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Aktualisiert: vor 3 Stunden 43 Minuten

Wallis: Abschied von Ledigen und dem Geduldsfaden

20. April 2018 - 8:31
Ledigenabschiede sind oft verrückte Unterfangen. Ob sie in diesen Tagen unter Sonnenschein stattfinden, will rro vom Meteorologen Franz Grüttli erfahren.

Tschüss Einsamkeit. Hallo Zweisamkeit. Ledigenabschiede markieren auf oft witzige und verrückte Art den Übergang vom Single-Dasein zur trauten Gemeinsamkeit. Auch in diesen Tagen dürften sich einige wieder in den Status der Ehe stürzen. Ob dies von Sonnenschein oder dunklen Wolken begleitet ist, wollte rro vom Meteorologen und Dauer-Miesmacher Franz Grüttli wissen. Dieser verliert seinen neu gesponnenen Geduldsfaden bald schon wieder./comedy@rro
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Zermatt: Das Power-Duo bei der Patrouille des Glaciers

20. April 2018 - 8:01
Für Victoria Kreuzer und Martin Anthamatten ist die Patrouille des Glaciers der Höhepunkt einer erfolgreichen Saison.

Victoria Kreuzer und Martin Anthamatten zeigten in diesem Jahr im Weltcup und bei internationalen Wettkämpfen starke Leistungen. Die Krönung soll nun bei der Patrouille des Glaciers erfolgen. Victoria Kreuzer bildet zusammen mit der Unterwalliserin Séverine Pont Combe und der Italienerin Katia Tomatis ein Team. "Wir harmonieren gut miteinander und haben auch einige Trainings zusammen absolviert." Für Victoria Kreuzer ist das Rennen auf der grossen Strecke eine Premiere. "Ich habe sicher Respekt vor dieser Herausforderung. Es ist natürlich etwas Besonderes, wenn man 53 Kilometer bewältigen muss." Victoria Kreuzer hat sich mit ihren Teamkolleginnen auf kein bestimmtes Ziel festgelegt. "Es wäre schön, wenn wir ohne Probleme und gesund in Verbier ankämen. Sollte das der Fall sein, ist ein Podestplatz möglich."Martin Anthamatten hält am legendären Skitourenrennen die Rekordzeit. Der Zermatter ist Captain des Swiss Team 1. Er startet zusammen mit den beiden Schweizern Rémy Bonnet und Werner Marti. "Die Vorbereitung ist für uns optimal verlaufen. In den letzten Wochen schaffte ich es, die Form optimal auf den Saisonhöhepunkt aufzubauen." Die Mannschaft Swiss Team 1 zählt sicher zum Favoritenkreis um den Tagessieg. "Es sind aber auch noch andere starke Teams am Start. Wie im Weltcup gibt es zwei erfahrene Trios aus Italien. Aber auch die Franzosen können um den Sieg mitlaufen. Zusammen mit dem anderen Schweizer Team sind es sicher sechs Mannschaften, die im engeren Favoritenkreis sind." Martin Anthamatten will im Vorfeld des Rennens auch nicht an die Rekordzeit denken. "Für einen Rekord muss immer alles stimmen. Es zählt da nicht nur die sportliche Leistung. Auch die äusseren Einflüsse wie Wetter und Schnee sind entscheidend. Darum mache ich mir da nicht allzu viele Gedanken." Für den Zermatter ist wichtig, dass er bis Arolla nicht zu viel Energie verbraucht. Danach sei viel möglich./en
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Sitten: Wichtige Investitionen in die Mobilität

20. April 2018 - 7:57
Bei einer Realisierung aller Vorschläge würde das kantonale Mobilitätskonzept 2040 für den Kanton einen Mehraufwand von schätzungsweise 900 Millionen Franken bedeuten.

