ja des Tourismusvereins beteiligt sich dieser mit 100'000 Franken an den Gesamtkosten von 470'000 Franken. Die Erschliessungskosten von 40'000 Franken übernimmt die Gemeinde, 100'000 Franken kommen über die Kurtaxengelder rein. Dafür gab die Generalversammlung von Unterbäch Tourismus grünes Licht. Das war auch nötig, denn ansonsten wäre das Projekt gescheitert. In den 1990er-Jahren war dies bereits schon einmal der Fall gewesen.Die Baukosten in Höhe von 255'000 Franken übernimmt die Augstbord Energie AG. Die restlichen 70'000 Franken kommen aus dem Tourismusfonds. In diesen bezahlten die rund 600 Zweitwohnungsbesitzer letztmals im Jahr 2017 ein.Nun muss die Gemeinde Unterbäch als Bauherrin das Baugesuch einreichen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Baubewilligung Ende April eintrifft./vm
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Fussball: Kein Sittener Exploit in Bern

24. Februar 2018 - 20:55
21 Jahre ist es her, seit der FC Sitten in der Meisterschaft in Bern zuletzt drei Punkte geholt hat. Auch am Samstagabend heisst der Sieger YB. Der Leader gewinnt mit 1:0.

Zwei Spieler im Aufgebot am Samstagabend des FC Sitten in Bern haben den Jahrgang 1999. Zwei Spieler, welche vor 21 Jahren, als die Walliser zuletzt in Bern gewannen, noch gar nicht auf der Welt waren. Tabellenletzter gegen Leader. Auf dem Papier also eine klare Angelegenheit. Jedoch konnte der FC Sitten von Anfang an gut mithalten - die Berner Young Boys aber mit einem kleinen Chancenplus. Vor allem die schnellen Angriffe von Stürmer Roger Assalé sorgten für Gefahr. Die grösste Chance allerdings hatte Marco Schneuwly kurz vor dem Pausentee. Der Sittener Stürmer traf aber nur den Pfosten.In die zweite Halbzeit startete dann YB nach Mass. Die Sittener Abwehr brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Loris Benito flankte daraufhin in den Strafraum, wo Guillaume Hoarau in gewohnt bestechender Manier zum 1:0 neben Goalie Kevin Fickentscher vorbei einnickte. Sitten-Trainer Maurizio Jacobacci reagierte sofort; wechselte Pajtim Kasami für den jungen Toma ein. Wenig später kam dann auch noch der Brasilianer Adryan. Dieser stellte sich in der 74. Minute bei einer 2:1-Situation aber zu eigensinnig an und verunmöglichte den allfälligen Ausgleichstreffer gleich selbst. YB seinerseits kam weiterhin zu Grosschancen. Zudem hätte es in der 70. Minute einen Penalty für die Young Boys geben können, nachdem Martin Angha im Sittener Strafraum die Hand zu Hilfe nahm. Tore fielen im mit 14'255 Zuschauern nur mässig gefüllten Stade de Suisse aber keine mehr./hr
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Skitourenrennen: Top-Ten-Plätze für Kreuzer und Anthamatten an der EM

24. Februar 2018 - 20:04
Beim Einzelrennen an den Europameisterschaften in Sizilien gibt es für Victoria Kreuzer und Martin Anthamatten Top-Ten-Plätze.

