RRO

Inhalt abgleichen
Radio Rottu RSS
Walliser Nachrichten bereitgestellt von rro
Aktualisiert: vor 8 Stunden 55 Minuten

Visperterminen: Beerdigung von alt Generalvikar Zimmermann verschoben

9. Januar 2018 - 12:02
Aufgrund der aktuellen Strassensituation haben die Verantwortlichen die Beerdigung von alt Generalvikar und Domherr Josef Zimmermann von Mittwoch auf Samstag verschoben.

Am Freitagabend verstarb im Spital Sitten der ehemalige Generalvikar des Bistums Sitten und Domherr Josef Zimmermann im Alter von 78 Jahren. Eigentlich hätte die Beerdigung am Mittwochvormittag stattfinden sollen. Aufgrund der aktuellen Strassensituation haben die Verantwortlichen diese nun verschoben. Neu ist sie auf Samstag, 13. Januar, um 10 Uhr angesetzt. Sie wird in Zimmermanns Geburtsort Visperterminen stattfinden, wie der Informationsdienst des Bistums Sitten mitteilt./aa
Kategorien: Lokale News

Wallis: Gutes Zeugnis für 144

9. Januar 2018 - 12:01
Schnelles und kompetentes Handeln: Die Walliser Sanitätsnotrufzentrale 144 erhält abermals die Qualitätszertifizierung des Interverbandes für Rettungswesen.

Seit 20 Jahren kümmert sich die Walliser Sanitätsnotrufzentrale 144 darum, dass verletzte, verunfallte und in Not geratene Personen überall im Kanton schnelle Hilfe erhalten. Und dies gemäss Vorschrift. Am Dienstag erhielten die Verantwortlichen erneut die Qualitätszertifizierung des Interverbandes für Rettungswesen. Dies zeigt unter anderem, dass es bei einem Notruf weniger als zwei Minuten dauert, bis ein adäquates Rettungsmittel aufgeboten ist. Die Zeit der telefonischen Befragung bis zum Aufbieten der Rettungsmittel darf nicht länger als 90 Sekunden dauern und die Zuständigen müssen den Anruf innerhalb von zehn Sekunden nach dem ersten Läuten entgegennehmen. Schnelles und richtiges Handeln ist für die Einsatzdisponenten der Notrufzentrale wesentlich. Platz für Zufälle gibt es dabei nicht. Alle Beteiligten arbeiten nach einem speziellen Abfrageschema, welches  für jede Situation die aufzubietenden Rettungsmittel aufzeigt.Gemäss den Verantwortlichen haben die Experten lediglich die Empfehlung abgegeben, die Alarmierungsabläufe kantonal zu vereinheitlichen./ip
Kategorien: Lokale News

Visp/Stalden: Vispertaltunnel ab 15 Uhr wieder offen

9. Januar 2018 - 11:46
Stalden ist von Visp aus via Vispertaltunnel am Dienstag ab 15 Uhr wieder erreichbar.

Am Montag gingen auf der Talstrasse zwischen Visp und Stalden Erdrutsche nieder. Deshalb mussten die Verantwortlichen die Strasse sowie den Vispertaltunnel schliessen. Wie der zuständige Strassenmeister Martin Sarbach gegenüber rro erklärte, ist der Tunnel ab 15 Uhr wieder geöffnet. Auf der Talstrasse laufen weiterhin Aufräumarbeiten. Diese Strasse wollen die Zuständigen zu einem späteren Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigeben.Die ersten Bahnersatzbusse von Visp nach Täsch fahren ab 15.08 Uhr. Von Täsch nach Visp verkehrt der erste Bus um 15.25 Uhr./aa
Kategorien: Lokale News

Oberwallis: rro über DAB+ und UKW wieder einwandfrei empfangbar

9. Januar 2018 - 11:21
Wegen den starken Niederschlägen kam es beim rro-Hauptsender im Gebiet Finnu zu einem Stromausfall. Die DAB+ und UKW-Frequenzen waren für kurze Zeit unterbrochen.

Die starken Niederschläge machten auch rro am Dienstagmorgen zu schaffen. Auf den DAB+ und UKW-Frequenzen kam es zu technischen Störungen, weil der Hauptsender im Gebiet Finnu wegen eines grossflächigen Stromausfalls in der Region für kurze Zeit unterbrochen war. Die rro-Techniker konnten die Störung mithilfe eines Dieselaggregats rasch beheben. Die rro-Programme sind über DAB+ und UKW wieder einwandfrei empfangbar.Die technische Störung am Hauptsender Finnu hatte keinen Einfluss auf die rro-App. Diese war und ist auch weiterhin problemlos erreichbar und liefert jederzeit News über die Lage im Oberwallis./vm
Kategorien: Lokale News

Grächen/Visp: Der Sonnenschein im Unwetter

9. Januar 2018 - 11:07
Nach einer turbulenten Nacht und einer schwierigen Anreise ins Spital Visp sind Katja und Mario Truffer aus Grächen seit dem frühen Dienstagmorgen glückliche Eltern von Luana.

