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Aktualisiert: vor 5 Stunden 32 Minuten

Wallis: Psychologische Unterstützung während der Corona-Pandemie

vor 6 Stunden 56 Minuten
Der Bevölkerung, den Patienten und dem Gesundheitspersonal steht ab sofort unter dem Namen PsyCovid19 ein psychologisches Hilfsangebot zur Verfügung.

Unter dem Namen PsyCovid19 können Bevölkerung, Patienten und das Gesundheitspersonal ab sofort ein psychologisches Hilfsangebot während der Corona-Pandemie nutzen. Dieses Angebot ist dank der Finanzierung des Kantons kostenlos.Wie der Kanton in einer Mitteilung festhält, verfolgt das Projekt zwei Hauptziele:- Koordination der verschiedenen Angebote im Kanton für Menschen in existenziellen, sozialen oder zwischenmenschlichen Notlagen- psychologische Unterstützung des Gesundheitspersonals, insbesondere in der klinischen Ethik, Infektiologie, Palliativpflege, Psychiatrie, im Rettungswesen und im gesamten sozialmedizinischen BereichIm Oberwallis steht die PsyCovid19-Helpline unter der Nummer 027 604 39 88 ab sofort der Bevölkerung, Spitalmitarbeitenden und Fachpersonen aus medizinischen sowie psychosozialen Institutionen zur Verfügung. Betreut wird die Linie von Fachpersonen des Care-Teams Psychiatriezentrum Oberwallis PZO. Im Spitalzentrum Oberwallis ist die psychische Unterstützung der Patienten und ihrer Angehöriger durch den PZO-Konsiliardienst und das Care-Team PZO gewährleistet. Bei psychiatrischen Notfällen kann sich die Bevölkerung im Oberwallis unter der Nummer 027 604 36 50 und ausserhalb der Bürozeiten unter der Nummer 027 604 33 33 an das PZO wenden.Im Unterwallis werden die Angebote vom Netzwerk "Réseau Entraide Valais" koordiniert. Für Personen in psychischen Notlagen stehen die Kompetenzzentren für Psychiatrie und Psychotherapie des Spitals Wallis unter der Nummer 0800 012 210 bereit. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar, ebenso der Psychiatrie-Notfall im Spital Martinach. Die Abteilung Liaisonpsychiatrie des Spitals steht den hospitalisierten Patienten und Spitalmitarbeitenden zur Verfügung. Spitalexterne Gesundheitsfachpersonen erhalten unter folgenden Nummern Unterstützung: 058 433 0 110 (Französisch) und 058 433 0 115 (Deutsch)./wh
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Wallis: Kantonspolizei wendet sich mit Bitte an die Motorradfahrer

vor 10 Stunden 10 Minuten
Im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Corona-Pandemie bittet die Kantonspolizei die Motorradfahrer, auf Ausflüge zu verzichten. Bei unumgänglichen Fahrten ist vorsichtiges Verhalten geboten.

Die aussergewöhnliche Situation, welche unsere Gesellschaft gegenwärtig erlebt, zwingt uns alle zu Zugeständnissen, schreibt die Kantonspolizei am Dienstag in einer Medienmitteilung.Am 17. März hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit den Rettungskräften und dem Spital Wallis die Bevölkerung dazu aufgefordert, gewisse Sportarten zu vermeiden, welche zu Verletzungen führen könnten.Im Hinblick auf die wärmeren Temperaturen richtet sich die Kantonspolizei nun an die Motorradfahrer. "Wir bitten darum, während dieser aussergewöhnlichen Lage auf Motorradausflüge zu verzichten. Wenn das Motorradfahren unumgänglich ist, weisen wir darauf hin, sich auf der Strasse vorsichtig zu verhalten." Bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad könnte einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben. In der gegenwärtigen Situation seien jedoch freie Kapazitäten in den Spitälern absolut notwendig.Die Kantonspolizei Wallis dankt allen Motorradfahrern für ihr Verständnis./wh
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Wallis: Isabelle Darbellay Métrailler ist neue Präsidentin der CLVD

vor 10 Stunden 42 Minuten
Als Chefin des Kantonalen Amts für Gleichstellung und Familie hat Isabelle Darbellay Métrailler heuer den Vorsitz der Fachstelle gegen Häusliche Gewalt der lateinischen Schweiz CLVD inne.

