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Walliser Nachrichten bereitgestellt von rro
Aktualisiert: vor 3 Stunden 42 Minuten

Wallis: Traum vom Eigenheim bald ausgeträumt?

11. April 2018 - 13:44
Sind die Zeiten historisch tiefer Zinsen bald Vergangenheit? Die Zinsen für Festhypotheken haben im ersten Quartal zugelegt. Bleibt der Wunsch vom Eigenheim nun unerfüllt?

Steigende Hypozinsen deuten auf ein Ende der Tiefzinszeit. Für viele künftige Eigenheimbesitzer eine kleine Hiobsbotschaft. Doch wie dramatisch sind solche Vorhersagen? Der Traum geplatzt? Oder alles nur halb so schlimm? "Take it easy. Die Zinsen befinden sich immer noch auf einem historischen Tief, und werden so schnell nicht in die Höhe schnellen", sagt Rolf Zenhäusern, Finanzplanungsexperte der RZ Consulting. Auch wenn in den kommenden Jahren aufgrund der Zinspolitik mit tendenziell steigenden Zahlen zu rechnen sei, seien die Belastungen für die Kosten der Hypotheken weiterhin relativ mässig. "Die Festhypotheken, insbesondere Langläufer, sind allerdings Vorboten der Tendenz. Daher sollte jeder Hausbesitzer oder kommender Eigenheimbesitzer sich noch die attraktiven Zinsen langfristig sichern. Wichtig jedoch sind Abstufungen auf verschiedenen Laufzeiten."Zenhäusern geht davon aus, dass die Zinsen eher erst ab kommendem Jahr steigen. "Viel wichtiger als kurzfristige Entscheidungen in Bezug auf die aktuellen Zinsen sind diejenigen beim Ablauf, und diese kennen wir ja heute nicht." Die Aufmerksamkeit solle auf einen Durchschnittszinseffekt gelten. Der gesamte Betrag solle möglichst nicht im selben Jahr ablaufen. "Somit kann klar für sechs bis zehn Jahre kalkuliert werden. Man erzielt durch das Rollen der Hypotheken einen positiven Durchschnittszins und beim Ablauf droht keine Überraschung vom damaligen Zins." Die Experten vom Vergleichsportal Comapris raten zudem, dass ein Anbietervergleich absolut Sinn mache. Denn auch kleine Zinsdifferenzen würden eine Hypothek erheblich verteuern können./ip
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Birgisch: Arbeitsunfall fordert Schwerverletzten

11. April 2018 - 12:41
Am Dienstagnachmittag verletzte sich bei Birgisch ein 66-jähriger Mann bei einem Arbeitsunfall mit einem Traktor schwer.

Ein 66-jähriger Berner mit Wohnsitz in der Region verteilte am Dienstagnachmittag mit einem Traktor auf einer Wiese bei Birgisch, am Ort genannt Ägerten, Granulatdünger. Wie die Kantonspolizei mitteilte, kippte der Traktor aus noch unbekannten Gründen im steilen Gelände, überschlug sich und kam auf der Seite zum Stehen. Eine Wandergruppe fand den Lenker unterhalb des Traktors.Die Rettungsspezialisten überführten den Schwerverletzten mittels Helikopter ins Inselspital Bern./wh
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Visp: Zenhäusern im Hoch und das Oberwallis jubelte mit

11. April 2018 - 11:52
Die Freude nach Ramon Zenhäuserns olympischen Erfolgen ist gross. Von vielen Seiten kamen Gratulationen. Diese hat rro gesammelt und übergab sie am Mittwoch dem Olympiahelden.

