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Aktualisiert: vor 2 Stunden 18 Minuten

Laufsport: Erfolg für Victoria Kreuzer in Italien

20. Juli 2018 - 21:39
Die Oberwalliserin Victoria Kreuzer siegt beim DoloMyths Vertical Kilometre im italienischen Canazei.

Seit 2010 ist der Dolomites Vertical Kilometre in Canazei ein Wettkampf für die weltbesten Vertical-Spezialisten. Hier waren auch die ersten Vertikal Weltmeisterschaften. Im Jahr 2018 wurde der Name der Rennstrecke in DoloMyths Vertical Kilometre geändert.Das Rennen bietet einen anstrengenden Anstieg von 1000 m mit steilen Abschnitten von 50 Prozent Steigung über 2,6 km. Der Start ist in Alba di Canazei auf 1465 m . Das Ziel auf dem Gipfel der Crepa Neigra auf 2465 m. Der Wettkampf zählt zum Vertical Kilometer World Circuit.Victoria Kreuzer gewann gewann mit einer Zeit von 38.46  Minute. Das war eine Minute und sieben Sekunden mehr als die Rekordzeit von Axelle Mollaret im letzten Jahr. Eine Minute und 13 Sekunden später folgte die Schwedin El Kott Helander. Mit einem Abstand von 24 Sekunden folgte Laura Orgué auf Platz drei.Victoria Kreuzer zeigte sich nach dem Erfolg höchst zufrieden: "Erster Saisonsieg in diesem Rennen, es ist wunderbar. Dank den Erfahrungen in den letzten Jahren ist mir hier so ein starkes Rennen gelungen."Bei den Männern gewann der junge Italiener Davide Magnini vor seinem Landsmann Nadir Maguet und dem Slowaken Nejc Kuhar. Die Zermatter Martin Anthamatten und Andreas Steindl belegten jeweils den 10. und 12. Platz./en
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Fussball: Constantin sperrt Nouvelliste-Journalisten aus

20. Juli 2018 - 19:56
Journalisten und Fotografen des Nouvelliste sind ab sofort nicht mehr zu den Spielen des FC Sitten im Tourbillon zugelassen. Schuld daran ist eine Kolumne des Chefredaktors.

Zwei Tage vor dem Saisonstart sorgt der Präsident des FC Sitten, Christian Constantin, für Schlagzeilen. Er verweigert für die kommende Saison sämtlichen Journalisten und Fotografen der Unterwalliser Tageszeitung Le Nouvelliste den Zutritt zum Stade de Tourbillon und zu den Vertretern des FC Sitten.Constantin begründet den Boykott des Nouvelliste damit ,dass dessen Chefredaktor Vincent Fragnière einen "zu polemischen Stil" pflege. Fragnière schreibt im Nouvelliste regelmässig Meinungsartikel und thematisiert dabei oft die Vorgänge rund um den FC Sitten. Im Herbst 2017 nach der Attacke von Christian Constantin gegen den Teleclubexperten Rolf Fringer kritisierte Fragnière den FC Sitten Präsidenten in einem Kommentar für dessen Verhalten. Seither ist das Tischtuch zwischem dem Nouvelliste und Constantin zerschnitten. Beim Trainingslager des FC Sitten im Winter 2018 war der Nouvelliste unerwünscht. Schlussendlich gab es eine Einigung zwischen dem Club und dem Nouvelliste.Doch der Frieden hielt offenbar nicht lange. Schon während der Vorbereitungsphase für die kommende Saison machte Constantin den Journalisten des Nouvelliste klar, dass sie unerwünscht seien. Auch beim Testspiel am Mittwoch gegen Inter Mailand änderte Constantin seine Meinung nicht. Nun kommt es noch dicker. Sämtliche Journalisten und Fotografen des Nouvelliste dürfen für die kommende Saison nichts in Stade de Tourbillon. Damit werden am Sonntag erstmals in der Geschichte des Tourbillon die Plätze des Nouvelliste auf der Medientribüne leer bleiben./vm
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Visp: "Schwimmen in Visp ist sexy"

20. Juli 2018 - 16:35
Das Bevölkerungswachstum stellt Gemeinden vor Herausforderungen. Auch im Schwimmbad Visp soll die nächsten Jahre einiges passieren. Konkrete Pläne liegen aber noch nicht vor.

