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Walliser Nachrichten bereitgestellt von rro
Aktualisiert: vor 22 Minuten 4 Sekunden

Zermatt: Identität des verunglückten Alpinisten bekannt

19. Juli 2018 - 14:30
Ein Bergführer entdeckte am Samstag beim Aufstieg des Matterhorns die Leiche eines Alpinisten. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 67-jährigen japanischen Staatsangehörigen.

Ein Bergführer bestieg am Samstag das Matterhorn. Dabei fand er einen Alpinisten. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei handelt es sich bei dem Opfer um einen 67-jährigen japanischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet./ip
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Visp: Abfallsündern auf der Spur

19. Juli 2018 - 14:03
Vergangenes Jahr machte die Gemeinde Visp positive Erfahrungen bezüglich Videoüberwachung im Chatzuhüs. Ab August soll eine Kamera eine Abfallstelle genaustens im Blick haben.

Die Videoüberwachung im Visper Chatzuhüs im letzten Jahr hat sich bewährt. Gemäss der Gemeinde ist es seit der Installation der Kameras zu keinen weiteren Vandalenakten gekommen. Neben der fest installierten Videoüberwachung hat die Gemeinde Visp insgesamt drei mobile Videoüberwachungskameras. Auf Anfrage von rro hiess es seitens der Gemeinde, dass eine Kamera ab dem 1. August zur Überwachung einer Abfallsammelstelle eingesetzt wird. Zwei weitere Kameras sind momentan im Quartier nördlich des Bahnhofs installiert. "Im Raum Chatzuhüs setzen wir aufgrund der aktuellen Lage auf Kontrollen durch die Patrouillen unserer Gemeindepolizei", so der zuständige Gemeinderat Michael Kreuzer. Zudem hat die Gemeinde die Polizeipräsenz durch mobile Patrouillen mit regelmässigen Spätdiensten während gewissen Wochentagen erhöht./ip
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Wallis: Eure Sommerimpressionen gesucht

19. Juli 2018 - 13:33
rro sammelt während den Sommerferien eure Fotos und Sprachnachrichten via WhatsApp.

Die Ferien nicht nur alleine geniessen, sondern andere daran teilhaben lassen. Dies ist das Credo von rro während den Sommerferien. Dafür hat rro eigens eine Nummer eingerichtet, auf welche ihr Sprachnachrichten mit euren Grüssen, Feriengeschichten sowie Fotos im Querformat schicken könnt./zy
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Saas-Fee: Schmiede der nächsten Musikergeneration

19. Juli 2018 - 13:28
Vom Freitag an ist Saas-Fee eine Woche lang Gastgeber des Talis Festivals. Das Kammermusikfestival vereint vielversprechende junge Musiker mit etablierten Künstlern aus aller Welt.

Das Talis Festival & Academy in Saas-Fee gilt als Schmiede neuer Musikergenerationen. Vom Freitag an haben 18 Jungmusiker aus der ganzen Welt eine Woche lang wieder die Gelegenheit für einmal auf Augenhöhe mit erfahrenen Künstlern auf der Bühne zu stehen. Darunter sind unter anderen Solisten und Musiker des Metropolitan Opera Orchestra New York oder der Deutschen Oper Berlin.Gemäss Mitteilung werden im Rahmen des Kompositionsprogramms neu komponierte Stücke einstudiert und uraufgeführt. Dem kreativen Prozess können Interessierte während öffentlichen Proben beiwohnen.Die Verantwortlichen sind überzeugt, erneut mit einer erfolgreichen Veranstaltung aufzuwarten. "Wir konnten für das diesjährige Talis Festival ein aussergewöhnliches Programm mit zahlreichen vielversprechenden Talenten zusammenstellen", wird die Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals Maria Wildhaber in der Mitteilung zitiert./wh
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rro-Wettermelder: Das Wetter im Saastal stets im Blick

19. Juli 2018 - 13:00
Dieter Gottsponer ist stolzer Wirt im Restaurant Mattmark im Saastal. Neben dem schönen Stausee und den Bergen hat er nun auch das Wetter bestens im Blick.

