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Aktualisiert: vor 10 Stunden 17 Minuten

Schweiz: Selbstbestimmung - für Zündstoff ist gesorgt

17. Oktober 2018 - 6:05
Bereits in beiden Kammern hat die Selbstbestimmungsinitiative der SVP die Gemüter erhitzt. Alle sind dagegen - ausser die SVP. Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 25. November.

Am 25. November befindet das Schweizer Stimmvolk über die Initiative "Schweizer Recht statt fremde Richter" der SVP. Die Vorlage stösst bei allen Parteien, beim Parlament und beim Bundesrat auf Ablehnung. Bundesrätin Simonetta Sommaruga wies darauf hin, dass die Schweiz international wichtige Verträge habe und diese Vorlage würde diese gefährden und mehr Rechtsunsicherheit schaffen. Das Begehren schwäche den Menschenrechtsschutz und lasse das Erfolgsmodell Schweiz wanken. Für die SVP zählt diese Argumentation nicht. Das Schweizer Volk werde bevormundet. Volksentscheide wie beispielsweise die Masseneinwanderungsinitiative sollten wieder umgesetzt werden können. Ferner bedrohe das blinde Befolgen internationaler Regeln die Schweizer Demokratie.Die Initianten wollen den Vorrang des Verfassungsrechts gegenüber dem Völkerrecht verankern und die Behörden verpflichten, der Verfassung widersprechende völkerrechtliche Verträge anzupassen und nötigenfalls zu kündigen. Dies geschehe unter dem Vorbehalt von zwingenden Bestimmungen des Völkerrechts wie dem Folterverbot./sr 
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Eishockey: Siders bleibt auf der Siegesstrasse

16. Oktober 2018 - 21:11
Der HC Siders bleibt im Heimspiel gegen den EHC Thun siegreich. Die Walliser gewinnen mit 5:3.

Vor 880 Zuschauern ging der HC Siders in der neunten Minute mit 1:0 in Führung. Bis Ende des ersten Drittels blieb es bei diesem Spielstand. Schon kurz nach Wiederbeginn erhöhte Gill Ducret auf 2:0.  Zwei Minuten später aber schafften die Berner Oberländer den Anschlusstreffer. Die Reaktion der Walliser erfolgte postwendend. 22 Sekunden später stellte Kyllian Guyenet den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Kyparissis Neil baute in der 29. Minute die Führung der Sonnenstädter auf 4:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelspause.In der 47. Minute stieg die Spannung wieder. Die Gäste verkürzten zum 4:2.  Die definitive Entscheidung fiel dann kurz vor Spielende. Impose Auguste traf ins leere Berner Tor. Der dritte Treffer der Thuner war dann nur noch Resultatkosmetik./en
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Eishockey: Powerplay sei Dank

16. Oktober 2018 - 21:05
Der EHC Visp gewinnt das Auswärtsspiel gegen den Absteiger Kloten mit 4:3.

Der EHC Visp startete von Anfang an forscher und agressiver als der Gastgeber Kloten. Daher gingen die Gäste vor 3900 Zuschauern nach zwölf Minuten mit 1:0 in Führung. Tomas Dolana nutzte die erste Powerplay-Situation nach 90 Sekunden kaltblütig aus und eröffnete das Skore. Kaum drei Minuten später traf Dolana zum zweiten Mal. Leider vermochten es die Visper nicht, den Vorsprung zu halten. Im Gegenteil. Innert zwei Minuten gelang es Kloten mit Toren von Adrian Brunner und Marco Lehmann auszugleichen.Im Mitteldrittel verloren die Zürcher immer mehr an Disziplin und ermöglichten den Visper fünf weitere Überzahlgelegenheiten, welche Daniel Kissel in der 33. und 40. Minute auszunutzen vermochte und den Wallisern den 2-Tore-Vorsprung wieder herstellte.Das letzte Drittel war wiederum geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. Jedoch fielen lange Zeit keine Tore. Erst in der 56. Minute traf Romano Lemm zum dritten Treffer für die Klotener. Doch Visp liess sich den fünften Sieg in Serie nicht mehr nehmen und fährt mit drei Punkten nach Hause./mt
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Goms: Zielort der 83. Tour de Suisse im Oberwallis

16. Oktober 2018 - 17:53
Dem Oberwallis wiederfährt im nächsten Jahr eine Ehre der besonderen Art: Die Tour de Suisse wird am 23. Juni im Goms ihren Abschluss finden.

