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Aktualisiert: vor 8 Stunden 57 Minuten

Unterbäch/Ginals: Seefeldlift rund vier Wochen ausser Betrieb

18. Januar 2018 - 11:56
Ein Lawinenniedergang vergangene Woche hat im Ginals den Seefeldlift beschädigt. Der Betrieb bleibt voraussichtlich für rund vier Wochen eingestellt.

Ein Lawinenniedergang vergangene Woche zog den oberen Schlepplift im Skigebiet Ginals, genannt Seefeldlift, arg in Mitleidenschaft. So beschädigten die Schneemassen eine Stütze sowie mehrere Rollenbatterien. Gemäss Mitteilung konnten die Verantwortlichen der Sportbahnen Unterbäch nach dem Rückgang der Lawinengefahr im Ginals mit Experten den Schaden vor Ort begutachten und das weitere Vorgehen definieren.Die beschädigte Stütze wird nun, sobald es das Wetter zulässt, geborgen und durch eine neu gefertigte Stütze ersetzt. Die beschädigten Rollenbatterien können zum Teil von den Sportbahnen Unterbäch selbst repariert werden. Für nicht mehr reparierbare Rollenbatterien stellt Eischoll Ersatz zur Verfügung. In rund drei bis vier Wochen, nach allen gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen und Abnahmen, soll der Seefeldlift wieder seinen Betrieb aufnehmen./wh
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Oberwallis: Fünf Nachtsperrungen der A9-Strecke Visp-Brig

18. Januar 2018 - 11:06
Im Hinblick auf die Inbetriebnahme des neuen Tunnels Eyholz wird in der kommenden Woche von Montag bis Freitag nachts die A9-Strecke Visp-Brig in beiden Richtungen gesperrt.

Das Amt für Nationalstrassenbau des Kantons Wallis bereitet die Inbetriebnahme des Tunnels Eyholz vor. Diese ist im Frühjahr 2018 geplant. Die A9-Strecke zwischen Visp-Ost und Brig-Glis mit dem Gamsentunnel ist die künftige Vorzone des Tunnels Eyholz. Die Strecke wurde im letzten Jahr mit Tragwerken für die nötigen Verkehrssignale ausgerüstet. Die Signale sind Bestandteil der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung des Tunnels Eyholz. Gemäss Mitteilung des Bundesamts für Strassen Astra müssen nun die letzten Signale montiert und umfassende Tests der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung durchgeführt werden.Diese Arbeiten sind sehr umfangreich und bedingen aus Sicherheitsgründen fünf Nachtsperrungen. Die A9 wird zwischen den Anschlüssen Visp-Ost und Brig-Glis in der kommenden Woche von Montag bis Freitag jeweils von 19 Uhr bis 6 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird in diesen Zeiten über die Kantonsstrasse umgeleitet./wh
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Visp: Vorschläge zur Umnutzung des Spitalgebäudes liegen auf dem Tisch

18. Januar 2018 - 10:39
Ab dem Jahr 2025 erfolgt die Umnutzung des Visper Spitalgebäudes. Eine Machbarkeitsstudie zeigt verschiedene Möglichkeiten auf. Es könnte auch zu einem Eigentümerwechsel kommen.

Nach der Evaluation der Situation des Spitalzentrums Oberwallis hat der Staatsrat 2014 beschlossen, die gesamte Spitaltätigkeit im Oberwallis am Standort Brig zusammenzulegen. 2016 hat er eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Gesundheitsministerin Esther Waeber-Kalbermatten ernannt, welche die Umnutzung des Spitalgebäudes von Visp vorbereiten sollte. In Auftrag dieser Arbeitsgruppe erarbeitete ein Architektenbüro eine Machbarkeitsstudie. Aus dieser geht hervor, dass das aktuelle Spitalgebäude von Visp für andere öffentliche Aufgaben umgenutzt werden kann. Das Architektenbüro schlägt vor, darin ein Altersheim mit 75 Betten, betreute Wohnungseinheiten mit 16 Betten für ältere Menschen mit einer Beeinträchtigung, eine Kindertagesstätte, den sozialmedizinischen Dienst sowie eine Gruppenpraxis für Ärzte und Physiotherapeuten einzurichten. Auf dem aktuellen Parkplatz könnten zwei Wohngebäude mit einer Tiefgarage, die auch für das Hauptgebäude genutzt werden könnte, erstellt werden.Wie es vonseiten des Kantons heisst, würde mit dieser Umnutzung der Bedarf der Gemeinden im Gesundheits- und Sozialbereich gedeckt. Da diese Aufgaben nicht mehr direkt in den Zuständigkeitsbereich des Kantons fallen, könnte das aktuelle Visper Spitalgebäude den Eigentümer wechseln.Die Arbeiten für diese Umnutzung sind für 2025 vorgesehen, sobald die Spitaltätigkeit von Visp nach Brig verlegt worden ist./bn/wh
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Naters: Oberwalliser Blasorchester mit Johan de Meij auf der Bühne

