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Aktualisiert: vor 8 Stunden 57 Minuten

Bob: Michael Kuonen für Olympische Spiele selektioniert

17. Januar 2018 - 14:17
Swiss Olympic selektionierte die Bobpiloten Clemens Bracher und Rico Peter für die Olympischen Spiele. Michael Kuonen ist als Anschieber im Zweier- und Viererbob dabei.

Clemens Bracher und Rico Peter heissen die beiden Bobpiloten, welche die Schweiz an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang im Zweier- und im Viererrennen vertreten werden. Die Selektionskommission von Swiss Olympic um den Chef de Mission Ralph Stöckli hat den Berner und den Aargauer zusammen mit ihren Anschiebern auf Antrag von Swiss Sliding für Pyeongchang 2018 selektioniert. Rico Peter ging bereits in Sotschi 2014 an den Start. Seine zweite Olympia-Teilnahme sicherte sich der 34-Jährige mit zwei 5. Plätzen, einem 7. Rang und zwei 8. Plätzen im Zweier-Weltcup. Trotz des Rückschlags Anfang Januar mit dem Sturz in Altenberg, bei dem sich Peter eine Fingerverletzung zuzog und Anschieber Thomas Amrhein einen Schlüsselbeinbruch erlitt, sind Swiss Olympic und Swiss Sliding vom Leistungsvermögen von Rico Peter und seiner Crew in Pyeongchang überzeugt. Im Viererbob wird Michael Kuonen im Team von Rico Peter im Einsatz sein. Clemens Bracher feierte diese Saison in seinem ersten Zweierbobrennen in Winterberg zusammen mit Anschieber Michael Kuonen gleich seinen ersten Weltcupsieg und holte sich danach an der Europameisterschaft in Igls (AUT) die Silbermedaille. In der Folge überzeugte der Emmentaler im Zweier weiter und er erzielte auch im grossen Schlitten Fortschritte. Bracher wird im Zweierbob mit Michael Kuonen antreten. Als Anschieber von Brachers Viererbob sind Martin Meier, Sandro Ferrari und Fabio Badraun vorgesehen./en
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Visp: Mehr Hilfe für Schweizer Kinder

17. Januar 2018 - 13:17
Ab kommendem Jahr konzentriert das Kinderhilfswerk Kovive seine Hilfe nicht mehr auf Kinder aus dem Ausland. Junge, benachteiligte Menschen in der Schweiz stehen im Fokus.

Das Schweizer Hilfswerk Kovive setzt sich für die Erholung benachteiligter Kinder ein. Bis anhin waren vor allem Kinder aus benachbarten Ländern angesprochen. Auch im Oberwallis waren Kinder zu Gast.Doch nun legt Kovive den Fokus auf Kinder in der Schweiz. Denn auch in unserem Land gibt es viele bedürftige Kinder, die Hilfe brauchen. Eine Veränderung, die auch Alberta Grand, freie Mitarbeiterin Kovive Schweiz, beschäftigt. "Bis anhin konnten wir im Oberwallis viele Familien animieren, bei uns mitzumachen. Mit diesem Projekt aber springen uns einige ab." Denn viele Familien hätten seit Jahren immer das gleiche Gastkind während mehreren Wochen bei sich gehabt. Nun aber sei ungewiss, was mit diesen Kindern passiere. Fakt sei: Diese Kinder kämen voraussichtlich nicht mehr zu den Familien ins Oberwallis. Aber: "Auf eigene Faust alles zu organisieren, ist beinahe unmöglich", so Alberta Grand./na
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Saas-/Mattertal: Unnötige Fahrten vermeiden

17. Januar 2018 - 11:13
Die Strassen ins Saas- und Mattertal sind normal befahrbar. Der Winterdienst ist im Einsatz. Jedoch sollen keine unnötigen Fahrten in die Täler getätigt werden.

Das Sturmtief Evi hat das Oberwallis am Mittwoch fest im Griff. Sturmböen und Schneefälle gehören zur Tagesordnung. So auch im Saas- und Mattertal. Wie der zuständige Strassenmeister Martin Sarbach gegenüber rro sagte, gehen die Winterdienste ihren Arbeiten nach und die Strassen sind normal befahrbar. Jedoch schneie und winde es zum Teil heftig. Daher rät er, keine unnötigen Fahrten ins Saas- oder Mattertal zu machen./wa
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Westschweiz: Neues Angebot an der Hes-so

17. Januar 2018 - 10:32
Ab Herbst 2019 bietet die Hes-so Westschweiz in Genf neu den Master of Science in Psychomotoriktherapie an.