Dieter Gottsponer aus Saas-Fee gehört nun auch zum rro-Wettermelder-Team. Für den Wirt des Restaurants Mattmark spielt das Wetter eine grosse Rolle, wie meist in der Tourismusbranche. Zusammen mit drei weiteren Mitarbeitern betreibt er bereits vier Jahre das Restaurant und bedient täglich Touristen, aber auch viele Einheimische. Vom Restaurant aus hat er einen tollen Ausblick ins Tal und auch auf den Mattmarkstaudamm. Ziemlich sicher wird Gottsponer künftig häufiger vor sein Restaurant treten und das Wetter beobachten. Denn als neuer rro-Wettermelder gibt er das Wetter im Saastal an die rro-Hörer weiter. rro besuchte ihn und blickte ihm im Videodreh über die Schultern./cl
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Wallis: Damit wir nicht im Plastikmüll versinken

19. Juli 2018 - 10:29
Mikroplastik. Nicht nur im Mittelmeer ein grosses Problem. Auch die Walliser Dienststelle für Umwelt nimmt die Thematik ernst und reagiert.

Unlängst schrieb der WWF mit der Meldung, dass Rekordmengen an Mikroplastik im Mittelmeer umherschwimmt, Schlagzeilen. Jetzt im Sommer verschärfen die Touristenscharen die Problematik. Plastik in Gewässern - auch in der Schweiz keine Seltenheit. Plastikmüll - auch bei uns ein gravierendes Umweltproblem. Der Grund: Das Material baut sich nicht ab, sondern zerfällt mit der Zeit lediglich in immer zahlreichere und kleinere Teilchen.Auch die kantonale Dienststelle für Umwelt sieht sich nicht erst seit gestern mit der Problematik konfrontiert. Wie Joël Rossier, Chef der Dienststelle für Umweltschutz, auf Anfrage von rro sagt, gibt es bisher keine etablierte Methode um den Mikroplastik zu quantifizieren. So gebe es diesbezüglich in Walliser Gewässern zwar keine regelmässigen Analysen, aber punktuelle Beobachtungen. Demnach seien auch die Konzentrationen schwierig zu messen. Die ETH Lausanne hat vor vier Jahren Schweizer Gewässer auf das Vorkommen von Kunststoffkleinstpartikeln untersucht. In allen sechs untersuchten Schweizer Seen und im Rotten wurden Mikroplastikpartikel nachgewiesen, teilweise in grossen Mengen. "Die Konzentrationen sind oft sogar höher als diejenigen, welche in den Meeren gefunden werden, obwohl die Gesamtplastikmasse kleiner ist", kommentiert Rossier die Resultate. Die Studie zeige, dass geschätzte 13.6 Kilogramm Mikroplastik pro Tag vom Rotten nach Frankreich transportiert werde. Die Experten scheinen sich sicher zu sein, dass Fische und Vögel durch die Einnahme von verschiedenen Typen von Mikroplastik betroffen seien.Doch wie sieht es bezüglich Mikroplastik im Trinkwasser aus? "Im Wallis kommt das Trinkwasser hauptsächlich von den Bergmassiven der Talflanken, welche vom Littering weniger betroffen sind. Es werden hingegen 950'000 Personen mit dem Wasser vom Genfersee versorgt. Wenn verunreinigtes Oberflächenwässer vorliegt, müssen aufwendige Behandlungen wie die Nanofiltration eingesetzt werden, um die Trinkwasserqualität wiederherzustellen."Ein Verbot von gewissen Produkten wie beispielsweise Mikrokügelchen in Kosmetikprodukten ist Bundeskompetenz. Der Kampf gegen Littering liegt im Wallis in der Kompetenz der Gemeinden - entsprechende Reglemente erlauben es den Gemeinden, zu intervenieren und die Zuwiderhandelnden zu bestrafen. Und schliesslich liegt es im Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen, die Verteilung von Plastik einzuschränken. Gemäss der Dienststelle für Umwelt sollte man keine Kosmetikprodukte mit Mikro- oder Nanokügelchen kaufen. Zudem dürfe kein Abfall wie Zigarettenstummel oder Verpackungen in der Natur zurückgelassen werden, da sich diese in Mikroplastik degradieren und in den Boden oder in das Wasser gelangen können. Ebenso wichtig sei aber auch ein seriöses Abfallmanagement bei Baustellen./ip
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Fieschertal: Einschränkung des Wasserverbrauchs

19. Juli 2018 - 9:54
Die Gemeinde Fieschertal bittet die Bevölkerung, zurzeit mit dem Wasserverbrauch haushälterisch umzugehen.