18. Januar 2018 - 9:34
Am Wochenende vom 25./26. August führt das Oberwalliser Blasorchester unter der Leitung des namhaften Komponisten und Dirigenten Johan de Meij dessen Sinfonie "Planet Earth" auf.

Das Oberwalliser Blasorchester unter der Leitung von Tobias Salzgeber gönnt sich zu seinem 30. Projekt am Wochenende vom 25./26. August im Zentrum Missione in Naters zwei ganz besondere Abende. Johan de Meij, einer der berühmtesten Komponisten und Dirigenten der Blasorchesterliteratur, wird als Gastdirigent vor dem 70-köpfigen Orchester stehen und da seine 3. Sinfonie "Planet Earth" dirigieren. Gemäss Mitteilung wird das Orchester durch den Frauenchor des Oberwalliser Vokalensembles unter der Leitung von Hansruedi Kämpfen erweitert.Passend zu den Klängen der Sinfonie realisiert Meijs Frau Dyan Machan, Reporterin und Autorin, zurzeit einen Film - ein visuelles Gedicht an die Schönheit des Planeten Erde. Dieser Naturfilm mit Filmsequenzen aus der ganzen Welt wird bei den Konzerten - parallel zur Musik auf Grossleinwand hinter dem Orchester - in Naters uraufgeführt.Ein weiterer Höhepunkt der Konzerte wird die Aufführung des UFO-Concerto's von Johan de Meij mit dem Unterwalliser Euphonium-Solisten Gilles Rocha sein./wh
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Simplon: Strasse zwischen Simplon Dorf und Simplonpass gesperrt

18. Januar 2018 - 9:03
Die Simplonpassstrasse zwischen Simplon Dorf und Simplonpass ist für jeglichen Verkehr bis auf Weiteres gesperrt. Die Strasse Simplon Dorf-Gondo ist für den Personenverkehr offen.

Der Schneefall auf der Simplonsüdseite sorgt weiter für Behinderungen. So bleibt die Simplonpassstrasse zwischen Simplon Dorf und Simplonpass für jeglichen Verkehr wegen Lawinengefahr bis auf Weiteres gesperrt. Laut dem regionalen Führungsstab ist die Simplonstrasse von Simplon Dorf in Richtung Gondo für den Personenverkehr geöffnet. Die Lage wird von den Verantwortlichen laufend beurteilt.Gemäss Mitteilung werden Personen in Simplon Dorf angehalten, offenes Gelände oberhalb des Dorfes - Egga-Gletschersturz, Richtung Bodmen und Dorftschuggu und um den Lowigrabu - zu meiden. Die Besucher des Hospiz und die Bevölkerung auf dem Simplonpass werden angehalten, sich in den Gebäuden aufzuhalten./wh
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Schweiz: Bundeshaushalt steht auf dem Spiel

18. Januar 2018 - 8:01
Am 4. März entscheidet das Schweizer Stimmvolk mit der neuen Finanzordnung 2021 über eine finanzpolitisch sehr wichtige Vorlage. Es geht um über 40 Milliarden Franken.

