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Walliser Nachrichten bereitgestellt von rro
Aktualisiert: vor 3 Stunden 43 Minuten

Bern/Wallis: BLS knackt Milliardengrenze

19. April 2018 - 8:42
Fahrgäste der BLS reisten im letzten Jahr erstmals eine Milliarde Kilometer. Künftig investiert das Unternehmen in neue Züge und moderne Werkstätten.

Ob im Zug, Bus oder auf dem Schiff. Die Kundschaft der BLS hat im vergangenen Jahr kräftig Kilometer abgespult und hat sogar die Milliardengrenze geknackt. Die Verkehrsleistung ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 3 Prozent gewachsen. Gesamthaft sind letztes Jahr 64 Millionen Personen mit der BLS gefahren. Für den gesamten Konzern resultiert ein Gewinn von 15 Millionen Franken.Zugenommen haben unter anderem die Güter, welche über die Lötschbergachse statt durch den Gotthard transportiert worden sind. Dies weil die Gotthardachse nur eingeschränkt befahrbar war. Damit die Lötschberg- die Gotthardachse beiEinschränkungen auch künftig entlasten könne, müsse der Lötschberg-Basistunnelausgebaut werden, schreiben die Verantwortlichen. Wie geplant konnte die BLS das Verkehrsangebot am Simplon weiterentwickeln. Seit dem Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember bedient die BLS auch den Autoverlad zwischen Brig und Iselle und wird gemäss Mitteilung künftig von Synergien zwischen Regionalverkehr und Autoverlad am Simplon profitieren. Zudem steht die Weiterentwicklung des Fernverkehrsgesuchs auf dem Programm. Die BLS möchte wieder in den Fernverkehr einsteigen und hat dem Bundesamt für Verkehr ein entsprechendes Konzept vorgelegt./ip
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Oberwallis: Eine Wohlfühloase auf vier Rädern

19. April 2018 - 6:36
Die Sonne geniessen. Den Wind im Gesicht spüren. Dieses Gefühl erleben Cabrio-Fahrer immer wieder. rro hat deshalb den Mercedes E400 von der Garage Moderne AG Walpen getestet.

Eine Massage während der Fahrt zur Arbeit? Eine sanfte Stimme, die wie autogenes Training wirkt? Ein Interieur zum Verlieben? Die neuste Technik und die höchste Sicherheit für Fahrer und Begleiter? Dies und mehr ist der Mercedes E400. Ein Cabrio der Extraklasse. Zu Hause auch in der Garage Moderne AG Walpen in Visp. Dieses Auto muss man fühlen, spüren, mit eigenen Augen sehen und erleben. Das entweder mit einer Probefahrt direkt bei Manfred Walpen und seinem Team in Visp, oder aber an der Neuwa vom 27. bis 29. April in der Litternahalle in Visp./ik 
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Oberwallis: Sommer hält Einzug

19. April 2018 - 3:42
Blauer Himmel und Sonne satt. In mehreren Oberwalliser Gemeinden wurde am Mittwoch der erste Sommertag registriert.

Der April macht bekanntlich, was er will. In diesem Jahr beschert der vierte Monat dem Wallis viel Sonnenschein, warme Temperaturen und gar die ersten Sommertage. Am Mittwoch kletterte das Thermometer in Brig, Ackersand und Steg auf bis zu 26 Grad, wie Meteo Group mitteilte. Ähnlich warm war es zuletzt im rekordwarmen April vor elf Jahren. Sonnenanbeter aufgepasst: Am Donnerstag steigt die Nullgradgrenze auf 3500 Meter und das sonnige Wetter macht Temperaturen von bis zu 27 Grad im Talgrund möglich. Niederschläge und Abkühlung erwarten das Oberwallis erst in der letzten Aprilwoche./wa
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Fussball: Gewaltige Schlappe für den FC Sitten

18. April 2018 - 20:54
Am Mittwochabend verliert der FC Sitten gegen den FC Lugano im Tourbillon mit 0:1. 64 zähe Minuten vergehen, bis die Gäste durch einen Torwartfehler in Führung gehen.