Nachdem das Verticalrennen der Skitourenrenn-EM auf dem Ätna am Freitag wegen Unwetters abgesagt werden musste, erwartete die Athleten am Samstag strahlend blauer Himmel fürs Einzelrennen. Doch der nach wie vor starke Wind und eisige, exponierte Stellen auf der Nordostseite des Vulkans stellten eine Herausforderung dar.Leider gab es am Samstag keine Medaillen für die Schweizer Elite Athleten. Victoria Kreuzer wurde als beste Schweizerin Sechste. "Wir waren heute alle sehr nahe beisammen. Doch ich bin mit meiner Leistung zufrieden und freue mich über den 6. Platz", meinte Kreuzer nach dem Rennen. "Für mich war es wichtig, heute wieder einen Wettkampf zu bestreiten, um im Rhythmus zu bleiben und Erfahrungen für das morgige Vertical zu sammeln. Nun heisst es schnell erholen und dann volle Konzentration auf das Vertical. Ich werde mit viel Motivation an den Start gehen", so die Oberwalliserin.Bei den Herren lief Martin Anthamatten als einziger Schweizer in die Top Ten und erzielte mit Rang 7 das beste Resultat. Iwan Arnold kam auf den 21. Rang.Die EM-Titel im Einzelrennen gingen an die Französin Axelle Mollaret und an den Italiener Robert Antonioli./en
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Eishockey: Siders im Play-off-Final

24. Februar 2018 - 19:59
Der HC Siders gewinnt gegen den HC Villars mit 8:4 und steht im Play-off-Final.

Auch im dritten Play-off-Spiel gegen den HC Villars gingen die Siderser als Sieger vom Platz. Mann des Spieles war Jérémy Gailland. Mit einem Tor und einem Assist lenkte er den Match früh in die gewünschte Richtung. Im Schlussdrittel war er noch mit einem Shorthander und einem weiteren Assist erfolgreich. Auch Xavier Reber zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus.Im Play-off-Final trifft der HC Siders auf Franches-Montagnes oder Genf-Servette. Die Jurassier führen in dieser Serie mit 2:1. Die Finalserie beginnt am Samstag, 3. März, in Siders./en
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Pyeongchang: Riesige Party im House of Switzerland

24. Februar 2018 - 15:32
Die Schweizer Athleten erzielten bei den diesjährigen Olympischen Winterspielen in Pyeongchang bereits 15 Medaillen. Grund genug, um im House of Switzerland zu feiern.

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang gehören für die Schweizer Athleten neben jenen 1988 in Calgary zu den erfolgreichsten Austragungen. Damals wie heute erzielten die Sportler insgesamt 15 Medaillen. Es sind dies fünf Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen. Grund genug, um im House of Switzerland in Pyeongchang eine grosse Feier zu veranstalten. "Ich stosse darauf am liebsten mit einem guten Glas Walliser Rotwein an", verriet Ramon Zenhäusern gegenüber einem Olympia-Reporter./bn
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Ski Nordisch: Gommer Sieg beim Halbmarathon der Frauen

24. Februar 2018 - 14:24
In einem spannenden Spurt gewinnt Sabine Di Lallo vor Ladina Meier-Ruge den Gommer Halbmarathon.

Beim Gommer Halbmarathon lieferten sich die Spitzenläuferinnen ein packendes Rennen. Nach 21 Kilometern kam es zum Sprintduell zwischen den beiden Biathletinnen Sabine Di Lallo und Ladina Meier-Ruge. Dabei setzte sich Di Lallo mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0.5 Sekunden durch. Auf dem 3. Rang folgte die Bündnerin Sandra Wagenführ mit einem Abstand von sechs Sekunden. Marianne Volken klassierte sich mit 12 Sekunden Rückstand auf dem 4. Rang. Als Zehnte schaffte es Julia Volken auch noch in die Top Ten.Im Rennen der Herren lieferten sich Curdin Perl und Remo Fischer ein interessantes Duell. Bis kurz vor dem Ziel liefen die beiden immer zusammen. Der ehemalige Weltcup-Läufer Curdin Perl bestimmte dabei das Tempo. Im letzten Schlussanstieg erhöhte Perl das Tempo und Fischer vermochte ihm nicht mehr zu folgen. So gewann der Bündner mit einem Vorsprung von 0.6 Sekunden. Mit beinahe drei Minuten Rückstand folgte David Gafner auf dem 3. Rang.Bei besten äusseren Bedingungen waren insgesamt 600 Teilnehmende am Start des Halbmarathons./en
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Brig-Glis: Meichtry bleibt Präsident des Schafzuchtverbands

24. Februar 2018 - 13:01
Präsident Alwin Meichtry geriet an der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schafzuchtverbands unter Beschuss. Die Delegierten schenkten ihm aber dennoch ihr Vertrauen.

Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schafzuchtverbands in der Briger Simplonhalle war mit Spannung erwartet worden. Denn ein Blick auf die Traktandenliste zeigte, dass auf Antrag der Mitglieder die Abberufung des Präsidenten Alwin Meichtry, der seit 2015 an der Spitze des Verbands steht, zur Diskussion stand. Im Vorfeld war in der Zeitung Schweizer Bauer zu lesen gewesen, dass die drei Vorstandsmitglieder des Schafzuchtverbands Beat Würsch, Ambros Zurfluh und Werner Wicki  in einem Rundschreiben die Abwahl von Meichtry gefordert hatten. Der Grund: Das Klima habe sich seit dem Amtsantritt von Meichtry kontinuierlich verschlechtert und eine konstruktive Zusammenarbeit sei mittlerweile nicht mehr möglich. Die acht anderen Vorstandmitglieder standen aber zu ihrem Präsidenten. Und so stimmten die Delegierten am Samstag gegen dessen Abwahl. Der Entscheid fiel mit 256 zu 187 Stimmen.Nach rund 4.5 Stunden war die turbulente Delegiertenversammlung zu Ende. Im anschliessenden rro-Interview betonte Schafzuchtsverbandspräsident Alwin Meichtry, dass er nun hoffe, dass Ruhe einkehre. Die ist auch bitter nötig. Denn bei der Delergiertenversammlung gab der Verband kein gutes Bild ab. Momentan ist der Verband zerstritten. Dazu passte auch, dass Verbandehrenpräsidenten offen den Rücktritt von Meichtry forderten und diesen stark kritisierten.Noch bis mindestens 2019 ist Alwin Meichtry an der Spitze des Schweizerischen Schafzuchtsverbandes. Ob er danach nochmals fürs Präsidentenamt kandidiert, liess Meichtry am Samstag offen./vm
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Leukerbad: Hornusser zu Gast auf der Gemmi

24. Februar 2018 - 11:33
In den Walliser Alpen bietet sich am Samstag ein spezielles Bild. 40 Hornusser treffen sich auf der Gemmi zu einem Plauschturnier.

Beim Sport des Hornussens muss ein Spieler einen kleinen Ball mithilfe eines Schlägers so weit wie möglich schiessen. Das gegnerische Team versucht ihn vor dem Aufprall auf dem Boden zu stoppen. Die Weite sorgt für die entsprechende Punktzahl. Eine Mannschaft besteht aus zwanzig Spielern. Hat jeder Spieler des Teams vier Abschläge gemacht, werden die Seiten gewechselt. Ein traditionsreicher Sport, welcher am Samstag auf der Gemmi Trumpf ist. Dort versuchen sich 40 Spieler der Nationalliga A und B in einem Plauschturnier. "Es sind spezielle Bedingungen, besonders das Wetter und die Standhaftigkeit im Schnee sorgen für den aussergewöhnlichen Kick", sagt Michael Sollberger aus Thöringen. Das Spektakel findet bereits zum dritten Mal in den Walliser Alpen statt./hm
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Ski Nordisch: Imoberdorf und Kindschi Sieger beim Gommer Klassiker

24. Februar 2018 - 11:20
Rahel Imoberdorf gewinnt den Gommer Klassiker. Bei den Herren wiederholt Jöri Kindschi den Vorjahressieg.