Dieses Jahr hat die Chefin des Kantonalen Amts für Gleichstellung und Familie Isabelle Darbellay Métrailler den Vorsitz der Fachstelle gegen Häusliche Gewalt der lateinischen Schweiz CLVD inne. Damit wird sie auch Vorstandsmitglied der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt SKHG.Gemäss Mitteilung vonseiten des Kantons wird Darbellay Métrailler an der Videokonferenz-Sitzung vom 31. März 2020 zum ersten Mal als Präsidentin der CLVD amten. Die CLVD ist als Teil der SKHG zuständig für die Umsetzung der Istanbul-Konvention in der Westschweiz, ein "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt".Die Istanbul-Konvention sei das umfassendste internationale Übereinkommen, mit dem Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt bekämpft würden. Die Eckpfeiler des Übereinkommens seien die Bereiche Gewaltprävention, Opferschutz, Strafverfolgung sowie ein umfassendes und koordiniertes Vorgehen.Im Rahmen der Istanbul-Konvention setze die CLVD gegenwärtig zwei wichtige Präventionsprojekte um. "Stärker als Gewalt" ist eine zweisprachige interaktive Wanderausstellung zum Thema häusliche Gewalt. Sie richte sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren und werde im Wallis ab 2021 verfügbar sein.Das zweite Projekt nennt sich "Herzsprung". Ziel des Programms sei es, dass Jugendliche lernen, Konflikte in Paarbeziehungen gewaltfrei zu lösen. Dafür seien Mediatoren ausgebildet worden und es hätten bereits verschiedene Schulklassen an Workshops teilgenommen./tma
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Wallis: Prix Créateurs WKB 2020 - Eingabefrist wird verlängert

vor 10 Stunden 48 Minuten
Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Fristeingabe für den 11. Prix Créateurs WKB bis 16. Mai verlängert. Die Preisverleihung findet neu am 18. November statt.

Die Fristeingabe sowie die Feierlichkeiten für den 11. Prix Créateurs WKB werden aufgrund der Corona-Pandemie angepasst. So wird die Projektausschreibung, die am 16. März zu Ende ging, verlängert. Neue Frist für die Eingabe von Bewerbungsdossiers ist gemäss Mitteilung der 16. Mai. Bislang wurden 69 Kandidaturen eingereicht. Der Prix Créateurs WKB, der zum elften Mal vergeben wird, zeichnet innovative, von Einzelpersonen, KMU oder Start-ups entwickelte Projekte aus und fördert sie. Alle fünf Finalisten werden am 18. November anlässlich eines Galaabends im Cerm in Martinach präsentiert. Der Sieger erhält 10'000 Franken in bar und 15'000 Franken Coaching-Leistungen. Erstmals wird auch der Preis "Favorit der ehemaligen Finalisten" vergeben. Das Preisgeld beläuft sich da auf 5000 Franken.Die fünf von der Jury ausgewählten Finalisten 2020 werden Ende August bekannt gegeben. Anschliessend kürt das Publikum aus diesen via SMS- oder Internetabstimmung den Gewinner./wy
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Siders: Novelis bleibt bis Mitte April geschlossen

30. März 2020 - 16:08
Novelis unterbricht seine Automobilproduktion bis 16. April. Am Standort in Siders sind rund 300 Mitarbeitende der Produktion in Kurzarbeit.

Die Meldung kommt wenig überraschend und war nach den vorübergehenden Produktionsstillständen der Automobilhersteller auf Grund der Covid-19-Krise absehbar. Die Krise wirkt sich nun direkt und unmittelbar auf den Automotive-Bereich von Novelis aus. Konkret führen sie dazu, dass Novelis sein gesamtes Werk in Siders und alle Automobillinien in seinen Werken in Nachterstedt (Walzwerk und Recycling) und Latchford (Grossbritannien) vorläufig stilllegen muss. Basierend auf den aktuellen Informationen zu den Massnahmen der Automobilkunden erwartet man, dass die Stilllegungen bis mindestens Mitte oder Ende April andauern wird."Wir arbeiten momentan unablässig daran, den Auswirkungen dieser Entwicklung auf unsere Mitarbeitende und unseren Betrieb entgegenzuwirken, und kooperieren dabei eng mit den Betriebsräten, Regierungsstellen und anderen relevanten Parteien zusammen", wird René Gentinetta, Werkleiter, Novelis Siders, in einer Mitteilung zitiert. "In Siders gehen wir derzeit davon aus, dass wir das Werk am 16. April wieder anlaufen lassen können und bereiten uns nun darauf vor, dann wieder die gewohnten Mengen und Qualität liefern zu können." Die Geschäftskontinuität wird derzeit für administrative Funktionen wie Vertrieb, Finanzen, Logistik, Beschaffung, Informationstechnologie und Personalwesen über Fernarbeit sichergestellt.Während Novelis die Aluminiumproduktion für die Automobilindustrie vorübergehend reduziert, werden die Werke in Nachterstedt und Latchford sowie in weiteren Standorten in Europa weiterhin den Getränkedosen- und Spezialitätenmarkt bedienen. "Hierbei überwachen wir kontinuierlich die Situation an allen Novelis Standorten und ergreifen alle erforderlichen Schutzmassnahmen, da die Gesundheit unserer Mitarbeitenden oberste Priorität hat", betont Gentinetta.Seit Freitagabend wird in Siders nicht mehr gearbeitet, bestätigt Bertrand Carrupt, Business Services Manager, auf Nachfrage. Die Mitarbeitenden, so Carrupt, hätten die Nachricht gefasst aufgenommen und würden Verständnis für die Massnahme zeigen. Derzeit ist offen, ob und wie weit sich das Unternehmen an den Lohnausfällen beteiligen wird.Novelis ist weltweit führend in der Fertigung von innovativen Aluminiumprodukten und Serviceleistungen sowie im Aluminium-Recycling. Zusammen mit den Kunden aus der Automobilindustrie, der Getränkedosenfertigung und den Industrien vieler Spezialprodukte in Nordamerika, Europa, Asien und Südamerika arbeitet man an Produktlösungen, welche die Vorteile des leichten und nachhaltigen Werkstoffs Aluminium maximieren. Das Unternehmen mit Sitz in Atlanta, USA, ist in zehn Ländern aktiv, hat rund 11000 Beschäftigte und wies für das Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 12,3 Milliarden US-Dollar aus./hbi
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Visp: Massnahmen zur Baustellensicherheit stehen im Fokus