Der FC Sitten empfing am Mittwochabend den FC Lugano im heimischen Tourbillon. Mit Sitten als Tabellen-Neunter und Lugano mit einem Punkt mehr auf Platz acht versprach es, ein interessanter Fussballabend zu werden. Am Anfang konnte keines der beiden Teams das Zepter an sich reissen. Die Spieler wirkten sichtlich nervös. Die ersten zehn Minuten waren geprägt von vielen Spielunterbrüchen und hart geführten Zweikämpfen. Sitten war die aktivere Mannschaft, doch die Gäste standen kompakt, und liessen somit nicht viel Freiraum für Torchancen. Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften äusserst defensiv und physisch gestaltet. Diese Spielweise ging klar auf Kosten der Spielqualität.Die zweite Hälfte begann etwas schneller. Lugano hatte vermehrt Tormöglichkeiten, und Sitten immer noch keine Effizienz und Leidenschaft. Dann in der 64. Minute gelang den Tessinern nach einem Eckball das lang ersehnte Tor. Goalie Kevin Fickentscher brachte den Ball nicht unter Kontrolle und liess diesen hinter die Linie fallen. Nach dem Tor ging es gleich weiter wie in der ersten Halbzeit. Die Hausherren brachten kaum einen Fuss vor den anderen. Erst die Rote Karte gegen den Lugano-Spieler Sabbatini - und somit die Überzahl - konnte den FC Sitten zu mehr Risikobereitschaft verleiten. Ab der 90. Minute hatten die Walliser gleich mehrere Tormöglichkeiten, doch es sollte nicht sein. Der FC Sitten verlor die Partie mit 0:1. Somit zieht Lugano mit vier Punkten davon und für die Sittener wird die Luft immer dünner.Am Donnerstagabend spielt der FC Lausanne Sports gegen den FC Luzern. Dann entscheidet sich, wer als Tabellenletzter weiter um den Abstieg zittert./sr 
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Wallis: Schmähpreis geht an SVP-Nationalrat Addor

18. April 2018 - 20:42
Das Recherche-Netzwerk investigativ.ch vergibt jedes Jahr den goldenen Bremsklotz. Am Mittwochabend am Jahrestreffen ging er an den Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor.

SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor erhält den diesjährigen goldenen Bremsklotz des Recherche-Netzwerks investigativ.ch. Der Walliser Nationalrat und Rechtsanwalt will mittels parlamentarischer Initiative Strafbefehle und Einstellungsverfügungen zur Geheimsache erklären. Damit würde der grösste Teil der Strafjustiz der öffentlichen Kontrolle entzogen. Es wäre ein grosser Schritt zurück zu einer Kabinettsjustiz, wie das Recherche-Netzwerk in einer Mitteilung schreibt. Bürger müssten erfahren, wenn und warum Verfahren eingestellt würden. "Einstellungsverfügungen können Hinweise auf Klassenjustiz oder auf unfähige Strafverfolger geben", wird Dominique Strebel vom Vorstand des Netzwerks in der Mitteilung zitiert. "Ist ein Verfahren zum Beispiel verjährt, hat vielleicht die Staatsanwaltschaft schlecht gearbeitet. Wird ein Verfahren wegen Wiedergutmachung eingestellt, hat sich eine reiche Person vielleicht zu Unrecht freikaufen können", so Strebel weiter. Jean-Luc Addor seinerseits hatte seinen Vorstoss damit erklärt, dass es ihm um den Schutz der Privatsphäre gehe. Gerade bei eingestellten Verfahren könne es sich um völlig haltlose Vorwürfe handeln. Es sei nicht richtig, die Betroffenen den Medien auszuliefern.Das Recherche-Netzwerk vergab dieses Jahr bereits zum fünften Mal den goldenen Bremsklotz. Neben Jean-Luc Addor waren auch der Walliser Staatsratspräsident Jacques Melly im Zusammenhang mit der Quecksilber-Thematik und Swissmedic für den Schmähpreis nominiert. Die Mitglieder des Netzwerks haben den Sieger mittels Online-Abstimmung ermittelt und sich knapp für den SVP-Nationalrat ausgesprochen.Jean-Luc Addor war an dem Jahrestreffen nicht anwesend, um den Preis entgegenzunehmen./sr 
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Visp: Weichen gestellt