Die 83. Tour de Suisse hat am 15. Juni ihren Auftakt in Langnau im Emmental und dann führt sie quer durch die Schweiz. Am 23. Juni geht sie im Goms zu Ende. So ist am Samstag, 22. Juni, ein Zeitfahren angesagt und am Sonntag folgt dann die Schlussetappe mit Start und Ziel auf dem Flugplatz in Ulrichen. Dies hat Gerhard Kiechler, Präsident der Gemeinde Goms, gegenüber rro bestätigt. Das detaillierte Programm folgt noch./hm
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Oberwallis: "Chef, Iehr sid der Bescht"

16. Oktober 2018 - 17:17
Am Dienstag feiern viele Länder den Chef-Tag. Darum sucht auch rro die einmaligsten Bosse. Der Ball liegt nun bei den Mitarbeitenden. Meldet euren Brötchengeber an.

Der Boss Day ist ein nichtstaatlicher Feiertag, der vor allem in den USA und Kanada grosse Bedeutung hat. Doch global wird dieser Tag von Jahr zu Jahr beliebter. In Südafrika, Australien, Indien, Irland, Litauen und auch vermehrt in der Schweiz stehen jeweils am 16. Oktober die Chefs im Mittelpunkt. An diesem Tag danken Mitarbeitende ihrem Boss für den freundlichen Umgang und die gelebte Fairness im vergangenen Jahr. Anlässlich des Chef-Tags am Dienstag sucht auch rro die einmaligsten Bosse. Nun kommen alle Mitarbeitenden zum Zuge: Meldet euren Vorgesetzten hier an und beschreibt, warum er oder sie einmalig ist./vs
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Visp: Brand unter Kontrolle

16. Oktober 2018 - 16:32
In der Märtmattenstrasse in Visp kam es am Dienstagabend zu einer Rauchentwicklung. Gemäss der Kantonspolizei war ein Brand dafür verantwortlich. Dieser ist unter Kontrolle.

Wie die Kantonspolizei auf Anfrage von rro bestätigte, brach im Raum Märtmattenstrasse in Visp am Dienstagabend ein Brand aus. Die Anwohner bemerkten die Rauchentwicklung. Das Feuer ist bereits gelöscht, gibt die Polizei Entwarnung./zy
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Schweiz: Mehr Mitsprache bei der Schliessung von Poststellen

16. Oktober 2018 - 15:44
Bei der Schliessung oder Verlegung von Poststellen sollen die Betroffenen mitreden können. Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen sprach sich dafür aus.

Nach dem Ständerat hat sich nun auch die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats dafür ausgesprochen, dass bei der Schliessung oder Verlegung von Poststellen Betroffene mitreden können. Die Kommission nahm eine Standesinitiative des Kantons Jura an. Der Entscheid fiel mit 15 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Für die Umsetzung hat die zuständige Kommission nun zwei Jahre Zeit.Nach dem Willen des Kantons Jura soll die Postkommission Post Com zur Schliessung oder Verlegung einer Poststelle nicht nur eine Empfehlung abgeben, sondern einen anfechtbaren Beschluss fassen.Bürger sollen mit einer bestimmten Anzahl Unterschriften eine Eingabe bei der Post Com machen können. Auch die Erreichbarkeit und die Qualität des Angebots sollen mit der Standesinitiative verbessert werden.Abgelehnt hat die Kommission Standesinitiativen der Kantone Tessin und Wallis zum Poststellennetz. Dies aus Effizienzgründen: Sämtliche Anliegen dieser beiden Initiativen -  die der Ständerat bereits abgelehnt hat - seien in der Standesinitiative des Kantons Jura enthalten, schreibt die Kommission. Zufrieden zeigt sich die Kommission mit der geplanten Änderung der Postverordnung, zu der sie konsultiert wurde. Neu sollen die Erreichbarkeitskriterien für die Zugangspunkte zu den Dienstleistungen der Post auf regionaler Ebene definiert werden. Der Bundesrat nehme damit eine Kurskorrektur vor und komme den regionalen Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft entgegen, schreibt die Kommission./sda/wh
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Salgesch: Naturpark Pfyn-Finges beschenkt Schulen