Das kantonale Mobilitätskonzept zeigt auf, wie sich der Kanton Wallis diesbezüglich bis 2040 entwickeln soll. Ein grosser Brocken darin ist sicherlich das weitverzweigte Strassennetz. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass gut ein Drittel der Kantonsstrassen in einem schlechten oder gar kritischen Zustand ist. Inzwischen beläuft sich die für die Nachrüstung der Infrastruktur benötigte Summe schätzungsweise auf über 1.5 Milliarden Franken. In enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden, die zur Übernahme gewisser Strecken aufgefordert sind, muss es den Bedürfnissen der Benutzer angepasst werden. Die Dienststelle für Mobilität hat unter anderem die Ortschaftszufahrten analysiert. Eine allfällige Übertragung von Kantonsstrassen an die Gemeinden wird gemäss Staatsrat Jacques Melly nur in Absprache mit diesen erfolgen und erst nachdem die Abschnitte saniert oder aufgewertet worden sind. Auch bei den Seilbahnen ist eine schrittweise Übertragung der bisher vom Staat verwalteten Bahnen vorgesehen. Wobei deren Betrieb durch Abgeltungen des Kantons oder des Bundes finanziell gesichert bleiben soll. Im Bereich Luftverkehr müsse der Flughafen Sitten finanziell und betrieblich von der Entwicklung der Luftwaffe unabhängig werden. Im ÖV-Bereich will der Staatsrat Planungsregionen schaffen, die an eine strukturgebende Bahnlinie angeschlossen sind. Das Ziel: Einen Halbstundentakt während der Hauptverkehrszeiten für den regionalen Bahnverkehr. Schlussendlich sollen auch die Wander- und Radwege gefördert werden. Das kantonale Mobilitätskonzept 2040 würde bei einer Realisierung aller Vorschläge für den Kanton einen Mehraufwand von schätzungsweise 900 Millionen Franken bedeuten. Andererseits führe die Umsetzung des Konzepts im Zeitraum von zwanzig Jahren auch zu Kosteneinsparungen, womit die Mehrbelastung des Kantonshaushalts auf 600 bis 700 Millionen zu stehen kommen würde. Über die einzelnen Ausgaben sowie diverse Verpflichtungskredite wird das Kantonsparlament abstimmen./ip
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Naters: Kaffee, Gipfeli und spannende Inputs

20. April 2018 - 7:52
Die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und die Digitalisierung in der Arbeitswelt. Das Arbeitgeberfrühstück der kantonalen IV-Stelle bot am Freitag Raum für Diskussionen.

Am Freitagmorgen trafen sich über 100 Arbeitgeber im World Nature Forum in Naters zum gemeinsamen Frühstück der kantonalen IV-Stelle. Eine Plattform für Diskussionen. Dieses Mal über die Digitalisierung in der Arbeitswelt und die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Zwei hochaktuelle Themen, welche zum einen der Philosoph und Publizist Dr. Ludwig Hasler und zum anderen die Psychologin der Eingliederungszweigstelle in Brig Doris Pfaffen in ihren Referaten veranschaulichten. Speziell erläuterte Pfaffen das Projekt Iradis. Eine neue Leistung der IV-Stelle im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. "Die Führungskräfte von kleinen und mittleren Unternehmen erhalten von uns Unterstützung bei der Prävention von psychischen Problemen in ihren Betrieben." Ein wichtiges Projekt, betonte Pfaffen, hätten doch alle Beteiligten, sprich Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie Krankenkassen, etwas davon, wenn der Arbeitnehmer gesund bleibe. Es handle sich bei Iradis konkret um eine massgeschneiderte, vertrauliche Beratung, um Schulungen, Fachreferate und Workshops für die Betriebs- und Ausbildungsverantwortlichen eines Unternehmens.Nachdem Pfaffen aufzeigte, wie wichtig Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung im Bereich der psychischen Gesundheit ist, folgte der Höhepunkt des Morgens. Das Referat des renommierten Philosophen und Publizisten Ludwig Hasler. Mit viel Witz und Elan sprach er über den Wandel in der Arbeitswelt, welcher die Digitalisierung mit sich bringt. "Wir müssen lernen, mit der Maschine zu tanzen, jedoch so, dass wir den Tanz führen." Er plädierte für eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine. "Nur so bleiben wir der Chef." Und zwar nach dem Motto: Besser als die Maschine ist der Mensch wohl nur als Mensch.Martin Kalbermatten, Direktor der kantonalen IV-Stelle, zeigte sich im rro-Interview äusserst zufrieden mit der fünften Ausgabe des Arbeitgeberfrühstücks. "Viele interessierte Arbeitgeber und spannende Referate mit einem herausragenden Gastredner - für uns war dies ein sehr gelungener Start in den Tag."/aa
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Oberwallis: Swing mit Swift

20. April 2018 - 6:41
In einer Woche startet in der Litternahalle in Visp die Neuwa. Ein Aussteller wird dann auch die Garage Carrosserie Wyssen Filet-Mörel mit ihren Suzuki-Modellen sein.