18. April 2018 - 20:37
Die Aidshilfe Oberwallis kann auf ein Jahr zurückblicken, in dem sie Weichen gestellt hat. Sie konnte bestehende Projekte weiterführen sowie neue in Angriff nehmen und ausbauen.

Die Aidshilfe Oberwallis lud am Mittwoch zur Generalversammlung ein. Seinen Jahresbericht stellte Vereinspräsident Michel Furrer unter das Motto: Weichen gestellt! Neben dem Wechsel der Stellenleiterin verwies Furrer auf die Weiterführung bestehender Projekte sowie auf die Aufnahme neuer Projekte. Er erwähnte dabei insbesondere das Berufsschulprojekt "Medien und Sexualität", den Männertreff und die Aidsprävention im Sexgewerbe. Weiter machte der Präsident einen Ausblick auf das Jahr 2018. Neu will der Verein ein Projekt zur Pflege von HIV-Patienten in Alters- und Pflegeheimen sowie Spitexorganisationen lancieren.Wie es vonseiten der Verantwortlichen weiter hiess, setzt sich die Aidshilfe Oberwallis auch weiterhin im Kampf gegen HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten ein. Das Ziel ist, die sexuelle Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Der Verein Aidshilfe Oberwallis feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Er will dieses Jubiläum unter anderem mit einem Festanlass rund um den Weltaidstag am 1. Dezember feiern./wh 
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Oberwallis: Gewerkschaften fordern höhere Familienzulagen

18. April 2018 - 20:03
Die christlichen Gewerkschaften Wallis und Syna lancieren eine kantonale Initiative zur Erhöhung der Familienzulagen. Die letzte Anpassung liegt bereits mehr als 20 Jahre zurück.

Bereits seit 1941 kennt der Kanton Wallis ein Familienzulagengesetz. Dessen letzte Angleichung war im Jahr 1997. Seither ist nichts mehr passiert. Nun sehen die christlichen Gewerkschaften des Wallis Sciv und Syna Handlungsbedarf. Sie lancieren gemeinsam eine kantonale Initiative zur Erhöhung der Familienzulagen. Im Detail fordern sie monatlich 40 Franken mehr Kinderzulagen und 20 Franken mehr Ausbildungszulagen. "Wir leben in einer Zeit, in der alles immer teurer wird. Trotzdem haben wir festgestellt, dass die Lohnanpassungen sehr gering sind. Die Belastung für Familien wird immer grösser", sagt Johann Tscherrig, Regionalverantwortlicher Syna Oberwallis, im rro-Interview. "Im Wallis gibt es insgesamt 49 Kassen, die Familienzulagen zahlen. Wir sind der Meinung, dass eine solche Erhöhung durchaus drinliegt."Nachdem die Delegiertenversammlung der christlichen Gewerkschaften des Wallis der Vorlage am Mittwochabend zustimmte, geht es nun an die Unterschriftensammlung./bn
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Saas-Grund: Weibeln für die geplante Sport- und Erlebnishalle Saastal

18. April 2018 - 15:55
Eine Halle für die Bevölkerung. Ein Projekt für das gesamte Saastal. Ende April stellen die Verantwortlichen das Vorhaben der Bevölkerung vor.