Montagabend. Grächen im Schnee. Die Wehen setzen ein. Gegen 21 Uhr entschieden die hochschwangere Katja und ihr Mann Mario Truffer, sich auf den Weg ins Spital Visp zu machen. Dies trotz schlechten und gefährlichen Verhältnissen sowie Strassensperrungen. "Sofort haben sich bei uns Freunde gemeldet. Wahre Engel. Und sie schüttelten auch schon einen Plan inklusive Lösung aus dem Ärmel", erinnert sich der glückliche Vater Mario Truffer. Nach einer aufregenden Reise über die alte Kantonsstrasse, welche natürlich zu lange dauerte, erreichte Familie Truffer endlich das Spital. Und war somit in professionellen Händen. "Schon um 2 Uhr durften wir unseren Sonnenschein Luana begrüssen. Wir sind trotz den Turbulenzen überglücklich. Mutter und Tochter geht es gut", so ein erleichterter Mario Truffer./vs
Kategorien: Lokale News

Eyholz: Kein Schulbetrieb ab Dienstagnachmittag

9. Januar 2018 - 10:58
Aufgrund der nach wie vor prekären Wettersituation hat der Krisenstab der Gemeinde Visp entschieden, ab Nachmittag die Primarschule Eyholz zu schliessen.

Am Dienstagvormittag erfolgte eine Rekognoszierung des gefährdeten Gebietes in Eyholz durch die geologischen Experten des Kantons. Der Krisenstab entschied danach, dass die Evakuierung des gefährdeten Gebietes nach wie vor aufrechterhalten wird. Das Gebiet oberhalb Lengacher wird weiterhin beobachtet.Ferner wurde entschieden, dass ab Dienstagnachmittag der Schulbetrieb in der Primarschule eingestellt wird. Diese Massnahme wurde getroffen, weil einzelne Strassen durch herabfliessendes Wasser gefährdet sein könnten. Gemäss Informationen besteht beim Aufenthalt in den Gebäuden keine Gefährdung. Für die Bewohner von Eyholz wurde unter der Nummer 027/ 948 99 24 eine Helpline eingerichtet.Die Kantonsstrasse Visp-Brig bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Für den Schwerverkehr gibt es periodische Durchgangskorridore. Der Postautoverkehr bleibt weiterhin ausser Betrieb./en
Kategorien: Lokale News

Wallis: Normalisierung in Sichtweite

9. Januar 2018 - 10:31
Keine Entwarnung. Der kantonale Krisenstab hofft jedoch, dass sich die Situation in den nächsten 24 Stunden beruhigt.

Der kantonale Krisenstab konnte an seiner Sitzung am Dienstagmorgen keine endgültige Entwarnung aussprechen. Von den starken Niederschlägen der letzten 24 Stunden war vor allem die linke Seite des Rhonetals betroffen. Für die entsprechenden Gebiete gilt nach wie vor die Gefahrenstufe 5. "Wir beobachten die Vispertäler genau und hoffen, dass sich die Lage in den nächsten 24 Stunden beruhigt", erklärte der Gruppenchef der Naturgefahren Pascal Stoebener. Doch eine Normalisierung ist laut Stoebener in Sichtweite: "Sobald es das Wetter erlaubt, führen wir präventive Sprengungen in den betroffenen Gebieten durch."/na
Kategorien: Lokale News

St. Niklaus: Weiterhin angespannte Situation

9. Januar 2018 - 10:27
Die Schule in St. Niklaus bleibt auch am Mittwoch geschlossen. Zudem hält die Gemeinde die Evakuierungen aufrecht.

Aufgrund der neuen Niederschläge und der aktuellen Wetterlage hat die Gemeinde St. Niklaus beschlossen, die Evakuation der beiden Einfamilienhäuser aufrecht zu erhalten. Auch die Sperrungen der Strassen bleiben vorerst bestehen. Ferner hat das Gemeindegebiet von Gasenried mit einem Stromausfall zu kämpfen. Weiter teilen die Verantwortlichen mit, dass der Schulbetrieb auch am Mittwoch eingestellt ist. Die Bevölkerung soll sich weiterhin nicht unnötig im Freien aufhalten./aa
Kategorien: Lokale News

Bezirk Visp: Update zur Strassensituation

9. Januar 2018 - 10:07
Geduld ist gefragt. Im Bezirk Visp laufen zurzeit diverse Aufräumarbeiten. Grünes Licht für eine Strassenöffnung gibt es bisher noch nicht.