Die No-Billag-Initiative sorgt für viel Gesprächsstoff und Emotionen. Am 4. März entscheidet das Schweizer Stimmvolk, ob es in Zukunft noch Empfangsgebühren für Radio- und TV-Angebote gibt oder nicht. Im Schatten der No-Billag-Initiative steht die Abstimmung über die "Neue Finanzordnung 2021", welche ebenfalls am 4. März vors Stimmvolk kommt. Die Abstimmung erfolgt, weil das Recht des Bundes, die direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer einzukassieren, im Jahr 2020 erlischt. Mit der "Neuen Finanzordnung 2021" soll diese Bevollmächtigung bis 2035 verlängert werden. Für den Bund steht also viel auf dem Spiel. Denn die beiden Steuereinnahmen sind mit über 60 Prozent die wichtigste Einnahmequelle für den Bundeshaushalt. Im Jahr 2016 entsprachen diese Steuern einem Betrag von 43.5 Milliarden Franken. Diese Gelder tragen massgeblich zur Finanzierung der Bundesaufgaben bei und werden beispielsweise in den Bereichen Bildung, Sozialpolitik, Verkehr und Landesverteidigung eingesetzt.Finanzminister Ueli Maurer geht davon aus, dass sich die Bevölkerung durchaus bewusst ist, wie viel am 4. März auf dem Spiel steht. Zuversicht kann SVP-Bundesrat Maurer auch aus den parlamentarischen Beratungen schöpfen. Im National- und Ständerat war das Geschäft unbestritten und bei der letzten Abstimmung im Jahr 2004 waren 74 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung für die Vorlage./vm
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Siders: Kokainhandel aufgedeckt

18. Januar 2018 - 7:40
Anfang August 2017 deckte die Kantonspolizei einen umfangreichen Kokainhandel auf. Dieser hatten vor allem südamerikanische Staatsangehörige aufgezogen und geleitet.

Ab Dezember 2016 befasste sich die Betäubungsmittelabteilung der Kantospolizei mit einer Untersuchung rund um einen Kokainhandel im Wallis. Diese führte zur Verhaftung von elf in der Region Siders tätigen Händlern. Wegen des Verkaufs von rund fünf Kilogramm Kokain verzeigte die Staatsanwaltschaft dominikanische, kolumbianische, portugiesische und Schweizer Staatsangehörige. Im Rahmen dieses Verfahrens verhörten die Ermittler auch 45 Konsumenten und brachten diese zur Anzeige.Gemäss Mitteilung betrieben die Kokainhändler den Drogenhandel unabhängig voneinander in drei Gruppen.Die Ermittlungen ergaben weiter, dass die Mitglieder der dominikanischen Gruppe nicht zögerten, mit Gewalt oder unter Androhung davon Geld von Konsumenten einzutreiben, die mit der Bezahlung der Drogenlieferung in Verzug waren.Sechs Personen befinden sich noch immer in Untersuchungshaft. Eine weitere wiesen die Behörden aus der Schweiz aus./wh
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Stalden: Bahnschalter geht Ende März zu

18. Januar 2018 - 7:01
Die voranschreitende Digitalisierung sowie immer weniger Kundenfrequenzen und Billettverkäufe in Stalden. Aus diesen Gründen schliesst Ende März der Bahnschalter im Brückendorf.

Der Schalter der MGBahn im Brückendorf Stalden ist schon bald Geschichte. Ende März schliesst dieser. Gemäss Jan Bärwalde, Leiter Unternehmenskommunikation bei der MGBahn, hat die Schliessung drei Hauptgründe. So sind der Billettverkauf und die Beratungen am Bahnschalter im Brückendorf in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen. "In Stalden hatten wir an gewissen Tagen fünf Leute, die sich am Schalter informieren liessen oder Billette gekauft haben." Ein zweiter Grund für die Schliessung: Mit dem Neubau der Luftseilbahn Stalden-Staldenried-Gspon fällt für die Schalterangestellten der MGBahn in Stalden mit der Sicherstellung des Betriebs und dem Kontrollieren der Fahrkarten für die Seilbahn eine wichtige Tätigkeit weg. Ab Mitte Juni geht ausserdem der Gepäckverlad nur noch dort über die Bühne, wo pro Jahr mindestens 200 Gepäckstücke verladen werden. Gemäss Bärwalde ist das in Stalden nicht mehr der Fall. Trotz der Schliessung des Schalters bleibe der Bahnhof in Stalden aber als Standort wichtig. "Sonst hätte wir nicht erst kürzlich mehrere Millionen Franken in den Umbau des Bahnhofs gesteckt."Die beiden Angestellten, welche bislang am Schalter in Stalden arbeiteten, erhalten innerhalb der MGBahn an den Standorten Brig-Glis und Täsch eine neue Aufgabe./vm
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Oberwallis: Wetter richtet grossen finanziellen Schaden bei MGBahn an

18. Januar 2018 - 6:18
Gesperrte Bahnstrecken, Bahnersatzbusse und Ausfälle. Die Wetterkapriolen der letzten Tage setzten auch der MGBahn zu. Der Schaden wird wohl im sechsstelligen Bereich liegen.