Er ist kein Unbekannter auf den Strassen im Oberwallis. Immer wieder begegnet er den Verkehrsteilnehmenden. Der kleine, schnittige Suzuki Swift. Herzstück der Suzuki-Familie und beliebtes Auto bei der Garage Carrosserie Wyssen in Filet-Mörel. Der Swift, ein sicheres Fahrzeug in der Stadt, aber auch auf dem Land und vor allem in den Bergen. 4x4 lässt grüssen. Allgrip dazu. Aussen kompakt, überrascht er innen mit viel Raum für Insassen und Gepäck. Dominic Wyssen und sein Team präsentieren den Suzuki Swift an der Neuwa vom 27. bis 29. April in der Litternahalle in Visp./ik 
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Wallis: Der klassische Ledigenabschied - ein Auslaufmodell?

20. April 2018 - 5:06
Der Junggesellenabschied. Verlobte feiern kurz vor der Hochzeit getrennt vom Partner mit Freunden und Bekannten. Über die Trends spricht rro am Freitag mit einer Hochzeitsplanerin.

T-Shirts mit mit derselben Aufschrift. Spiele und knifflige Aufgaben für die Junggesellin oder den Junggesellen und oftmals peinliche Aktionen. Der Junggesellenabschied gehört für viele Verlobte wie das Jawort in der Kirche zur Hochzeit dazu. Mit den Frühlingsgefühlen und der kommenden Hochzeitssaison, dem Sommer, vor der Türe, spricht rro mit Hochzeitsplanerin Nicole Patricia Bauer über die aktuellen Trends. "Der traditionelle Ledigenabschied des Blossstellens nimmt ab. Die gemeinsame Zeit wird heute sinnvoller genutzt", erklärt die Kennerin. Sehr angesagt sind im Moment Beautypartys kombiniert mit Wellnessabenden. Nicht nur beim weiblichen Geschlecht. Auch in Männerrunden. "Das männliche Geschlecht kann eine gute Gesichtspflege ebenfalls brauchen. Auf die Cüplirunde darf hingegen gerne verzichtet werden. Denn das Bier ist für viele Männer ein Muss", schmunzelt Nicole Patricia Bauer. Auch gemeinsame Ferientage im Ausland, quasi unter dem Motto "entführen und irgendwo hinführen" bleiben beliebt. Besonders bei Männern. "Hauptsache miteinander Zeit verbringen. Das ist das Wichtigste", so die Weddingplanerin./bj
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Aletsch Arena: Positive Entwicklungen

19. April 2018 - 16:44
Die Aletsch Arena AG blickt auf ein positives Geschäftsjahr 2016/17 zurück. Sie vermeldet eine positive Entwicklung der Destination Aletsch Arena und ein Logiernächte-Plus.

Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Fokus darin, die Aletsch Arena AG als Tourismusdestination weiter zu stärken, schreiben die Verantwortlichen anlässlich der zweiten Generalversammlung und des Aletsch-Arena-Forums am Donnerstag in einer Mitteilung. "Man darf nicht vergessen, wie jung die Aletsch Arena AG als Organisation ist, und wie der Tourismus in der Vergangenheit organisiert war", wird Raoul Calame, Geschäftsführer der Aletsch Arena AG, in der Mitteilung zitiert. Sie hätten das Unternehmen aus den Kinderschuhen herauswachsen lassen, so Calame weiter. Nebst der Fusion der Bergbahnen als zentralster Meilenstein blickten die Verantwortlichen unter anderem auf das verabschiedete neue Freizeitverkehrskonzept, die eröffnete Bikestrecke "Stoneman Glaciara" oder die Teilerfolge im Projekt Gästekarte zurück. Ausserdem konnte der Rückgang aus den europäischen Märkten im Winter 2016/17 gebremst werden. Dies hatte im Sommer einen Anstieg der Gäste aus dem Euroraum zufolge. Die Erholung der europäischen Wirtschaft sei insgesamt spürbar gewesen, bilanzieren die Verantwortlichen weiter. Insgesamt zählte die Aletsch Arena 871'208 Logiernächte. Dies entspricht einer Zunahme von 13'444 Übernachtungen. Mit einem Minus schloss der Hotellerie-Sektor ab. Der Trend zu immer kürzeren Aufenthalten, vor allem auf dem Schweizer Markt, setzte sich damit weiter durch.Fürs aktuelle Geschäftsjahr 2017/18 rechnet die Führungsebene weiterhin mit einem leichten Wachstum./sr 
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Lausanne/Saas-Fee: Wo sich Kunst aus aller Welt trifft