Ramon Zenhäusern schrieb an den Olympischen Spielen in Pyeongchang mit dem Gewinn der Silber- und der Goldmedaille Geschichte. Für den jungen Athleten aus Visp ging ein Traum in Erfüllung und das Oberwallis war hellauf begeistert.rro hielt seine Community an, dieser Freude in Form von Glückwünschen Ausdruck zu geben. Freunde und Fans liessen sich nicht lange bitten. Darunter: "Waren das tolle Gründe mehrmals den Wecker zu stellen. Zwei Supernächte, die du uns geschenkt hast. Deine Worte: eifach biruweich. Herzliche Gratulation!!!!!" Oder aber: "Wier gratuliere, Ramon. Du hesch hittu der Walliser Himmel wider e mal hell la leuchtu."All die Glückwünsche hat rro in einem Bildband gesammelt. Für die Übergabe war Ramon Zenhäusern am Mittwochvormittag im rro-Studio Visp. Seine Freude über das Geschenk war gross. "Das ist wirklich eine Hammersache. Das Buch mit den Gratulationen ist wunderschön. Ich bin stolz und bedanke mich dafür." Die Unterstützung des Oberwallis merke er aber auch an anderer Stelle und das sei eine grossartige Erfahrung. Obwohl die Skisaison zu Ende ist, hat Zenhäusern noch keine Ferien. Momentan warten noch einige Verpflichtungen auf den jungen Mann. Dazu zählt am Mittwochnachmittag die Einladung des Bundesrats anlässlich des offiziellen Empfangs der Schweizer Olympioniken in Bern.Nach einer ereignisreichen Saison sind diese offiziellen Anlässe für Zenhäusern eine Freude./bj/wh 
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Brig-Glis: Das Olympiafeuer entfachen

11. April 2018 - 11:17
Sion 2026 steht landauf und landab an verschiedenen Veranstaltungen im Fokus. Am Informationsanlass am Montag in Glis galt es, das Olympiafeuer zu entfachen.

Am Montagabend organisierten der Rotary Club Brig und Zermatt, die Lions Simplon sowie Kiwanis Oberwallis auf Initiative des Panathlon Clubs Oberwallis im Zeughaus Glis einen Informationsanlass zu Sion 2026. Über 130 interessierte Personen folgten den Ausführungen der Referenten - Staatsrat Frédéric Favre und Olympiadelegierter Ralf Kreuzer - und nutzten die Gelegenheit, den Referenten auch kritische Fragen zu stellen. Gemäss einer Mitteilung vonseiten der Organisatoren war die Grundstimmung klar - Olympia 2026 soll ins Wallis kommen.Im Vorfeld der Abstimmung am 10. Juni über die Olympiakandidatur Sion 2026 lädt rro am Donnerstag zu einem öffentlichen Podium ins rro-Studio Barrique in Eyholz ein.Das Internationale Olympische Komitee wählt den Austragungsort für die Winterspiele 2026 voraussichtlich im Oktober 2019./wh
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Wallis: Gerichte nach wie vor personell unterbesetzt

11. April 2018 - 10:24
Die Walliser Gerichte sind chronisch überlastet. Das Kantonsgericht wird deshalb demnächst einen Antrag auf Verstärkung an die politischen Entscheidungsträger richten.

Seit dem Inkrafttreten der neuen Prozessordnungen und der Revision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches sind die Gerichte personell unterbesetzt. Eine Schätzung aus dem Jahr 2009, wonach über zehn zusätzliche juristische Einheiten nötig seien, habe den tatsächlichen Anstieg der Arbeitslast bei Weitem unterschätzt, heisst es im am Mittwoch veröffentlichtem Bericht der Gerichte. Die Gerichte seien mit dem derzeitigen Personalbestand nicht in der Lage, so viele Dossiers zu erledigen, wie neue eingehen würden. Die Konsequenz davon sei ein deutlicher Anstieg der durchschnittlichen Erledigungsdauer und Jahr für Jahr eine Zunahme der Pendenzen. Die Folgen für Rechtsuchende seien einschneidend. Dossiers, für die keine besondere Dringlichkeit bestehe, würden nicht mehr innerhalb akzeptabler Fristen bearbeitet.Deshalb sei klar: Diese besorgniserregende Situation könne nur durch die konsequente Erhöhung der Anzahl Juristen entschärft werden, heisst es weiter. Aus diesem Grund wird das Kantonsgericht demnächst einen Antrag auf Verstärkung an die politischen Entscheidungsträger richten. Eine detaillierte Analyse beziffre die Anzahl der Juristenposten, die erforderlich seien, um den Anstieg der Bestände zu stoppen, auf mindestens vier Einheiten. Parallel dazu sei für eine beschränkte Zeit die Zusprechung von zusätzlichen Juristenposten beim Kantonsgericht und bei den erstinstanzlichen Gerichten anzustreben, um den Stock der hängigen Dossiers aufein erträgliches Niveau zu senken./aa
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Visp/Brig-Glis: Vorübergehende Sperrung der Autobahn

11. April 2018 - 9:09
Am Freitag wird der Autobahntunnel Eyholz eröffnet. Es sind im Vorfeld noch einige Arbeiten nötig. Dies erfordert die Sperrung der Autobahn Brig-Visp am Donnerstag und Freitag.