"Strecke unterbrochen". "Es verkehren Bahnersatzbusse". "Bahnverkehr eingestellt". Die MGBahn kämpfte letzte Woche und auch weiterhin mit Ausfällen aufgrund des Wetters. Immer wieder mussten die Verantwortlichen die Strecke Visp-Täsch für den Zugverkehr sperren. Auch die Strecke zwischen Täsch und Zermatt war in der letzten Woche Tage geschlossen. Ferner fuhr die Gornergratbahn des Öfteren nicht. Dies hat für die Matterhorn Gotthard Bahn vor allem finanzielle Auswirkungen. Einerseits bei den Einnahmen, aber auch bei den Ausgaben. "Wir mussten die Strecken räumen. Dort gibt es Kosten für uns. Wir mussten aber auch Drittfirmen aufbieten. Zudem mussten wir die Bahnersatzbusse von Visp nach Täsch bezahlen", erklärt Mediensprecher Jan Bärwalde gegenüber rro. Er schätzt, dass die finanziellen Schäden im sechsstelligen Bereich liegen werden. "Es ist jedoch schwer, zurzeit eine finale Summe zu nennen." Denn auch am Donnerstag bleibt die Strecke Visp-Täsch wiederum für den Bahnverkehr geschlossen. Es verkehren erneut Bahnersatzbusse./aa
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St. Niklaus: Sturm Evi bodigt Nikolaus

17. Januar 2018 - 21:32
Am Mittwochnachmittag setzte Sturmtief Evi auch dem Wahrzeichen von St. Niklaus gehörig zu. Der Wind zerstörte den grössten Nikolaus der Welt mehrheitlich.

Er ist sogar im World Guinnessbuch der Rekorde. Der Nikolaus von St. Niklaus misst ganze 36 Meter und ist damit der grösste der Welt. Am Mittwochnachmittag jedoch half ihm auch seine Grösse nichts mehr. Sturm Evi zerstörte das Wahrzeichen der Gemeinde. Gemeindepräsident Paul Biffiger erklärt: "Wir müssen jetzt zuerst abwarten, bis die Plane wieder trocken ist. Anschliessend können wir mit dem Abbau beginnen." Dies nehme ungefähr eine Woche in Anspruch, so Biffiger weiter.Laut Legende hat der Schutzpatron der Gemeinde, Niklaus von Myra, dafür gesorgt, dass zwei Teufel nicht in der Lage waren, den Berg oberhalb der Kirche, den sogenannten Dorftossu, auf die Kirche donnern zu lassen./sr
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Oberwallis: Evi verlässt uns zum Wochenende hin

17. Januar 2018 - 19:07
Mit teils stürmischen Westwinden geht es bis Freitag unbeständig und nass weiter. Aufs Wochenende stellt sich dann vorübergehend eine kalte Nordlage ein und der Sturm legt sich.

In der Nacht auf Donnerstag bleibt es stark bewölkt mit weiteren Schneeschauern aus Nordwesten. Der Westwind im Tal flaut langsam ab, während es in den Bergen weiterhin stürmt. Der Tag beginnt dann stark bewölkt. In den höheren Lagen schneit es vom Morgen weg, später auch in den Tälern. Im Rhonetal unterhalb von 1000 Metern gibt es einen Mix aus Schnee und Regen. In den Bergen bleibt der Wind auch im Verlaufe des Tages bestehen. Dieser erreicht Böen von 90 bis 130 km/h. Ziemlich verbreitet gibt es auch Schneeverwehungen.Am Freitag und aufs Wochenende verlässt uns das Tief Evi. Es wird wechselhaft und wieder kalt mit weiteren Schneeschauern in den Bergen und teils etwas Sonne in den Tälern sowie auf der Simplonsüdseite. Der Sturm lässt dann auch in den Bergen endgültig nach./bn
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Eiskunstlauf: Stéphane Walker für Kür qualifiziert

17. Januar 2018 - 17:48
Mit einem 16. Platz hat sich Stéphane Walker bei der Europameisterschaft im Eiskunstlauf in Moskau souverän für die Kür vom Freitag qualifiziert.