Der Fokus der Psychomotoriktherapie liegt auf der Wahrnehmung des Körpers und der Motorik, um hierüber psychomotorische Störungen zu behandeln und die Entwicklung beziehungsweise die Erhaltung von Bewegungs- und Sozialkompetenzen zu fördern. Ihr Aktionsfeld liegt an der Schnittstelle verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen wie den Neurowissenschaften, der Psychologie, der Psychopathologie, der Pädagogik, der Psychoanalyse oder der Anatomie. Der Beruf kommt insbesondere in der Heil- und Sonderpädagogik, in der Erziehung und der Prävention zum Einsatz.Um die Entwicklung der Psychomotorik zu begleiten, bietet die Hes-so Fachhochschule Westschweiz einen Master of Science in Psychomotoriktherapie an, der ab dem Herbstsemester 2019 an der Hes-so Genf startet. Gemäss Mitteilung beginnt der letzte Durchlauf des bisherigen Bachelor-Studiengangs in Psychomotoriktherapie im Herbst 2018./wh
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Oberwallis: Geschwind weht der Wind

17. Januar 2018 - 10:23
Anfang Jahr kam das Sturmtief Burglind und am Dienstag folgte Evi. Doch mit welchen Höchstwerten fegten die Winde übers Land? Welches Tief war stürmischer?

Anfang Jahr fegte das Sturmtief Burglind über die Schweiz. Von Schottland her erreichte es am 2. Januar die Schweiz. Windgeschwinigkeiten von bis zu 250 km/h registrierten Meteorologen beispielsweise auf der Konkordiahütte. Im Binntal fegte der Wind mit rund 100 km/h durch die Gegend. Aber auch im Rhonetal gabs Windgeschwindigkeiten mit bis zu 80 km/h. Nach Burglind folgte dann am Dienstag das Sturmtief Evi. Dessen Kern liegt bei Island. Es wird hierzulande bis Ende Woche für stürmisches und regnerisches Wetter sorgen. So auch am Dienstagabend. Im gesamten Oberwallis konnten Meteorologen erneut erhöhte Windgeschwindigkeiten feststellen. Auf dem Mittelallalin gab es gar höhere Werte als bei Burglind. Dennoch schätzen Experten Evi weniger gefährlich als Burglind ein./gp
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Schweiz: Volkskultur braucht Radio und Fernsehen

17. Januar 2018 - 10:13
Die Gegnerschaft der No-Billag-Initiative wächst weiter. Dazu zählt neu auch die Interessengemeinschaft Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein.

Die Interessengemeinschaft Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein mischt sich in die Diskussion um die No-Billag-Initiative ein. Sie spricht sich klar für ein Nein aus. Die Initiative sei radikal. Diese wolle die Abschaffung von Schweizer Radio- und Fernsehsendern. Das betreffe 34 regionale und lokale Radio - darunter auch rro. Und es betreffe auch die SRG in allen vier Landesteilen.Die IG Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein spricht sich gegen die Initiative aus, weil der Wegfall der Gebühren das Ende der Verbreitung von Kultur und Kunst aus der Schweiz bedeute. Die Initiative sei so radikal, dass es in Zukunft keine Eidgenössischen Feste - wie beispielsweise Jodlerfeste - mehr am Radio und am TV gebe. Ein wichtiger Kulturförderer werde - bei einer Annahme dieser Initiative - wegfallen. Auf der Strecke bleibe das einheimische Musikschaffen, die Nachwuchsförderung, die Berichterstattung über Volkskultur, Folklore, Brauch und Traditionen. Ein Bereich, den auch rro swiss melody abdeckt und der bei einem Ja zur Initiative so nicht mehr möglich wäre.  Die IG Volkskultur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein zieht folgendes Fazit: Die No-Billag-Initiative ist destruktiv und unschweizerisch.Deshalb lehnen gemäss Mitteilung der Vorstand der Interessengemeinschaft Volkskultur und sämtliche 33 Mitgliederverbände und -organisationen mit über 400'000 Aktiven der Volkskultur die Initiative ab.Die IG empfiehlt ein Nein zur No-Billag-Initiative am 4. März./wh
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Visp/Pyeongchang: Mission Südkorea

17. Januar 2018 - 9:03
Philipp Ittig aus Visp, Gesamtprojektleiter des House of Switzerland in Pyeongchang, schaut einer spannenden Zeit entgegen. Am Mittwochnachmittag geht seine grosse Reise los.