In der Region Visp wird es nicht zuletzt durch die Rekrutierungsmassnahmen der Lonza zu einer Bevölkerungszunahme kommen. Gewisse Massnahmen in verschiedenen Bereich werden notwendig. So setzte die Gemeinde Visp nicht zuletzt auf verdichtetes Wohnen, um der steigenden Bevölkerungszahl gerecht zu sein. Aber auch bezüglich Freizeitangebot bringen mehr Menschen mehr Bedürfnisse mit sich. Dies wird sicherlich auch Auswirkungen auf das Angebot im Schwimmbad Visp haben. "Bereits in den letzten Jahren haben wir einiges investiert und sind heute technisch gesehen auf einem sehr guten Stand. Und auch das Angebot stimmt und wir ständig ergänzt", erklärt Genossenschaftspräsident Ulrich Werlen. "Wir sind in engem Kontakt mit den Verantwortlichen der Gemeinde und diskutieren in den zuständigen Kommissionen mit." Wie genau sich die ganzen Neuzuzüger auf das Angebot im Schwimmbad auswirken, ob es allenfalls ein neues Becken geben wird, steht derzeit noch nicht fest. Fakt ist: "Die Bevölkerung schätzt das Angebot. Schwimmen in Visp ist sexy." So werden die Verantwortlichen der Gemeinde, der Lonza, aber auch aus dem Tourismussektor die Bedürfnisse laufend aufnehmen und Massnahmen treffen.Die heute bereits schon bestehenden Angebote sollen laufend erweitert werden. "Die Schwimmschule zusammen mit den Schulen der Gemeinde Visp und Umliegende sind sehr gefragt. In Visp sollen weitere Klassen vom Angebot profitieren." Die Schwimmkurse für Kinder und die vielen anderen Kursangebote für Gesundheit und Plausch im Wasser im Schwimmbad Visp sind sehr gefragt. Die Öffnungszeiten werden laufend den Bedürfnissen der Schwimmbadkunden angepasst. Neu ist das Bad bis am 20 August schon morgens ab 8 Uhr, mittwochs ab 7 Uhr, für Schwimmsportler zum Frühschwimmen geöffnet." Ein Angebot, welches gemäss Werlen sehr gut genutzt wird.Neben den technischen Erweiterungen des Bades allgemein wird es gemäss Werlen sicher zu weiteren Anpassungen der Schwimmangebote und Öffnungszeiten kommen. Visp soll auch im Bereich des Schwimmbades etwas Spezielles bieten können und auch in diesem Punkt attraktiv sein als Wohnort für Neuzuzüger."Dank der kostenlosen Nutzung von Abwärme der Lonza zum Aufwärmen des Trinkwassers, welches 40 Grad warm ins Schwimmbecken eingeleitet wird, können wir unser Bad bereits jeweils schon im April öffnen. Damit sind wir die ersten im Oberwallis." Heute steht das Freibad 20 Wochen offen. Der Trend geht dahin, dass Schwimmen als Sport, Ausgleich und Erholung noch mehr Zeit im Jahr möglich sein muss. "Die Möglichkeiten haben wir dies anzubieten, die Bedürfnisse des Kunden und die Machbarkeit sollen aber sorgfältig abgewägt sein", so Werlen./ip
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Wallis: Bis Ende Jahr sollten 99 Prozent saniert sein

20. Juli 2018 - 16:18
Bezüglich der Sanierung von Restwasserstrecken gibt es im Kanton über 150 Fassungen. Zum Jahreswechsel hin sollen praktisch alle der relevanten Produktionen saniert sein.

