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Aktualisiert: vor 1 Stunde 46 Minuten

Verbier: Mythos der Patrouille des Glaciers um einige Kapitel reicher

21. April 2018 - 15:26
Die diesjährige Patrouille des Glaciers geht als "Rekordpatrouille" in die Geschichtsbücher ein.

Rekordverdächtige Schneemassen aus dem vergangenen Winter forderten von den Truppen der Schweizer Armee einen aussergewöhnlichen Einsatz an der Patrouille des Glaciers und sorgten für eine Streckenanpassung. Die Läufe sämtlicher Rennen von Freitag auf Samstag wurden wegen sommerlicher Temperaturen um eine Stunde vorverlegt. Dafür wurden die Organisatoren und rund 4800 Teilnehmende mit besten Laufkonditionen und neuen Streckenrekorden belohnt.Dass die Vorbereitungsarbeiten trotz der grossen Herausforderungen planmässig abgeschlossen werden konnten, lag neben dem grossen Engagement der Truppen auch an Oberst Max Contesse, Kommandant der Patrouille des Glaciers. Unter seiner Führung nahmen die Verantwortlichen wichtige Anpassungen in der Streckenführung und der Organisation vor. So umgehen sie seit 2016 den Engpass am Col de Riedmatten. Dies indem die Patrouillen von Arolla nach Verbier über den etwas südlich gelegenen Col de Tse?na Re?fien laufen. Weiter hat Kommandant Contesse die Zusammenarbeit und den Austausch mit Truppen aus den benachbarten Ländern im Rahmen der Patrouille des Glaciers verstärkt. Aus Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich sind Gebirgstruppen angereist, um Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfs zu leisten. Oberst Max Contesse führt das Kommando der Patrouille des Glaciers bereits seit 2014 und tritt nun Mitte Jahr in den Ruhestand. Er übergibt das Zepter an den 56-jährigen Oberst im Generalstab Daniel Jolliet. Der Freiburger kennt als passionierter Wintersportler die Patrouille des Glaciers aus eigener Erfahrung: Er hat sie als Teilnehmer mehrmals absolviert./en
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Brig-Glis: Ein Stück Vergangenheit konservieren

21. April 2018 - 15:01
Auch künftig wollen die Mitglieder des Vereins Matterhorn Gotthard Bahn Historic den Abbruch ausgewählter, historischer Triebfahrzeuge mit elektrischem Antrieb verhindern.

Seit rund zwei Jahren existiert der Verein Matterhorn Gotthard Bahn Historic. Das Ziel: Historische Triebfahrzeuge in geeigneter Weise der Nachwelt erhalten. Am Samstag trafen sich die Mitglieder in Glis zur Generalversammlung. Dabei orientierten die beiden Co-Präsidenten Urs Hunziker und Erich Russi über die Vereinsaktivitäten. Als Fünfjahresziel haben sich die bisher 140 Mitglieder Folgendes vorgenommen: Prioritär wird eine ehemalige Elektrolokomotive der Furka Oberalp Bahn für Sonderfahrten in betriebsfähigem Zustand gehalten. Zwei historische Triebfahrzeuge der früheren Zermatt Bahn will der Verein bis 2023 ebenfalls wieder fahrtüchtig herrichten. Aktuell sind die drei Loks in der Depotwerkstätte in Göschenen sowie in der Fahrzeugremise in Gletsch untergebracht.Dem Verein ist es gelungen, mit dem Eisenbahnunternehmer Ralph Schorno einen fünfjährigen Mitbenutzungsvertrag der ehemaligen Depotwerkstätte der Schöllenenbahn in Göschenen auszuhandeln. Gemäss Schreiben des Vereins ist geplant, die künftige Instandhaltung und Aufarbeitung der historischen Schmalspurlokomotiven in Göschenen auszuführen./ip
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St. Niklaus: Leitungsbruch wieder behoben

21. April 2018 - 12:41
Die Wasserversorgung in St. Niklaus war am Samstag aufgrund eines Leitungsbruchs vorübergehend unterbrochen. Nun konnten die Einsatzkräfte die Störung beheben.