Checkliste abhacken. Koffer wiegen. Papiere kontrollieren. All dies gehört zu den letzten Tätigkeiten zu Hause kurz vor einer langen Reise. Der Visper Philipp Ittig startet am Mittwoch in ein weiteres grosses Abenteuer. Die nächsten sechs Wochen verbringt er beruflich in Pyeongchang. An den Olympischen Winterspielen in Südkorea ist er der Gesamtprojektleiter des House of Switzerland. "Aktuell habe ich tausend Sachen im Kopf. Ich freue mich jedoch enorm, nach rund eineinhalb Jahren Vorbereitung nun endlich das Projekt umzusetzen", sagt Ittig.Der Visper reist von Zürich aus via Stuttgart nach Seoul. Nach einer dreistündigen Autofahrt wird er schliesslich Pyeongchang erreichen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören dann die Aufbauarbeiten und das Einrichten des House of Switzerland. "Das Highlight ist bestimmt die Eröffnung des Houses am 7. Februar - zwei Tage vor der Lancierung der Olympischen Winterspiele", so Ittig.rro begleitet Philipp Ittig während den nächsten sechs Wochen und berichtet wöchentlich über Haupt- und Hintergrundgeschichten aus Pyeongchang./vs
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Visp: Mobilität der Hochschule für Gesundheit im Fokus

17. Januar 2018 - 8:42
Im Monat Januar und Februar berichtet rro über die Hochschule für Gesundheit in Visp und den internationalen Austausch der Hes-so Valais/Wallis.

Das Büro Move koordiniert die internationalen Beziehungen innerhalb der Hes-so Valais/Wallis. Die Aufgabe besteht darin, die Mobilität der Studierenden und Dozierenden zu fördern und Austausche mit verschiedenen Partnerinstitutionen zu organisieren. In den nächsten Wochen drehen sich die Sendungen auf rro rund um die Fachhochschule sowie rund um die Mobilität der Studierenden und Dozierenden. Thema ist unter anderem die internationale Intensivwoche im kommenden Herbst in Finnland./bj
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Oberwald/Realp: Autoverlad an der Furka eingestellt

17. Januar 2018 - 7:49
Der Autoverlad von Oberwald nach Realp ist zurzeit eingestellt, denn die Strasse zwischen Realp und Hospental ist infolge Lawinengefahr gesperrt.

Die Matterhorn Gotthard Bahn musste den Autoverlad an der Furka zwischen Oberwald und Realp einstellen. Der Grund hierfür ist die wegen Lawinengefahr gesperrte Strasse zwischen Realp und Hospental. Gemäss Mitteilung verkehren die Regionalzüge auf diesem Streckenabschnitt fahrplanmässig./wh
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Oberwallis: Evi wütet weiter

17. Januar 2018 - 6:51
Die starken Winde bleiben dem Wallis bis zum Wochenende noch erhalten. Dazu kommen Schneeschauer bis auf rund 700 Meter.

Das Oberwallis hat eine stürmische Nacht hinter sich. Messstationen meldeten beispielsweise Sturmspitzen von 217 km/h auf dem Mittelallalin und 148 km/h auf dem Klein Matterhorn, wie Jörg Ackermann von Meteo Group gegenüber rro erklärte. "In der Nacht ging der Sturm im Talgrund jedoch zurück. Die Böen massen noch 40 bis 60 km/h."Was auffiel: Während in manchen Orten im Wallis der Sturm deutlich spürbar war, windete es nur wenige Kilometer entfernt kaum. "Dies hat mit der Stabilität der Talatmosphäre zu tun. Nach einem Regenschauer an einem bestimmten Ort ist diese lokal stabil und die starken Höhenwinde können sich dort nicht richtig durchsetzen", so Amacker.Mit einer Wetterberuhigung ist zurzeit noch nicht zu rechnen. Am Mittwochnachmittag nehmen die Sturmböen wieder zu. Prognosen zeigen zudem weitere Schneeschauer. Am Donnerstagmorgen rechnen die Meteorologen von Meteo Group mit einer Wetterberuhigung, bevor es im Verlauf des Tages wieder bis auf rund 700 Meter schneit und in den Bergen stürmt. Am Wochenende lässt der Sturm jedoch definitiv nach./wa
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Ulrichen: Wir sind bereit

17. Januar 2018 - 6:37
Vom 27. Januar bis 4. Februar sind das Goms und Kandersteg Austragungsort für die Nordische Junioren- und U23-Langlauf-Ski-Weltmeisterschaft 2018. Die Regionen sind bereit.