19. April 2018 - 16:17
Die Saaser Künstlerin Christa Zurbriggen ist ab Donnerstag an der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst "Art Fair" in Lausanne mit von der Partie.

Die Kunst kennt keine Sprachen. Über 80 internationale Kunstgalerien aus der ganzen Welt präsentieren ab Donnerstag ihre Schätze in Lausanne. Und treffen sich dort auch zum Austausch an der zweiten Ausgabe der internationalen Messe für zeitgenössische Kunst. In der Expo Beaulieu kommen Kunstliebhaber, passionierte Sammler, aber auch Künstler gleichermassen auf ihre Kosten.Unter Letzteren befindet sich auch Christa Zurbriggen. "Es ist für mich eine einmalige Chance, dort dabei zu sein und meine Bilder einem solch grossen kunstinteressierten Publikum zu zeigen", freut sich die Künstlerin aus dem Saas. Zu ihren Bildern sagt Zurbriggen: "Ich habe eine Schwäche für Schwarzhalsziegen und Schwarznasenschafe aus dem Wallis. Diese Tiere zeichne ich besonders gerne, weil ich damit wunderbare Erinnerungen mit meiner Kindheit verbinde."Die Messe "Art Fair" in der Expo Beaulieu in Lausannne startet am Donnerstag und dauert bis am Sonntagabend./vs
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Schweiz: Knackt BLS das Fernverkehrsmonopol der SBB?

19. April 2018 - 15:50
Die SBB soll zwei Fernverkehrslinien an die BLS abgeben. Das schlägt das Bundesamt für Verkehr vor. Die BLS würde ab 2020 die Verbindungen Bern-Biel und Bern-Olten übernehmen.

Die Konzession der SBB zum Betrieb des Fernverkehrsnetzes lief Ende 2017 ab. Im Hinblick auf die Erneuerung griff die BLS das bisherige SBB-Monopol an und bewarb sich um die Intercity-Linien Interlaken-Bern-Basel und Brig-Bern-Basel sowie um die Regio-Express-Linien Bern-Olten, Biel-Bern und Le Locle-Bern.Letzten Oktober entschied sich das Bundesamt für Verkehr, die Fernverkehrskonzession der SBB zunächst um zwei Jahre zu verlängern. Damit bleibt vorerst alles beim Alten. Das Bundesamt verschaffte sich aber ausreichend Zeit, um die verschiedenen Eingaben zu prüfen.Inzwischen musste die BLS den Start für die beiden Intercity-Linien um zwei Jahre verschieben. Basel-Interlaken könnte sie erst 2024 statt 2022 übernehmen, Basel-Brig ab 2025 statt 2023. Grund dafür ist, dass die Bahn nicht rasch genug neues Rollmaterial anschaffen kann. Auch der Halbstundentakt zwischen Bern und Le Locle könnte die BLS erst später einführen. Die beiden Regio-Express-Linien Bern-Olten und Bern-Biel kann sie dagegen wie geplant ab 2020 betreiben.Aufgrund der Unsicherheiten auf den anderen Linien will das Bundesamt für Verkehr der BLS nur diese beiden Verbindungen zusprechen.Der Vorschlag geht bis am 23. Mai in die Anhörung der betroffenen Kantone, Verkehrsverbunde und Unternehmen. Das Bundesamt will dann Mitte Juni definitiv entscheiden. Die Konzession soll für zehn Jahre vergeben werden./sda/wh 
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Wallis: Sonnenbrille sei dank

19. April 2018 - 14:58
Das aktuelle Wetter begünstigt den Pollenflug. Die Belastung im Wallis ist stark. Eine Sonnenbrille soll Betroffenen ein wenig helfen.