Wie die Gemeinde Fieschertal auf ihrer Homepage schreibt, ist die Bevölkerung angehalten, den Wasserverbrauch zu mindern. Nachdem einigen Haushaltungen vermehrt kein Wasser mehr zur Verfügung stand, bittet der Gemeinderat, das Berieseln von Wiesen ab der Trinkwasserversorgung zurzeit einzuschränken. Weiter sollen Gärten sparsam berieselt werden, vor allem morgens und abends, wenn der Wasserverbrauch in den Haushalten am grössten ist. Und die Verantwortlichen bitten auch, in den einzelnen Haushalten sparsam mit dem Wasserverbrauch umzugehen./wh 
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Brig-Glis: Mit neuem Express durch die Simplonstadt

19. Juli 2018 - 9:22
Der kleine Simplon Express hat ausgedient. Seit Donnerstag fährt ein neuer Zug durch Brig-Glis.

Zwölf Jahre war der kleine Simplon Express viele Male in der Briger Innenstadt oder in Naters unterwegs. Seit Mittwoch ist aber Schluss. Nach vielen gefahrenen Kilometern, unzählig transportierten Gästen wurde der kleine Simplon Express am Donnerstag durch einen neuen ersetzt. Farblich unterscheidet er sich nicht von seinem Vorgänger, wie Brig Simplon Tourismus in einer Mitteilung schreibt. Der neue Express ist jedoch moderner, technisch weiter fortgeschritten, komfortabler und bietet Platz für über 50 Gäste./hr
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Wallis: Rünzi-Preis 2018 geht an Stefanie Heinzmann

19. Juli 2018 - 9:04
Die Soul- und Popsängerin Stefanie Heinzmann ist Preisträgerin der Stiftung "Divisionär F. K. Rünzi" 2018. Der Preis ehrt die Künstlerin als Botschafterin des Wallis.

Die 29-jährige Stefanie Heinzmann aus Eyholz hat seit dem Gewinn einer deutschen Gesangswettbewerbs-Show im Jahr 2008 national und international für Furore gesorgt. Heinzmann war in den vergangenen zehn Jahren mit ihrer Band vornehmlich in Deutschland und in der Schweiz auf Tournee. Sie spielte aber auch Konzerte in New York, Luxemburg, Österreich und Polen. Weiter veröffentlichte die Künstlerin vier Studioalben und erhielt diverse Auszeichnungen im In- und Ausland. Seit Jahren ist Stefanie Heinzmann Jurymitglied und Coach in einer Gesangs-Talentshow des Schweizer Fernsehens. Und: Heinzmann ist Synchronspecherin und als sozial engagierte Botschafterin von Hilfswerken unterwegs. Die Leistungen der Oberwalliserin honoriert die Stiftung "Divisionär F. K. Rünzi" nun mit ihrem jährlich verliehenen Preis in Höhe von 20'000 Franken. Der Preis kann gemäss Stiftungsurkunde vom Rat an jede Persönlichkeit vergeben werden, welche dem Wallis besondere Ehre zukommen lässt. So heisst es in einer Mitteilung des Kantons.Die Preisvergabe findet am 7. September in Sitten statt./wh
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Fiesch: Die Welt von morgen verändern

19. Juli 2018 - 7:28
Im Sommercamp des Atelier du Futur der Mobiliar setzten sich Jugendliche in der Aletschregion intensiv mit der Zukunft des Alpenraums auseinander.

Wie sieht die Zukunft der Natur im Alpenraum aus in Zeiten von schmelzenden Gletschern, rutschenden Bergen, bedrohten Arten, Massentourismus und der Förderung von erneuerbaren Energien? Fragen, welche sich vergangene Woche die Teilnehmenden des Sommercamps des Atelier du Futur der Mobiliar in Fiesch stellten. Knapp 80 Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich mit den Themen Zukunft und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Ein Tag stand dabei ganz im Zeichen der Natur, respektive dem Weltnaturerbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch. Im World Nature Forum in Naters liessen sich die Jugendlichen von Filmbildern aus dem Welterbe Jungfrau-Aletsch inspirieren und lernten gemäss Mitteilung spielend die globalen Nachhaltigkeitsziele sowie deren Bedeutung für das Welterbe kennen. Die jungen Leute diskutierten aber auch Visionen, Ideen und Möglichkeiten, die Welt nachhaltig zu verändern.Natürlich fehlte auch ein Besuch des Aletschgletschers nicht. Mit der Gondel ging es für die Jugendlichen auf die Belalp. Dort drängte sich die Frage auf, wie diese Landschaft wohl in 100 Jahren aussehen wird? Welche Herausforderungen sind mit dem Gletscherschwund verbunden und wie geht der Mensch zukünftig damit um? Eine eindeutige Antwort fanden die Teilnehmenden des Sommerlagers nicht. Eines ist aber gewiss: Es gilt der Natur Sorge zu tragen./ip
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Saas-Fee: Die etwas andere Abkühlung

19. Juli 2018 - 6:01
In Saas-Fee können Wintersportler seit vergangenem Wochenende auch im Sommer Skifahren. 20 Kilometer Pisten stehen zur Verfügung.

