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Aktualisiert: vor 3 Stunden 42 Minuten

Wallis: Unterstützung für Sion 2026

18. April 2018 - 7:46
Der Walliser Gewerbeverband unterstützt die Olympiakandidatur Sion 2026. Dieses Projekt soll sich auf die Walliser Wirtschaft, insbesondere auf den Tourismus, positiv auswirken.

Der Rat des Walliser Gewerbeverbands sprach sich an seiner Sitzung am Montagabend einstimmig für die Olympiakandidatur Sion 2026 aus. Der Rat ist gemäss Mitteilung überzeugt, dass dieses Projekt der Walliser Wirtschaft und insbesondere dem Tourismus als Katalysator dienen wird.Ferner könne der Kanton die Wallis-Präsenz in den Medien auch nutzen, um seine Trümpfe auf den Gebieten der Hochschulen, der Industrie und des Handwerks bekannt zu machen./wh
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Siders: Angehende Betriebsökonomen im Mittelpunkt

18. April 2018 - 7:37
In den nächsten Wochen stellt rro jeweils am Mittwoch im Radioprogramm den Studiengang Betriebsökonomie an der Hes-so Valais/Wallis in Siders näher vor.

Betriebsökonomen sind in der Wirtschaft tätig. Das Spektrum an Tätigkeiten ist vielfältig. Die Ausbildung zeichnet sich dadurch aus, dass Kompetenzen in allen für ein Unternehmen relevanten Bereichen angeeignet werden. Die Studierenden werden zu Generalisten in der Wirtschaft ausgebildet. Das Studium, welches als Vollzeitausbildung oder berufsbegleitende Ausbildung absolviert werden kann, verbindet Theorie und Praxis und wird in Deutsch, Französisch oder bilingue angeboten. In den nächsten Wochen berichtet rro mittwochs um 8.45 Uhr im Radioprogramm ausführlich über den Studiengang.Interessierte können sich noch bis Ende April für den Start des neues Semesters im September anmelden./bj
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Brig-Glis: Ein feingeschliffener Diamant

18. April 2018 - 6:24
rro hatte die Gelegenheit, den neuen Mitsubishi Eclipse Cross Diamond zu testen. Er überzeugt durch sein markantes Design und die vielen technischen Funktionen.

Sascha Jeitziner, Mitinhaber der Auto Jeitziner AG in Brig-Glis, zeigte rro den neuen Mitsubishi Eclipse Cross Diamond mit Stolz. "Der Wagen überzeugt wie andere Mitsubishi-Modelle durch seine Robustheit und Zuverlässigkeit." Das neue, zweigeteilte Heckdesign sticht direkt ins Auge. "Ich denke, dass der Autohersteller neue Wege gehen wollte, sodass er sich mit dem neuen Modell im Markt differenzieren kann."Mitsubishi legte beim Eclipse Cross besonderen Wert auf Sicherheit. So ist der Wagen in der Diamond-Variante mit verschiedensten Sensoren, Kameras und Fahrassistenten ausgestattet. "Genau deswegen schloss der Eclipse Cross in Sicherheitstests gut ab", sagte Jeitziner. Und im Cockpit-Bereich finden sich für Fahrer und Mitfahrer viele Spielereien wieder. "Man kann das Smartphone ganz einfach mit dem Wagen koppeln. Dies bewirkt, dass der Fahrer auf verschiedene Apps, wie Navigationssystem oder Sprachassistenten zurückgreifen kann."Interessierte können den Wagen an der Neuwa vom 27. bis 29. April in der Litternahalle in Visp beim Stand der Auto Jeitziner AG besichtigen./vl
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Oberwallis: Schöne Aussichten

18. April 2018 - 6:22
Das Wetter im Oberwallis zeigt sich bis am Sonntag von seiner schönsten Seite. Neben warmen Temperaturen kündigt sich auch viel Sonnenschein an.