Trotz eines Sturzes ist Stéphane Walker auf dem Weg zu seinem Bestergebnis bei einer Europameisterschaft. Zwei 17. Plätze stehen bei ihm bislang zu Buche.Mit einem Total von 65.96 Punkten liegt er in Moskau in Tuchfühlung mit den direkt vor ihm klassierten Konkurrenten. Mit einer perfekten Kür lässt sich also noch der eine oder andere Rang gutmachen. An der Spitze liegt der Spanier Javier Fernandez mit 103.82 Punkten. Insgesamt sind 37 Herren am Start./en
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Visp: Ein Treffpunkt für kreative Menschen

17. Januar 2018 - 17:40
Das neue Lokal für den Jugendverein von Visp ist eröffnet. Ein Treffpunkt für Austausch und Kreativität.

Am Mittwochabend war in Visp die Einweihung des neuen Jugendlokals. "Für uns als Gemeinde ist es sehr wichtig, dass die jungen Menschen einen Platz für sich haben. Seit 1971 ist die Jugend nun in diesem Gebäude", erklärte Gemeinderat Christoph Föhn im rro-Interview. Die Einrichtung ist seit dem Umbau einen Stock tiefer gezogen. Mit verschiedenen Zimmern wie dem "Chillroom" versuchen die Verantwortlichen, die Räumlichkeiten so zu gestalten, dass sich die jungen Leute wohlfühlen. Alexander Truffer von der "Jugicrew" gefällt das neue Zuhause des Jugendvereins Visp. "Es ist genial, dass wir so etwas haben. Das Ziel ist es, hier kreative, lustige und hilfsbereite Menschen zu treffen." Dank des grossen Einsatzes aller jungen Erwachsenen, des Teams und des Gemeinderats können sich dort nun alle wie zu Hause fühlen./na     
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Wallis: Stiftungsrat Sucht Wallis will Mängel beheben

17. Januar 2018 - 16:44
Der Stiftungsrat von Sucht Wallis nimmt zur Kritik an der Institution erste Stellung. Und er ist sich der Arbeit bewusst, die auf ihn wartet, um die aufgezeigten Mängel zu beheben.

Am Mittwoch publizierte der Kanton Wallis eine Zusammenfassung des Audits über die vier stationären Behandlungszentren der Stiftung Sucht Wallis. Der Stiftungsrat Sucht Wallis nimmt eine erste Stellung dazu. So nimmt er die Kritik des externen Experten am Personalmanagement der Institution zur Kenntnis. Er will in den kommenden Monaten auch alles daran setzen, an der laufenden Neuorganisation weiterzuarbeiten und damit den Vorgaben des Departements für Gesundheit, Soziales und Kultur zu entsprechen. Im Zusammenhang mit der Kritik bezüglich Personalmanagement weist der Stiftungsrat darauf hin, dass er bei seinem Amtsantritt im Jahr 2012 parallel zwei strategische Ausrichtungen verfolgt habe: Die Einführung einer neuen Organisation als Ersatz für die vier autonomen, voneinander abgeschottet arbeitenden Sektoren, die bislang von der Walliser Liga gegen die Suchtgefahren koordiniert worden war; sowie die Professionalisierung des Betreuungskonzepts für suchtbetroffene Personen, um vom Bundesamt für Gesundheit die Zertifizierung des Qualitätslabels "Qualität, Therapie, Drogen, Alkohol" zu erhalten. Die Stiftung sei aber seit der Umsetzung der ersten Massnahmen 2014 intern auf grossen Widerstand gestossen. Die Spannungen hätten bald einmal zu freiwilligen Weggängen geführt. Um strategisch auf Kurs zu bleiben und die Betreuungsqualität gewährleisten zu können, hätten sich die Verantwortlichen ausserdem zu Entlassungen gezwungen gesehen. Diese Begebenheiten würden heute aus personalwirtschaftlicher Sicht als negativ beurteilt.Der Stiftungsrat hält abschliessend fest, dass der Experte nicht nur kritisiert habe, sondern dass dieser die seit 2014 schrittweise umgesetzte Neuorganisation als sinnvoll und für suchtbetroffene Personen als vorteilhalft beurteilt habe./wh
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Oberwallis: Anklageerhebung wegen Wahlfälschungen verzögert sich