Sie ist mehr als nur ein einfaches Projekt. Die Sport- und Erlebnishalle in Saas-Grund - eine Vision. In diesem Fall zäumen die Verantwortlichen das Pferd von hinten auf. Will heissen: Sie stellen das Projekt den vier Talgemeinden an vier Anlässen vor. An der Projektvorstellung beteiligen sich unter anderen Bruno Bosshard von der Sportfachhochschule Magglingen und Professor Patrick Kuonen von der Fachhochschule Hes-so Valais/Wallis. "Wir Politiker haben den Auftrag, etwas für die Bevölkerung zu tun. Nun wollen wir wissen, ob diese hinter dem Projekt stehen würde oder nicht", sagt Bruno Ruppen, Gemeindepräsident von Saas-Grund. Das Projekt in der Grössenordnung könnte Saas-Grund alleine nicht bewältigen. Die ganze Destination muss mitziehen. "Jeder Bürger, welcher älter als 14 Jahre ist, wird von uns angeschrieben und kann online seine Meinung zum Vorhaben äussern." Die Auswertung der Fragebogen wird die Hes-so Valais/Wallis übernehmen. Die entsprechenden Resultate sollen im Juni vorliegen. "Sollte nun ein Nein-Anteil von 70 Prozent resultieren, lassen wir die Idee fallen." Bei einem deutlichen Ja könnte die Halle 2020/21 in Betrieb sein. Eine erste Million ist bereits gesichert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Die ehemalige Spitzenathletin Melanie Burgener aus Saas-Grund steht hinter dem Projekt. Als Botschafterin für die geplante Halle fühlt sie momentan in der Bevölkerung den Puls. "Dadurch können wir ein Projekt entwerfen, welches genau den Bedürfnissen der heimischen Gesellschaft entspricht", ist Burgener überzeugt./ip
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Schweiz: Sonderfall Zermatt

18. April 2018 - 15:08
Die neuste Ausgabe der "Statistik der Schweizer Städte" ist dem Thema Bevölkerung gewidmet. Walliser Gemeinden fallen dabei auf.

Altersstruktur, Migrationsaspekte, Haushaltsgrösse und vieles mehr. Die neuste Ausgabe der "Statistik der Schweizer Städte" widmet sich der städtischen Bevölkerungsstruktur. Das Oberwallis ist darin mit Brig-Glis, Visp und Zermatt vertreten. Und Zermatt fällt denn auch bei verschiedenen Themenfeldern auf. So sind beispielsweise im Jahr 2016 Städte sämtlicher Grössenklassen gewachsen. Gegenüber dem Vorjahr ist es in 17 Städten jedoch zu einer Abnahme der Bevölkerungszahl gekommen. Den grössten Rückgang verzeichnete Zermatt mit einem Minus von 0,8 Prozent. Und auch bezüglich Bevölkerungsdichte fällt das Oberwallis auf. Diesbezüglich ganz weit vorne liegt die Stadt Genf mit 125 Personen pro Hektar - Zermatt hat weniger als eine Person pro Hektar. Bezüglich Ausländeranteil in Städten mit weniger als 10'000 Einwohnern belegt Zermatt abermals einen Platz an der Spitze. Der schweizerische Durchschnitt liegt bei 25 Prozent. In Zermatt liegt der Anteil bei über 40 Prozent./ip 
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Fussball: Neue Rolle für Jean-Paul Brigger

18. April 2018 - 14:23
Jean-Paul Brigger gibt die operative Leitung beim FC Basel ab. Der Walliser bleibt Delegierter des Verwaltungsrats.