In St. Niklaus ereignete sich am Samstag ein Leitungsbruch. In weiten Teilen des Dorfs war die Wasserversorgung deswegen unterbrochen. Wie die Feuerwehr gegenüber rro mitteilte, sei das Problem aber nun behoben und das Wasser laufe wieder normal./bn
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Salgesch: Rollende Fässer und gute Weine

21. April 2018 - 12:32
Am Samstag fand in Salgesch anlässlich des Weinfrühlings das traditionelle Barrique-Rennen statt. Diese 14. Ausgabe lockte zahlreiche Besucher an.

Tosender Applaus, ausgelassene Stimmung und rollende Fässer - die Rede ist vom einzigartigen Barrique-Rennen in Salgesch. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften 30 Zweierteams um den Sieg. Dabei versuchten sie, ein 45 Kilogramm schweres Fass über einen Parcours von rund 200 Metern zu manövrieren. Das Team Adrian & Diego Mathier Nouveau Salquenen triumphierte mit einer Zeit von 45 Sekunden. Sie stellten damit in der Qualifikationsrunde einen neuen Rekord auf und verwiesen Schnäbi-Zägge aus dem Berner Oberland in der K.o.-Runde auf den 2. Platz. Nach dem Rennen durften sich die Gäste über ein Apéro und ein Konzert auf dem Schulhausplatz freuen. Dies stellte zugleich den Startschuss für den Degustations-Parcours dar: 16 Salgescher Weinkellereien verköstigten die Besucher mit Weinen des Jahrgangs 2017 sowie regionalen Köstlichkeiten. "Die Ernteeinbussen letztes Jahr waren sehr gross, aber die Qualität ist hoch", freute sich der Geschäftsführer des Vereins Weindorf Salgesch Jens Grichting. Die Freude sei zudem gross, die Stadt Gossau als Ehrengast begrüssen zu dürfen. Das 30-jährige Bestehen des Grand Cru gab ebenso Grund zum Feiern. Anlässlich dieses Jubiliäums fanden ein Wettbewerb, ein Lehrpfad und zahlreiche weitere Überraschungen statt. Die 15. Ausgabe des Weinfrühlings wird am 27. April 2019 über die Bühne gehen./mz
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Schweiz: Verbot für Gefahrenguttransporte an Alpenübergängen gefordert

21. April 2018 - 12:24
Täglich transportieren bis zu 40 Lastwagen gefährliche Güter über den Simplonpass. Die Mitglieder der Alpeninitiative sehen darin ein grosses Risiko und wollen es nun verbieten.

Die Situation am Simplon sei ein Sonderfall, schreiben die Mitglieder des Vereins Alpeninitiative in ihrer Mitteilung. Anders als am Gotthard, am San Bernardino und am Grossen St. Bernhard dürften Lastwagen am Simplon Giftstoffe und leicht brennbare Materialien über die Alpen transportieren. Das sei riskant und könne eine grosse Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Deshalb verabschiedete der Verein an seiner Mitgliederversammlung am Samstag eine Resolution zuhanden der Verkehrsministerin Doris Leuthard. Er fordert darin unter anderem das generelle Verbot für Gefahrenguttransporte auf allen Transitstrassen in den Alpen. "Ein solches Verbot am Simplon wäre leicht einzurichten, denn es steht wie am Gotthard ein Bahntunnel als Alternative zur Verfügung", wird der Präsident des Vereins Jon Pult in der Mitteilung zitiert. Die Resolution fordert noch weitere Punkte. So beispielsweise die Schaffung eines Bahnverlads für Lastwagen zwischen dem Rhonetal und Domodossola.An der Mitgliederversammlung wurde ausserdem unter anderen Claudia Alpiger aus Gamsen neu in den Alpenrat gewählt./bn
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Siders: "Die grösste Baustelle liegt wortwörtlich auf dem Bau"

21. April 2018 - 11:17
Am Samstag fand in Siders die Delegiertenversammlung der Unia Wallis statt. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die aktuelle Lage der Bauarbeiter.