Damit der Autobahntunnel Eyholz am Freitag in Betrieb genommen werden kann, müssen vorgängig noch verschiedene Abschlussarbeiten - Entfernen der provisorischen Leiteinrichtung oder verschiedene Markierungsarbeiten - ausgeführt werden. Dies teilt das Amt für Nationalstrassenbau mit. Die Autobahn zwischen Brig-Glis und Visp Ost ist am Donnerstag ab 9 Uhr bis am Freitag um 6 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Am Freitag ist die Autobahn Brig-Visp zudem von 6 Uhr bis 11.30 Uhr in Fahrtrichtung Visp gesperrt.Die Sperrung sowie die Umleitung sind entsprechend signalisiert./wh
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Interlaken/Wallis: Dem Country-Charme nicht erlegen

11. April 2018 - 8:12
Ende Juni ist Interlaken abermals Austragungsort des Trucker- und Countryfestivals. Eine Faszination, die sich dem rro-Meteorologen Franz Grüttli nicht erschliesst.

Die Schweiz und die Country-Kultur. Eine verborgene Liebe? Gemessen am Erfolg des Trucker- und Countryfestivals, welches heuer bereits seine 25. Ausgabe feiert, kein vermessener Gedanke. Üben doch Boots, Barbecue und die Musik eine gewissen Faszination aus. Freiheit, Fernweh und Tradition. rro-Meteorologe Franz Grüttli kann dem Ganzen jedoch nicht viel abgewinnen. Als er dann noch erste Wetterprognosen abgeben soll, reisst ihm endgültig das Lasso./comedy@rro.
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Zermatt: Unplugged sicher bis ins Jahr 2022

11. April 2018 - 8:06
Gute Nachrichten für Musikliebhaber. Seit Dienstag steht fest, dass die Zukunft des legendären Zermatt Unplugged bis ins Jahr 2022 beschlossene Sache ist.

Die Austragung des Zermatt Unplugged ist bis ins Jahr 2022 gesichert. Das gaben die Destination Zermatt-Matterhorn sowie die Organisatoren des Festivals an der Eröffnung des diesjährigen Events am Dienstag bekannt. Gemäss Mitteilung werden die beiden Parteien auch in Zukunft gegenseitige Leistungen erbringen. Die Destination Zermatt-Matterhorn ist dabei überwiegend für Kommunikation, Sachleistungen und finanzielle Unterstützung zuständig. Zermatt Unplugged bewirbt im Gegenzug die Destination mittels einer jährlichen Marketingkampagne.Wie es weiter heisst, legt der gemeinsame Vertrag neben den gegenseitigen Leistungen auch den Umfang des Musikfestivals fest. So sollen die jährlichen Events bis im Jahr 2022  mindestens den Umfang des aktuellen Festivals mit fünf Tagen haben.Das Akustik-Musik-Festival Zermatt Unplugged findet vom Dienstag bis Samstag zum elften Mal in Zermatt statt. Mittlerweile werden an fünf Tagen mehr als 80 Konzerte auf 14 Bühnen veranstaltet, verteilt im ganzen Dorf und auf dem Berg./wh
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Wallis: Ein Reihe voller Schmugglerwege, Brücken und Heerstrassen

11. April 2018 - 7:31
Die Überbleibsel alter Verkehrsachsen stehen in der neuen Publikationsreihe des Schweizer Heimatschutzes im Fokus. Auch das Wallis ist prominent vertreten.