30. März 2020 - 15:54
Auf der Ibex-Baustelle von Lonza in Visp hielten sich Drittfirmen nicht an die vom Bund verordneten Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Lonza hat daraufhin zusätzliche Massnahmen ergriffen.

Seit Mitte März gelten in der Schweiz im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie besondere Vorschriften. Lonza hat die vom Bund verordneten Massnahmen nach eigenen Angaben zeitnah umgesetzt und die Drittfirmen auf den Baustellen der Lonza informiert.Kontrollen durch die Lonza auf der Baustelle in Visp (Ibex) am Montag, 23. März, haben gezeigt, dass die Mitarbeitenden von Drittfirmen die Vorgaben von Bund und Lonza nicht genügend umgesetzt haben. Lonza hat darauf reagiert und ab Dienstagmorgen, 24. März, zusätzliche Massnahmen ergriffen. Unter anderem wird auch zusätzliches Sicherheitspersonal auf der Baustelle eingesetzt, welches die Umsetzung der Massnahmen kontrolliert, Fehlverhalten korrigiert und meldet. Seit Ergreifen dieser Massnahmen hat sich die Situation aus Sicht von Lonza stark verbessert.Im Rahmen einer Baustellenbegehung mit Vertretern der Gewerkschaften nach dem 23. März wurden von dieser Seite bis heute auch keine Beanstandungen an Lonza gemeldet.Bei der Ibex-Baustelle handelt es sich um ein Projekt für den Bau von Produktionsräumen für die Herstellung künftiger Medikamente. Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung hat deshalb kürzlich bestätigt, dass es sich bei der Lonza AG um "einen zur Versorgung des Landes mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen systemrelevanten Betrieb handelt. Die Mitarbeitenden der Unternehmung erbringen Leistungen im Sinne des Landesversorgungsgesetzes, die für die Versorgung der Schweiz unerlässlich sind. Dies gilt insbesondere auch im Zusammenhang mit der Bewältigung der aktuellen Coronavirus-Pandemie."Lonza hält abschliessend fest, dass das Unternehmen in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden des Kantons zur Bewältigung der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist./wh
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Schiesssport: Aus für alle Aktivitäten bis 30. Mai

30. März 2020 - 15:43
Gemäss dem Schweizer Schiesssportverband müssen sämtliche Aktivitäten im Schiesssport bis am 30. Mai ruhen.

Wie der Schweizer Schiesssportverband SSV allen Kantonalverbänden und sonstigen Verbände mitgeteilt hat, müssen sämtliche Aktivitäten im Schiesssport bis am 30. Mai ruhen. Der SSV will mit dieser Massnahme einerseits mithelfen, das Ausbreiten des Coronavirus zu bremsen, und andererseits Planungssicherheit bieten. Die Ressortschefs des SSV erarbeiten derzeit für jeden Wettkampf ein neues Szenario wie Absage, Verschiebedaten, Anpassung des Wettkampfmodus ... aus. Dieser überarbeitete Wettkampfkalender sollte bis Ende April vorliegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Für die schiesspflichtigen Angehörigen der Armee zur Erinnerung: Das sogenannte Obligatorische kann 2020 in freiwilliger Form absolviert werden; die Schiesspflicht 2020 wird sistiert.Was das Eidgenössische Schützenfest 2020 in Luzern betrifft, so prüft der SSV zurzeit zusammen mit dem Luzerner OK eine eventuelle Verschiebung auf das Jahr 2021. Ein definitiver Entscheid ist noch nicht gefällt.Der Vorstand der Walliser Schützenveteranen hat zudem die Jahresschiessen 2020 vom 8./9. Mai (Gewehr und Pistole) in Sitten sowie vom 29. Mai (Kleinkaliber) in Savièse abgesagt./en
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Wallis: Zu Unrecht Aufenthaltsbewilligung verweigert

30. März 2020 - 12:48
Der Kanton Wallis hat einer mit einem Schweizer verheirateten Thailänderin zu Unrecht die erneute Ausstellung einer Aufenthaltsbewilligung verweigert. So das Urteil des Bundesgerichts.