Die Delegierten der Gewerkschaft Unia Wallis befassten sich am Samstag in Siders mit verschiedenen Brennpunkten. Dabei stand besonders die aktuelle Situation der Mitarbeitenden auf Baustellen im Fokus der Diskussion. "Der Landesmantelvertrag läuft Ende Jahr aus, und seit vier Jahren gab es keinen Lohnabschluss mehr zwischen der Gewerkschaft und dem Baumeisterverband. Das ist eine unmögliche Situation", fasst German Eyer, Sektionssekretär der Unia Wallis, die Lage zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt, den die Gewerkschaft am Samstag beschäftigte, war die RentenreformDie Unia Wallis befindet sich weiterhin auf dem Wachstumspfad, wie die Delegierten am Samstag festhielten. "Die Unia Wallis ist eine der Regionen, die schweizweit stetig gewachsen ist und es weiterhin tut", freute sich Eyer. Auch die solide finanzielle Situation der Gewerkschaft sorgte in Siders für Zufriedenheit.Für den Tag der Arbeit am 1. Mai habe Unia Wallis eine Feier im Bahnhofsbuffet in Brig unter dem Motto "Lohngleichheit jetzt" geplant, so Eyer. /mz
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St. Niklaus: Leitungsbruch beeinträchtigt Wasserversorgung

21. April 2018 - 10:46
Die Wasserversorgung nördlich des Eyewegs in St. Niklaus ist derzeit unterbrochen. Die Störung wird voraussichtlich bis am späten Samstagnachmittag anhalten.

In St. Niklaus ereignete sich am Samstag ein Leitungsbruch. Deshalb kommt es nördlich des Eyewegs zu einer Beeinträchtigung der Wasserversorgung. Wie die Gemeinde und Feuerwehr gegenüber rro sagten, wird die Störung bis am späten Samstagnachmittag dauern./aa
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Verbier: Neuer Streckenrekord auch bei den Frauen

21. April 2018 - 10:05
Der Streckenrekord an der Patrouille des Glaciers 2018 purzelt auch im Frauenrennen. Es siegt das Trio Fiechter, Mollaret und Roux.

Nach der Rekordzeit bei den Herren brillierten auch die Frauen mit einem neuen Rekord. Es siegte das Trio mit der Schweizerin Jennifer Fiechter und den beiden Französinnen Axelle Mollaret und Laetitia Roux. Nach 53 Kilometern erreichte es Verbier nach 7.15 Stunden. Die drei verbesserten damit den alten Rekord um 12 Minuten. Auf den 2. Rang kam das Team Protec mit der Oberwalliserin Victoria Kreuzer. Zusammen mit der Schweizerin Séverine Pont Combe und der Italienerin Katja Tomatis erreichte sie das Ziel in 7.31 Stunden. Damit waren sie nur vier Minuten langsamer als der alte Rekord. Auf dem 3. Rang folgte das Team Dynafit Girls mit Johanna Erhart, Veronika Mayrhofer und Malene Blikken Haukoy. Es hatte eine Zeit von 8.27 Stunden.Das Rennen von Arolla nach Verbier gewann das Swiss Team Junior 1 in einer Zeit von 2.44 Stunden. Es gewann vor dem Swiss Team Junioren 2 und dem kroatisch-deutschen Team. Bei den Frauen siegte das Swiss Team Espoir mit Deborah Chiarello aus Guttet sowie Marianne Fatton und Florance Buchs. Es benötigte für die Strecke von Arolla nach Verbier 3.32 Stunden. Die Snow Freaks mit Nathalie und Lindy Etzensperger sowie Alessandra Schmid kamen bei den Frauen auf den 2. Rang. Sie liefen nach 3.58 Stunden in Verbier ein./en
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Verbier: Neue Rekordzeit an Patrouille des Glaciers

21. April 2018 - 7:55
An der diesjährigen Patrouille des Glaciers stellt das italienische Siegertrio einen neuen Rekord auf. Das Swiss Team 1 mit Martin Anthamatten kommt auf den 2. Rang.