In Kandersteg und im Goms steht die Nordische Junioren- und U23-Langlauf-Ski-Weltmeisterschaft 2018 vor der Tür. Im Oberwallis ist schon fast alles bereit. So auch bei Hotelier Andy Imfeld in Ulrichen. Ihm kommt während der Weltmeisterschaft eine besondere Ehre zu. Er kann in seinem Betrieb das russische Team begrüssen. "Natürlich beflaggen wir das ganze Hotel in den russischen Farben und bereiten dem gesamten Team einen schönen Empfang vor", sagt Andy Imfeld. Passt sich auch das Angebot an die russischen Gewohnheiten an? Da wäre die Umstellung vom Gommer Whisky auf Wodka. "Die Russen haben einen ganz besonderen Bezug zum Wodka. Fast wie wir Walliser zum Fendant", so Imfeld. Auch im Lebensmittelladen von Ulrichen ist die Umstellung des Sortiments ein grosses Thema. "Natürlich stellen wir die einheimischen Produkte in den Vordergrund", sagt Filialleiterin Margit Andereggen. Und loipentechnisch sind die Obergommer ebenfalls parat. Die Schneeverhältnisse sind einwandfrei und bereits jetzt geniessen Hunderte Langläufer das Angebot in der Region./na
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Eyholz: Trotz Niederschlag - keine weiteren Murgänge befürchtet

16. Januar 2018 - 22:33
In Eyholz kam es vergangenen Dienstag zu Murgängen. Rückblickend auf das Geleistete ziehen die Verantwortlichen des Gemeindeführungsstabs Visp ein positives Fazit.

In der vergangenen Woche kam es in Eyholz aufgrund von Niederschlägen zu Murgängen. Die Feuerwehr war im Einsatz, doch der Primäreinsatz ist seit letztem Freitag beendet. Die Verantwortlichen konnten die Infrastruktur im Gebiet Eyholz vom Schlamm befreien und wieder in Gang stellen. Innerhalb von fünf Tagen leistete die Feuerwehr gegen 950 Einsatzstunden. In den kommenden Tagen ist wieder mit Niederschlägen zu rechnen. Diese sind aber im Vergleich zu letzter Woche gering. Weiter sind die Temperaturen gesunken, was im Bereich des Eyholzer Chis zu Bodenfrost führte. So hat sich die gesamte Gefahrensituation entschärft. Gemäss Mitteilung geht der Chef des Gemeindeführungsstabs Visp Guido Imboden davon aus, dass keine weiteren Murgänge folgen. Fachkräfte und Feuerwehr beobachten die ganze Situation fortlaufend. Seit Ende letzter Woche haben die verantwortlichen Behörden den Auftrag erteilt, das Murgangmaterial in den Rückhaltebecken zu entfernen, um wieder Rückhaltevolumen zu schaffen. Diese Arbeiten führen die Arbeiter mit Hochdruck aus. Das Abführen des Materials dauert aber noch einige Wochen an. Ferner analysieren Fachkräfte das Ereignis von letzter Woche, um eventuelle Verbesserungen im Gebiet vom Lengacher vorzuschlagen und danach umzusetzen. Das Ziel ist es, die betroffenen Häuser und die Kantonstrasse besser von ausfliessendem Schlammwasser zu schützen./sr
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Eishockey: Knapper Heimsieg für den HC Siders

16. Januar 2018 - 22:21
Der HC Siders gewinnt in einem spannenden Spiel gegen den HC Genf-Servette mit 4:3.

Nach dem ersten Drittel stand es 1:1 unentschieden. Schon nach 90 Sekunden kassierte Dave Schumann eine 5-Minuten-Strafe. Dies nutzten die Gäste zum Führungstreffer aus. In der 11. Minute profitierte der HC Siders ebenfalls von einer Strafe. Xavier Reber schoss den Ausgleich für die Sonnenstädter. Danach folgte ein schlechtes Mitteldrittel der Walliser. Die Genfer schossen zwei Tore und führten nach 40 Minuten mit 1:3. Es dauerte bis zur 10. Minute im Schlussdrittel bis Xavier Reber mit seinem zweiten Treffer das Anschlusstor erzielte. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Jérémy Gailland der vielumjubelte Ausgleich. Doch es wurde noch besser für die Walliser. Killian Guyenet schoss in der Schlussphase noch das 4. Tor für den HC Siders und sicherte so seinem Team den Sieg./en
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Eishockey: Visp feiert dritten Sieg in Serie