Eine mit einem Schweizer verheiratete Thailänderin hatte nach ihrer Heirat 2011 im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Diese erlosch jedoch, weil die Frau die Schweiz 2016 für mehr als ein halbes Jahr verlassen hatte. Die Thailänderin pflegte in ihrem Heimatland ihre kranke Mutter. Als sie nach ihrer Rückkehr aus Thailand ein neues Gesuch um eine Aufenthaltsbewilligung stellte, wurde dieses abgewiesen.Die Behörde begründete den Entscheid damit, dass die Frist von fünf Jahren seit der Begründung der Familie abgelaufen sei. Zudem gebe es keine wichtigen familiären Gründen, die dennoch für die Ausstellung einer Aufenthaltsbewilligung sprechen würden.Die Walliser Justiz bestätigte diesen Entscheid. Das Bundesgericht hat ihn in einem am Montag veröffentlichten Urteil jedoch aufgehoben. Es bestätigt zwar, dass die Frist von fünf Jahren abgelaufen sei. Allerdings könne sich die Frau auf die Ausnahmebestimmung der "wichtigen familiären Gründe" berufen.Das Ehepaar lebe seine Lebensgemeinschaft offenbar in der Schweiz und in Thailand. Auch der Ehemann habe sich schon für längere Zeit in Thailand aufgehalten. Es sei zulässig, dass die Frau auch mehrere Monate alleine in Thailand lebe. Dies bedeute nicht, dass die Ehe nicht mehr gelebt werde. Insofern müsse der Frau eine neue Aufenthaltsbewilligung erteilt werden.Das Bundesgericht weist jedoch warnend darauf hin, das Ehepaar habe in Zukunft darauf zu achten, dass die Aufenthalte der Frau im Ausland die Dauer von einem halben Jahr nicht überschreiten. Ein weiteres Mal könne sie sich nicht auf die Ausnahmebestimmung berufen./sda/wh
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Oberwallis: "Es ist wichtig, in solchen Zeiten zusammenzustehen"

30. März 2020 - 10:01
Solidarität wird momentan gross geschrieben. So auch von vielen jungen Oberwallisern, die sich auf freiwilliger Basis für ältere Menschen und Risikopatienten engagieren.

Der Coronavirus zwingt zurzeit viele Menschen, in ihren vier Wänden zu bleiben. Auf unterschiedliche Weise greifen daher junge Leute im Oberwallis Betroffenen unter die Arme. So bieten zahlreiche Helfer der Freiwilligengruppe "Coronahilfe Oberwallis" ihre Dienste an. "Unser Ziel ist es, die Einkäufe für ältere Menschen und Risikopatienten zu erledigen, damit diese zu Hause bleiben können und dadurch besser geschützt sind", erklärt Sophie Bucher die Idee. Inspiriert von hilf-jetzt.ch hat die 19-jährige Studentin gemeinsam mit drei Freunden die Oberwalliser Gruppe ins Leben gerufen. "Nun bietet sich uns Jungen die Gelegenheit, sich beispielsweise bei unseren Grosseltern dankbar zu zeigen", sagt die Rarnerin.Auch Laura Hagen setzt sich als Hauptverantwortliche bei "Coronahilfe Oberwallis" für die Regionen Brig, Ried-Brig und Termen als freiwillige Helferin ein. Für die 18-Jährige stand schnell fest, dass sie sich einsetzen möchte. "Da ich mir meine Zeit nun selbständig einrichten kann, war es für mich naheliegend, dass ich diese nutze und mich für Menschen engagiere, die Hilfe brauchen", so die Kollegiumsschülerin aus Brig-Glis. Mit dabei ist ebenfalls Alexandra Müller aus Inden. "Ich kenne mehrere Menschen aus meinem nahen Umfeld, die auf Hilfe angewiesen sind", erzählt die 19-Jährige. Daher sei ihr klar geworden, wie wichtig es sei, in solchen Zeiten zusammenzustehen. Laut Müller werde das Angebot von "Coronahilfe Oberwallis" rege genutzt, was wiederum zeige, dass ein Bedürfnis nach Hilfe bestehe.Zurzeit fehlen Sophie Bucher besonders die sozialen Kontakte, die sie künftig umso mehr schätzen werde. Mit Blick in die Zukunft freut sich Laura Hagen zum einen auf die Rückkehr ins normale Alltagsleben und zum anderen auf das Verschwinden der Spannung und Ungewissheit, die momentan herrschen. Und Alexandra Müller fügt an: "Ausserdem freue ich mich auf einen guten, alten Sandwich aus der Kollegiumscafeteria."/mz
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Morgins: Grenzübergang nur in gewissen Zeitfenstern möglich

30. März 2020 - 10:01
Seit dem 19. März ist die Grenzübertritt bei Morgins nur noch für Grenzgänger mit Arbeitsbewilligung möglich. Und dies auch nur zu bestimmten Zeiten. Letztere Massnahme gilt bis auf Weiteres.