In der Schweiz sind viele Abschnitte alter Strassen und Wege erhalten, die dieses vielfach unwegsame Land erschlossen haben. Der Schweizer Heimatschutz beginnt seine Publikationsreihe "Heimatschutz unterwegs" mit 35 Wanderungen auf historischen Pfaden. Die Auswahl stützt sich auf das Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz. Mit dem Buch wollen die Heimatschützer die Reiselust der Leser wecken. Karten, Reisetipps, Varianten und Informationstexte sollen zum Besuch der Orte anregen. "Selbstverständlich stellen wir auch Wege im Wallis vor. Die Routen im Wallis gehören sogar zu den faszinierendsten", sagt Françoise Krattinger, Bereich Baukultur Schweizer Heimatschutz. So erfahren die Leser beispielsweise viel Wissenswertes über die Twinigstrasse im Binntal, den Simplonpass, die Lötschberg-Südrampe oder auch über den alten Gemmiweg./ip
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Oberwallis: Mit Gesang in die Ferien

11. April 2018 - 7:22
"Äsch nid nummu Müsig, äsch isch ds Wallis". Seit Jahren ist dieser Slogan auf rro zu hören. Sing ihn nun mit und gewinne mit ein bisschen Glück und Talent tolle Preise.

Ja, das mit dem Singen liegt den Moderatoren und Radiomachern von rro nicht wirklich im Blut. Zumindest den meisten. Deshalb suchen wir im Oberwallis frische Talente und mutige Gesangskünstler, welche den rro-Jingle "Äsch nid nummu Müsig, äsch isch ds Wallis" vor der Kamera neu interpretieren. Ende April an der Neuwa in Visp und auch an den Goudron Bike Days Brig-Simplon Anfang Mai läuft beim rro-Aussenstudio das Spiel "Jingle-Singer". Mit Elan, Witz und ein bisschen Glück gewinnst du vielleicht einen Gutschein von Ruffiner Reisen im Wert von 1000 Franken oder einen tollen Raclette-Ofen von TTM im Wert von fast 500 Franken. Also, schau beim rro-Aussenstudio vorbei - und viel Spass beim Üben./ip
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Siders: "Wir wünschen uns mehr Oberwalliser"

11. April 2018 - 7:15
Sprachbarriere - Fehlanzeige. Und trotzdem ist der Anteil an Oberwalliser Studierenden an der Hes-so Wallis in Siders recht klein. Zu klein, wenn es nach den Verantwortlichen geht.

Wirtschaft, Tourismus, Soziale Arbeit, Ingenieurwissenschaften und Gesundheit. Das Studienangebot der Hes-so Valais/Wallis in Siders ist vielseitig. Auch Oberwalliser lernen dort fürs Leben. "Die Studierenden können bei uns ihre berufliche Zukunft vorbereiten", erklärt Direktor François Seppey. Und dies auch auf Deutsch. Man muss also nicht perfekt bilingue sein. "Die Studierenden aus dem Oberwallis können ihr Studium bei uns meistens ganz in Deutsch absolvieren. Nur im Bereich Ingenieurwissenschaften sind wir noch auf der Suche nach einer entsprechenden Lösung. Dies nicht zuletzt auch durch die Zusammenarbeit mit der Lonza."Die Hes-so Valais/Wallis ist eine kantonale Institution. Die meisten Angestellten, aber auch Studierenden seien gemäss Seppey zweisprachig. "Wir wünschen uns mehr Studierende aus dem Oberwallis." Gemäss dem Direktor sei dies ganz klar eine Bereicherung für die Institution; der Austausch zwischen dem Ober- und Unterwallis sei zudem eine Bereicherung für die Studierenden./ip
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Oberwallis/Interlaken: Sing dich ans Trucker- und Countryfestival

11. April 2018 - 6:27
Country liegt dir im Blut. Und du willst unbedingt ans Trucker- und Countryfestival, hast aber noch kein Ticket? Dann bist du in der Morgenshow von Dominik Chanton genau richtig.

Die Vorbereitungen für das diesjährige Trucker- und Countryfestival in Interlaken laufen auf Hochtouren. Die Vorfreude steigt. Und dank rro wird sie noch grösser. Du hast noch keine Tickets und willst Mitte Juni unbedingt mit dabei sein, dann kann dich rro-Morgenmoderator Dominik Chanton mit ein bisschen Glück zum Ticket-Besitzer machen. Unter allen Anrufern verlost er am Mittwoch in seiner Morgenshow zwei Tickets für den Festivalsamstag.Und weil singen zu zweit viel mehr Spass macht, müsst ihr auf dem Weg zu eurem Glück einfach kurz mal euer Karaoke-Talent unter Beweis stellen. Mit gutem Beispiel vorausgegangen ist bereits Tatja Rütti vom Trucker- und Countryfestival in Interlaken. Zusammen mit Dominik Chanton hat sie sich im Studio mit dem John-Denvers-Song "Take me home, country roads" aufs Festival eingestimmt und Tränen gelacht.Am Trucker- und Countryfestival Interlaken stehen heuer unter anderen Trauffer, Volxrox, the Bellamy Brothers oder the Led Farmers auf der Bühne./ip
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Zermatt: Vermisster ist Tengelmann-Chef