Die Pollen erreichen derzeit hohe Konzentrationen. Birken und Eschen, deren Pollen im Frühling die bedeutendsten Allergene sind, stehen in Blüte. Zudem blühen bereits die ersten Gräser. Deren Pollenkonzentrationen ist gemäss dem Allergiezentrum Schweiz jedoch noch gering. Gut zu wissen: Experten raten Allergikern zum Tragen einer Sonnenbrille. Dies hat zwei positive Effekte. Sie hält einerseits einen Teil der Pollen vom Auge fern, und andrerseits schützt sie die bereits irritierte Augenschleimhaut, welche während der allergischen Reaktion lichtempfindlicher ist als sonst./ip
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Oberwallis: Wechsel an SPO-Parteispitze

19. April 2018 - 14:31
Im Juni wird es so weit sein: Die SP Oberwallis bekommt nach über zehn Jahren ein neues Oberhaupt. Gilbert Truffer wird das Amt von Doris Schmidhalter-Näfen übernehmen.

Schon im letzten Jahr erklärte Gilbert Truffer am Kongress der SP Oberwallis: "Wir wollen neue Leute ins Präsidium bringen, und die Partei damit auch verjüngern." Deshalb entschied die Partei im November, dass sich Truffer und Doris Schmidhalter-Näfen das Co-Präsidium teilen. Nun wird sich Schmidhalter-Näfen aber ganz aus dem Präsidium zurückziehen, und Truffer übernimmt die Aufgabe ab Juni alleine. Schmidhalter-Näfen amtete über zehn Jahre als Präsidentin. Wie Truffer gegenüber rro sagte, gäbe es unter ihm keine Veränderungen auf der linken Linie. "Ich werde am SPO-Kongress im Juni aber erläutern, wie ich mir als neuer Präsident die Zukunft der Partei vorstelle."/aa
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Wallis: Vom Garten in den Notfall

19. April 2018 - 14:17
Zurückschneiden, aussäen, pflanzen und düngen. Hobbygärtner haben Hochkonjunktur. So manch ein grüner Daumen kann aber schnell mal blau oder rot werden. rro holt Tipps vom Profi.

14'000 Verletzungen pro Jahr, die medizinische Behandlungen erfordern. In rund 400 Fällen ist eine schwere Verletzung oder gar eine Invalidität die Folge. Hättest du gedacht, dass es bei dieser Anzahl um die Unfälle während der Gartenarbeit geht? Ja, Gartenarbeit ist nicht ungefährlich. Und so veröffentlichte die Beratungsstelle für Unfallverhütung passend zum Start der Gartensaison Tipps, damit Gartenarbeit nicht zu einem Gesundheitsrisiko wird. Zu den empfohlenen Massnahmen zählen unter anderem die Verwendung einer standsicheren Leiter, welche auf eine ebene Fläche gestellt werden sollte. Zudem empfiehlt die Beratungsstelle bei der Verwendung von ätzenden Gartenchemikalien, eine erforderliche Schutzausrüstung zu tragen.Das weiss auch Mario Dadic, Geschäftsführer der Firma Green Garden Mario. Die richtige Ausrüstung von Kopf bis Fuss ist ein Muss für den Gartenprofi und seine Mitarbeitenden. "Dies beginnt bei den richtigen Schuhen. Je nachdem brauchen wir einen Knieschutz. Auch Handschuhe sollten nicht fehlen und je nach Arbeit sind eine Schutzbrille, ein Helm, eine Maske oder sogar ein Gehörschutz notwendig." Für Dadic spielt zudem die richtige Organisation der Arbeiten eine wichtige Rolle. Und die Konzentration während der Ausführung. Denn auch Profis sind nicht gefeit vor möglichen Unfällen. "Mir ist während der Arbeit einmal eine Platte auf den Fuss gefallen, und genau dann hatte ich nicht die richtigen Schuhe an." Die Folge sei ein Zehbruch gewesen, den er zeitweise auch heute noch spüre.Also gilt Vorsicht bei der Gartenarbeit, sodass Unfälle das Ergebnis nicht überschatten./ip
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St. Niklaus: Schlussspurt beim Ausbau der Strasse nach Grächen

19. April 2018 - 13:33
Während der letzten zehn Jahre hat die Gemeinde St. Niklaus die Verbreiterung der Strasse nach Grächen sukzessive vorangetrieben. Im Mai folgt nun der letzte Abschnitt.