Am 17. März hat die Eidgenössische Zollverwaltung mit Unterstützung derKantonspolizei Wallis und der Dienststelle für Mobilität die Grenze bei Morginsgeschlossen. Eine Umleitung wurde ausgeschildert.Seit dem 19. März ist der Grenzübertritt bei Morgins nur noch für Grenzgänger,welche in der Schweiz arbeitstätig sind, möglich. Unter strenger Aufsicht der Eidgenössischen Zollverwaltung können Grenzgänger zwischen 5 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 16 Uhr bis 19 Uhr Uhr ein- beziehungsweise ausreisen.Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei kann mit dieser Massnahme sichergestellt werden, dass die in Frankreich lebenden Mitarbeitenden des Gesundheitswesens ihre Tätigkeit in den Spitälern in der Region sowie in der Westschweiz weiterführen können.Ausserhalb dieser beiden Zeitfenster ist die Grenze bei Morgins für jegliche Ein- undAusreise gesperrt. Die Kantonspolizei unterstützt die Eidgenössische Zollverwaltungdurch regelmässige Patrouillen.Diese Massnahme wird bis auf Weiteres von der Eidgenössischen Zollverwaltungaufrechterhalten./wh
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Wallis: Unia reicht Petition zur Schliessung von Baustellen ein

30. März 2020 - 9:49
Die Gewerkschaft Unia hat am Freitag bei der Kantonsregierung eine Petition zur Schliessung der Walliser Baustellen eingereicht, bei denen die Hygienemassnahmen nicht eingehalten werden.

Zum Schutz der Gesundheit hätten innert 48 Stunden 550 Bauleute eine Petition unterzeichnet, die von der Walliser Regierung verlangt, alle Baustellen zu schliessen, auf welchen die vom Bund vorgeschriebenen Hygienemassnahmen nicht eingehalten werden, schreibt Unia am Montag in einer Medienmitteilung.Die Petition wurde am letzten Freitag bei der Regierung eingereicht. Zusätzlich seien 283 Fälle wegen Nichteinhaltung der Hygienevorschriften auf Baustellen gemeldet worden. Die Walliser Regierung müsse endlich die Realität auf dem Terrain zur Kenntnis nehmen und die Baustellen schliessen.Mit der Petition wird von der Regierung verlangt, dass sie in einem ersten Schritt alle Baustellen im Kanton schliesst. In einem zweiten Schritt soll auf allen Baustellen, welche nachweislich die verordneten Hygienevorschriften und sanitären Massnahmen einhalten können, ihre Arbeit wieder aufnehmen.Die verschiedenen Meldungen machten deutlich, dass die von den Behörden verordneten Massnahmen auf dem Grossteil der Walliser Baustellen nicht eingehalten würden. Hinzu komme, dass die Kontrollen auf den Baustellen völlig ungenügend seien, schreibt Unia. Vor diesem Hintergrund müsse die Walliser Regierung endlich die Verantwortung wahrnehmen und dafür sorgen, dass alle Baustellen, welche sich nicht an die verordneten Massnahmen halten, geschlossen werden./zen
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Wallis: Finanzlage der Gemeinden erneut sehr gut

30. März 2020 - 9:33
Die finanziellen Kennzahlen der Verwaltungsrechnung 2018 der Walliser Gemeinden zeigen auf, dass die Finanzlage insgesamt erneut als sehr gut beurteilt werden kann.

Der Kanton präsentierte am Montag die Kennzahlen zur Finanzlage der 126 Walliser Gemeinden. Es lässt sich sagen: Die Lage sieht insgesamt erneut sehr gut aus.Die Verwaltungsrechnung 2018 der Walliser Gemeinden weist gemäss Mitteilung im Vergleich im Vergleich zu jener von 2017 eine Laufende Rechnung mit einem Cashflow von fast 424 Millionen Franken aus, was einer Steigerung von 8,4 Prozent entspricht. Der Ertragsüberschuss beläuft sich bei 71,7 Millionen Franken, was einer Zunahme von 13,1 Prozent bedeutet.Die laufenden Aufwände der Gemeinden nehmen um 4 Prozent auf 1,732 MilliardenFranken zu. Die Erträge steigen um 4,9 Prozent. Die Finanzerlöse stiegen um 4,9 Prozent und liegen das dritte Jahr in Folge über der 2-Milliarden-Marke.Die Gemeinden erhöhen die ordentliche Abschreibung auf 284,8 Millionen Franken(+2.7 Prozent) und die zusätzlichen Abschreibungen auf 65,8 Millionen Franken (+32,9 Prozent).Die Einwohnergemeinden halten mit 360,5 Millionen Franken ihr hohes Niveau anNettoinvestitionen aufrecht, was einer Steigerung von 6.9 Prozent entspricht.Nach drei Jahren mit Finanzierungsfehlbeträgen verbuchen die Gemeinden nach2017 erneut einen Finanzierungsüberschuss, und zwar 63,5 Millionen Franken.Die Nettoverschuldung pro Einwohner nimmt bei den Gemeinden insgesamt von1456 auf 1271 Franken ab. Mit einem Wert von deutlich unter 3000 Franken proEinwohner wird die Verschuldung als gering beurteilt.Diese Auswertungen zeigen die sehr gute Finanzlage der Gemeinden auf./wh
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Brig-Glis: Berliner als Geheimrezept für gute Laune

30. März 2020 - 9:08
Die rro-Berliner von der Shell Tankstelle in Glis sorgten am Montagmorgen in der Rhodania-Apotheke in Glis für gute Stimmung. Das Team hat herausfordernde Tage hinter sich.