10. April 2018 - 21:27
Seit einem Skiausflug aufs Matterhorn am vergangenen Samstag fehlt vom deutschen Grossunternehmer Karl-Erivan Haub jede Spur.

Der Chef des deutschen Einzelhandelskonzerns Tengelmann, Karl-Erivan Haub, wird seit Samstag vermisst. Laut Medienberichten war der 58-Jährige von einer Skitour an der schweizerisch-italienischen Grenze nicht zurückkehrt.Der Spiegel zitierte eine Tengelmann-Sprecherin mit den Worten, die Suche nach dem Firmenchef laufe auf Hochtouren. "Wir tun alles Menschenmögliche, um ihn zu finden." Am Abend veröffentlichte ferner das Handelsblatt auf seiner Website einen Brief vom Bruder des Vermissten, Christian Haub, an die Tengelmann-Mitarbeitenden. Darin teilt dieser mit, dass Karl-Erivan Haub am Samstag von einer Skitour in den Alpen nicht zurückgekehrt sei und seitdem vermisst werde.Laut Handelsblatt war Haub im Skigebiet am Matterhorn unterwegs. Die Familie habe die Hoffnung nicht aufgegeben, denn er sei ein sehr erfahrener Skifahrer und Bergsteiger.Der Blick berichtete, die Familie habe die Schweizer Behörden alarmiert, nachdem Karl-Erivan Haub am Samstagmorgen nicht in sein Hotel im Ferienort Zermatt zurückgekehrt sei. Zuvor war er in Skimontur in die Klein-Matterhorn-Bahn eingestiegen.Haub leitet die Tengelmann-Gruppe seit 2000. Zu den Geschäften gehört neben dem Textil-Discounter Kik unter anderem die Baumarktkette Obi./aa
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Wallis: Ehrengast an Buchsalon

10. April 2018 - 21:20
Ende April gibt es die 32. Ausgabe des Genfer Buchsalons im Palexpo zu sehen. Das Wallis ist als Ehrengast anwesend.

Das Wallis ist Ehrengast am 32. Genfer Buchsalon, der vom 25. bis 29. April im Palexpo stattfindet. Der Kanton bietet auf 500 Quadratmetern eine Bühne für Begegnungen mit Autoren und anderen Kulturschaffenden, dazu eine Bibliothek und eine Ecke, wo Besucher zu literarischen Veranstaltungen Wein verkosten können. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, mehr über die Dreharbeiten von "Ma vie de Courgette" des Walliser Regisseurs Claude Barras zu erfahren.Ferner werden insgesamt acht Preise verliehen, darunter zum zweiten Mal der Publikumspreis des Buchsalons. Die Veranstalter erwarten um die 90'000 Besucher./sda/sr 
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Snowboard: Bellwald glänzt mit Schnee, Sonne und strahlenden Athleten

10. April 2018 - 16:30
Nach einer einjährigen Pause war der Event The Home-Run invitational banked slalom presented by hä? & nnim clothing wieder zurück an seiner Wirkungsstätte in Bellwald.