16. Januar 2018 - 22:13
Vor knapp 2300 Zuschauern holt sich der EHC Visp drei weitere Punkte in der Litternahalle gegen den EVZ Academy. Die Löwen gewinnen 4:1.

Noch nicht einmal eine Minute waren der EHC Visp und der EVZ Academy auf dem Eis, hiess es bereits 1:0 für die Gastgeber. Das Blitztor schoss Niki Altorfer. Visp bemühte sich sehr mit einem weiteren Tor nachzudoppeln und bekam in der 15. Minute dank einer Powerplay-Situation auch gleich eine riesige Möglichkeit. Leider prallte Sandro Wiedmer unglücklich mit dem Linienrichter zusammen und verlor deswegen den Puck an den Gegner. Dieser liess sich die Chance nicht nehmen und konnte zum 1:1 ausgleichen. Das Mitteldrittel gestaltete sich zu Beginn recht verhalten. Erst in der 35. Minute kam das Feuer wieder zum Lodern, als Tomas Dolana ein weiteres Powerplay zum 2:1 nutzte. Diesen Elan nahmen die Löwen ins letzte Drittel mit. Nach nur 25 Sekunden erhöhte Mark Van Guilder auf 3:1. Kaum zwei Minuten später traf Martin Alihodzic zum 4:1. Dagegen konnte sich der EVZ Academy nicht mehr wehren, und so blieb das Resultat bis zum Schluss zugunsten der Einheimischen./mt 
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Wallis: Gigantische Windstärken im Oberwallis

16. Januar 2018 - 18:08
Das Sturmtief Evi transportiert rekordträchtig starken Wind ins Wallis. So beispielsweise mass man am Dienstagnachmittag auf dem Mittelallalin 217 km/h.

Das Sturmtief Evi bei Island brachte auch dem Wallis starken Wind. Am Dienstagnachmittag zeichnete Meteorologe Joachim Schug für rro beispielsweise Böen von 217 km/h auf dem Mitelallalin oder 176  km/h auf der Konkordiahütte nach.Am Mittwoch geht es in den Tälern ähnlich stürmisch weiter, auf der Simplonsüdseite sogar noch stürmischer. Am Donnerstag stürmt es vor allem noch auf den Bergen, am Freitag lässt der Sturm rasch nach - und bis Ende Januar ist dann kein neuer Sturm mehr zu befürchten./sr
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Schweiz: Grosses Interesse an rro wegen No-Billag-Initiative

16. Januar 2018 - 16:32
Schweizweit ist die No-Billag-Initiative ein grosses Thema. Aber auch die Nachbarländer fragen sich, was es damit auf sich hat. Ein Team des Fernsehsenders Arte besuchte darum rro.

Über kaum eine andere politische Debatte wird zurzeit so heftig diskutiert wie über die No-Billag-Initiative. Gegner und Befürworter versuchen die Wähler mit ihren Argumenten zu überzeugen. Eine solche zukunftsentscheidende Debatte stösst auch in umliegenden Ländern auf reges Interesse. Das Oberwallis mit seinen Gegebenheiten ist dabei nicht selten im Fokus der medialen Berichterstattung, da Journalisten anhand von Kanal9 und rro klar aufzeigen können, welche Folgen die Annahme der Initiative für Rand- und Bergregionen hätte. So war nun ein Fernsehteam des deutsch-französischen Kultursenders Arte am Dienstag zu Gast bei rro."Der Service public in Europa ist das grosse Thema, welches wir in der Redaktion zurzeit behandeln. Und die No-Billag-Initiative ist der Aufhänger. Deshalb sind wir hier", sagte Jonas Dunkel, Online-Redakteur bei Arte, gegenüber rro. Seiner Meinung nach habe die Schweiz ein ausserordentlich gutes System, um den Service public zu finanzieren. Arte vergleicht in seiner Berichterstattung das Schweizer System mit anderen europäischen Ländern.  Würde die No-Billag-Initiative angenommen, hätte das national fatale Konsequenzen für die Radio- und TV-Landschaft. Über die No-Billag-Initiative befindet das Schweizer Volk am 4. März an der Urne./gp
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Schweiz: Bei der Verlagerungspolitik bewegt sich etwas

16. Januar 2018 - 16:31
Die Bundesverwaltung muss bis Ende Jahr einen Plan vorlegen, wie sie das gesetzlich verankerte Verlagerungsziel erreichen will. Das freut den Verein Alpen-Initiative.