Der FC Basel schreibt in einer Mitteilung, dass der Verwaltungsrat seit der Übernahme der Clubführung im Juni 2017 neben vielen Pendenzen auch stetig an der Verfeinerung und Optimierung seiner Management-Struktur gearbeitet hat. Als Folge einer detaillierten Analyse wurde nun die neue Stelle des Chief Operations Officer COO geschaffen. Diese besetzt per sofort der bisherige Sportkoordinator Roland Heri. Die neuen Aufgaben von COO Roland Heri beinhalten die operative Gesamtführung der Direktionen Sport, Spielbetrieb, Marketing & Verkauf, Finanzen/IT & HR, Nachwuchs, Digital Business sowie Kommunikation.Roland Heri übernimmt damit Aufgaben, die vorher in Briggers Kompetenz lagen. Briggers Hauptaufgaben als Bindeglied zwischen dem Verwaltungsrat und der Geschäftsstelle bleiben weiterhin die Mitarbeit in der Technischen Kommission, die Kontaktpflege zu Ligen und Verbänden sowie das Wahrnehmen von diversen Repräsentationsaufgaben. Der neuen COO Roland Heri wird direkt an Brigger rapportieren./en
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St. Niklaus: Spezielles Gastspiel von Sam Gruber

18. April 2018 - 14:01
Vor zwölf Jahren trat Sam Gruber mit Stefanie Heinzmann auf. Nun gibt er zusammen mit der Musikgesellschaft Edelweiss aus St. Niklaus ein Konzert.

Das Leben eines Musikers ist spannend. So ist es auch bei Sam Gruber und seiner Band. Gemeinsam mit der Musikgesellschaft Edelweiss St. Niklaus treten sie in der örtlichen Mehrzweckhalle auf. Am 5. Mai geht das Konzert der etwas anderen Art über die Bühne. Die Musikgesellschaft interpretiert dabei auch einige Songs von Sam Gruber. Dieses gemeinsame Projekt kam spontan zustande. "Letzten Herbst kam uns die Idee, dass die Band und die Musikgesellschaft etwas kombinieren könnten", sagte Sam Gruber im rro-Interview.Noch arbeiten die Verantwortlichen am Feinschliff des kommenden Auftritts./hm
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Niedergesteln/Raron: Starke Trübung des Wassers

18. April 2018 - 13:38
In den Weilern Tatz, Lidu, Brägji, Wasserleiten sowie Rarnerkumme muss die Bevölkerung das Trinkwasser bis auf Weiteres abkochen. Niedergesteln selber erhält Wasser von Raron.

Die Gemeindeverwaltung Niedergesteln teilt mit, dass aufgrund der starken Trübung des Wassers dieses in den Weilern Tatz, Lidu, Brägji und Wasserleiten abgekocht werden muss. Auch der Rarner Weiler Rarnerkumme ist betroffen. Das Dorf Niedergesteln selber bezieht das Trinkwasser vorübergehend von der Einwohnergemeinde Raron. Somit bestehen keine Risiken beim Gebrauch des Wassers./zy
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Wallis: Vollständigkeit der Daten verbessern

18. April 2018 - 13:26
Das nationale Krebsregister tritt Anfang 2020 in Kraft. Widerstand kommt aus verschiedenen Kantonen. Die Umsetzung erntet aber nicht nur Kritik.