16. Oktober 2018 - 13:48
Der Naturpark Pfyn-Finges beschenkt die Schulen von Leuk mit Sparbrausen sogenannten Aquaclics. Mit ihnen lassen sich der Wasser- und auch der Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Seit 2016 sind die Schulen der Gemeinde Leuk Partnerschulen des Naturparks Pfyn-Finges. Das Vermitteln von Wissen rund um das lokale Natur- und Kulturgut und die Herstellung des direkten Bezugs zur vielfältigen Landschaft sind seither Bestandteil des regulären Schulunterrichts.Das Thema Wasser ist das aktuelle Jahresmotto der Gemeinde Leuk und hat durch den trockenen Sommer an Brisanz zugenommen. Ein guter Zeitpunkt, um nachhaltig zu sensibilisieren, wie Viola Anthamatten, Vizedirektorin Naturpark Pfyn-Finges, erklärte. Dies taten die Verantwortlichen des Naturparks, indem sie die Schulhäuser in Susten und Leuk-Stadt gemäss Mitteilung mit Sparbrausen sogenannten Aquaclics ausrüsteten. Damit lässt sich der Wasser- und auch der Energieverbrauch deutlich reduzieren.Der Leuker Schulpräsident Manfred Kuonen ist von der Idee des Naturparks Pfyn-Finges begeistert. "Als Gemeinderat freut es mich, dass unser Jahresmotto Wasser nicht nur als Slogan, sondern als Handlungsfeld wahrgenommen wird. Und die Aktion des Natursparks Pfyn-Finges zeigt, dass einfache, konkrete Schritte oft zielführender sind als riesige Projekte", wird Kuonen in der Mitteilung zitiert.Auch Andreas Gattlen, Fachbereichsleiter für nachhaltige Regionalentwicklung, begrüsst das Geschenk des Naturparks. "Die Aquaclics sparen rund 50 Prozent an Wasserverbrauch und leisten somit auch einen Beitrag an einen reduzierten Energieverbrauch. Aufgrund der positiven Reaktion der Gemeinde Leuk überlegen wir uns nun, die Aktion auf unsere anderen Partnerschulen auszuweiten", wird Gattlen in der Mitteilung zitiert./wh
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St. Niklaus: Kampfwahlen ums Vizepräsidium

16. Oktober 2018 - 12:20
Für die Ergänzungswahl ums Gemeindevizepräsidium in St. Niklaus stellen sich Marseline Gruber von der SVP und Nicolas Imboden von der CVP zur Verfügung. Die Wahl ist Ende Oktober.

Am Dienstagmittag lief in St. Niklaus die Frist zur Eingabe um die Kandidatur fürs Gemeindevizepräsidum ab. Ende September hatte Markus Sarbach sein Rücktrittsgesuch als Gemeinderat und Vizepräsident beim Staat eingereicht. Gemeindepräsident Paul Biffiger sagte gegenüber rro: "Es haben sich bis am Mittag zwei Kandidaten gemeldet. Marseline Gruber von der SVP und Nicolas Imboden von der CVP treten gegeneinander an."Die Ergänzungswahlen finden am 28. Oktober statt./bo  
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Wallis: Auf die Ernährung kommt es an

16. Oktober 2018 - 10:13
Am Dienstag ist der Welternährungstag. Er soll sensibilisieren. Auch dafür, dass in der Schweiz beinahe ein Drittel der Schulkinder übergewichtig ist.

Aufmerksam machen. Das ist das Ziel des Welternährungstags. Aufmerksam machen darauf, dass weltweit viele Millionen Menschen an Hunger leiden müssen, währenddessen andere im Überfluss leben. Ein Problem, mit dem auch Dr. Simon Fluri, Kinderarzt und Chefarzt Kinderabteilung Spitalzentrum Oberwallis, täglich konfrontiert ist. "Übergewicht betrifft 25 bis 30 Prozent der Schulkinder. Eine hohe Zahl." Das liege vor allem an falscher Ernährung. Als Kinderarzt will Fluri dem entgegenwirken und erklärt: "Es fängt bereits in der Schwangerschaft an. Auch die werdenden Mütter müssen sich abwechslungsreich ernähren." Zudem sollten Erwachsene eine Vorbildfunktion einnehmen. Ansonsten sei es sehr schwierig, die Kinder zu überzeugen. Menüs könnten einfach gestaltet sein, jedoch abwechslungsreich und saisongerecht. "Man sollte auch bewusst essen und nicht gleichzeitig beispielsweise an mobilen Geräten spielen." Vielfach hört Simon Fluri von Eltern, dass die Zeit dazu fehle. Er lässt diese Ausrede allerdings nicht gelten: "Es ist einzig eine Frage der Prioritäten. Statt die Freizeit am Fernseher oder am Computer zu verbringen, könnte man sich eine halbe Stunde um ein gesundes Essen kümmern."/hr
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Schweiz: Gletscher verlieren im Sommer deutlich an Masse