Die Rhodania Apotheke in Glis durfte sich am Montag über die rro-Montagsberliner der Shell Tankstelle in Glis freuen. Momentan ist es eine herausfordernde Zeit für das Team. Trotz Corona-Stress bleibt aber die gute Laune. Apotheker René Julen verrät, dass die Berliner dazu beitragen würden. Momentan sei es wichtig, sich etwas Gutes zu tun, egal ob dies zu Hause oder bei der Arbeit sei. Julen berichtete, dass zu Beginn der Corona-Krise eine hektische Zeit in der Apotheke gewesen sei. Dies wegen der hohen Nachfrage an Desinfektionsmitteln. Mittlerweile habe sich die Situation wieder beruhigt und die Kundenzahl sei gesunken.Gute Laune zum Wochenstart können auch Sie mit den rro-Montagsberlinern verschenken. Mit einer Anmeldung und etwas Glück ist rro nächste Woche bei Ihnen, und macht den Montag zum Freitag./ac
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Brig/Domodossola: BLS fährt weiterhin

30. März 2020 - 7:32
Solange die italienischen Behörden der BLS kein Fahrverbot erteilt, wie sie es bei der SBB am Sonntag taten, fährt die Bahn weiterhin von der Schweiz nach Italien.

Am Sonntag hat die SBB mitgeteilt, dass sie nicht mehr von der Schweiz nach Italien fährt. Dies betrifft auch das Wallis. In Brig würden die Züge in Zukunft nur mehr wenden und nicht mehr durchfahren. Für die BLS, die immer noch täglich von Domodossola in die Schweiz fährt, kommt dieses Vorhaben derzeit nicht infrage. "Wir stehen in engem Kontakt mit den italienischen Behörden. Bis jetzt haben wir keine Instruktionen bekommen, dass wir den Verkehr ebenfalls einstellen sollen", sagt der Mediensprecher Stefan Dauner am Montagmorgen auf Anfrage von rro. Die BLS fährt derzeit ein absolutes Minimalangebot. Dieses sei für jene Grenzgänger da, die arbeiten gingen. Die Lage könne sich jedoch jederzeit ändern. Für Dauner ist aber klar: "Wir machen das, was uns die Behörden sagen werden."/sr 
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Wallis: Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft

30. März 2020 - 6:01
Die Corona-Krise macht auch vor der Wirtschaft keinen Halt. Der Chefökonom der Walliser Kantonalbank Daniel Rotzer schätzt die aktuelle Situation im Gespräch mit rro ein.

Auch die Wirtschaft wird von der aktuellen Corona-Krise nicht verschont. Dies wirft verschiedenste Fragen auf und bringt Verunsicherung und Mutmassungen mit sich. So geht Avenir Suisse zurzeit davon aus, dass ein Shutdown die Schweiz pro Monat rund 30 Milliarden Franken kosten würde. Umgerechnet hiesse das für das Wallis, rund eine Milliarde an Einbussen pro Monat. Daniel Rotzer, Chefökonom der Walliser Kantonalbank, schätzt das Ganze etwas milder ein. Die Denkfabrik gehe von einem kompletten Shutdown, wie in Italien mit 50 Prozent Einbussen, aus. In der Schweiz sehe die Situation jedoch zurzeit anders aus, sagt Rotzer. "Wir gehen davon aus, dass wir rund 25 Prozent einbüssen. Das würde für das Wallis 380 Millionen Franken bedeuten." Die tiefere Einschätzung der Einbussen lasse sich laut Rotzer darauf zurückführen, dass der Bundes- und Staatsrat an die Vernunft der Bevölkerung appelliert habe, die verordneten Massnahmen einzuhalten. Dies habe zur Konsequenz, dass weniger Sektore haben geschlossen werden müssen. Ausserdem sei die Anzahl der Neuinfizierten seit Mitte März relativ stabil, was wiederum positive Einschätzungen zur Folge habe, so Rotzer. Weiter stehen öfters die verfügbaren 750 Milliarden Franken der Nationalbank im Mittelpunkt von hitzigen Diskussionen. Das Geld müsste genutzt werden, um die wegen der Corona-Krise entstandenen finanziellen Hürden zu beheben, so die Stimmen. Auch hier relativiert Rotzer. Es handle sich dabei nicht um Geld, dass verdient wurde - vielmehr wurde es per Knopfdruck kreiert, um Euro zu kaufen und damit den Schweizer Franken abschwächen zu können. Als Beispiel nennt Rotzer den Norwegischen Staatsfonds. Dort habe man Öl verkauft und damit ein Vermögen aufgebaut. Die Schweiz sei damit nicht vergleichbar. Das seien zwei verschiedene Dinge. "Meiner Meinung nach ist es zudem nicht die Aufgabe der Nationalbank, zu entscheiden, welche Akteure unterstützt werden sollten." Vielmehr sei das die Aufgabe des Bundes und der Kantone. Die Nationalbank hingegen sei zur Untersützung des Finanzsystems als Ganzes verantwortlich, führt Rotzer weiter aus.Fredy Bayard, Verleger von Mengis Druck und Verlag, legte kürzlich im Rahmen eines Interviews ein Konzept mit zwei Säulen vor. Demnach sollten einerseits alle Kurzarbeitsentschädiung erhalten, die in die AHV einbezahlt haben, 100 Prozent Lohn erhalten. Damit würde faktisch niemand mehr durch die Maschen fallen. Zweitens sollten alle Unternehmen, die Kredite beanspruchen, diese nur zurückzahlen müssen, wenn sie aufgrund der Steuerrechnungen der Jahre 2018 bis 2022 weniger Verluste als angegeben erlitten haben - oder die Gewinne nachholend wettmachen konnten. Daniel Rotzer stimmt dem zweiten Punkt nicht ganz zu. Seiner Meinung nach berge diese Strategie bezüglich der Rückzahlung von Krediten das Risiko von Fehlanreizen in sich. "Ich würde begrüssen, dass man zunächst abwartet, wie sich das alles in finanzieller Hinsicht entwickelt." Im Nachhinein könne dann bestimmt werden, inwiefern die Kredite zurückgezahlt werden müssten, so Rotzer./mz
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Saas-Grund: "Es hat mich stark mitgenommen"