Die ausgezeichneten Bedingungen erlaubten in diesem Jahr bei der Patrouille des Glaciers sehr schnelle Zeiten. So unterboten gleich drei Teams die bestehende Rekordzeit aus dem Jahre 2012. Als Sieger kam das italienische Trio Robert Antonioli, Matteo Eydalin und Michele Bosacci ins Ziel. Es erreichte eine Zeit von 5.35 Stunden und unterbot den alten Rekord um 17 Minuten. Zweite wurde das Swiss Team 1. Das Trio Martin Anthamatten, Werner Marti und Rémi Bonnet hatte eine Zeit von 5.45 Stunden und war damit auch noch sieben Minuten unter dem alten Streckenrekord. Martin Anthamatten zeigte sich nach dem Zieleinlauf mit dem Ergebnis seines Teams sehr zufrieden. Den 3. Rang erreichten die Franzosen William Bon Mardion und Xavier Gachet mit dem Österreicher Jakob Hermann.Eine starke Leistung zeigte auch das Swiss Team 2. Das Trio mit den beiden Oberwallisern Iwan Arnold und Andreas Steindl sowie dem Unterwalliser Yannick Ecoeur kam auf den sehr guten 5. Rang. Es hatte eine Zeit von 6.10 Stunden./en
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Grächen: Für einen guten Zweck

21. April 2018 - 6:52
Mit dem Erlös des letztjährigen Beach Events in Grächen unterstützt der Verein drei gemeinnützige Institutionen. Und zwar mit je 3000 Franken.

Der Erlös des Beach Events Grächen geht wiederum an gemeinnützige Institutionen. Die Stiftung Wohnresidenz St. Jakob in Grächen, die Jubla Grächen sowie der Verein Unterschlupf in Brig-Glis erhalten je 3000 Franken.Aufgrund der Planung für den Kauf von Quarzsand und der Neugestaltung des Festgeländes habe sich die Spendenübergabe etwas verspätet, wie es in einer Mitteilung heisst.Das OK beschäftigt sich schon eingehend mit der Planung der 17. Ausgabe. Schon jetzt konnten die Verantwortlichen eine Lösung für die Finanzierung und Lagerung des Sandes finden. Ebenfalls wird das Festgelände neu gestaltet. Zukünftig wird auf zwei Spielfeldern gespielt, wobei dieses Jahr nur noch maximal 60 Teams zugelassen werden. Darüber hinaus darf man sich auf eine Neuordnung des Festgeländes freuen. Wie es genau aussehen wird und welche Bands an der 17. Ausgabe des Beach Events spielen, wollen die Verantwortlichen bald bekannt geben. Der Erlös der nächsten und übernächsten Ausgabe wird an die Pater Erich Williner Stiftung in Grächen sowie an den Verein Tandem 91 in Gampel-Steg gehen./aa
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Leukerbad: Mehr Übernachtungen im Bäderdorf

20. April 2018 - 21:14
Am Freitag hielten die Verantwortlichen von Leukerbad Tourismus ihre 103. ordentliche Generalversammlung ab. Sie konnten auf 1,72 Prozent mehr Logiernächte zurückblicken.

Grosse Ziele, viel Hoffnung und unbändige Leidenschaft. Diese Begriffe prägten am Freitagabend die 103. Generalversammlung vonLeukerbad Tourismus. Präsident Jean-Roland Roten erklärte den Mitgliedern, dass man trotz den mühsamen Wiederholungen an Herausforderungen, wie unter anderem die Finanz- und Wirtschaftskrise, die verkürzte Urlaubsdauer oder der Klimawandel, den Glauben an den gemeinsamen Erfolg nicht verlieren dürfe. Erst letztes Jahr gründeten die Verantwortlichen als Massnahme die "My Leukerbad AG". Ein erster Meilenstein der neuen Firma war die erfolgreiche Einweihung der neuen Beschneiungsanlage auf Torrent. Auch die Logiernächte nahmen um 1,72 Prozent zu. Doch nichts­des­to­trotz warnt Direktorin Maggy Stark vor der Fokussierung auf das Winterangebot. "Wir müssen den Sommer wie den Winter gleich fördern. Wir haben beispielsweise eine Erweiterung des Bikeangebots geplant." Mit weiteren Angeboten wie den Gesundheitstagen solle das Sommerloch gefüllt werden, so Stark. An der Generalversammlung trat Jean-Roland Roten als Präsident zurück./sr 
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Grächen: Gemeinsamer Blick in mögliche Zukunft