Tourismusorte müssen gut erschlossen und die Verkehrswege den heutigen Zeiten angepasst sein. Einspurige Strassen sind somit oft nicht mehr optimal. Dies gilt auch für den Abschnitt zwischen St. Niklaus und Grächen. Während der letzten rund zehn Jahre haben darum die Gemeindeverantwortlichen von St. Niklaus und der Kanton Schritt für Schritt die Verbreiterung der Strasse umgesetzt. Nun steht der letzte Abschnitt bevor. Nach der Startsitzung am 26. April soll der Baubeginn gemäss Gemeindepräsident Paul Biffiger am 1. Mai erfolgen./zy
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Skialpinismus: Start Patrouille des Glaciers vorverschoben

19. April 2018 - 13:22
Für das zweite Rennen der Patrouille des Glaciers werden sommerliche Temperaturen erwartet. Der Start der Rennen ab Zermatt und Arolla wird deshalb eine Stunde vorverschoben.

Das zweite Rennen der diesjährigen Patrouille des Glaciers ist in der Nacht von Freitag auf Samstag angesetzt. Aus Sicherheitsgründen hat das Kommando der Patrouille des Glaciers gemäss Mitteilung entschieden, sämtliche Starts der Rennen ab Zermatt und Arolla um jeweils eine Stunde vorzuverschieben. Somit findet der erste Start in Zermatt um 21 Uhr, in Arolla um 2 Uhr statt. Die ersten Läufer sollten am Samstag bereits gegen 6 Uhr in Verbier eintreffen.Nachdem das erste Rennen der Patrouille des Glaciers in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgreich durchgeführt werden konnte, hoffen nun auch die Patrouilleure des zweiten Rennens auf die offizielle Startfreigabe durch den Kommandanten. In Zermatt sind 460 Teams für die längere Strecke gemeldet, die sich über 53 Kilometer und beinahe 4000 Höhenmeter erstreckt. Für den Lauf ab Arolla sind 407 Teams gemeldet. Die Strecke bis nach Verbier weist eine Distanz von 26 Kilometer und 2000 Höhenmeter auf./en
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Bern: Motion von Nantermod erhält Zustimmung von Bundesrat

19. April 2018 - 12:57
Der Bundesrat will Personenwagen als Anhänger von Arbeitsfahrzeugen zulassen. Er beantragt dem Parlament, die entsprechende Motion von Nationalrat Philippe Nantermod anzunehmen.

Personen, welche Baustellenfahrzeuge bedienen, brauchen häufig ein Fahrzeug, um sich nach Hause oder an den Arbeitsplatz zu begeben. Für diese Fahrten die gemieteten Baustellenfahrzeuge zu nutzen, ist nicht ideal. Gemäss FDP-Nationalrat Philippe Nantermod hätten deshalb einige Unternehmen vorgeschlagen, kleine Personenwagen als Anhänger mitzuführen. Das sei in anderen Ländern Europas üblich und ermögliche wesentliche Einsparungen, eine erhöhte Lebensqualität für das Baustellenpersonal und eine Verringerung der Abgase. Die geltende Regelung verbiete es jedoch, einen Personenwagen mit weissem Kontrollschild an ein Arbeitsfahrzeug mit blauem Kontrollschild anzuhängen. So verlangt Nantermod mittels Motion, Personenwagen als Anhänger von Arbeitsfahrzeugen zuzulassen. Der Bundesrat hat den Antrag auf Annahme der Motion am Donnerstag ohne Begründung veröffentlicht./sda/wh
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Siders: Der lange Weg in ein selbstbestimmtes Leben

19. April 2018 - 11:27
Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmt leben können. Eine Vision, welche Tatsache werden soll. Die Schweiz - aber auch das Wallis - ist davon noch meilenweit entfernt.