Einen Sprung in den Bergsee oder gar Vergnügen im Schnee? In Saas-Fee hat man momentan viele Möglichkeiten sich abzukühlen. Sportbegeisterte können sich auf 3500 Metern über Meer wieder auf dem Gletscher austoben."Das Sommer-Skifahren ist ein top Angebot für die Trainingsmannschaften, welche sich auf die Saison vorbereiten," sagt Dominik Kalbermatten, Pisten-Rettungschef der Saastal Bergbahnen AG. Damit das Training im Schnee aber möglich ist, braucht es jeweils auch ideale Verhältnisse im Winter. "Gibt es im Winter wenig Schnee und einen heissen Sommer, kommen wir an den Anschlag", so Kalbermatten./bo
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Niederwald: Ästhetik und Eleganz am Freilichttheater "Cäsar Ritz"

18. Juli 2018 - 22:15
Das Freilichtspiel "Cäsar Ritz" vermochte am Mittwochabend zu überzeugen. Die zweistündige Aufführung zeigte das Leben des Hotelpioniers aus Niederwald.

Vom Tellerwäscher zum Hotelier-Superstar. Vom Ziegenhirt zum König der Hoteliers. Cäsar Ritz war einer der ganz Grossen unter den Grössten der nationalen wie internationalen Hotelleriegeschichte. Gastfreundschaft, die Liebe zum Detail in Beherbergung und Gastronomie und das Gefühl für Trends und Luxus flossen durch seine Venen, wie das Blut bei Normalsterblichen. Zum Gedenken an seinen 100. Todestag kam Cäsar Ritz am Mittwoch symbolisch zurück in sein Heimatdorf Niederwald. Dort feierten über 50 Mitwirkende und zahlreiche Zuschauer die Premiere des Freilichttheaters "Cäsar Ritz" vor und hinter den Kulissen. Das Schauspiel vor idyllischer und authentischer Kulisse mitten im Dorfkern von Niederwald erzählte von Ritz' Leben voller Emotionen und Schaffenskraft. Und es gelang. Laienschauspieler aus der Region inszenierten das Stück von Regisseur Bernhard Kreuzer auf eine professionelle und kompetente Art und Weise. "Wir sind froh, dass alles gut gegangen ist. Wir haben 18 Monate geübt und nun können wir zeigen, was daraus entstanden ist", erklärte Reinhard Ritz, OK-Präsident des Freilichtsspiels. Das Freilichtsspiel ist noch bis am 11. August in Niederwald zu bestaunen./sr
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Grächen: Erfolgreich flaniert

18. Juli 2018 - 21:01
Am Mittwochabend ging in Grächen der traditionelle "Flanier Abund" über die Bühne. Die Verantwortlichen sind zufrieden und sprechen von einem vollen Erfolg.

Um Punkt 18 Uhr startete in Grächen auf der oberen Dorfstrasse der traditionelle "Flanier Abund". Verschiedene Wirte boten den Besuchern diverse kulinarische Köstlichkeiten und typische Walliser Spezialitäten an. Auch die Geschäfte waren bis 22 Uhr geöffnet und luden zu einem lockeren Einkaufsbummel ein, wie es in einer Medienmitteilung heisst.Am 25. Juli findet ein weiterer "Flanier Abund" statt./vm
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Fey/Nendaz: Tragischer Unfall

18. Juli 2018 - 19:53
Bei einem Unfall am Mittwochvormittag in einem Obstgarten in Fey verletzte sich ein 12-jähriger Junge schwer. Am Abend verstarb der Junge im Spital von Sitten.

Am Mittwochvormittag war eine Familie bei der Ernte von Aprikosen in ihrem Obstgarten in Fey bei Nendaz beschäftigt. Währenddessen stieg ein 12-jähriger in der Region wohnhafter Junge in den Personenwagen, der auf der Zufahrtsstrasse zu dem Obstgarten abgestellt war. Das Fahrzeug setzte sich dann aus noch ungeklärten Gründen in Bewegung. In der Folge touchierte das Auto zwei Bäume, fiel rund 20 Meter über eine Felswand und kam nach 30 Meter in einem Waldstück zum Stillstand. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei überführten die Rettungskräfte den Jugendlichen nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort mittels Helikopter ins Spital Sitten. Dort erlag der Jugendliche gegen Abend seinen schweren Verletzungen.Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet./vm/wh
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Fussball: Sittener Sieg gegen Inter

18. Juli 2018 - 19:47
Der FC Sitten schlägt im Galamatch anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Stade de Tourbillons am Mittwochabend Inter Mailand mit 2:0.