Der langersehnte Frühling ist ins Land eingezogen. Dies zeigt sich in punkto Temperaturen und auch Sonnenschein. Gemäss Joachim Schug, Chefmeteorologe bei Meteo Group Schweiz, ist hierfür ein Hoch über Deutschland verantwortlich.So fallen denn die Temperaturen am Mittwoch ähnlich hoch wie am Dienstag aus. Ein Bisenwind bremst die Temperaturen noch ein wenig. Am Donnerstag und Freitag geht es mit viel Sonne und wenig Wind weiter. Entsprechend steigen die Temperaturen. So erreichen diese beispielsweise in Saas-Fee Werte bis zu 15 Grad. Im Rhonetal können es bis zu 27 Grad werden. Sogar auf dem Klein Matterhorn reicht es für einige Plusgrade."Aussergewöhnlich sind diese Temperaturen aber nicht", sagt Schug. Im April 2007 sei es sogar noch wärmer gewesen. Die warmen Tage gehen am Sonntag zu Ende. Es gibt dann Wolken und später auch Regen. "Die letzte Aprilwoche wird langsam auch wieder kühler." Aber ein Kälteeinbruch wie im April 2017 sei nicht zu befürchten, so Schug./ik/wh
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Oberwallis: Der Hochzeitstermin - ein Mysterium

18. April 2018 - 5:01
Die Wahl des Hochzeitstermins ist keine leichte Sache. Paare achten darauf, dass der Tag unter einem sehr guten Stern steht. So gelten besondere Daten als Garant für Glück.

Die Terminwahl der Hochzeit stellt einige Paare auf eine Geduldsprobe. Er begleitet unter anderem nicht nur ein Leben lang, sondern hat auch Einfluss auf die Feier oder bestimmt die Zahl der Gäste. Nicht selten suchen Paare ein Datum, dass allein schon von der Zahlenkonstellation her Glück verspricht.Von solchen Überlegungen, die im Vorfeld einer Hochzeit gemacht werden, weiss auch Angela Flatzek. Sie ist seit 30 Jahren Zivilstandsbeamtin. So erinnert sie sich besonders an den 8. August.1988. "Da haben sich Paare von morgens bis abends das Ja-Wort gegeben." Ähnlich sei es auch am 9. September 1999 gewesen. An diesen Tag hat Flatzek noch eine ganz spezielle Erinnerung. Rund einen Monat vorher habe sich eine Frau noch nach einem freien Termin erkundigt, dies obwohl der Tag bereits seit Anfang Jahr ausgebucht gewesen sei. Doch die Frau wusste eine Erklärung: Anfang Jahr hätte sie ihren Partner noch nicht gekannt und sie hätte aber immer schon am 9. September 1999 heiraten wollen ... Auch in diesem Jahr zeichnen sich beliebte Daten zum Heiraten ab. Laut Flatzek sind dies: Der 8. , und der 18. Mai sowie der 18. August./ik/wh
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Zermatt: Gelungener Start der Patrouille des Glaciers

18. April 2018 - 3:29
2172 Patrouilleure machten sich in der Nacht auf Mittwoch von Zermatt und Arolla auf nach Verbier. Der Auftakt verlief planmässig.

Am Dienstag um 22 Uhr fiel in Zermatt der Startschuss zur diesjährigen Patrouille des Glaciers. Am ersten Rennen von Zermatt nach Verbier nehmen 317 Patrouillen teil. Auf dem Weg nach Verbier absolvieren die Dreierteams rund 53 Kilometer und bewältigen dabei 3400 Meter Aufstieg und über 4000 Meter Abstieg. Die schnellsten Patrouillen starteten um 1.30 Uhr und werden am Mittwoch ab 8 Uhr am Ziel in Verbier erwartet.Weitere 407 Patrouillen machten sich auf den Weg von Arolla nach Verbier. Die kürzere Strecke der Patrouille des Glaciers geht über eine Distanz von 26 Kilometer, wobei die Teilnehmenden rund 1900 Meter Aufstieg und 2400 Meter Abstieg bewältigen müssen.Wie die Verantwortlichen schreiben, können Interessierte den Verlauf des Rennens live mitverfolgen. Dies mit der Patrouille-des-Glaciers-App./wa
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Reckingen: Hotel Glocke erhält erneut eine Auszeichnung

17. April 2018 - 20:43
Der Prix Bienvenu in der Kategorie "klein und fein" geht bereits zum zweiten Mal an das Hotel Glocke in Reckingen.