Inklusion - ein viel diskutiertes und hochaktuelles Thema. Sie beschreibt das Recht, in der Gesellschaft mit den gleichen Freiheiten wie andere Menschen zu leben und uneingeschränkt am Gemeinschaftsleben teilnehmen zu können. Ein Ziel, welches die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verfolgt. Dieses Recht umfasst unter anderem die freie Wahl des Wohnorts. Aktuell haben jedoch viele Menschen mit Behinderungen zu wenig Alternativen, um eine solche Wahl treffen zu können.Um die Diskussion über das Thema Inklusion anzuregen und auch entsprechende Lösungsansätze zu erörtern, organisiert die Stiftung Emera in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Soziale Arbeit der Hes-so Valais/Wallis und dem Forum Handicap Valais/Wallis am Donnerstag in Siders zum zweiten Mal ein Forum. Dass das Thema bewegt, unterstreicht auch die Teilnehmerzahl. Mehr als 340 Personen versammeln sich am Donnerstagnachmittag in der Hes-so Valais/Wallis. Neben Referaten von Experten können Menschen mit Behinderungen am runden Tisch ihre Sichtweise äussern.Vor Beginn des Forums betonten die Verantwortlichen vor den Medien, dass die bisherigen Lösungsansätze und vorgeschlagenen Alternativen begrenzt seien. Die Schweiz - wie auch der Kanton Wallis - sei von Inklusion noch meilenweit entfernt. "Durch Foren, wie jenes am Donnerstag, zeigt aber auch das Wallis, dass das Thema hierzulande ernst genommen wird", sagte Claudia Wyer, Regionalleiterin  Oberwallis, Sozialberatung für Menschen mit Behinderung der Stiftung Emera./aa
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Steg-Hohtenn: Lebensfreu(n)de schaffen

19. April 2018 - 11:07
Lebensfreu(n)de schaffen - so das Motto des Verbands Jungwacht Blauring Schweiz. An dieses halten sich landesweit über 30'000 Jugendliche. Seit Mittwochabend auch in Steg.

Unvergessliche Erlebnisse in Sommerlagern, Scharanlässen und Gruppenstunden, Workshops, Aus- und Weiterbildung von Leitern - all das ist Teil des Jubla-Alltags. So kann der Verband Jungwacht Blauring Schweiz kurz Jubla erneut auf ein erfolgreiches, bewegendes und vielseitiges Jahr zurückblicken. Gemäss Mitteilung der Jungwacht Blauring Wallis ist dabei besonders erfreulich: Die Mitgliederzahl ist im Jahr 2017 gesamtschweizerisch erneut gestiegen. Erstmals seit 2009 hat Jubla die 30'000 Marke wieder überschritten. Der Anstieg ist nicht zuletzt auf das starke Engagement in den lokalen Gruppen sowie auf die zukunftsgerichteten Strategien zurückzuführen, die der Verband in den letzten drei Jahren verfolgte. Um das starke lokale Engagement weiss auch der kantonale Verband Jubla Wallis. Nach der Gründung von Jubla Stalden, Lötschental und Visp ging am Mittwoch die Gründungsversammlung von Jubla Steg über die Bühne.Das Wallis verzeichnete seit 2013 je zwei Neugründungen und Erweiterungen./wh 
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Brämis: Mit Wachstum und neuem Kommunikationsprojekt in die Zukunft

19. April 2018 - 11:00
An der Delegiertenversammlung der Organisation Raclette du Valais AOP blickten die Verantwortlichen auf ein positives Jahr zurück. Die Produktion wuchs um über 3 Prozent.