Das Wallis und Graubünden sind die Kantone, die bei den Restwassersanierungen am meisten im Rückstand sind. Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten Restwasserstrecken unterhalb von Wasserfassungen vor 1992 bewilligten Anlagen bis Ende 2012 saniert sein müssen. Vier Jahre nach Ende dieser Frist war die Sanierungspflicht erst in sieben Kantonen vollständig erfüllt. Der Bund strebt den Abschluss der Sanierungen bis Ende Jahr an. Und der Kanton Wallis zieht mit. "Bei 125 von 151 Fassungen ist die Sanierung bereits erfolgt", so Frédéric Zuber von der Dienststelle für Energie und Wasserkraft auf Anfrage von rro. "Bei 25 Fassungen ist die Sanierung bis Ende des Jahres geplant. Und eine Fassung soll im kommenden Jahr dann noch saniert werden." Die Dienststelle hat Wasserkraftanlagen mit einer totalen mittleren Jahresproduktion von circa 8100 Gigawattstunden pro Jahr betreffend die Sanierungspflicht abgeklärt.  Davon seien Anlagen mit einer mittleren Jahresproduktion von circa 897 Gigawattstunden nicht sanierungspflichtig. Das kantonale Vorgehen sieht vor, dass bis Ende des Jahres circa 99 Prozent der relevanten Produktion im Wallis saniert sein wird. Gemäss Zuber seien bis im Juli Verfügungen für Wasserkraftanlagen mit einer mittleren Jahresproduktion von rund 6500 Gigawattstunden erlassen worden. Der Produktionsverlust betrage im Mittel circa 2 Prozent der sanierungspflichtigen Produktion von circa 7200 Gigawattstunden pro Jahr, was 144 Gigawattstunden pro Jahr entspricht. Diese Betrachtungen umfassen die Produktion von Emosson nicht, da für dieses Grenzkraftwerk der Bund für die Sanierung zuständig sei./ip
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Steg: Brand ist gelöscht

20. Juli 2018 - 14:00
Entwarnung: Die Löscharbeiten in Steg waren erfolgreich. Der Brand ist gelöscht. Die Löscharbeiten erfolgten mehrheitlich aus der Luft.

Die Stützpunktfeuerwehr Gampel-Steg stand am Freitag im Einsatz. In Steg kam es um die Mittagszeit zu einem Böschungsbrand. Dieser war relativ rasch unter Kontrolle und gegen 15 Uhr dann gelöscht. Gemäss ersten Informationen erfolgten die Löscharbeiten wegen eines Stromkabels grossmehrheitlich mit dem Helikopter. "Kurz vor 13 Uhr erreichte uns der Alarm. In unmittelbarer Nähe des Feuers verkehrt die Hochspannungsleitung der SBB. So konnten wir uns dem Brandherd nicht direkt nähern", erklärt Einsatzleiter Guido Bregy gegenüber rro. "Kaum waren wir vor Ort, gab es einen Knall und ein Stromkabel lag am Boden." Sobald die SBB grünes Licht gibt, werden die Feuerwehrleute die Nachlöscharbeiten in Angriff nehmen. Das Gebiet ist weiträumig abgesperrt. Auch die Brücke nach Gampel ist für den Verkehr gesperrt./ip
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Oberwallis: Rund 150 Schüler mehr drücken die Schulbank

20. Juli 2018 - 13:17
Noch geniessen die Schüler ihre wohlverdienten Ferien. Doch ab August gilt es wieder Ernst. Bezüglich Schülerzahlen kommt es im Oberwallis zu einer leichten Zunahme.

Wer denkt während den Ferien schon gerne an seine Arbeit? Da geht es den Schülern in diesen Tagen wahrscheinlich nicht anders. Schultaschen, Bücher und Hefte irgendwo verstaut, dürfen sie gerne noch ein paar Wochen unbenutzt bleiben, bis es im August dann wieder weitergeht.In den Oberwalliser Primarschulen 1H bis 8H nimmt im kommenden Schuljahr im Vorjahresvergleich die Schülerzahl um 148 zu. In den Orientierungsschulen gibt es eine kleine Zunahme von fünf Schülern. Gemäss Philippe Mathieu, kantonaler Schulinspektor, wird im nächsten Schuljahr an allen Schulorten im Oberwallis wie im vergangenen unterrichtet. Es bleiben demnach alle Schulorte erhalten./ip
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Oberwallis: Da kommen nicht nur Hunde ins Schwitzen

20. Juli 2018 - 11:14
Am Montag beginnen sie - die Hundstage. Die umgangssprachlich heissesten Tage des Sommers. Auch im Oberwallis geht es nach einer kurzen Abkühlung heiss weiter.