Ein Jahr später als geplant, tritt das nationale Krebsregister Anfangs 2020 in Kraft. Der Bundesrat will den Kantonen damit ermöglichen, sich besser auf das neue System der Krebsregistrierung vorzubereiten. Dort stösst das Register teilweise auf Kritik. Im Parlament war das Vorhaben grösstenteils unbestritten: Krebserkrankungen sollen in Zukunft schweizweit vollständig und einheitlich erfasst werden. Das Potenzial eines nationalen Registers sei gross, befand die Mehrheit.Im Wallis werden die Krebserkrankungen seit 1989 erfasst. Gemäss Dr. Isabelle Konzelmann, Verantwortliche Ärztin Krebsregister Walliser Gesundheitsobservatorium, ist das Walliser Krebsregister mit dem neuen Gesetz und seinen Verordnungen zufrieden. Die Krebsregistrierung erfolge gemäss Konzelmann immer auf kantonaler Ebene, wobei die zu erfassenden Daten ähnlich wie bisher erfasst würden. Anonymisierte Daten würden immer an die nationale Krebsregistrierungstelle gesendet. Die Meldepflicht für Ärzte und Krankenhäuser, die das grosse Novum dieser Gesetzgebung sei, werde es nun ermöglichen, die Vollständigkeit der Daten zu verbessern.Die Umsetzung des Krebsregistrierungsgesetzes im Wallis dürfte die Kosten nicht wesentlich erhöhen, so Konzelmann. Dies vorbehaltlich technischer Anpassungen im Zusammenhang mit dem neuen, vom Bund lancierten Krebsregistrierungsprogramm.Einzelne Kantone warnen in diesem Zusammenhang vor teuren Datenfriedhöfen. Bedenken gibt es auch hinsichtlich der höheren Kosten, die den Kantonen aus den Zusatzaufgaben erwachsen könnten. Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren schätzt den finanziellen Mehraufwand für die Registrierung auf knapp 20 Prozent. Gegenüber dem erwarteten Nutzen seien die Kosten zu hoch. Diese Kritik hat der Bundesrat zur Kenntnis genommen. Zwar hat er inhaltlich keine Änderungen an der Krebsregistrierungsverordnung vorgenommen. Anders als vor einem Jahr dargelegt, will der Bundesrat den Kantonen für die Einführung aber mehr Zeit geben./ip
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Sitten: Ausstellung huldigt Fellini

18. April 2018 - 13:16
Im Herbst gastiert der US-Filmemacher, Fotograf und Künstler David Lynch mit einer Hommage an den italienischen Filmemacher Frederico Fellini im Maison du Diable in Sitten.

Der Italiener Frederico Fellini gilt als einer der wichtigsten Autorenfilmer seiner Zeit. Und heute noch begeistert er. So auch den US-Filmemacher, Fotograf und Künstler David Lynch. Dieser ist vom 7. September bis 16. Dezember mit einer Hommage an den Filmemacher im Maison du Diable in Sitten zu Gast. Die Schau mit dem Titel "David Lynch: Dreams - Tribute to Fellini" findet parallel zu einer Ausstellung im Musée Alexis Forel in Morges statt. Diese widmet sich Lithographien des Amerikaners.Die Ausstellung im Herbst in Sitten sei eine Art Weltpremiere. Es handle sich um ein Projekt, dass eigens für die Fondation Fellini realisiert werde, sagte Nicolas Rouiller, Direktor des Maison du Diable. Zu Form und Inhalt der Ausstellung gibt es noch keine Angaben.Die Fondation Fellini ist im Maison du Diable beheimatet. Frederico Fellini kam 1920 zur Welt und starb 1993 in Rom./sda/wh 
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Zermatt/Deutschland: Neuer Geschäftsführer bei Tengelmann

18. April 2018 - 12:46
Nach dem Verschwinden des Tengelmann-Erben Karl-Erivan Haub in der Region Zermatt übernimmt nun sein Bruder Christian Haub die Geschäftsführung des Unternehmens.

Am 7. April verschwand der Tengelmann-Erbe Karl-Erivan Haub im Gebiet des Matterhorns. Er kehrte von einer Skitour nicht zurück. Seine Familie sieht inzwischen keine Überlebenschancen mehr für den leidenschaftlichen Alpinisten. Nun übernimmt sein Bruder Christian Haub ab sofort die alleinige Geschäftsführung der Unternehmensgruppe. Das teilte Tengelmann am Mittwoch in Mühlheim an der Ruhr mit. Die Brüder waren schon seit 2000 Co-Chefs des Familienunternehmens und trafen alle wesentlichen Entscheidungen gemeinsam. "Mein Bruder wird nicht nur unserer Familie, sondern auch dem Unternehmen sehr fehlen", sagte der 53-jährige Christian Haub. In den vergangenen Jahren hätten sie intensiv zusammengearbeitet. Der Verlust des 58-Jährigen sei für die Familie eine Tragödie. Aber sie gefährde nicht den Weiterbestand des Unternehmens, betonte Christian Haub. Das gemeinsame Ziel sei es stets gewesen, das Familienunternehmen in einem guten Zustand an die nächste Generation zu übergeben./sda/sr 
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Wallis: Für eine harmonische und nachhaltige Entwicklung des Sports