Am Montag löste sich im Bereich Sefinot/Neubrück vor Stalden ein Erdrutsch. Die Strasse bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die Verantwortlichen haben nun die Situation analysiert und einen Rekoflug durchgeführt. Wie Strassenmeister Martin Sarbach gegenüber rro erklärte, sind dort derzeit Aufräumarbeiten im Gang. Es sei jedoch schwer, eine Prognose über eine Öffnung der Strasse abzugeben. "Ich denke aber, dass wir noch im Verlauf des Dienstags die Strasse wieder für den Verkehr freigeben können."Anders sieht die Situation auf der Strecke Visp-Visperterminen aus. Diese ist zurzeit aufgrund von Steinschlaggefahr gesperrt. "Dort kam es in den letzten Stunden zu diversen Rutschungen. Auch dort laufen Aufräumarbeiten. Es gibt jedoch am Dienstag keine Möglichkeit, die Strasse zu öffnen. Am Mittwoch um 10 Uhr werden wir die Situation neu analysieren und informieren."Auch die Situationen im Raum Zermatt und Saastal haben sich nicht verändert. Dort herrscht weiterhin hohe Lawinengefahr. Wie Bruno Ruppen, Gemeindepräsident von Saas-Grund, gegenüber rro sagte, seien die erwarteten Lawinen jedoch noch nicht heruntergekommen. "Keine Panik. Wir haben die Lage im Griff. Wir bitten jedoch die Bevölkerung, weiterhin wenn möglich zu Hause zu bleiben."Diese Bitte äussert auch die Gemeindepräsidentin von Zermatt Romy Biner Hauser. Denn in Zermatt laufen zurzeit Räumungsarbeiten.Neben der Strasse Täsch-Zermatt sind auch die Skigebiete und Winterwanderwege weiterhin geschlossen./aa
Kategorien: Lokale News

Wallis: Wetterbesserung am Mittag

9. Januar 2018 - 9:37
Ab Dienstagmittag lassen die Niederschläge im Oberwallis nach. Die Wetterlage kann sich etwas entspannen.

Der Dienstag verläuft weiterhin trüb mit teils kräftigem Regen am Vormittag. Immer noch sorgt ein Mittelmeertief für eine kräftige Südoststau-Wetterlage mit viel Neuschnee sowie stürmischem Wind in den Bergen. Am Nachmittag lässt die Intensität dann aber nach und es gibt längere trockene Phasen. Aufgrund föhnigem Ostwind erreichen die Temperaturen bis 9 Grad im Haupttal. Ab Mittwoch geht es durchzogen weiter mit Sonne, Wolken, aber nur wenigen Schauern. Dabei wird es allmählich kälter: am Freitag maximal noch 5 Grad. Aufs Wochenende hin wird es wieder etwas freundlicher./meteomedia/cd
Kategorien: Lokale News

Eyholz: Drei Könige mit Verspätung

9. Januar 2018 - 9:32
Petrus macht den Sternsingern in Eyholz einen Strich durch die Rechnung. Diese sammeln neu erst in einer Woche für den guten Zweck.

Gemäss einem alten Brauch bringen die Sternsinger am Dreikönigstag den Haussegen ins Heim. Dabei singen sie und sammeln für einen guten Zweck. Eigentlich sollten Caspar, Melchior und Balthasar in Eyholz am Dienstag ihrer Pflicht nachkommen. Doch gemäss Mitteilung des Sternsingerteams sammeln die Beteiligten erst am 16. Januar für das Projekt "We for you - Hilfe zur Selbsthilfe"./ip  
Kategorien: Lokale News

Grächen: Neujahrsempfang und Jungbürgerfeier

9. Januar 2018 - 9:22
Am Sonntag konnte der Gemeinderat von Grächen rund 100 Personen zum Neujahrsempfang begrüssen. Darunter auch zehn Jungbürger.

Die Bevölkerung von Grächen traf sich um Sonntag, um gemeinsam ins neue Jahr zu starten. Im Rahmen des Neujahrsempfangs fand auch die Feier für die zehn neuen Jungbürger statt. In seiner Neujahrsansprache umriss Gemeindepräsident Christof Biner unter anderem die künftigen Aufgaben der Neubürger, vorab die Lösung der Umweltproblematik in den nächsten 30 Jahren.Gemäss Mitteilung stand der Neujahrsempfang ferner im Zeichen von diversen Verabschiedungen und Ehrungen./wh
Kategorien: Lokale News

Ausserberg: "Die Zukunft liegt in unseren Händen"

9. Januar 2018 - 9:03
Am Dreikönigstag fanden sich zahlreiche Bürger anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs in der Mehrzweckhalle in Ausserberg ein.