Rahel Imoberdorf kam beim Gommer Klassiker zu einem überlegenen Sieg. Sie dominierte das Rennen der Frauen auf der gesamten Strecke. Im Ziel hatte die Gommerin einen Vorsprung von mehr als vier Minuten auf die zweitklassierte Italienerin Chiara Caminada. Auf dem 3. Rang folgte Karin Weltert Stadelmann. Chantal Carlen verpasste als Vierte nur knapp einen Podestplatz. Marina Witschi Linda vom SC Obergoms belegte den 9. Rang.Jöri Kindschi feierte im Rennen der Herren über 21 Kilometer einen sicheren Sieg. Er gewann mit einem Vorsprung von fünf Sekunden auf den Schweden Kalle Gräfnings. Auf dem 3. Rang folgte mit einem Rückstand von acht Sekunden Eligius Tamborini. Die folgenden Ränge belegten Clyde Engel, Reto Hammer und Evgeny Bogdanov. Bester Oberwalliser war Yannik Kreuzer auf dem 7. Rang./en
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Bern/Wallis: Mit Petition gegen Via Sicura

24. Februar 2018 - 9:06
Da die Volksinitiative zur Abschwächung des Verkehrssicherheitsprogramms Via Sicura nicht zustandekam, haben die Initianten sie nun in eine Petition umgewandelt.

Mit der Volksinitiative "Stopp den Auswüchsen von Via Sicura" ist die SVP im letzten Jahr deutlich gescheitert. Die Initianten hatten bloss gut 30'000 Unterschriften gesammelt. Dies sei aber nicht nichts, schreibt SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor am Samstag in einer Mitteilung. Deshalb entschied nun das Initiativkomitee, die Initiative in eine Petition umzuwandeln. Denn das Begehren habe dazu beigetragen, dass Bundesrat und Parlament ihre Meinung zum Verkehrssicherheitsprogramm teils geändert hätten. Auch die Bundesregierung will den Strafenkatalog für Raserdelikte anpassen und stellt die Mindeststrafe zur Debatte. Ebenso ist die ständerätliche Verkehrskommission im letzten August auf einen sanfteren Kurs gegenüber Rasern eingeschwenkt, um den Richtern mehr Ermessensspielraum zu geben. Addor ist optimistisch, dass die Petition ihr Ziel erfüllen wird./aa
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Pyeongchang: Kummer kann Titel nicht verteidigen

24. Februar 2018 - 7:44
Grosse Enttäuschung für Snowboarderin Patrizia Kummer. Im Achtelfinal des Parallel-Riesenslaloms an den Olympischen Spielen in Pyeongchang scheidet sie bereits aus.

Snowboarderin Patrizia Kummer scheiterte an den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Parallel-Riesenslalom bereits im Achtelfinal. Die Olympiasiegerin von Sotschi 2014 musste ihre Medaillenträume damit schon frühzeitig begraben. Ester Ledecka machte Kummer einen Strich durch die Rechnung. Die Tschechin gewann das Duell gegen die Oberwallisern klar. Im Final machte Ledecka dann ihr olympisches Märchen perfekt. Nach ihrem Triumph im Super-G der Skifahrerinnen setzte sich die Tschechin auch in ihrer Hauptdisziplin durch. Sie gewann auf dem Snowboard überlegen die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom. Im Final schlug sie die Deutsche Selina Jörg./aa
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Pyeongchang: Schweizer Gold im Teamevent

24. Februar 2018 - 5:55
Ramon Zenhäusern, Daniel Yule, Wendy Holdener und Denise Feierabend holen in Pyeongchang Gold im Teamevent. Das Swiss-Ski-Quartett schlägt im Final Österreich mit 3:1.