Nur noch 650'000 Lastwagen dürfen in diesem Jahr durch die Alpen fahren. So steht es im Gesetz. Im Verlagerungsbericht des Bundesrats war Ende 2017 zu lesen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann. Der Verein Alpen-Initiative kritisierte schon damals. dass der Bundesrat keine neuen Massnahmen vorsieht, um die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zu reduzieren. Nun hat die Verkehrskommission des Nationalrats am Dienstag mit 21:0 Stimmen bei einer Enthaltung den Antrag gestellt, dass die Bundesverwaltung bis Ende Jahr einen Plan vorlegen muss, wie sie das gesetzlich verankerte Verlagerungsziel erreichen will. Das freut den Verein Alpen-Initiative.Für Regula Rytz, Vorstandsmitglied Alpen-Initiative und Mitglied der Verkehrskommission des Nationalrats, ist es höchste Zeit, dass der Bundesrat handelt. Es brauche eine Strategie zur mittelfristigen Umsetzung des Verlagerungsziels. Im Bundeshaus sei man sich einig, dass dieses Ziel nicht einfach ignoriert werden könne. Es könne nicht sein, dass der Bundesrat bei der Verlagerung der Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene untätig bleibe. Das wäre gesetzeswidrig und widerspreche dem Volkswillen und auch dem Willen der Nationalratskommission, so Rytz.Gemäss Mitteilung schlägt die Alpen-Initiative ein 10-Punkte-Programm zur Erreichung des Verlagerungsziels vor. Dazu gehört unter anderem die Weiterentwicklung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe LSVA, die Intensivierung der Schwerverkehrskontrollen für Lastwagen, ein generelles Verbot für Gefahrguttransporte auf den Strassen-Transitachsen, eine europaweite Kommunikationskampagne des Bundes zur Verlagerung sowie gleiche Arbeitsbedingungen auf Strasse und Schiene./wh
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Schweiz: Weniger Grippeerkrankungen

16. Januar 2018 - 15:24
Es gibt Wochen, da fühlt es sich an, als ob das ganze Umfeld plötzlich krank ist. In den Wintermonaten kommt dies häufig vor. rro vergleicht die Grippefälle der letzten Wochen.

Fieber, Husten und Halsweh. Symptome einer typischen Grippe. In den Wintermonaten scheint es, als ob plötzlich das ganze Umfeld krank wird. In diesem Herbst und Winter schien dies öfter einmal der Fall zu sein. Ein Blick auf die Zahlen des Bundesamts für Gesundheit zeigt jedoch, dass dem nicht so ist. Zwar gab es im Jahr 2017/18 mehr Grippeerkrankungen als noch vor zwei Jahren. Im Jahr 2016/17 war die Zahl der Erkrankungen jedoch deutlich höher.Erfahrungen zeigen, dass die Anzahl der Grippeerkrankungen in der Silversterwoche am höchsten sind. Ab der zweiten Januarwoche nehmen diese schlagartig ab.Was lässt sich tun, um einer Ansteckung mit der Grippe zu entgehen? Experten raten, nicht hinter vorgehaltener Hand zu husten oder zu niesen, sondern dies in die Armbeuge zu tun. Wichtig ist auch das richtige Waschen der Hände - mindestens 20 Sekunden. Weiter hilft es, den Körper mit gesundem Essen - Vitaminen - zu stärken. Einen Schutz vor der Ansteckung einer Grippe bietet auch eine Impfung.Ist es für die Vorbeugung aber zu spät und eine Ansteckung doch erfolgt, raten Experten unter anderem zu genügend Schlaf, Ruhe und warmen Getränken./gp
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Saas-Fee: Freispruch im Fall tödlicher Lawinenunfall

16. Januar 2018 - 14:24
Das Kantonsgericht hat den stellvertretenden Rettungschef der Bergbahnen Saas-Fee im Zusammenhang mit dem tödlichen Lawinenunfall im Jahr 2011 freigesprochen.