Im Jahr 2016 wurde das Hotel Glocke in Reckingen mit dem Prix Bienvenu ausgezeichnet. Nun schaffte es der Betrieb erneut an die Spitze der Kategorie "klein und fein". Seit Dezember führen Sonja und Sebastian Schmid das 3-Stern-Hotel in zweiter Generation. Zuvor hatten Hanny und Bernhard Schmid-Heinzmann 30 Jahre lang den Betrieb geleitet.Der Prix Bienvenu wird seit 2013 im Rahmen vom Schweizer Ferientag von Schweiz Tourismus verliehen. Aus verschiedenen Bewertungsplattformen filtern sieHunderttausende von Gästebewertungen bezüglich Servicequalität. Statt Lage oder Infrastruktur interessierten Faktoren wie Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft,Einfühlungsvermögen./bn
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Brig-Glis: Junge Schreibtalente im Kampf um die Trophäe

17. April 2018 - 17:11
Geschichten, kurze Texte oder einfach wunderbare Poesie. Der Schreibwettbewerb des Kollegiums Spiritus Sanctus Brig animierte auch heuer wieder viele Schüler zum Mitmachen.

Dem alljährlichen Schreibwettbewerb des Kollegiums Spiritus Sanctus Brig sind fast keine Grenzen gesetzt. Die Schüler können ihre eigenen Fabeln, Kurzgeschichten, Märchen oder Gedichte einreichen. Diese werden dann von einer Fachjury bewertet und ausgezeichnet. In diesem Jahr nahmen 38 Schüler mit ihren Texten am Wettbewerb teil. In der Kategorie A schaffte es Stefanie Kuster auf den 1. Platz. Die Kategorie B entschied Jasmin Marte für sich. Und in der Kategorie C gewann Anika Ruppen. Insgesamt wurden acht Texte prämiert, wie aus der Gewinnerliste entnommen werden kann./bn
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Aproz: Der Countdown für das nationale Finale läuft

17. April 2018 - 14:57
Das nationale Finale der Ringkuhkämpfe am 5. und 6. Mai in Aproz steht vor der Tür. Die Vorbereitungen vonseiten Organisatoren laufen auf Hochtouren.

In rund zweieinhalb Wochen ist es so weit. In Aproz geht der Ringkuhkampffinal über die Bühne. Ein Anlass, der in der Zwischenzeit einen internationalen Stellenwert hat. Kurz vor der Durchführung geben die Organisatoren gemäss Mitteilung einen Lagebericht. So wird heuer das Wettkampfgelände um die Arena benutzerfreundlicher gestaltet und auch ein Festdorf eingerichtet.Für den Samstag, 5. Mai, sind über 100 Zweitmelken gemeldet. Damit erreicht die Beteiligung an einem Samstag historische Werte. Aber auch am Sonntag werden sehr viele Königinnen an den Kämpfen teilnehmen. Es nehmen neben Tieren aus dem Wallis auch solche aus den Kantonen Waadt, Freiburg, Neuenburg, Bern und Schwyz teil. Wie es weiter heisst, sind auch die vier Königinnen Finesse, Sina, Nuage und Tzigane gemeldet.Das Budget für die Durchführung des nationalen Finales ist auf fast 1.4 Millionen Franken angestiegen. Dies ist vor allem auf die Weiterentwicklung des Events in allen Bereichen zurückzuführen. Für den Veranstalter bleibt das Risiko jedoch begrenzt, denn die Finanzierung ist bis 2020 gesichert.rro sendet am Sonntag, 6. Mai, mit dem Aussenstudio live vor Ort. Zudem können Interessierte den Finalkampf via Livestream verfolgen./wh
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Sitten: Hoher Besuch beim Kanton Wallis

17. April 2018 - 13:46
Anne Paugam, die französische Botschafterin in der Schweiz, besuchte am Dienstag offiziell das Wallis. Eine Delegation der Regierung empfing sie im Schloss Mercier in Siders.