Diesen Sommer macht sich der Sonnenkanton Wallis abermals alle Ehre. Dies mit grosser Trockenheit und Hitze. Und die heissesten Tage des Sommers sollen noch bevorstehen. Dies nämlich währen der Hundstage. Diese sind in der Umgangssprache in Europa die heissesten Tage des Sommers - in der Regel vom23. Juli bis 23. August. Doch was haben diese heissen Wochen überhaupt mit Hunden zu tun? rro fragt bei Meteorologin Sharon Satz nach: "Im Alten Ägypten begannen die Hundstage mit dem Aufgang des Sirius im Sternbild des GrossenHundes und endeten als das ganze Sternbild zu sehen war, was einen Monat nach erstmaligem Erscheinen von Sirius der Fall ist. Bei ihnen brachten die Hundstage die Nilschwemme. Damals begannen die Hundstage noch Anfang Juli. Mittlerweile hat die Erdachse eine Kreisrotation durchgemacht und die Hundstage gehen mit dem jetzigen Zeitraum vermutlich auf die Römerzeit zurück. Auf die Griechen geht es zurück, dass die Wiederkehr des Sirius mit grosser Hitze verbunden wird. Auch heute herrscht im Mittelmeerraum oft während der Hundstage die grösste Hitze."Gemäss der Expertin ist es im Oberwallis Ende Juli und Anfangs August im Vergleich mit dem langjährigen Mittel am wärmsten. Von 1981 bis 2017 gab es während der Hundstagen bei den Tageshöchstwerten in Visp etwa 27,5 Grad im Schnitt. Während des Hitzesommers 2003 haben die durchschnittlichen Tageshöchstwerte zwischendem 3. und 9. August sogar den Allzeitrekord an der Station Visp für diese Periodegebrochen. Dies mit Werten zwischen 33,1 bis 35,3 Grad. Die Hundstage fielen mitdurchschnittlichen Höchstwerten von 30,1 Grad überdurchschnittlich heiss aus.Und wie sieht das Wetter im Oberwallis zu Beginn der Hundstage aus? Am Montag steigt der Luftdruck über dem Alpenraum an und das Wetter bessert sich wieder imVergleich zum Wochenende. Der hohe Luftdruck wirkt voraussichtlich auch noch bis und mit am Donnerstag. Der Montag bringt dann einen schönen und meist trockenen Mix aus Sonnenschein und im Tagesverlauf über den Bergen meist harmlosen Quellwolken. Dazu gibt es maximal 22 bis 30 Grad./ip
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Fiesch: Ferienlager für Flüchtlinge im Kindesalter

20. Juli 2018 - 9:57
Das Schweizerische Rote Kreuz organisiert eine Ferienwoche für Kinder und Jugendliche, die aus einem Krisen- oder Kriegsgebiet in die Schweiz fliehen mussten.

51 Kinder und Jugendliche aus Krisen- und Kriegsgebieten erhielten diese Woche eine Auszeit von ihrem harten Alltag. In einem Ferienlager in Fiesch nehmen sie an verschiedenen Ausflügen teil, die mit Spielen, Sport und Spass in Verbindung stehen. Das Schweizerische Rote Kreuz organisiert dieses Ferienlager und ist mit 19 Freiwilligen für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen zuständig.Ski-Olympiasiegerin Dominique Gisin leitet ein Sommerskitraining für die Kinder und Jugendlichen im Ferienlager. "Es ist schön zu sehen, dass die Kinder und Jugendlichen eine unbeschwerte Zeit geniessen. Dass wir ihnen die Möglichkeit geben, wieder Kind zu sein und mal etwas zu entspannen, ist sehr wertvoll." Das Lager finanziert sich hauptsächlich durch Spenden von verschiedenen Unternehmen und Organisationen./ta
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Grächen: Eine spannende und poetische Sommernacht

20. Juli 2018 - 9:21
Christine Bonvin, Jolanda Brigger-Ruppen und Patricia Aschilier entführten am Donnerstag das Publikum in Grächen in literarische Anderswelten.

Im Rahmen des Grächner Kultursommers erweckten drei Walliser Autorinnen die Protagonisten aus ihren eigenen literarischen Werken durch Stimme und Persönlichkeit zum Leben. Die Ohren werden Augen machen – unter diesem Motto boten die Schreibenden ganz unterschiedlich geartete Texte dar.Patricia Aschilier trug Passagen vor aus ihrer aktuellen Erzählung "Das Quartett". Vier Frauen haben sich ewige Freundschaft geschworen, doch dann droht eine einzige Nacht in einer abgelegenen Hütte diese Freundschaft zu zerbrechen. Ein Wiedersehen nach vielen Jahren bringt eine traurige Wende. Jolanda Brigger-Ruppen performte Lyrik mit einer sehr unterschiedlichen Stimmungslage. Sie hat dramatische Lebenssituationen poetisch aufgearbeitet. Mit überraschenden Texten über die Roboter in Japan oder die neugierigen "Hä?"-Fragestellungen zauberte sie den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht. Christine Bonvin aus Siders vermittelte Spannung im Minutentakt. Ein tödliches Geräusch lässt in ihrer Kurzgeschichte ein Ehepaar verzweifeln. Und am Schluss ist der eine tot und die andere verletzt. War es Unfall oder Mord?Durch die spannende und poetische Sommernacht führte Beatrice Meichtry und betreut wurde der Anlass von Joop Coljin, dem Vizepräsidenten des Grächner Kulturvereins./sk
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Oberwallis: Die Wettermelder-Familie wächst weiter