In diesem Jahr feiert das Stade de Tourbillon sein 50-jähriges Bestehen. Deshalb ging am Mittwochabend im Stadion des FC Sitten eine Galamatch über die Bühne. Der FC Sitten traf dabei auf Inter Mailand und konnte die Begegnung mit 2:0 gewinnen. Der Sittener Abwehrchef André Luís Neitzke konnte in der 27. Minute das 1:0 erzielen. Die Italiener aus Mailand enttäuschten und blieben über weite Strecken des Spiels blass. In der 70. Minute konnte der brasilianische Neuzugang Baltazar das 2:0 für den FC Sitten erzielen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schluss. Der Topscorer von Inter, Mauro Icardi, der sich in der abgelaufenen Saison in der Serie A die Torjägerkanone sichern konnte, kam in der zweiten Halbzeit ins Spiel. Der Argentinier blieb aber wirkungslos.Der Galamatch war der letzte Test für den FC Sitten. Am Sonntag empfangen die Mannen von Trainer Maurizio Jacobacci zum Start der neuen Saison den FC Lugano um 16 Uhr im Stade de Tourbillon./vm
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Eishockey: Vier Oberwalliser am Prospect Camp dabei

18. Juli 2018 - 17:55
Für das Prospect Camp der Nationalmannschaft in Bern hat Trainer Patrick Fischer vier Oberwalliser Eishockeyprofis aufgeboten.

Vom 29. Juli bis 2. August findet in der Post Finance Arena in Bern das zweite Prospect Camp der Herren-Eishockeynationalmannschaft statt. Im Hinblick auf die Heim-WM 2020 bietet Headcoach Patrick Fischer 23 Spieler zum Prospect Camp der Nationalmannschaft auf. Verschiedene Spieler der Altersstufen zwischen 19 und 25 Jahren erhalten so die Gelegenheit, sich mit den Besten dieser Altersstufe zu messen und das Spielsystem der Nationalmannschaft weiter zu vertiefen oder erstmals kennenzulernen. Der Coaching Staff nutzt dieses Prospect Camp, um die Spieler zu beobachten und deren Entwicklung weiter zu verfolgen.Die Durchführung des Prospect Camps ist eine Massnahme, um den Übertritt von Spielern aus den U-Stufen in die A-Nationalmannschaft zu erleichtern und das potenzielle Team für die Heim-WM 2020 optimal vorzubereiten. Aus dem Oberwallis sind die Stürmer Luca und Nico Hischier sowie Yannick-Lennart Albrecht dabei. Auch der Verteidiger Fabian Heldner erhielt ein Aufgebot."Es ist erfreulich, dass das Prospect Camp bereits nach der ersten Durchführung im letzten Jahr Früchte trug", erklärte Raeto Raffainer, Director National Teams./en
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Zermatt/Cervinia: Zwei Bergsteiger am Matterhorn tödlich verunglückt

18. Juli 2018 - 17:49
Ein Mann und eine Frau sind am Mittwoch auf der italienischen Seite des Matterhorns zu Tode gestürzt. Die Identität der beiden Opfer ist noch ungeklärt.

Ein Mann und eine Frau sind am Mittwoch auf der italienischen Seite des Matterhorns tödlich verunglückt. Eine der beiden Personen verlor gegen Mittag das Gleichgewicht und riss die andere rund 1300 Meter in die Tiefe. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Demnach haben die beiden Alpinisten ihren Aufstieg möglicherweise auf der Schweizer Seite gestartet.Ein Bergführer, der die beiden kurz vor dem Unglück getroffen hatte, war Zeuge des Absturzes und schlug Alarm. Die Identität der beiden Opfer ist noch ungeklärt. Sie trugen keine Ausweispapiere mit sich.Der Armeealpenrettungsdienst im italienischen Cervinia hat bislang noch keine Meldungen über vermisste Personen erhalten. Er steht in Kontakt mit den Schweizer Behörden./sda/vm
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Wallis: Staatsrat sucht einen Lobbyisten für Bundesbern

18. Juli 2018 - 16:01
Der Staatsrat sucht nach einer Verstärkung. Durch einen zusätzlichen Lobbyisten will der Kanton seinen Einfluss in Bundesbern verstärken.