Am Dienstag war die französische Botschafterin Anne Paugam offiziell zu Gast im Wallis. Laut Mitteilung des Kantons empfing sie Staatsratspräsident Jacques Melly zusammen mit der Vizestaatsratspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten im Schloss Mercier in Siders. In seiner Begrüssungsrede dankte Melly der französischen Botschafterin für ihr Interesse am Kanton Wallis. Er präsentierte die unterschiedlichen Facetten des Wallis. Gleichzeitig pries er den Kanton als Standort für Innovation an, insbesondere durch die Errichtung verschiedener Forschungszentren. Anne Paugam ihrerseits hob die guten Verbindungen zwischen dem Wallis und Frankreich sowie die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hervor./bn
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Zermatt: Erstmals eine Frau an Spitze des Hoteliervereins

17. April 2018 - 13:21
Am Dienstag wählte der Hotelierverein Zermatt Corinne Julen zu seiner neuen Präsidentin. Ausserdem besprach die Generalversammlung die strategische Zukunft.

Corinne Julen ist die erste Frau, die das Präsidium des Hoteliervereins Zermatt bekleidet. Wie es in einer Mitteilung heisst, wählte die Generalversammlung Julen am Dienstag zur Nachfolgerin von Sebastian Metry.Neben den personellen Veränderungen wurde an der Generalversammlung auch die strategische Zukunft thematisiert. Der Verein unterstützt die Digitalisierungsstrategie "Bonfire" der Destination Zermatt. Kern dieser ist eine neue Plattform, über die der Gast seinen Aufenthalt vereinfacht planen kann. Ausserdem profitiert er von einer digitalen Gästekarte und kann gezielt angesprochen werden.Mit über 100 Betrieben ist der Hotelierverein Zermatt eine der grössten Sektionen der Schweiz. Gemessen an der Anzahl Logiernächte verfügt Zermatt über die dritterfolgreichste Hotellerie in der Schweiz./bn
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Visp: Sing it - und Schüler spüren den gleichen Rhythmus

17. April 2018 - 13:04
Am 30. April und 1. Mai stehen gut 150 Schüler von Oberwalliser Orientierungsschulen mit dem Projekt Sing it im Visper La Poste auf der Bühne.

Sing it ist ein Chorprojekt, an dem verschiedene Oberwalliser Orientierungsschulen mitwirken. Für die jungen Sänger ist es eine Möglichkeit, erste Chorerfahrung zu sammeln und ihr Können unter Beweis zu stellen.Von der Idee haben sich rund 150 Schüler anstecken lassen. Sie üben in ihrer Freizeit 13 Lieder verschiedener Stilrichtungen ein und bringen das Spektakel am 30. April sowie am 1. Mai im Visper La Poste zur Aufführung. Eine Band aus professionellen Musikern begleitet die Jugendlichen. Hinzu kommt die Unterstützung durch 30 Tänzer aus dem OS-Zentrum Brig. Gemäss Mitteilung des Oberwalliser Chor- und Cäcilienverbands entsteht das Projekt in Zusammenarbeit der Orientierungsschulen, des Oberwalliser Chor- und Cäcilienverbands, der Fachstelle Musik der Pädagogischen Hochschule, dem Departement für Bildung und Sicherheit sowie den Musikern./wh
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Zermatt: Die Helden der Lüfte jubilieren

17. April 2018 - 13:01
Hamilton und Air Zermatt läuteten am Dienstag das Jubiläumsjahr des Helikopterunternehmens ein. Die beiden Luftfahrtpioniere präsentierten eine gemeinsam entwickelte Uhr.