Bei der erstmaligen Austragung des alpinen Teamevents an Olympischen Spielen triumphierten die Athleten von Swiss-Ski vor Österreich. Das Quartett gewann im Final 3:1 gegen Österreich.Aus dem starken Schweizer Team stachen zwei Athleten besonders heraus. Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern gewannen alle ihre vier Läufe. Und dank ihren starken Zeiten war dem Schweizer Team auch dann nicht beizukommen, wenn Denise Feierabend und Daniel Yule ihre Läufe verloren. "Das war ein Dream Team", freute sich Zenhäusern nach seiner zweiten Medaille binnen 48 Stunden gegenüber SRF. Zuvor hatten die Schweizer Ungarn, Deutschland und Frankreich ausgeschaltet. Es ist die 14. Medaille für die Schweiz an den diesjährigen Olympischen Winterspielen, die vierte goldene.Bronze bei der Olympia-Premiere des Teamevents ging an Norwegen./aa
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Visp: Mindestens 250 Quecksilbervergiftungen bei Lonza dokumentiert

23. Februar 2018 - 21:31
Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen: Bis in die 1950er-Jahre kam es bei Lonza in Visp zu mindestens 250 Quecksilbervergiftungen bei der Belegschaft.

Seit 1909 produziert Lonza in Visp. Von 1917 bis 2013 kam Quecksilber zur Produktion von Acetaldehyd zum Einsatz. Diese Mischung brauchte man beispielsweise zur Produktion von Farbstoffen und anderen Industrieprodukten. Grosse Mengen Quecksilber gelangten besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Grossgrundkanal. Nun zeigen bisher unveröffentliche Dokumente Brisantes. Laut einem bisher nicht veröffentlichten Bericht des Kantons Wallis kam es bei Lonza bis ins Jahr 1950 zu mindestens 250 Fällen von Quecksilbervergiftungen bei der Arbeiterschaft im Werk Visp. Zu diesem Schluss kommen die Tageszeitungen Le Temps, Le Nouvelliste, Walliser Bote und das Westschweizer Radio und Fernsehen, welche gemeinsam recherchierten und den historischen Rapport zur Quecksilberverschmutzung und andere Dokumente ausgewertet haben. Die mindestens 250 dokumentierten Quecksilbervergiftungen bei der Belegschaft von Lonza in Visp bis ins Jahr 1950 gehen auf die Befunde des Arztes Paul Burgener zurück. 1952, ein Jahr nach seinem Tod, publizierte die Schweizerische Medizinische Wochenschrift seine Ergebnisse. Paul Burgener ist der Grossvater von alt Staatsrat Thomas Burgener. Dieser amtet heute als Vizepräsident der IG Quecksilber. Als die ersten Vergiftungsfälle auftraten, leitete Lonza erste Massnahmen ein. Die Belegschaft bekam Milch, zusätzliche Freitage und die Arbeitskleider wurden gereinigt. Nach und nach kamen weitere Schutzmassnahmen hinzu.Im Bericht von Le Temps ist überdies nachzulesen, dass ab den 1950er-Jahren Lonza keine neuen Vergiftungen bei der Belegschaft entdeckte. Die Zeitung zitiert auch aus einer Mitteilung von Lonza an das eidgenössische Fabrikinspektorat aus dem Jahr 1943. Dort sind die Fälle von Leopold Truffer und Ludwig Heldner aufgeführt und werden als "schwere Fälle" bezeichnet. Heldner war als Elektriker tätig und erlitt durch seine Arbeit eine Vergiftung. Er konnte danach acht Monate nicht mehr arbeiten. 1960 verliess er seinen Posten und starb nach 15-jährigem Kampf gegen die Krankheit. Die beiden letzten Arbeiter, welche sich beim Lonza-Werk in Visp mit Quecksilber vergifteten, starben in den Jahren 2001 und 2002. Sie waren 87 und 92 Jahre alt.Aus den verschiedenen Medienberichten geht ausserdem hervor, dass die Behörden des Kantons Wallis bereits seit 1975 wussten, dass es im Grossgrundkanal grosse Quecksilberverschmutzungen gab. Bis ins Jahr 1990 wurde der Schlamm aus dem Kanal aber noch auf landwirtschaftliche Böden und Gärten verteilt./vm
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