20. Juli 2018 - 8:36
Nachwuchs bei den rro-Wettermeldern. Neu begrüssen auch Monika Rieder aus Wiler und Dieter Gottsponer aus Saas-Fee die rro-Hörer mit Informationen zum regionalen Wetter.

Wie sieht der Himmel im Goms aus? Wie warm ist es morgens in der Region Leuk?Und wie ist der Blick auf das Horu? Jeden Morgen versorgen Paul Mathieu vom Leukerfeld, Robert Zurgilgen aus Fiesch, Andy Imfeld aus Ulrichen und Philipp Fuchs aus Zermatt die rro-Hörer mit Wetterinformationen aus ihrer Region. Nun wächst die Wettermelder-Familie weiter. Neu im Team sind Monika Rieder aus Wiler und Dieter Gottsponer aus Saas-Fee. In Zusammenarbeit mit Profis von Meteo Group Schweiz informiert dich rro in der Rubrik Walliswetter via Radio, App und Webseite rund um die Uhr über die jeweilige Wetterlage. Kein einfaches Unterfangen, da bei den Modellrechnungen für die Wetterprognosen alleine im deutschsprachigen Wallis sechs unterschiedliche Wetterkreise zu analysieren sind. Zuverlässige, aktuelle Werte wie auch möglichst präzise Vorhersagen sind die Serviceleistung, die rro seiner Community zur Verfügung stellt./ip
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Wallis: Nach 15 Jahren kommen Lisa und Mia auf den Markt

20. Juli 2018 - 7:44
Agroscope lanciert die zwei neuen Aprikosensorten Mia und Lisa. Beides Kreuzungen mit der bekannten Sorte Luizet du Valais.

Lisa und Mia. Zwei Vornamen, welche von Eltern für ihren Nachwuchs immer wieder gerne gewählt werden. Auch Agroscope springt auf diesen Zug auf und benennt zwei neue Aprikosensorten mit den beliebten Vornamen. Mia und Lisa - beides Kreuzungen mit der bekannten Sorte Luizet du Valais. Die neuen Sorten bestechen gemäss Mitteilung durch positive Eigenschaften: geschmackliche Qualität, Krankheitsrobustheit, schöne orange-rote Farbe. Die Ernte ist ab Anfang bis Mitte Juli möglich. Zudem bestechen die Sorten durch gute Transport- und Lagerfähigkeiten.Das Aprikosen-Züchtungsprogramm von Agroscope hat vor 18 Jahren begonnen. Dies mit der Zielsetzung: Bewahrung der ausgezeichneten Geschmacksqualität von Luizet, Entwicklung von Krankheitsrobustheit, gute Transport- und Lagerfähigkeit sowie frühe oder späte Ernte zur Verlängerung der Saison. Die Züchtungsarbeit bei den Aprikosen beginnt mit der Auswahl der Elternpflanzen und der manuellen Bestäubung der Blüten. Am Agroscope-Standort Conthey werden so rund 6000 Kreuzungen pro Jahr durchgeführt. Davon können rund 1500 Aprikosen geerntet werden. Nach einer künstlichen Kälteperiode keimen die Kerne dieser Früchte und ergeben ungefähr 1000 Sämlinge, das Ausgangsmaterial für die zukünftigen Bäume. Diese werden während fünf Jahren hinsichtlich diverser Kriterien getestet. Den Test bestehen drei bis vier Hybride, die veredelt und erneut während 10 Jahren an verschiedenen Standorten geprüft werden. Ausführliche Tests liefern Erkenntnisse zu den Geschmackseigenschaften, zum Nährwert sowie zur Transport- und Lagerfähigkeit. Lisa und Mia kommen aus der Bestäubung im Jahr 2003 hervor und können nun nach 15 Jahren Züchtungsarbeit lanciert werden./ip
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Münstertal: International Wildlife Research Week mit Walliser Teilnehmer

20. Juli 2018 - 7:33
Ab Samstag erforschen Jugendliche aus der Schweiz und ganz Europa im bünderischen Münstertal verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Auch ein Visper nimmt an der Studienwoche teil.