16. Oktober 2018 - 9:24
Im Jahr 2017/18 haben die Gletscher in der Schweiz an Masse verloren. Der Rückgang fiel im rekordheissen Sommer weniger stark aus, da es im letzten Winter so viel geschneit hat.

Die Gletscher in der Schweiz haben im hydrologischen Jahr 2017/18 rund 2,5 Prozent ihrer Masse verloren. Und: Mit dem rekordheissen und -trockenen Sommer hätte es noch viel schlimmer kommen können, wenn es im letzten Winter in hohen Lagen nicht so viel geschneit hätte. Dies gilt vor allem für das Wallis.In hohen Lagen fiel von Ende Dezember bis Ende Januar gebietsweise 2,5 bis 6 Meter Schnee. Und bis Ende März lag immer noch bis zu doppelt so viel Schnee wie üblich. Aber in den sehr warmen Monaten April und Mai ist der Schnee in der warmen und trockenen Witterung geschmolzen, sodass bis in den Frühling überall normale Schneehöhen gemessen wurden. Die Gletscher haben also trotz rekordhoher Neuschneemengen durch Schmelze im rekordheissen Sommer mehr verloren, als sie durch Neuschnee gewachsen sind."Für alle rund 1500 Schweizer Gletscher wird für das hydrologische Jahr 2017/18 ein Verlust von rund 1400 Millionen Kubikmetern Eis geschätzt", schreibt die Akademie der Naturwissenschaften in einer Mitteilung am Dienstag. Summiert auf die letzten zehn Jahre haben die Gletscher rund 20 Prozent verloren. Mit dem entsprechenden Wasser liesse sich die gesamte Fläche der Schweiz 25 Zentimeter hoch bedecken, so die Wissenschaftler./sda/wh
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Siders: Forscher der Hes-so arbeitete am Weltklimarat-Sonderbericht mit

16. Oktober 2018 - 7:31
Valentino Piana, Forscher am Institut Wirtschaftsinformatik der Hes-so Valais/Wallis, war an der Redaktion des Sonderberichts des Weltklimarats beteiligt.

Am 8. Oktober veröffentlichte der Weltklimarat, eine Institution der Vereinten Nationen, seinen Sonderbericht über die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5 Grad. Dieser Bericht wurde auf der 48. Weltklimarat-Plenarsitzung in Südkorea von den Vertretern der Mitgliedstaaten des Weltklimarats verabschiedet und beruht auf über 6000 wissenschaftlichen Studien. Angesichts der Tatsache, dass bereits heute ein Grad Erwärmung erreicht ist, hält der Bericht fest, dass es technisch noch machbar sei, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, dies aber ein rasches Handeln bedinge.Valentino Piana, Forscher am Institut Wirtschaftsinformatik der Hes-so Valais/Wallis, war an obgenanntem Sonderbericht beteiligt. Er trug seine Forschungsarbeiten über die Wirksamkeit innovativer öffentlicher Politiken zur Förderung der Energiewende bei. Seine Ergebnisse zeigen gemäss Mitteilung auf, dass die Wahrnehmung des Nutzens der Energiewende als wichtiger eingestuft werden sollte als die Einführung neuer Gebühren.Piana entwickelt seit 2009 Multi-Agenten-Modelle zur Beurteilung der Wirksamkeit neuer öffentlicher Politiken. Er versucht dadurch die politischen Faktoren und Entscheidungen zu bestimmen, die sich positiv auf die Energiewende auswirken. Die Forschungsergebnisse von Piana werden in der Schweiz bei der Förderung der nachhaltigen Mobilität eingesetzt./wh
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Albinen: Willkommen zum ersten offiziellen "Hännumärt"

16. Oktober 2018 - 7:12
In Albinen steigt am kommenden Samstag eine echte Premiere: Es ist Zeit für den ersten "Hännumärt". Ein Dorfmarkt mit 27 Ausstellern.