20. April 2018 - 20:19
Am Freitagabend diskutierten mehr als 50 Grächner über die Zukunft ihrer Gemeinde bezüglich Raum- und Zonenplanung. rro ging auf Stimmenfang.

Am Freitagabend organisierte die Gemeinde Grächen einen Workshop. Zusammen mit der Bevölkerung erörterte der Gemeinderat das Thema Raum- und Zonenplan. Ein Thema von grosser Wichtigkeit. Vor allem auch für Grächen. Denn die Gemeinde hat keinen homologierten Zonennutzungsplan. "Zudem müssen wir über 40 Hektar unserer unbebauten Wohnflächen rückzonen", sagte Gemeindepräsident Christof Biner. "Um einen Baustopp zu verhindern, müssen wir nun zusammenarbeiten und unsere Hausaufgaben machen." Und so freute sich der Gemeindepräsident, dass über 50 Grächner der Einladung zum Workshop folgten.Durch den Abend führte Raumplaner und Projektleiter Sebastian Arnold. Er erläuterte die Stärken und Schwächen Grächens aus raumplanerischer Sicht. "Heute Abend geht es darum, zusammen Ideen und Strategien für die Zukunft zu suchen."Und so befassten sich die Anwesenden in Gruppen eingehend mit der Frage, wie ihr Dorf in 30 Jahren aussehen soll, und wo Weiterentwicklungspotenzial liegt. Da fielen vor allem Stichworte wie verdichtetes Bauen, eine bessere Erreichbarkeit, vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien, ein attraktiveres Nachtleben, die Ansiedlung neuer Firmen oder die Errichtung einer Kindertagesstätte. "Ich war sehr positiv überrascht über das Engagement der Grächner. Alle haben sehr gut mitgemacht", freute sich Arnold. "Wir fassen nun die Resultate des Abends zusammen und werden sie dem Gemeinderat aushändigen." Und auch der Gemeindepräsident war begeistert vom Abend und kündigte an, dass die Gemeinde im nächsten Jahr einen weiteren Workshop plant. Denn: "Das Thema wird uns noch sehr lange beschäftigen", so Biner./aa
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Gondo: Keine weiteren grossen "Krypto-Mining-Unternehmen"

20. April 2018 - 17:13
Vor rund einem Jahr klopften Jungunternehmer bei der Gemeinde Gondo an, um dort fortan die Kryptowährung Ethereum zu schürfen. Für weitere Firmen fehlt jedoch der Platz.

Die Gemeinde Gondo profitiert von rekordtiefen Strompreisen von rund 9 Rappen pro Kilowattstunde. Dies sprach sich in der Blockchain-Branche schnell herum. Daraufhin siedelte sich vor einem Jahr die Unterwalliser Firma Alpine Mining im Grenzort an. Sie installierte modernste Computer, um dann die Kryptowährung Ethereum zu schürfen. Daraufhin häuften sich die Anfragen. Der Kanton Wallis setzt dem aber nun ein Ende. Die Gemeinde liess Fachleute für Naturgefahren verschiedene Parzellen prüfen, welche die Behörden als Bauland einzonen wollten. Wie Recherchen von "Schweiz aktuell" zeigen, erhielt Gondo schlechten Bescheid. Nur eine der vorgeschlagenen Parzellen käme unter gewissen Auflagen infrage. Wie  Vizegemeindepräsident Paul Fux gegenüber "Schweiz aktuell" sagte, ziehe man daraus die Konsequenz, keine weiteren Grossanlagen mehr in den Grenzort zu holen./bn
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Wallis: Damit der Grillspass kein gefährliches Ende nimmt

20. April 2018 - 15:32
Das milde Frühlingswetter macht Lust auf Grillen im Freien. Doch Vorsicht: Mit den warmen Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr in Teilen des Wallis.