Es ist bereits die 29. International Wildlife Research Week von Schweizer Jugend forscht , welche am Samstag im Münsterstal beginnt. In dieser Studienwoche erhalten 23 Jugendliche aus der Schweiz und ganz Europa die Gelegenheit, in den Bündner Alpen unter der Anleitung von erfahrenen Fachpersonen ein Forschungsprojekt durchzuführen.  Aus dem Oberwallis nimmt der Visper Samuel Nicolas Imboden teil. Zu Beginn der kommenden Woche definieren die Jugendlichen für ihre Projekte eine wissenschaftliche Fragestellung und planen anschliessend die Verwendung geeigneter Methoden. Nach dieser anspruchsvollen Vorbereitung sammeln sie an verschiedenen Orten im Münstertal und im Val Mora Daten, die sie gegen Ende der Woche statisch auswerten. Um die biologische Feldforschung möglichst praktisch kennen zu lernen, scheuen die Teams dabei weder Kälte noch Regen: Feldbiologinnen und -biologen müssen wetterfest sein, so die Verantwortlichen. Dem Forschergeist der Jugendlichen tue dies jedoch keinen Abbruch. Zu gross sei der Stolz über das in Erfahrung gebrachte und die Präsentation der Forschungsresultate an der Schlussveranstaltung.Die internationale Zusammenarbeit ist für die Stiftung Schweizer Jugend forscht gemäss Mitteilung ein wichtiges Anliegen. Einerseits organisiert sie Veranstaltungen wie die International Wildlife Research Week, an der Jugendliche aus dem Ausland die Gelegenheit erhalten, in der Schweiz ein kleines Forschungsprojekt durchzuführen. Neben dem Schnuppern von Forscherluft lernen sie den Forschungsstandort Schweiz kennen. Andererseits schickt Schweizer Jugend forscht jährlich mehrere Preisgewinner des Nationalen Wettbewerbes an internationale Wissenschaftsausstellungen und Wettbewerbe./ip
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Naters: Unterricht im Welterbe

20. Juli 2018 - 7:15
Das Schulzimmer gegen den Ausblick auf den Aletschgletscher tauschen. Schulklassen besuchen das Unesco-Welterbe im kommenden Schuljahr zum Null-Tarif.

Im kommenden Schuljahr können Schulklassen aus der ganzen Schweiz die Lern- und Erlebniswelt der Gletscher und Alpen zum Null-Tarif erleben und die interaktive Ausstellung im World Nature Forum besuchen. Dabei erfahren die Jugendlichen gemäss Mitteilung Wissenswertes über die Geschichte und Bedeutung des Unesco-Weltnaturerbes Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und setzen sich aktiv mit dem Leben, der Natur, den Bedrohungen und aktuellen Entwicklungen im Alpenraum auseinander. Am Nachmittag tauchen die Jugendlichen auf einer geführten Exkursion in die faszinierende Welt des Welterbes ein./ip
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Oberwallis: Regen ist eben nicht gleich Regen

20. Juli 2018 - 5:15
Platzregen. Gewitterfront. Lokale Gewitter. Nicht nur die rro-Moderatoren sind bei den Wetterprognosen manchmal in Erklärungsnot. Ab in die Nachhilfe beim Experten.

Der Sommer zeigt sich im Wallis bislang von seiner warmen und vor allem trockenen Seite. Dies trotz der Gewitter, welche es teilweise gegeben hat. So kam es nicht selten vor, dass die rro-Moderatoren bei den Wetterprognosen von sogenannten Platzregen gesprochen haben. Ein Dialektwort für den offiziellen Regenschauer. Gemäss Joachim Schugg, Chefmeteorologe bei Meteo Group, ist dies einfach erklärt ein kurzer, heftiger Regenguss. "Wo und wann solche Gewitter nachmittags und abends dann wirklich beginnen, das weiss niemand so genau. Was man jedoch sagen kann, ist sicherlich die Stärke des Gewitters. Und auch die Richtung, in welche die Gewitter ziehen werden, kann meist doch recht genau vorhergesagt werden. Im Wallis meist von Südwesten nach Nordosten." Kommt es zu den klassischen Wärmegewittern über den Walliser Alpen sprechen die Meteorologen von isolierten Gewittern. "Lokale Gewitter sind durchaus häufiger. Davon sind aber jeweils nicht alle Teile des Oberwallis betroffen." Die lokalen Gewitter sind für die Prognosen im Radio gar nicht so einfach. "Weil diese so kleinräumig sind, kann es beispielsweise im Westen von Visp regnen und im Osten ist es trocken. Wo genau es jeweils regnen wird, kann man im Wetterbericht also schlecht auflösen. Falls dies doch gewünscht wäre, würde so ein Service wohl gut und gerne eine halbe Stunde dauern." Deutlich einfacher ist es bei Gewitterfronten. Bei solchen Fronten gebe es gemäss Schugg nämlich überall Regen, Blitz und Donner. Und teils starke Winde./ip
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Wallis: Erlegte Wölfin kostet 1200 Franken