30. März 2020 - 3:43
Infiziert mit dem Coronavirus, verbrachte Bruno Ruppen die vergangenen zwei Wochen daheim. Sein Krankheitsverlauf zeigt: Covid-19 ist alles andere als harmlos.

Man hört es an seiner Stimme durch das Telefon. Sie klingt ausgereizt durch den Husten, geschwächt von Covid-19, wie die durch das Coronavirus verursachte Krankheit offiziell heisst.Bruno Ruppen ist noch nicht der Alte, aber auf dem Weg dorthin zurück. Seit Sonntag dürfte er wieder das Haus verlassen. Zwei Wochen lang verharrte er hier in Selbstisolation. Aber er will es nun ruhig angehen lassen. Nach der Atemwegsinfektion ist die Lunge immer noch müde. "Es hat mich stark mitgenommen", sagt Ruppen.Der Gemeindepräsident von Saas-Grund hat keine Mühe, über die Krankheit zu sprechen. Im Gegenteil: Er sieht es als Möglichkeit, der Bevölkerung nochmals dringend die Hygiene- und Schutzmassnahmen des Bundes in Erinnerung zu rufen. "Bleibt, wenn immer möglich, zu Hause und meidet direkte Kontakte! Diese Krankheit ist nicht zu unterschätzen."Bruno Ruppen hat keine Vorerkrankung, ist aber 66. Damit gehört er just zur Risikogruppe. Er legt deshalb grossen Wert darauf, seine Altersgenossen zu warnen. Zumal sich viele im angehenden Pensionsalter fit fühlen und daraus schliessen, dass das Virus an ihnen problemlos vorbeigehen wird. Auch er habe so gedacht. Anfangs habe er auch gar keine typischen Symptome gehabt, kein Fieber, keinen Husten. Nur das Essen und alles andere schmeckte plötzlich nach nichts mehr.Doch der Geschmacksverlust war erst der Beginn. Später dann wurde es richtig deftig, blickt Ruppen zurück. Er litt unter Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen und war sehr müde. "Die Symptome waren doch wesentlich heftiger als bei einer normalen Grippe." Weil er dann nichts mehr ass und trank, musste er vorübergehend sogar kurz ins Spital, wo man ihn an den Tropf gehängt hat. Auch seine Frau sei infiziert gewesen, sagt Ruppen. Da sie aber zwölf Jahre jünger ist als er, habe sie das Virus besser überstanden. "Das Alter kann bei Covid-19 tatsächlich eine entscheidende Rolle spielen." Ruppens Erfahrungen decken sich mit den bisherigen Daten der Wissenschaft. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit problematisch verläuft, steigt ab 65 Jahren an.Ruppen betont aber nicht nur die körperlichen Folgen der Krankheit. Auch psychisch sei sie gar nicht so einfach wegzustecken. Man kenne ja die Bilder aus Italien, wo Menschen an Beatmungsgeräten ums Überleben kämpfen. Das alles könne einem in so einer Situation dann schon zusetzen. Ruppen spricht von "Angstzuständen", als die Krankheit bei ihm den Höhepunkt ihres Verlaufs erreicht hatte. "Wichtig ist aber, dass man trotzdem versucht, ruhig zu bleiben." Er habe dann auch mehrmals die kantonale Corona-Hotline kontaktiert. Die Beratungen hätten ihm sehr geholfen.Nun scheint Ruppen über den Berg zu sein. Wie er sich angesteckt habe, könne er nicht mehr rekonstruieren. Ruppen, Tausendsassa in Saas-Grund, sitzt bekanntlich in verschiedensten Gremien. Gemeinde, Bahnen, Stiftungen – da habe es schlichtweg zu viele Kontakte gegeben, um den einen festzumachen, der zur Infektion geführt haben könnte./dab
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Wallis: 21 Corona-Opfer

29. März 2020 - 17:09
Im Kanton Wallis hat die Opferzahl des Coronavirus bis zum Sonntag 21 erreicht. In den vergangenen drei Tagen kamen sechs Tote hinzu.