Die Bewohner von Albinen tragen den dörflichen Übernamen "Hännu". Was liegt also näher, als einen "Hännumärt" zu organisieren? Und dieser findet nun am Samstag von 10 Uhr bis 17 Uhr auf dem Albiner Dorfplatz und in den Gassen drumherum statt - eben ein richtiger "Hännumärt". Gemäss Mitteilung preisen dabei 27 Aussteller - allesamt aus dem Dorf - ihre Waren an. Zu kaufen gibt es unter anderem Alpkäse, Kräuter, Konfitüren, sowie Töpfer-, Holz- und Bastelarbeiten. Fehlen darf auch nicht ein Flohmarkt, an dem ohne Preisvorgaben gmärtet werden kann. Auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. An diversen Ständen werden Caramels, Knoblibrot, Raclettes, "Hännu" im Chorbji oder Kaffee und Kuchen angeboten.Der "Hännumärt" findet bei jeder Witterung statt./wh
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Wallis: Tiefe Wohnungspreise im Goms

16. Oktober 2018 - 6:14
Die ETH Zürich hat zusammen mit Comparis die Immobilienpreise der letzten zehn Jahre in der Schweiz analysiert. Einzig im Bezirk Goms sanken die Preise.

Am Dienstag veröffentlichte die ETH Zürich in Zusammenarbeit mit Comparis den Immobilienreport 2018. Die Langzeitanalyse von Angebotspreisen im Schweizer Wohnungsmarkt zeigt Preissteigerungen von bis zu 97 Prozent seit dem Jahr 2007. So stieg der Wohnungspreis in Zürich am stärksten. Am geringsten war der Preisanstieg für Wohnungen im Oberwallis. Das Goms ist der einzige Bezirk der Schweiz, in dem die Preise sogar gesunken sind. Zwei Prozent weniger kostet dort eine Wohnung als noch im Jahr 2007. Zusammen mit den Bezirken Conthey, Hérens, Siders und Leuk fanden sich gleich fünf Walliser Regionen unter den zehn Bezirken mit dem geringsten Preisanstieg für Wohnungen wieder. In Leuk beispielsweise sind es aber immerhin 23 Prozent.Auch bei den zehn Bezirken mit den günstigsten Wohnungen ist das Wallis stark vertreten, und zwar mit Raron, Goms, Leuk und Brig. Im Bezirk Raron beträgt der Durchschnittswert pro Haus 550'000 Franken. Die günstigsten Häuser schweizweit gibt es im Tessin zu kaufen./hr
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Schweiz: Muht die Kuh künftig mit Hörnern?

16. Oktober 2018 - 5:40
In der Schweiz sind zurzeit drei Viertel aller Kühe hornlos. Die Hornkuh-Initiative möchte dies ändern. Am 25. November entscheidet das Stimmvolk.