20. Juli 2018 - 4:32
Der irrtümliche Wolfsabschuss vom Februar in Blitzingen kostet den Jäger 1200 Franken Busse. 3000 Franken könnten noch als Wertersatz für das Tier fällig sein.

Im vergangenen Februar erlegte ein Jäger im Goms irrtümlicherweise auf der Fuchspassjagd eine Wölfin. Weil sich das Grossraubtier auf der Langlaufloipe bewegte, sah der Jäger nur Teile des Oberkörpers des vermeintlichen Fuchses. Seine Pflicht, das Tier sauber anzusprechen, hat der Jäger demnach nicht erfüllt. Für diesen Verstoss hat die Staatsanwaltschaft den Jäger nun mit 1200 Franken gebüsst, wie der Walliser Bote schreibt. Die höchstmögliche Strafe hätte bei 10'000 Franken gelegen. Das Urteil ist rechtskräftig. Hinzukommen könnte allerdings noch der Wertersatz für den Wolf in Höhe von 3000 Franken./hr
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Lax: Gute Stimmung am Gommer Open Air

20. Juli 2018 - 3:43
Nach dem erfolgreichen Comedy-Abend am Donnerstag gibt es am Gommer Open Air an den kommenden zwei Tagen Bands verschiedener Musikrichtungen zu hören.

Am Donnerstag stand am Gommer Open Air in Lax der Comedy-Abend auf dem Programm. Die drei Künstler Renato Kaiser, Charles Nguela und Sven Ivanic wussten das Publikum bestens zu unterhalten. "Es gab noch die ein oder andere Hauruck-Aktion, doch schlussendlich war es ein gelungener Start", sagte Sven Zehnder, OK-Mitglied des Gommer Open Air.Auch bei den Zuschauern war die Stimmung gut. "Es war ein sehr toller und lustiger Abend mit guter Unterhaltung. Kompliment an die Organisatoren," freute sich ein Besucher.Am Freitag und am Samstag stehen Musikbands im Zentrum des Geschehens. Mit Crimer, dem Sieger des Music Awards in der Kategorie Best Talent hat das Gommer Open Air ein Highlight mit am Start. "Am Freitag und Samstag stehen vor allem Punk und Rock auf dem Programm", so Zehnder weiter./bo
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Riederalp: Zirkus Harlekin begeistert

19. Juli 2018 - 22:43
Seiltänzer, Monsterradakrobaten, Clowns und viele mehr waren am Donnerstag allesamt in der Manege des Zirkus Harlekin auf der Riederalp anzutreffen. Die Besucher waren fasziniert.

Auf rund 1900 Metern über Meer - auf der Riederalp - konnten Zirkusfans am Donnerstagabend der ersten der vier Aufführungen des Zirkus Harlekin beiwohnen. Das Programm war gespickt mit Highlights. So konnten Gross und Klein unter anderem Trapezkünstler, Seiltänzer oder Monsterradakrobaten bewundern. Vor fast vollen Rängen brachte ein Clowntrio die grösstmögliche Tollpatschigkeit in die Manege und zauberte so manchen Gästen ein Lächeln ist Gesicht. Der Zirkus gastiert noch bis am Sonntag auf der Riederalp./sr 
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Riederalp: Zirkus Harlekin nie mehr auf der Riederalp?

19. Juli 2018 - 22:27
Andreas Furrer hört als Veranstalter des Zirkus Harlekin auf der Riederalp auf und kritisiert die Aletsch Arena. Die Unterstützung fehle.