Zahlreich war der Aufmarsch am Dreikönigstag beim Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle in Ausserberg. Bei seiner Neujahrsansprache wies Gemeindepräsident Theo Schmid darauf hin, dass die Zukunft in den Händen aller Ausserberger liege. Und er habe in seinem ersten Amtsjahr gemerkt, dass das Dorf lebe. Im vergangenen Jahr habe ein Anlass den nächsten gejagt. Vor der Leistung und der Mithilfe der Bevölkerung zog der Präsident den Hut.Gemäss Mitteilung standen dann neben der Jungbürgerfeier und der Begrüssung der Neuzuzüger auch die Ehrung für langjährige Dienste in der Gemeinde auf dem Programm./wh
Kategorien: Lokale News

Eisten: Lawine reisst Bewohner aus dem Schlaf

9. Januar 2018 - 8:54
Am Dienstag ging in Eisten in den frühen Morgenstunden eine Lawine nieder. Die Schneemassen reichten bis auf die Strasse.

Am Dienstag gegen 3 Uhr ereignete sich in der Gemeinde Eisten ein Lawinenniedergang. Dieser riss so manch einen Bewohner aus dem Schlaf. So auch Vanessa Gruber. "Aufgrund der Druckwelle bin ich gegen 3 Uhr erwacht." Bilder zeigen nun das Ausmass der Lawine. Die Schneemassen gehen über die Strasse bis hinunter in die Vispa. Aus diesem Grund bleibt die Strasse ins Saastal weiterhin gesperrt. Alle Informationen über die aktuelle Verkehrslage finden sie hier./gp
Kategorien: Lokale News

Wallis: Schweizweit höchster Anstieg an Arbeitslosen

9. Januar 2018 - 8:03
Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosenquote Ende Dezember im Wallis auf 4,5 Prozent. Diese überwiegend saisonal bedingte Zunahme ist schweizweit die höchste.

Ende Dezember waren in den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren des Wallis7835 Arbeitslose gemeldet. Keine aussergewöhnliche Entwicklung. Im Vergleich zu Ende November sind dies 2049 mehr. Dies entspricht einem Anstieg um 1.2 Prozentpunkte. Dieser ist unter anderem auf die Einstellung der Baustellen im Winter zurückzuführen. In den Tourismusberufen nahm sie hingegen dank dem Beginn der Wintersaison ab. Mit Blick auf das vergangene Jahr zeigt sich, dass die durchschnittlicheZahl der Arbeitslosen im Wallis um 643 auf 6230 sank. Die durchschnittliche kantonale Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurück. Im Oberwallis lag sie bei 1,3 Prozent. Die nationale Arbeitslosenquote sank auf 3,2 Prozent.Die Expertengruppe des Bundes rechnet für das laufende Jahr mit einer nationalen Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent. Das Wallis sollte gemäss den Experten von der verbesserten internationalen Konjunkturlage profitieren. Die Rede ist aber auch von Wachstumsimpulsen in der Exportindustrie. Für den Walliser Arbeitsmarkt geht die Dienststelle für Industrie, Handel und Arbeit von einer tieferen Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent aus./ip
Kategorien: Lokale News

Stalden/Staldenried: Strasse gesperrt

9. Januar 2018 - 7:58
Die Behinderungen auf den Oberwalliser Strassen nehmen nach den intensiven Niederschlägen weiter zu. So ist die Strecke Stalden-Staldenried nach einem Erdrutsch gesperrt.

Am frühen Dienstagmorgen verschüttete ein Erdrutsch die Strasse Stalden-Staldenried. Gemäss den Verantwortlichen ist die Verbindung in beiden Richtungen bis auf Weiteres gesperrt./wh
Kategorien: Lokale News

Visp/Eyholz: Evakuierungen nach Schlammlawine

9. Januar 2018 - 7:05
Nach den starken Regenfällen in der Nacht von Montag auf Dienstag mussten im Gebiet Lengacher in Eyholz Evakuierungen vorgenommen werden.