Bis am Sonntag sind im Kanton Wallis 21 Menschen wegen des Coronavirus gestorben. Laut dem letzten Bulletin des Kantons befinden sich im Wallis derzeit 110 Personen wegen einer Corona-Infektion in Spitalpflege. Von den Hospitalisierten brauchen 19 Intensivpflege, 15 von ihnen sind an Beatmungsgeräten. Trotz aller eingeleiteten Massnahmen steigt die Zahl der Erkrankten, die Spitalpflege brauchen, nach wie vor an.Aktuell sind im Wallis 902 Fälle von Coronavirus registriert. Das waren 114 Fälle mehr als am Tag zuvor.Der Kanton Wallis ist der Kanton mit den fünftmeisten Corona-Infizierten in der Schweiz. Lediglich die Kantone Waadt (2936 Fälle / 55 Tote), Genf (2282 / 27), Tessin (1727/ 87), Zürich (1720 /15) weisen derzeit mehr Corona-Fälle aus./zen
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Schweiz/Italien: Keine Züge nach Italien

29. März 2020 - 15:37
Die SBB fährt mit ihren Zügen nicht mehr nach Italien. Endstation ist neu Brig und nicht mehr Mailand.

Die SBB hat den grenzüberschreitenden Reiseverkehr von und nach Italien wegen Anordnungen der italienischen Behörden bis auf Weiteres eingestellt, wie die Bahn am Sonntag auf Twitter mitteilte. Der Güterverkehr ist von dieser Massnahme nicht betroffen.Grenzüberschreitende S-Bahn-Züge werden an den Bahnstationen in der Schweiz gewendet, hiess es bei der SBB-Medienstelle auf Anfrage. Die SBB verweisen auf den Online-Fahrplan, dieser werde laufend aktualisiert.Nebst dem grenzüberschreitenden Regionalverkehr sind drei EC-Züge betroffen: Die Strecke Basel-Brig-Mailand, Genf-Brig-Mailand und Zürich-Mailand. Diese Züge werden in Brig respektive Chiasso gewendet./sda
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Oberwallis: Das Gewerbe hilft sich selbst

28. März 2020 - 14:02
Damit Oberwalliser KMU zügig zu Liquidität kommen können, hat Damian Zanella auf Facebook eine Gruppe gegründet, in welcher Gutscheine ausgetauscht werden können.

Während der Zeit der Corona-Pandemie braucht es nicht nur Ideen, um den Geist wach zu halten, sondern auch kreative Ideen für das Gewerbe. Viele KMU brauchen Liquidität um über die Runden zu kommen. Dabei kam Damian Zanella, selbst Geschäftsinhaber, eine Idee: Auf Facebook wollte er eine Gruppe schalten, welche quasi als Gutschein-Börse dient. Diese Idee hat er dann vergangene Woche auch direkt in die Tat umgesetzt. "Jeder Inhaber eines Unternehmens kann hier seine Sonderaktionen und Gutscheine posten und sich direkt mit den Kunden austauschen." Eine Idee, die ankommt: Innert kürzester Zeit zählte die Gruppe bereits über 500 Mitglieder. "Es ist wichtig, sofort etwas zu unternehmen, da vielen KMU in diesem Moment die Liquidität fehlt. Wenn ein paar Gutscheine gekauft werden, können dort bereits Beträge zusammenkommen, die ausreichen, um ein paar anstehende Mieten von Lokalitäten zu bezahlen", so Zanella./zy
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Unterwallis: Fünf Unterwalliser Politiker fordern Baustellenschliessung

28. März 2020 - 13:09
Im Wallis engagieren sich fünf Politiker verschiedener Parteien gemeinsam für eine vorübergehende Schliessung von Baustellen wegen der Corona-Pandemie.

Die Unterwalliser Politiker SP-Nationalrat Mathias Reynard, SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor, CVP-Nationalrat Sidney Kamerzin, Grüne-Nationalrat Christophe Clivaz sowie Stéphane Ganzer, FDP-Gemeindepräsident von Veyras, fordern die vorübergehende Schliessung der Baustellen wegen der Coronavirus-Pandemie. Die fünf Politiker veröffentlichten ihre Forderung im Nouvelliste in einem gemeinsam unterzeichneten Artikel. Problematische Arbeiten auf Baustellen müssten für eine noch zu bestimmende Zeit eingestellt werden. Wieder eröffnet werden dürfen danach nur Baustellen, welche die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Hygienemassnahmen einhalten können. Ein solcher Walliser Alleingang ist rechtlich nicht ausgeschlossen, denn am Freitag war der Bundesrat den Kantonen einen Schritt entgegengekommen, in dem diese unter bestimmten Voraussetzungen bei Einschränkungen weiter gehen dürfen als der Bund.  Am Freitag hatte die Walliser Sektion der Unia der Kantonsregierung eine Petition übergeben, die 550 Personen unterschrieben hatten. Sie verlangt, dass auf Baustellen die Arbeit sofort eingestellt werden muss, wenn die Schutzmassnahmen gegen das Virus nicht eingehalten werden./sda/wa
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