Auch am Wochenende können wir die Sonne geniessen, eine Abkühlung ist erst am Donnerstag in Sicht. Mit den immer wärmeren Temperaturen steigt aber auch die Waldbrandgefahr in einigen Regionen der Schweiz. So ist sie auch in Teilen des Wallis erheblich. Bei unbedachtem Bräteln im Freien sei die Brandgefahr gross, warnen die Experten./ip
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Visp: Riesige Ehre für Ramon Zenhäusern

20. April 2018 - 15:31
Der Skirennfahrer Ramon Zenhäusern schrieb in Pyeongchang Geschichte. Eine riesige Statue eingangs Visp erinnert nun an seine unglaubliche Leistungen.

Abermals scharen sich Fotografen und Kamerateams um Ramon Zenhäusern. Der junge Spitzensportler kommt aus dem Grinsen wohl gar nicht mehr raus. Der Anlass: Am Freitagnachmittag wandelte die Gemeinde Visp die Riesenstatue, welche in der Visper Allmei steht, zum Olympiasieger und Silbermedaillengewinner von Pyeongchang um. Damit machen die Verantwortlichen Ramon nun im wahrsten Sinne des Worts zum grössten Visper. Die Freude war abermals gross: "Es ist eine riesige Ehre für mich, eine Statue zu erhalten", sagte Ramon Zenhäusern gegenüber rro./ta
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Schweiz: Mehr Umsatz und Gewinn für Reka

20. April 2018 - 14:54
Nicht zuletzt dank der Wiedereröffnung des komplett erneuerten Reka-Feriendorfes Zinal schreibt die Schweizer Reisekasse im letzten Jahr einen Gewinn von drei Millionen Franken.

Die Schweizer Reisekasse hat im vergangenen Jahr mehr Geld verdient. Unter dem Strich blieben drei Millionen Franken Reingewinn, nach knapp 57'400 Franken im Vorjahr. Beim Betriebsergebnis schaffte es Reka zurück in die schwarzen Zahlen.Auch beim Reisegeschäft legte Reka zu. Der Umsatz stieg um mehr als 7 Prozent auf fast 40 Millionen Franken. Die wichtigsten Gründe für diesen Zuwachs seien höhere Kapazitäten durch die Übernahme des Parkhotels Brenscino in Brissago und die Wiedereröffnung des komplett erneuerten Reka-Feriendorfes Zinal. Im Geschäft mit vergünstigen Reka-Zahlungsmitteln dagegen bekam die Reisekasse die Abbaurunden in den Branchen Banken und Detailhandel zu spüren./sda/ip
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Oberwallis: Warten auf die wohltuende Abkühlung

20. April 2018 - 11:17
Herrliches Wetter und Temperaturen gegen 30 Grad. Doch auf den Sprung ins kühle Nass müssen wir noch warten. Die meisten Oberwalliser Freibäder öffnen erst Mitte Mai.

Sommer im April. Die ersten Sommertage des Jahres sind bereits passé. In den Gartenbeizen geniessen Gäste wie Einheimische kühle Getränke. Die Kinder planschen zu Hause im Garten bereits in kleinen Becken. Doch auf den Sprung ins kühle Nass müssen wir im Oberwallis noch warten. Die Bamatta in Naters öffnet gemäss Auskunft der Gemeinde voraussichtlich am Donnerstag, 10. Mai erstmals ihre Tore in dieser Saison. Auch der Aussenbereich des Brigerbads soll am 10. Mai für Wasserratten und Sonnenanbeter geöffnet werden. Der Betrieb im Schwimmbad Geschina geht am Samstag, 19. Mai in die neue Saison. Für die Verantwortlichen des Schwimmbads in Visp heisst es ab Freitag, 27. April wieder frisch und munter ans Werk. Und das geheizte Schwimmbad im Camping Bella-Tola in Susten erfreut ab Mitte Mai wieder Gross und Klein./ip
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Zermatt/Deutschland: Zugspitze genauso schön wie das Matterhorn?