Am 7. Dezember 2011 ging im Skigebiet von Saas-Fee eine Lawine auf eine offene Piste nieder. Sie erfasste eine Schneesportlehrerin und einen etwa 7-jährigen Schüler. Während die Schneesportlehrerin rechtzeitig geborgen werden konnte, starb der Junge an den Folgen des Unfalls. Die Anklage warf dem damaligen Pisten- und Rettungschef sowie dem stellvertretenden Rettungschef der Bergbahnen Saas-Fee vor, die Piste ohne Sprengung des Lawinenhanges freigegeben und so den Tod des Jungen verursacht zu haben.Das Bezirksgericht Visp sprach die beiden Beschudigten im Juni 2016 im Sinne der Anklage schuldig. Es verurteilte sie je zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen. Die Sanktionen wurde zur Bewährung mit einer Probezeit von zwei Jahren ausgesetzt. Dagegen erhob der stellvertretende Rettungschef Berufung. Er bestritt den vom Bezirksgericht seinem Urteil zugrunde gelegten Sachverhalt sowie seine Verantwortung für den tödlichen Lawinenniedergang.Das Kantonsgericht hat Anfang Jahr sein Urteil in diesem Fall gesprochen und nun publiziert. Unbestrittenerweise liess der stellvertretende Rettungschef am Morgen des 7. Dezember 2011 verschiedene Sprengungen durchführen. Dabei wurde auf eine Sprengung des Zieles 6 verzichtet, weil diese nicht als notwendig erachtet worden war. Der stellvertretende Rettungschef informierte dann den Pisten- und Rettungschef über die Sprengungen. Dieser gab daraufhin die Piste frei. Das Kantonsgericht sah es, gestützt auf ein Gutachten des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos, als erwiesen an, dass sich die tödliche Lawine im Hang mit dem Sprengziel 6 gelöst hatte. Laut Gutachter hätte dieses Ziel vor der Öffnung der Piste gesprengt werden müssen und eine vorgängige Sprengung hätte die tödliche Lawine verhindert. Die Unterlassung dieser Sprengung war gemäss dem Kantonsgericht damit kausal für den Tod des Knaben. Verantwortlich hierfür war laut internem Reglement der Pisten- und Rettungschef. Das Kantonsgericht hält fest, dass dessen Verurteilung, welche dieser nicht angefochten hat, deshalb rechtens ist. Der stellvertretende Rettungschef sei demnach dafür nicht zuständig gewesen. Der Entscheid, die Piste am fraglichen Tag ohne zusätzliche Sprengung zu öffnen, sei dementsprechend auch nicht von ihm gefällt worden. Er könne daher aus strafrechtlicher Sicht nicht zur Verantwortung gezogen werden. Aus diesem Grund sprach ihn das Kantonsgericht vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Störung des öffentlichen Verkehrs frei.Dieses Urteil kann beim Bundesgericht angefochten werden; es ist noch nicht rechtskräftig./wh
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Sitten: Die Rolle der Frau in der Walliser Geschichte

16. Januar 2018 - 12:23
Welchen Einfluss hatten Frauen auf die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklung des Kantons. Eine DVD gibt darüber Aufschluss.

Im Jahr 2014 wurde der Verein Via Mulieris gegründet. Er hat zum Ziel, die Forschung über und von Frauen im Wallis zu fördern, die Verbreitung von Publikationen, die Schaffung von Projekten und die Durchführung von Veranstaltungen zu unterstützen und den Austausch mit anderen Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen, zu begünstigen. Der Verein hat bereits verschiedene Anlässe organisiert, darunter im April 2017 das Kolloquium zum Thema Geschichte der Frauen im Wallis. Im Anschluss daran entstand eine Doppel-DVD. Das kantonale Amt für Gleichstellung und Familie sieht in deren Herausgabe ein wertvolles Instrument, mit dem Lehrpersonen Schüler der Sekundarstufe II auf die Rolle der Frau in der Walliser Geschichte aufmerksam machen können.Nach der Weitergabe an Geschichtslehrpersonen der Sekundarstufe II des Mittel- und Unterwallis ist die DVD nun auch beim Verein Via Mulieris und bei der Société d'histoire du Valais romand verfügbar. Gemäss Mitteilung können Interessierte die DVD ausserdem kostenlos beim kantonalen Amt für Gleichstellung und Familie beziehen./wh
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