Zu Fuss meisterten die bekannten Gesichter der Szene die rund 400 Meter lange Strecke an den Start. Es folgten zwei Qualifikationsläufe. Die besten 25 Fahrer qualifizierten sich für das Finale. Allen voran der Amerikaner Gray Thompson. Er deklassierte die Konkurrenz in der Qualifikation um eine satte Sekunde.Im Finale um die begehrte Trophäe "Z Grittli" war er also der Mann, den es zu schlagen galt. Den Sieg machten Thomas Wyden, seines Zeichens Sieger der Ausgabe 2014, und der Qualifikationssieger Thompson unter sich aus. Wyden legte eine starke Zeit hin. Oben standen noch ein Fahrer: Gray Thompson. Er war erneut enorm schnell unterwegs. Er entschied sich kurzerhand den letzten Bank als Absprung für einen massiven Backside Air zu nutzen. Seine Zeit war somit nicht zu gebrauchen und Thomas Wyden durfte das "Grittli" nach 2014 zum zweiten Mal in die Höhe stemmen. Gray Thompson erhielt durch seinen Method-Air verdient den Titel des Style-Masters 2018 zugesprochen.Eine schöne und bewegende Geste war der neue Pokal für den Switch-Sieg. Ein grosses "S" erinnert an den letzten Winter in einer Lawine verstorbenen Martin Seiler. Er war ein guter Freund und Team Rider der Organisatoren. Sie widmeten ihm damit einen Platz im White Rabbit und am The Home Run. Die schnellste Zeit auf dem aufgeweichten und noch immer anspruchsvollen Kurs gelang Alex Rufibach vor David Birri und Maxime Jaccoud./en
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Oberwallis: Der schneereiche Winter und seine Folgen

10. April 2018 - 16:03
Durch die vielen Niederschläge während der kalten Jahreszeit befinden sich in den Oberwalliser Böden grosse Wassermengen. Dies wirkt sich auf die Stabilität der Unterlage aus.

Die Wintersaison ist vorbei. Was bleibt, sind zahlreiche Erinnerungen an den Schnee. Denn dieser kam in grossen Mengen. Diese Niederschläge sorgten nicht nur für schöne Skitage. Die Sicherheitsbeauftragten verschiedener Destinationen, Gemeinden und des Kantons waren gefordert. Auch jetzt zu Beginn des Frühjahres gibt es noch Gefahrenpotenzial. Beispielsweise halten Steinschläge die Verantwortlichen auf Trab."Die Böden im Oberwallis haben noch ziemlich viel Wasser in sich. Dadurch leidet die Stabilität", kommentierte Philippe Gsponer, Kantonsgeologe für das Oberwallis, die aktuelle Situation. Dadurch könnten auch Steinschläge ausgelöst werden. Die heikle Situation sei noch nicht gebannt. Im Vergleich zu den letzten Jahren sei die Anzahl Steinschläge aber nicht höher. "Die grossen Niederschlagsmengen setzen aber den Strassenböschungen dieses Jahr besonders zu."/hm
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Brig-Glis: Die PS-Katzen schnurren wieder

10. April 2018 - 14:21
Mit dem ersten, warmen Sonnenstrahl sind auch sie wieder da. Die Motorräder. In rund vier Wochen treffen sich Biker-Freunde in Brig-Glis und auf dem Simplon.

Die erste Ausgabe der Goudron Bike Days im letzten Jahr im Briger Stadtzentrum war ein voller Erfolg. "Wir waren überwältigt, wie viele Menschen erschienen sind. Biker und Nicht-Biker", erklärt Martin Bärenfaller, OK-Mitglied bei den Goudron Bike Days und Präsident des Motoclubs Simplon. So lag es auf der Hand, dass man eine zweite Auflage organisiert. Somit nehmen die PS-starken Gefährte am 5. Mai wieder Einzug ins Simplonstädtchen. Tags darauf holen sich Motorradfahrer auf dem Simplon den Segen für eine unfallfreie Saison.Die Goudron Bike Days seien gemäss Jürg Krattiger, Geschäftsführer von Brig Simplon Tourismus, eine Aufwertung für die Region. "Das Heulen der Motoren, das fantastische Bild der vielen Maschinen im Stadtzentrum, das hinterliess im letzten Jahr Eindruck", erinnert sich Krattiger. Und so steht der zweiten Auflage der Goudron Bike Days nichts mehr im Wege. "Man muss nicht unbedingt Biker sein, um den Anlass toll zu finden", so Jürg Krattiger./ik 
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Wallis: Mehr Gäste und dennoch keine Euphorie

10. April 2018 - 12:17
Auf den Walliser Pisten waren diese Wintersaison im Vergleich zum Vorjahr 3,9 Prozent mehr Gäste unterwegs. Im Fünfjahresmittel liegt der Anstieg bei 4,1 Prozent.