Der Initiant der Hornkuh-Iinitiative, Bergbauer Armin Capaul, war früher Nationalratskandidat der Grünen, aber auch Demonstrant der 1968er-Globuskrawalle. Er weiss zu rebellieren, sagen seine Gegner. Armin Capaul und die IG Hornkuh lancierten die Hornkuh-Initiative im September 2014. Zuvor hatte Capaul bereits in anderer Form auf sein Anliegen aufmerksam gemacht. So lancierte er beispielsweise eine Petition und versuchte auch mithilfe von Politikern in den eidgenössischen Räten durch Vorstösse sich Gehör für sein Anliegen zu verschaffen. Capaul und seine Mitstreiter reichten die Hornkuh-Initiative im März 2016 bei der Bundeskanzlei in Bern ein. Die benötigten 100'000 Unterschriften übertraf der Bergbauer um einen Fünftel.Die Hornkuh-Initiative verlangt, dass Bauern, welche ihren Tieren die Hörner nicht abschlagen, mit Direktzahlungen belohnt werden sollen. Das Horn sei ein wichtiges Körperteil der Kuh. Für Kommunikation und das Sozialverhalten des Tiers sei es unerlässlich.Ganz anders sieht der Bundesrat die Sache. In seiner Botschaft aus dem Jahr 2017 hält er fest: "Es gibt keine Studie, die belegt, dass das Enthornen das Wohlergehen der Tiere beeinträchtigt." Die Initianten halten dagegen und sprechen von einem "schmerzhaften und massiven Eingriff". Gemäss einem Bericht der Luzerner Zeitung vom 12. Oktober zeige eine noch unveröffentlichte Studie, dass das Ausbrennen der Hörner die Schmerzempfindlichkeit eines grossen Teils der Kälber beeinflusse. Die Studie belege, dass Kälber noch Monate nach dem Eingriff an Schmerzen leiden würden. Die Sonntagszeitung berichtete ausserdem Anfang Oktober, dass Wissenschaftler von Agroscope, dem landwirtschaftlichen Forschungszentrum des Bunds, herausgefunden hätten, dass Hörner das Sozialverhaltens des Viehs beeinflussen würden. Eine Tatsache, welche die Initianten der Hornkuh-Initiative freuen dürfte, denn Armin Capaul betonte immer wieder, dass Kühe Hörner zum Kommunizieren brauchten.Eine Annahme der Hornkuh-Initiative würde den Bund rund 15 Millionen Franken kosten. Doch das reisse bei einem Landwirtschaftsbudget von 3 Milliarden Franken kein Loch in die Finanzen, so die Befürworter. Die Gegner sehen das ein wenig anders. Wenn die Bauern den Kühen ihre Hörner liessen und diese nicht im Jungalter unter lokaler Betäubung verbrannt würden, steige die Verletzungsgefahr bei Mensch und Tier. Zudem würden mithilfe der finanziellen Unterstützung wieder mehr Ställe gebaut, in denen die Tiere dann angebunden seien.Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab./sr 
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Zürich/Wallis: Doppelsieg für das Oberwallis bei den Swiss Gastro Awards

16. Oktober 2018 - 4:02
Am Montag war Dübendorf Gastgeber der Swiss Gastro Awards. In der Kategorie Activity holte sich das Restaurant Buljes in Leukerbad den Sieg. Der zweite Rang ging nach Grächen.

Bei den Best of Swiss Gastro Awards kann jeder Schweizer Betrieb aus dem Gastgewerbe mitmachen - ob Take-Away, Café, Familienrestaurant oder Barbetrieb. Am Montag ging in Dübendorf die Verleihung der Awards über die Bühne. In der Kategorie Activity gehörten zwei Oberwalliser Restaurants zu den Besten. Activity steht für Freizeit und Sport. Nicht nur gute Verpflegung muss in den Restaurants gewährleistet sein, sondern auch eine schöne Aussicht und andere tolle Eindrücke. In diese Kategorie gehören Ausflugslokale sowie beispielsweise Strandbadgastronomie oder Après-Ski-Chalets. Das Restaurant Buljes in Leukerbad holte sich den Kategoriensieg. Die Betreiber Alfred und Carmen Loretan zeigten sich zufrieden: "Es ist fantastisch. Das ist die Belohnung für unsere Arbeit", werden die beiden in einer Mitteilung zitiert. Speziell ist, dass das Restaurant Buljes erst seit Dezember des letzten Jahres geöffnet ist. Der 2. Rang ging nach Grächen. Diesen holte sich das Familien- und Bergrestaurant Hannigalp. Den 3. Platz sicherte sich das Le Chef in Genf./hr
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Sursee/Zermatt: Preis für Talstation 3S-Bahn Klein Matterhorn

16. Oktober 2018 - 1:01
Am Dienstag findet bereits zum 28. Mal die Verleihung des Schweizer Solarpreises statt. Eine der Preisträger ist die Talstation der neuen 3S-Bahn zum Klein Matterhorn.