20. April 2018 - 10:35
Preisbewusste deutsche Touristen sollen ihre Zelte besser am Fuss der Zugspitze statt in Sichtweite vom Matterhorn aufschlagen. Dazu rät der deutsche Automobil-Club.

"Die Berge in Deutschland sind genauso schön wie in der Schweiz - aber viel günstiger." Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Automobil-Club und rät den deutschen Touristen, Campingplätze in der Nähe vom Matterhorn oder der Rigi zu meiden. Zwar seien Ferien in der Schweiz mit der Aufwertung des Euro wieder etwas billiger geworden. Mit Übernachtungskosten von durchschnittlich 46,78 Euro für zwei Erwachsene und ein zehnjähriges Kind bleibe das Alpenland aber das teuerste Campingziel in Europa.Spitzenpreise hin oder her - vergangenes Jahr haben die Schweizer Campingplätze deutlich mehr Gäste angelockt als im Vorjahr. Beim grössten Anbieter TCS erhöhte sich die Zahl der Logiernächte um 8 Prozent auf rund 530'000./sda/ip
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Brig-Glis: Sanierung der Birkenallee in der Warteschleife

20. April 2018 - 9:20
Die Birkenallee zwischen dem Hallenbad und der Brücke Bachji in Brig soll saniert werden. Wegen einer Einsprache können die Arbeiten nun nicht wie vorgesehen Ende April beginnen.

Ende April hätten die Sanierungsarbeiten der Birkenallee zwischen dem Hallenbad und der Brücke Bachji in Brig eigentlich starten sollen. Der Stadtrat hat die Baumeisterarbeiten Anfangs Monat vergeben. Doch eine Mitbewerberin hat gegen die Vergabe Einsprache erhoben. Bis das Gericht nun ein Urteil gefällt hat, müssen die Zuständigen mit der Realisierung der Arbeiten abwarten.Seit rund 100 Jahren zieren die Bäume nun schon die alte Simplonstrasse. Diese sollen nun durch neue Birken ersetzt werden./ip
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Wallis/Ruanda: Zusammenarbeit in Bildung und Forschung

20. April 2018 - 8:36
Die Universität Ruanda und die Hochschule für Gesundheit der Hes-so Valais/Wallis haben eine neue Vereinbarung zur Zusammenarbeit in Bildung und Forschung unterzeichnet.

Der Grundstein zur Zusammenarbeit der Universität Ruanda und der Hochschule für Gesundheit der Hes-so Valais/Wallis erfolgte vor rund einem Jahr. Nun unterzeichneten die Direktorin der Hochschule für Gesundheit Anne Jacquier-Delaloye und Philip Coton, Prorektor der Universität Ruanda, die endgültige Vereinbarung im Rahmen eines Workshops über die Weiterbildung im Gesundheitssektor, der von der Universität Ruanda und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit gemeinsam organisiert wurde. Diese Kooperationsvereinbarung deckt die gemeinsame Forschung, die Weiterbildung, den Austausch von Dozierenden sowie die Ausweitung des Praktikumsangebots für Studierende ab. Zudem laufen gegenwärtig Abklärungen für ein neues Doppeldiplom sowie eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Spital Wallis für die Aufnahme von ruandischen Praktikanten.Diese Partnerschaft wird für die Ausbildungsqualität in Ruanda förderlich sein und die örtlichen Universitäten unterstützen, die mit der Hochschule für Gesundheit zusammenarbeiten. Die neue Vereinbarung ist gemäss Mitteilung Teil der Rahmenvereinbarung zwischen der Hes-so Valais/Wallis und der Universität Ruanda, die 2014 unterzeichnet und alle fünf Jahre erneuert wird./ip
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