Auf November hin sucht der Kanton Wallis einen Delegierten für nationale Angelegenheiten. - 19 Kantone sind in Bern bereits durch einen Lobbyisten vertreten. - Das Wallis sieht so seine Chancen höher, in Bern an mehr Informationen zu gelangen. "Wir haben gesagt, wir brauchen noch jemanden, der uns in Bern ein Netz aufbaut, mehr Lobbyismus macht, damit man sieht, welches die Interessen des Kantons sind", sagte Staatsratspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten gegenüber rro.Eine Schwächung der Ständeratspositionen gebe es dadurch aber nicht, wie Waeber-Kalbermatten weiter erklärte. "Nein, überhaupt nicht. Wir von der Kantonsregierung unterhalten uns bei jeder Session mit den eidgenössischen Parlamentariern und da ist ganz wichtig, dass der Kanton gut vertreten ist."Die Stelle als Lobbyist ist sehr offen ausgeschrieben. Gewisse Voraussetzungen erwartet der Kanton aber schon. "Es muss sicher jemand mit politischem Interesse sein und mit der Kenntnis, wie es in Bern im Parlament abläuft", so Waeber-Kalbermatten./bo 
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rro-Wettermelder: Ob Sonne oder Schnee - das Wetter im Lötschental im Blick

18. Juli 2018 - 13:39
Monika Rieder betreibt zusammen mit ihrer Schwester den Lebensmittelladen in Wiler. Neben den neusten Aktionen und Trends hat sie neuerdings auch das Wetter genaustens im Blick.

Monika Rieder aus Wiler ist das neuste Mitglied der rro-Wettermelder-Familie. Die Geschäftsführerin des Lebensmittelladens in Wiler interessiert sich nicht erst seit heute für das Wetter im Lötschental. "Ich freue mich jeweils sehr über Sonnenschein. Temperaturen interessieren mich sehr", sagt Rieder. Rieder betreibt zusammen mit ihrer Schwester das letzte verbliebene Lebensmittelgeschäft in Wiler. 1962 haben ihre Eltern das Geschäft gegründet. Bereits als Kind half sie im Betrieb mit. "Nach der obligatorischen Schulzeit war es selbstverständlich für mich ins Geschäft einzusteigen." In ihrem Laden in Wiler setzen die Geschwister auch auf regionale Produkte. Und ziemlich sicher wird Monika Rieder künftig ein-, zweimal mehr kurz vor ihren Laden treten und in den Himmel blicken. Denn als neue rro-Wettermelderin gibt sie das Wetter im Lötschental an die rro-Hörer weiter.rro besuchte Monika Rieder im Lötschental und blickte ihr im Videodreh über die Schultern./ip
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Wallis: Leichte Zunahme bei der Holzernte

18. Juli 2018 - 12:57
Nach dem Tiefpunkt vom Vorjahr hat die Schweizer Holzernte im Jahr 2017 wieder zugenommen. Auch im Wallis stieg die Ernte etwas an.

Nach einem Rekordtief im Jahr 2016 hat die Holzernte im letzten Jahr wieder leicht angezogen. Dank höherer Marktpreise stieg die abgeholzte Menge um insgesamt 5 Prozent auf 4,7 Millionen Kubikmeter. Gemäss dem Bundesamt für Statistik kam es auch im Kanton Wallis zu einer leichten Zunahme. Schweizweit stieg die Erntemenge vor allem in den privaten Wäldern deutlich um 12 Prozent an. Sie erreichte damit im letzten Jahr ein Total von 1,6 Millionen Kubikmetern. Im flächenmässig doppelt so grossen öffentlichen Wald stagnierte die Erntemenge bei rund 3 Millionen Kubikmetern. Es könne davon ausgegangen werden, dass die privaten Besitzer unter anderem wegen der leicht gestiegenen Rohholzpreise um 2 Prozent mehr Holz auf den Markt gebracht hätten, hiess es. Forstunternehmungen erbrachten im vergangenen Jahr für die ungefähr 700 Schweizer Forstbetriebe Dienstleistungen in der Waldbewirtschaftung im Umfang von rund 130 Millionen Franken. Den gesamten Ausgaben von 541 Millionen Franken standen Einnahmen von 501 Millionen Franken gegenüber./sda/ip 
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