Am Dienstag werden im Campus Sursee (LU) die Schweizer Solarpreise und die Norman Foster Solar Awards vergeben. Insgesamt gehen elf Schweizer Solarpreise an Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen. Hinzu kommen zwei Sondersolarpreise, drei Norman Foster Solar Awards, drei Solarpreise für Plus-Energiebauten und 18 Diplome für Plus-Energiebauten.Zu den Preisträgern des 28. Schweizer Solarpreises in der Kategorie "Anlagen für erneuerbare Energien" gehört die Talstation der neuen 3S-Bahn zum Klein Matterhorn. Die Talstation - auf 2939 Metern über Meer - mit Werkstatt, Kommandoraum, Rolltreppen und Lift benötigt jährlich rund 350'000 Kilowattstunden Strom. Die 136 Kilowatt starke Photovoltaik-Fassadenanlage aus monokristallinen Solarzellen produziert rund 148'500 Kilowatt Solarstrom. Die ganzflächige in die Süd- und Westfassade integrierte Anlage deckt damit 42 Prozent des Gesamtenergiebedarfs. Zwischen den Photovaltaikmodulen sorgen über 50 Glasfenster für Tageslicht und eine natürliche Beleuchtung des Gebäudes.Die Zermatt Bergbahnen AG eröffnete die 3S-Bahn Ende September. Die 50-Millionen-Bahn transportiert bis zu 2000 Personen stündlich zum Klein Matterhorn./wh 
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Fussball: Schweiz gewinnt gegen Island

15. Oktober 2018 - 21:49
Die Schweiz gewinnt auswärts in der Nations League gegen Island. Gegen Ende der Partie musste die Nati aber zittern.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit sah es lange danach aus, als würden sich die beiden Mannschaften mit einem Unentschieden begnügen. Die Schweiz machte aber in der zweiten Halbzeit klar mehr fürs Spiel und ging dann auch verdient durch Haris Seferovic in Führung.Das zweite Schweizer Tor liess dann nicht mehr lange auf sich warten. Michael Lang konnte den Ball in das leere Isländer-Tor hämmern. Alles schien entschieden, bis Alfred Finnbogason mit einem herrlichen Weitschuss dem Nati-Torhüterneuling Yvon Mvogo keine Chance liess.In der Folge gerieten die Männer von Petkovic immer mehr unter Druck und hatten teils viel Glück. Am Ende konnten die Schweizer aber das Resultat über die Zeit retten. Weiter geht es dann in der Nations League für die Schweiz am 18. November in Luzern gegen Belgien./bo 
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Naters: Erwachsenenschutz im Fokus

15. Oktober 2018 - 19:49
Beim alljährlichen Mitarbeiteranlass des Sozialmedizinischen Zentrums Oberwallis stand der Erwachsenenschutz im Fokus. Die Verantwortlichen zogen eine Bilanz.

Am Donnerstag lud das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis SMZO zum jährlichen Mitarbeiteranlass. Dazu begrüsste Geschäftsleiter Willy Loretan in Naters rund 130 Personen. Das Fokusthema des diesjährigen Anlasses war eine Bilanz zu sechs Jahren Erwachsenenschutz.Peter Voll, Leiter des Instituts für Soziale Arbeit an der HES-SO, trat als Hauptreferent auf. Er erklärte, welches die Absichten und Zielsetzungen desErwachsenenschutzrechts waren und inwiefern diese erfüllt sind. In seinem Vortrag zeigte er auf, dass je nach Kanton die Rechtsanwendung unterschiedlich sein kann und wie sich die verschiedenen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden KESB auf organisatorischer Ebene zusammensetzen. Er zog grundsätzlich eine positive Zwischenbilanz.Laut einer Mitteilung prämierten die Verantwortlichen ferner zehn der zahlreichen Verbesserungsvorschläge und Ideen zur Optimierung von Abläufen, welche in einem internen Projekt eingereicht worden waren. Zum Schluss richtete SMZO-Präsident Paul Burgener seinen Dank an alle Mitarbeitenden./bo
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Wallis: Walliser Spezialitäten im ersten Weltatlas der Speisen

15. Oktober 2018 - 18:02
Sieben heimische Spezialitäten haben es in den "Tasteatlas", den ersten Weltatlas der Speisen geschafft. Viele Köstlichkeiten aus aller Welt werden dort Interessierten vermittelt.

Die Idee des digitalen "Tasteatlas" ist, den Besuchern der Plattform lokale Spezialitäten aus aller Welt näherzubringen. Aus dem Wallis sind unter anderem Gerichte wie das Raclette oder auch die Gommer Cholera eingetragen. Gemäss einer Mitteilung enthält der Atlas Informationen über traditionelle Speisen und authentische Restaurants. Im Atlas finden sich derzeit über 9000 Gerichte, Getränke und Lebensmittel aus allen Teilen der Welt./bo
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