Die grossen Schneemengen und die guten Verhältnisse lockten diesen Winter rund 7 Prozent mehr Gäste auf die Schweizer Pisten. Eine Zahl, welche jedoch nicht überbewertet werden soll. Die mageren Bilanzen der vergangenen Winter sind längst nicht vergessen. Wie Seilbahnen Schweiz mitteilt, hatte der Winter gut angefangen. 36 Prozent betrug das Gästeplus zu Beginn der Saison. Bis Ostersamstag schwand der Vorsprung dann aber nach und nach. Grund war das Wetter. Stürme und wenige Sonne. Je nach Region war die Entwicklung unterschiedlich: Die prozentual grössten Zunahmen verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr das Tessin sowie die Waadtländer und Freiburger Alpen. Im Vorjahr hatte allerdings Schneemangel den Wintersport in diesen Gebieten stark eingeschränkt. In der Zentralschweiz war die Zahl der Gäste im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent höher, in der Ostschweiz waren es 10 Prozent. In Graubünden lag der Anstieg bei 5,4 Prozent, im Wallis bei 3,9 Prozent. Noch nicht seriös beurteilen lässt sich laut Seilbahnen Schweiz, wie sich neu lancierte Angebote wie Tiefpreis-Saisonkarten mittels Crowdfunding oder Modelle mit dynamischen Preisen auswirken.Im Fünfjahresmittel verzeichnete das Wallis ein Plus von rund 4 Prozent. Ein Minus gegenüber dem Fünfjahresmittel verzeichneten dagegen das Berner Oberland, das Tessin und die Bündner Skigebiete./sda/ip
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Brig: Alpenstadt lässt Musiknoten fliegen

10. April 2018 - 12:16
Vom 13. bis 22. April ertönen in Brig erstmals nach zehn Jahren wieder magische Klänge. Über 300 Sänger, Musiker und Tänzer sind am Projekt der Briger Musiknächte beteiligt.

Nach zehn Jahren "Carmina Burana", welche damals für musikalische Verwandlung von Brig gesorgt haben, ist es wieder so weit. Vom 13. bis 22. April tun es die Briger Musiknächte gleich. Zusammen mit dem Blasorchester Stadtmusik Saltina, der Singschule Cantiamo, dem Oberwalliser Vokalensemble, dem Oberwalliser Lehrerchor, dem Kirchenchor Brig und dem Briger Männerchor bieten die Organisatoren in der Briger Simplonhalle ein Spektakel von Oper, Operette, Musical und Filmmusik. OK-Präsidentin Isabelle Hanselmann erklärt: "Von der Verdi-Arie über La Traviata bis hin zu West Side Story und vielen anderen Stilen ist an diesem Anlass für jeden etwas dabei."Tickets für den Event können im Vorverkauf in den UBS-Geschäftsstellen Brig, Naters und Visp sowie auf der Homepage erworben werden./sr 
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Oberwallis: Die Spuren des Winters

10. April 2018 - 11:06
Der diesjährige Winter mit den enormen Niederschlagsmengen hinterlässt auf den Oberwalliser Strassen Spuren. Die Schäden machen sich vielerorts bemerkbar.

Der Winter 2017/18 zeichnete sich im Oberwallis vor allem durch die grosse Niederschlagsmenge und den damit einhergehenden Einschränkungen auf Strassen und Schienen aus. Eine Bilanz zu den Schäden an den Strassen zieht der Strassenmeister des Sektors 12 Martin Sarbach. Seinen Aussagen zufolge fielen diese aussergewöhnlich zahlreich aus. Bereits bekannt sind jene in den Regionen Zeneggen und Visperterminen. Es würden aber noch weitere folgen, die erst jetzt sichtbar würden. Nach der Lawinengefahr droht nun aber die Gefahr von Steinschlag. Diese sei in den Tälern stets vorhanden, sagt Sarbach. "Wir gehen aber jedem Steinschlag, jedem Ereignis nach. Wir untersuchen, woher der Stein kam und beurteilen, was passieren könnte." Vorbeugend stünden in diesem Zusammenhang auch die diversen Felsreinigungen in Zusammenarbeit mit Spezialisten. Und: Um die Gefahr vor Steinschlägen bestmöglichst beurteilen zu können, bestehe ein Pikettdienst, der täglich die Strassen abfahre und die Situation vor Ort einschätze./wh
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