18. April 2018 - 12:20
Das Gesetz über den Sport tritt in Kraft. Dies rückwirkend auf Anfang Jahr. Gleichzeitig hat die Regierung die Verordnung über den Sport verabschiedet.

Das Gesetz und die Verordnung über den Sport treten rückwirkend auf den1. Januar in Kraft. Diese Gesetzgebung fördert den Bau und die Sanierungwichtiger Infrastrukturen und Sportanlagen, und garantiert die Entwicklung vonSport und Bewegung im Kanton, sowohl für Spitzensportler als auch für die immerzahlreicheren Anhänger des Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- undBehindertensports. Die Verordnung führt das entsprechende Gesetz aus und verfolgt gemäss Mitteilung folgendes Ziel: Die Unterscheidung von Sportinfrastrukturen kantonaler Bedeutung und regionaler Bedeutung mit kantonaler Tragweite. Sie definiert aber auch die Bedingungen für die Investitionsunterstützung, legt die Prioritäten bei der Zuteilung von Unterstützung fest und erläutert die neuen Aufgaben und Aufträge, die dem kantonalen Sportamt zufallen, und klärt die Kooperationen und Partnerschaften. Ein weiteres Ziel ist die Betonung der Bedeutung und Rolle der Freiwilligen bei der Konkretisierung der verschiedenen kantonalen und eidgenössischen Programme sowie bei Sportveranstaltungen von nationalem und internationalem Charakter.Bei der Festlegung der endgültigen Höhe seiner finanziellen Beteiligung legt derStaat ein besonderes Augenmerk auf die Umweltverträglichkeit. Es wird insbesondere Aufgabe des kantonalen Sportamts sein, auf der Grundlageeiner bei der Annahme des Gesetzes über den Sport im Jahr 2012 erstellten erstenListe und Schätzung das kantonale Konzept zu aktualisieren und zu validieren./ip
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Brig/Domodossola: Verspätung in Richtung Italien

18. April 2018 - 12:09
Auf der SBB-Strecke zwischen Brig und Domodossola ist am Mittwoch bis 15 Uhr mit Verspätungen zu rechnen. Grund dafür ist ein Stromausfall.

Die Strecke Varzo und Domodossola war am Mittwochmittag wegen eines Stromausfalls unterbrochen. Wie die SBB mitteilt, müssen Reisende zwischen Brig und Domodossola daher bis zirka 15 Uhr mit Verspätungen rechnen./wa
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Brig-Glis: Jugend und Politik

18. April 2018 - 10:02
Jugendliche aus Brig-Glis beschäftigen sich derzeit mit der Gründung eines Jugendrats. Ein Workshop unter internationaler Beteiligung war ein weiterer Schritt auf dem Weg dorthin.