17. Januar 2018 - 16:27
Die Anklageerhebung rund um die Wahlfälschungen im Oberwallis lässt auf sich warten. Der Grund: Beim Kantonsgericht ist eine Beschwerde hängig.

Seit rund neun Monaten laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oberwallis bezüglich der Wahlfälschungen, welche bei den Grossratswahlen im Frühjahr 2017 in Brig-Glis und Naters geschahen. Wie Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold gegenüber rro festhält, seien die Ermittlungen praktisch abgeschlossen. Doch die Anklageerhebung beim Bezirksgericht in Brig-Glis lasse noch auf sich warten, da beim Kantonsgericht eine Beschwerde eingegangen sei. "Solange das Kantonsgericht diese nicht behandelt hat, können wir keine Anklage erheben", so Arnold./vm
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Frankreich/Italien/Schweiz: Gemeinsam gegen Höhenkrankheit

17. Januar 2018 - 16:13
Rettungswesen- und Bergmedizinfachleute aus Frankreich, Italien und Schweiz taten sich zusammen, um Wanderer, Touristen und Alpinisten bezüglich Höhenkrankheit zu sensibilisieren.

Im Rahmen des grenzüberschreitenden Zusammenarbeitsprojekts Espace Mont-Blanc arbeitete die Hes-so Wallis gemeinsam mit der Groupe d'intervention médicale en montagne an der Entwicklung einer mobilen App. Dies um Personen mit Höhenkrankheit helfen. Die Arbeiten der involvierten Parteien führten schliesslich zu einem neuen medizinischen Betreuungsmodell, basierend auf einem telefonischen Beratungsdienst für Berggänger.Gemäss Mitteilung des Kantons wurde das Projekt im Rahmen des europäischen Programms "Interreg Alcotra" realisiert und erhielt in der Schweiz Unterstützungsgelder des Kantons Wallis, des Bundes und der Loterie Romande in der Höhe von 150'000 Franken.Die App kann kostenlos heruntergeladen werden - sowohl für iPhone und für Android.Wie die Verantwortlichen abschliessend festhalten, ist dieses Projekt für den Kanton Wallis beispielhaft, da es dank technologischer Innovation die Qualität der touristischen Dienstleistungen sowie die Sicherheit der Bergsportfreunde zu verbessern vermag./wh
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Schweiz: Moslemisches Airbnb startet in Verbier

17. Januar 2018 - 15:45
Das US-Portal Muzbnb, das sich mit einer Appartement-Vermittlung an moslemische Gäste richtet, startet nun auch der Schweiz. Ein erstes Objekt ging in Verbier online.

Das US-Portal Muzbnb vermittelt Appartements an moslemische Gäste. Neu führt das Portal auch Objekte aus der Schweiz. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe. Ein Objekt in Verbier machte schweizweit den Start. Die Verantwortlichen des Portals erhoffen sich, 2018 insgesamt 100 Schweizer Objekte in ihrem Angebot zu haben.Gemäss dem jährlich erscheinenden Global Muslim Travel Index waren 2016 rund 121 Millionen Moslems auf internationalen Ferienreisen unterwegs; bis 2020 soll die Zahl auf 156 Millionen wachsen. Hierzulande sind Genf und das Berner Oberland besonders beliebt. Muzbnb rechnet sich weitere Wachstumschancen aus. So peilt das Portal in Zukunft 5000 Schweizer Objekte an./sda/wh
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Sitten: Stiftung Sucht Wallis - es muss sich einiges ändern

17. Januar 2018 - 15:09
Das Audit über die stationären Behandlungszentren der Stiftung Sucht Wallis liegt vor. Die Stiftung erfüllt zwar ihren kantonalen Auftrag, weist aber einige markante Mängel auf.