Die Regenfälle der vergangenen Stunden hatten zur Folge, dass die zwei Rückhaltebecken im Eyholzer Chy innert kurzer Zeit gefüllt wurden. Dies wiederum führte zu einer 20 bis 50 Zentimeter hohen Schlammlawine, die sich Richtung Wohngebiet im Lengacher bewegte. So entschloss sich der Krisenstab, die gefährdeten Häuser zu evakuieren. 20 Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden teils privat oder in der Zivilschutzunterkunft untergebracht.Als Folge der Situation in Eyholz musste die Kantonsstrasse gesperrt werden. Eine Umleitung über die Umfahrungssstrasse Brigerbad-Visp ist möglich.Sobald es die Verhältnisse erlauben, ist ein Rekoflug über das gefährdete Gebiet geplant. Danach wird die Situation neu beurteilt./aa
Kategorien: Lokale News

Oberwallis: Strassensperrungen nach Überschwemmungen

9. Januar 2018 - 3:46
Im Gebiet Rohrbergstrasse bei Eyholz kam es am späten Montagabend zu einem Murgang. Zurzeit ist die Kantonsstrasse bis auf Weiteres in beiden Richtungen gesperrt.

Am Montagabend ereignete sich in Eyholz im Gebiet Rohrbergstrasse ein Murgang. Die Stützpunktfeuerwehr Region Visp rückte aus. Sie sperrte das Gebiet ab und erstellte Murgang-Schutzwände. Kurz nach 22 Uhr teilte Guido Imboden, Kommandant der Stützpunktfeuerwehr Visp, mit, dass trotz fortlaufenden Murgängen für Mensch, Tier und Sachwerte keine Gefahr bestehe. Durch die erwarteten starken Regenfälle in der Nacht bleibt ein Kontingent an Feuerwehrleuten vor Ort, um die Überwachung sicherzustellen. Die Kantonsstrasse Brig-Visp bleibt zwischen dem Bristol-Kreisel und der Blauen Brücke für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung besteht via Brigerbad-Lalden. Rund 20 Menschen mussten im Gebiet Lengacher evakuiert werden. Doch nicht nur Eyholz ist von Überschwemmungen und Murgängen betroffen. Auch in den Gemeinden Leuk, Unterbäch, Visp, St. Niklaus, Ergisch und Oberems musste die Feuerwehr ausrücken.Für den Schwerverkehr wird die Kantonsstrasse freigegeben. Wie die Kantonspolizei mitteilt, würde dieser im Tropfensystem geführt. Für den Postautoverkehr gilt dies nicht./vm/aa
Kategorien: Lokale News

Visp/Zermatt: Kein Weg ins Matterhorndorf

8. Januar 2018 - 21:58
Die MGBahn-Strecke Visp-Täsch ist unterbrochen. Durch die Strassensperrung im Gebiet Sefinot/Neubrück können auch keine Bahnersatzbusse fahren. Die Shuttles fahren ebenfalls nicht.

Kaum hat die Woche begonnen, sammeln sich erneut die Verkehrsmeldungen. Die Matterhorn Gotthard Bahn stellt den Schienenverkehr zwischen Visp und Täsch wegen Lawinengefahr ein. Die Bahnersatzbusse können aufgrund der Sperrung vor Stalden nicht fahren. Auch die Shuttles zwischen Täsch und Zermatt verkehren nicht. Dadurch gibt es zurzeit keine Möglichkeit, ins Matterhorndorf zu kommen./zy
Kategorien: Lokale News

Oberwallis: Teilweise sehr grosse Lawinengefahr

8. Januar 2018 - 21:55
Die Meldung über sehr grosse Lawinengefahr ist selten. Jedoch gilt dies aktuell für die Vispertäler, Saas-Fee, Zermatt sowie das Simplongebiet.

Bis am Dienstagabend ist weiter mit Schnee, Regen und Sturmböen auf den Bergen zu rechnen. Am Simplonpass fallen bis Dienstagmorgen weitere 20-40 Zentimeter Neuschnee. Die Schneefallgrenze bleibt bei rund 1300-1500 Metern über Meer, auf der Simplonsüdseite bei 1200-800 Meter. Die Temperaturen sinken auf 3 Grad in Raron, bis -4 Grad in Saas-Fee. Am Nachmittag lässt der Niederschlag im Rhonetal überwiegend nach, in den Bergen ist es noch bis am Abend nass. Der stürmische Wind fällt allmählich zusammen. Im gesamten Kanton gilt hohe Lawinengefahr. In den Vispertälern, Saas-Fee, Zermatt und im Simplongebiet sogar sehr hohe. Dies ist selten und bedeutet gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF, dass vermehrt Gleit- und Nassschneelawinen zu erwarten sind. Vor allem an steilen Hängen unterhalb von rund 2000 Metern sowie an Strassenböschungen./zy
Kategorien: Lokale News