Die Alpenstädte haben das Ziel, mit dem Projekt "Gaya" Jugendliche vermehrt ins politische Leben einzubeziehen.Jugendliche aus Brig-Glis beschäftigen sich derzeit intensiv mit dieser Thematik und tragen sich mit dem Gedanken, einen Jugendrat zu bilden. Mit einem weiteren Workshop unter internationaler Beteiligung ist die Gründung eines Jugendrats in Brig-Glis einen Schritt nähergerückt. Zum Workshop reiste aus der deutschen Alpenstadt Sonthofen die Vizebürgermeisterin Ingrid Fischer in Begleitung von drei Jugendlichen an, um das Jugendparlament ihrer Stadt vorzustellen. Ferner zeigte Bruno Ruppen, Gemeindepräsident Saas-Grund, welche Wichtigkeit ein Jugendrat für eine Berggemeinde haben kann. Neben den vielfältigen Vorteilen der Einbindung von Jugendlichen ins politische Geschehen zeigte der Erfahrungsaustausch aber auch, welche Stolpersteine und Schwierigkeiten ein solches Projekt mit sich bringen kann. Gemäss Mitteilung der Stadtgemeinde Brig-Glis warteten die Jugendlichen aus Brig-Glis beim Workshop mit einer detailliert ausgearbeiteten Grundlage zur Bildung eines Jugendrats auf. Diese stellten sie den anwesenden Politikern vor.  Die Jugendlichen verfolgen das Projekt nun mit fachkundiger Unterstützung weiter und wollen es dem Stadtrat demnächst zur Entscheidung unterbreiten./wh
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Schweiz: Walliser Musiker stürmen die Schweizer Hitparade

18. April 2018 - 9:48
Auf Tuchfühlung mit Kylie Minogue und Thirty Seconds to Mars. Mit Wintershome und den Genderbüebu sind gleich zwei Oberwalliser Gruppen in den Top Ten der Schweizer Albumcharts.

In vielen Hundert Küchen, Autos, Büros und Schlafzimmern in der Schweiz sind die Musiker von Wintershome nicht erst seit gestern zu hören. Mit ihrem neuen Album "Around You I Found You" steigen sie diese Woche neu auf Platz 7 in die Schweizer Albumcharts ein. Ein riesiger Erfolg. "Wir freuen uns sehr. Es ist als Indie-Band nicht einfach, ohne Plattenlabel in die Charts einzusteigen", sagt Bandmitglied Romaine Müller gegenüber rro. Und gleich hinter den Zermattern reihen sich weitere Oberwalliser ein: Auf Platz 8 der Charts sind die Genderbüebu. Ende März stieg ihr erst kürzlich erschienenes Album "Freundschaft" direkt auf Platz 15 der offiziellen Albumcharts ein. "Es ist grossartig so viel Unterstützung zu erhalten. Noch grösser ist die Freude, dass mit Wintershome gleich zwei Oberwalliser Bands in den Charts sind", so Simon Schnydrig von den Genderbüebu./ip
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Skitourenrennen: SC Goms Sieger bei der Patrouille des Glaciers

18. April 2018 - 8:36
Das Team des SC Goms mit Matthias Imsand, Markus Julier und Yannick Gundi siegt am ersten Wettkampftag der Patrouille des Glaciers.

Die ersten 730 von insgesamt 1600 Teams nahmen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Skitourenrennen Patrouille des Glaciers in Angriff. 320 Teams starteten von Zermatt nach Verbier. 400 weitere Mannschaften gingen in Arolla an den Start und bewältigten die kürzere Strecke nach Verbier.Auf der Originalstrecke gewann das Team des SC Goms in einer Zeit von 7 Stunden und 7 Minuten. Das Trio mit Mathias Imsand, Markus Julier und Yannick Gundi setzte sich von Beginn an die Spitze des Feldes, und feierte in Verbier einen überlegenen Sieg. Mit einem Rückstand von 24 Minuten folgte das Team Cristal Sport mit Florent Bolis, Eloi Schornoz und Eugénie Tornay. Das drittklassierte Team Pellissier Sport hatte schon einen Rückstand von rund 48 Minuten.Das Team des SC Goms wiederholte damit den Sieg aus dem Jahre 2016. Damals war noch Charly Imoberdorf im Team. Bei der diesjährigen Austragung wurde er durch Yannick Gundi ersetzt. Vor zwei Jahren kam das Trio in einer Zeit von 7 Stunden und 26 Minuten ins Ziel./en
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