Klein aber oho. Der Schweizer Traditionszirkus Harlekin ist bis Sonntag wieder auf der Riederalp zu Gast. Doch dies wahrscheinlich das letzte Mal. Für den Veranstalter Andreas Furrer sei es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, eine helfende Hand von Seiten der Destination Aletsch Arena zu finden, sagt er gegenüber rro. "Nur mit viel Eigenmitteln und Sponsorenbeiträge von Privatkontakten ist es in den letzten Jahren möglich gewesen, den Zirkus auf die Riederalp zu holen." Wenn man so viel Herzblut in etwas stecke, dafür aber keine Wertschätzung bekomme, dann schmerze das sehr. Co-Präsident des Zirkus Pedro Pichel findet noch harschere Worte: "Die Unterstützung Seitens der Region fehlt. Wenn man bedenkt, dass dieses Angebot zu vernünftigen Preisen existiert, ist das unverständlich, dass man ein Sommerangebot in solchen Zeiten nicht genügend gefördert hat". Für Verwaltungsratspräsident der Aletsch Arena Renato Kronig steht jedoch fest und er hält dagegen: "Wir versuchen jeden Event zu fördern, weil es vor allem das Aufkommen von Gästen garantiert. Ob Sommer oder Winter." Der gleichen Meinung ist Valentin König, CEO der Aletsch Bahnen AG und fügt an: "Wir haben immer hinter dem Projekt Harlekin gestanden." Doch eventuell sei das letzte Wort noch nicht gesprochen und der Zirkus bleibe als Event auf der Riederalp.Als mögliche neue Austragungsorte für den Zirkus nennt Pedro Pichel das Goms, das Saastal oder Bellwald./sr 
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Saas-Fee: "Hulapalu" im Gletscherdorf

19. Juli 2018 - 19:40
Der "Volks-Rock-'n'-Roller" Andreas Gabalier liess am Donnerstagabend in Saas-Fee einige Herzen höherschlagen. Da war das Jassen für einen Moment Nebensache.

Am Donnerstag trafen sich zahlreiche Jassfreunde in Saas-Fee. Bereits am frühen Nachmittag füllte sich das Postrondell eingangs des Gletscherdorfs. Die zahlreichen Besucher und Jassfans erlebten dort am Abend die SRF-Liveübertagung von Donnschtig-Jass hautnah. Zu den Gästen der Sendung gehörten unter anderen der Sänger Andreas Gabalier. Ein Highlight des Abends. Dieser nahm sich vor dem Auftritt genügend Zeit, um mit den angereisten Fans Fotos zu schiessen. "Ich bin zum ersten Mal in Saas-Fee und ich muss wirklich sagen, das Dorf ist wunderschön." Nach der Übertragung sorgt Z’Hansrüedi für musikalische Unterhaltung./ip
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Raron: Synthes-Werk soll an US-Firma Jabil gehen

19. Juli 2018 - 14:38
Das Unternehmen Johnson & Johnson will fünf Schweizer Produktionsstätten, darunter auch jene in Raron, an den amerikanischen Konzern Jabil abtreten.

Der Grosskonzern Johnson & Johnson, zu dem auch die Tochtergesellschaft Synthes mit einem Sitz in Raron gehört, informierte am Donnerstag seine Mitarbeitenden in der Produktion, dass das Unternehmen ein verbindliches Angebot vom amerikanischen Unternehmen Jabil über eine strategische Zusammenarbeit erhalten hat. Demnach sollen nun fünf Produktionsstätten von Johnson & Johnson in der Schweiz - namentlich Raron, Grenchen, Bettlach, Le Locle und Mezzovico - und einige Support-Funktionen an anderen Standorten auf Jabil übertragen werden. Johnson & Johnson erwartet, dass die Mitarbeitenden aus der Produktion der im Rahmen des verbindlichen Angebots bestimmten Portfolios auf Jabil übertragen und von Jabil beschäftigt werden. Die Produktionsstätten und die Mitarbeitenden sollen gemäss Mitteilung gestaffelt übertragen werden. Dieser Prozess soll innert einem Jahr abgeschlossen sein. Jabil mit Sitz in Florida ist ein US-amerikanischer Anbieter von Fertigungsdienstleistungen mit einem Umsatz von etwa 20 Milliarden US-Dollar, mit über 180'000 Mitarbeitenden und mit 100 Standorten in 29 Ländern. Jabil ist bekannt für seine Zusammenarbeit mit globalen Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen./ip
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