Im September 2017 beauftragte das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur einen Experten mit Fachgebiet Behandlungsangebot im Suchtbereich Schweiz damit, zu überprüfen, ob die stationären Behandlungszentren der Stiftung Sucht Wallis die Anforderungen des Qualitätslabels "Qualität, Therapie, Drogen, Alkohol" des Bundesamts für Gesundheit im Bereich der stationären Versorgung suchtkranker Menschen erfüllen. Zudem sollte der Experte überprüfen, ob die Strategie und das Leitbild, welche die Tätigkeiten von Sucht Wallis bestimmen, den aktuellen Standards genügen und in den Zentren angemessen umgesetzt werden. Das Audit bezog sich auf den Zeitraum von Januar 2012 bis September 2017 und betraf die vier stationären Behandlungszentren Via Gampel, Villa Flora in Siders, Foyers Rives du Rhône in Sitten und Salvan.Nun liegt der Bericht des Experten vor. Der weist in diesem darauf hin, dass die von der Stiftung in den vergangenen Jahren eingeführte Organisationsstruktur sinnvoll ist und dass diese die Erfüllung des kantonalen Auftrags zur Versorgung suchtkranker Menschen begünstigt. Allerdings weist der Experte auch auf Probleme in Sachen Einhaltung der Anforderungen des Qualitätslabels "Qualität, Therapie, Drogen, Alkohol" hin. Überdies hebt er schwerwiegende Mängel im Bereich der Mitarbeiterführung und des Risikomanagements sowie ein Mangel an Transparenz auf Ebene des Betreuungskonzepts der Foyers Rives du Rhône in Sitten und Salvan hervor. Aufgrund dieses Berichts hat das Departement die Stiftung Sucht Wallis nun aufgefordert, das Betreuungskonzept der Einrichtungen in Sitten und Salvan im Verlauf des Jahres 2018 zu aktualisieren, um die Transparenz zu erhöhen und die Anforderungen des Qualitätslabels zu erfüllen.Der Experte wird nun, wie ursprünglich vorgesehen, die Analyse des ambulanten Bereichs und der Zusammenarbeit mit der Psychiatrie fortsetzen. So heisst es in einer Mitteilung des Kantons./wh
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St. Niklaus: Erhöhte Vorsicht im Freien geboten

17. Januar 2018 - 14:36
Aufgrund des Neuschnees und des Sturmtiefs Evi ist die Gemeinde St. Niklaus wieder in Alarmbereitschaft. Der Führungsstab weist die Bewohner darauf hin, zu Hause zu bleiben.

Der Gemeindeführungsstab St. Niklaus hat aufgrund des Neuschnee und des Sturms Evi eine Sitzung einberufen, um die Situation einzuschätzen. Die Bevölkerung, welche in der Nähe vom Rosszigji, Spisszug, Sparruzug oder Jungbach wohnt, wird aufgefordert, sich nicht im Freien aufzuhalten. Kleinere Staublawinenabgänge können in diesen Regionen nicht ausgeschlossen werden.Ebenfalls wird die gesamte Bevölkerung auf dem Gemeindegebiet St. Niklaus gebeten, aufgrund des anhaltenden Sturms sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten.Die Sperrungen der Wanderwege sowie die Sperrung der Gemeindestrasse Schwiedernen-Blattbach bleiben weiterhin aufrechterhalten. Die Markierungen und Absperrungen vor Ort sind zu respektieren.Der Gemeindeführungsstab beobachtet die Situation laufend./sr
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Visp/Täsch: Strecke der MGBahn unterbrochen

17. Januar 2018 - 14:24
Die Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn zwischen Visp und Täsch ist zurzeit unterbrochen. Es verkehren Bahnersatzbusse.

Das Sturmtief Evi zieht weitere Kreise. So sorgt es dafür, dass die Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn zurzeit unterbrochen ist. Die Dauer der Störung ist unbekannt. Gemäss Mitteilung des Unternehmens kommen zwischen Visp und Täsch Bahnersatzbusse zum Einsatz. Zwischen Zermatt und Täsch verkehren Shuttles./wh 
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