"Die Sortenorganisation Raclette du Valais AOP ist erfolgreich unterwegs", meinte der Präsident der Organisation Thomas Egger an der Delegiertenversammlung am Donnerstag in Brämis. Im Dezember 2017 seien die Lagerbestände an reifem Walliser Raclette AOP sehr tief gewesen, was auf eine gute Marktsituation hinweise. Von der gesamten Rohmilchkäseproduktion hätten die zertifizierten Käsereien 1875 Tonnen Walliser Raclette AOP hergestellt, was 81,3 Prozent entsprächen. Im Vergleich zum Jahr 2016 sei die Produktion von Walliser Raclette AOP um weitere 58 Tonnen gewachsen.Zudem konnten die Verantwortlichen an der Versammlung bezüglich des Schweizer Wettbewerbs der Regionalprodukte ein hervorragendes Ergebnis ausweisen. "Gold, Silber und Bronze gingen an AOP-zertifizierte Käsereien", zeigte sich Direktor Urs Guntern erfreut. Das Ergebnis bekräftige das Engagement der Walliser Käsereien für eine hohe und konstante Qualität bei der Produktion von Walliser Raclette AOP. Die Erhaltung dieser sei zugleich die grösste Herausforderung für die kommenden Jahre.Weiter präsentierte die Sortenorganisation eine neue Marketingstrategie für die Jahre 2018 bis 2022. "Raclette du Valais AOP steht unter anderem für eine hohe Qualität und ein besonderes Geschmackserlebnis", erklärte Guntern weiter. Dieses positive Image solle weiterhin gestärkt werden. Das Hauptmarktgebiet bleibe nach wie vor in der Schweiz. Durch klassische Werbung, Events und Messeauftritte erhoffen sich die Verantwortlichen, den Absatz auch europaweit zu fördern./vl 
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Oberwallis: Wie die Mutter, so der Sohn

19. April 2018 - 10:03
Zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Patentochter bestreitet Lucia Näfen die diesjährige Patrouille des Glaciers. Ein ganz besonderes Team in einem ganz besonderen Rennen.

"Es wird in diesem Jahr ganz speziell." Dies die ersten Worte von Skitourenfahrerin Lucia Näfen aus Brig im rro-Interview. Speziell, da sie heuer zusammen mit ihrem Sohn Victor und ihrer Nichte Ramona die Patrouille des Glaciers in Angriff nimmt. Victor springt als Ersatzläufer ein. "Victor hatte nun nur einen Monat Zeit, sich auf das Rennen vorzubereiten." Bereits zum achten Mal geht Näfen heuer an den Start. Sie weiss genau, worauf es ankommt. Und kann dies natürlich auch an ihre Teammitglieder weitergeben. "Es ist ein Teamwettkampf. Ob jetzt Mutter, Tochter oder einfach nur Kollege - alle helfen einander."Perspektivenwechsel: Als Ersatzmann kommt Viktor Näfen vor einem Monat ins Team. "Ich fühlte mich verpflichtet." Seine erste Amtshandlung als Patrouille-Teilnehmer: "Ich musste mir zuerst einmal passende Schuhe kaufen. Gar nicht so einfach. Zwei Tage mussten wir nach dem passenden Modell suchen." Es folgte eine intensive Trainingszeit. Bei einem Rennen im Kandertal konnte Victor bereits Wettkampfluft schnuppern. "Ich bin guten Mutes. Knackpunkt: Die Materialschlacht." Doch auch in diesem Punkt kann sich Victor auf seine Mutter verlassen. Vor dem Start sei eine gewisse Nervosität sicherlich da. Doch auch ganz viel Vorfreude./ip
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Oberwallis: Kaum erkennbare Gefahrenstellen

19. April 2018 - 9:37
Vorsicht bei der Routenwahl von Skitouren. Ist die Lawinensituation am Morgen noch mehrheitlich günstig, steigt tagsüber das Risiko von Nassschneelawinen.

Die Schneeverhältnisse und die hohen Temperaturen halten die Lawinenexperten auf Trab. Die Lawinengefahr ist in weiten Teilen des Oberwallis zurzeit mässig. Gemäss dem Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF entstanden im Hochgebirge kleine Triebschneeansammlungen. Ältere Ansammlungen können vor allem mit grosser Zusatzbelastung ausgelöst werden. Zudem können vereinzelt Lawinen tiefere Schichten der Schneedecke mitreissen und gefährlich gross werden. Gemäss Lawinenbulletin liegen die Gefahrenstellen vor allem an wenig befahrenen, eher schneearmen Nordhängen. Sie sind selten aber auch für Geübte kaum zu erkennen. Eine vorsichtige Routenwahl ist empfohlen./ip
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