Wer Geburtstag feiert, lädt all seine Freunde und Bekannten ein. Und wenn es ein runder ist, darf auch mehr als einmal gefeiert werden.Das Jahr 2018 ist ein ganz besonderes für die Air Zermatt. Das Oberwalliser Helikopterunternehmen darf sein 50-jähriges Bestehen feiern. Und dabei darf natürlich auch Hamilton nicht fehlen. Der US-amerikanische Uhrenfabrikant pflegt schon seit geraumer Zeit eine enge Partnerschaft mit Air Zermatt. Neustes Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine limitierte Uhr, welche Hamilton zusammen mit dem Helikopterunternehmen entwickelte: Die neue Khaki X-Wind. Am Dienstag präsentierten die Verantwortlichen die Jubiläumsuhr und feierten schon einmal in den runden Geburtstag hinein. Und zwar mit einer Veranstaltung in einem Restaurant in Zermatt und einer beeindruckenden Flugshow. Diese stimmte bereits auf den grossen Jubiläumsanlass ein. Dieser findet am 19. und 20. Mai statt. Dann lädt die Air Zermatt zu einem Wochenende der offenen Tür und organisiert für alle Interessierten diverse Aktivitäten am Boden und in der Luft, wie zum Beispiel Vorführungen, Flugdemos oder auch Rundflüge./aa
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Wallis: Projektfinanzierung durch Stiftung Landschaftsschutz

17. April 2018 - 12:05
Die Stiftung Landschaftsschutz hat letztes Jahr einen Betrag von 1.25 Millionen Franken für Erhaltung von Kulturlandschaften verwendet. Auch Projekte im Wallis wurden finanziert.

Im vergangenen Jahr hat die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz landesweit 1.25 Millionen Franken für die Pflege von Kulturlandschaften eingesetzt. Damit wurden beispielsweise historische Wege, Wasserkanäle und Trockenmauern instand gestellt. Die Beiträge kamen Projekten in den Kantonen Baselland, Graubünden, Schwyz, Tessin, Uri und Wallis zugute, wie die Stiftung Landschaftsschutz am Dienstag mitteilte. Die Gesamtsumme stamme zum grössten Teil aus dem Lotteriefonds Zürich. Weitere Gelder kämen von anderen Stiftungen, von Unternehmen oder aus dem Projektfonds der Stiftung Landschaftsschutz./sda/sr 
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Wallis: Strafuntersuchung gegen Pitteloud eingestellt

17. April 2018 - 11:43
Der ehemalige Schweizer Botschafter in Kenia, Jacques Pitteloud, soll 2014 kein Strafdelikt begannen haben. Das hat der ausserordentliche Staatsanwalt entschieden.

Die Untersuchung gegen den früheren Schweizer Botschafter in Kenia, Jacques Pitteloud, wird eingestellt. Das hat der mit dem Verfahren betraute Waadtländer Generalstaatsanwalt Eric Cottier entschieden.Zwei kenianische Brüder warfen Pitteloud in einer Anzeige von 2015 vor, sie unter Druck gesetzt zu haben. Er soll ihnen die Einstellung einer Strafuntersuchung in Aussicht gestellt haben, wenn sie 50 Millionen Franken bezahlen würden. Die Betroffenen lehnten ab. Gegen sie führte die Bundesanwaltschaft ein Verfahren wegen Geldwäscherei. Die Kenianer reichten dagegen Beschwerde beim Bundesstrafgericht ein, welches ihnen recht gab. Im November 2016 gab die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an Cottier ab.Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig. Er kann von den Parteien beim Bundesstrafgericht mit einer Beschwerde angefochten werden. Der Walliser Pitteloud arbeitet nach wie vor für das Aussendepartement EDA als Direktor Ressourcen. Er galt als Anwärter für den Posten des Direktors des Nachrichtendienstes des Bundes./sda/sr
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Schweiz: Menge beseitigter Blindgänger sinkt

17. April 2018 - 11:42
Die Blindgängermeldezentrale erhält jährlich zahlreiche Meldungen zu Blindgängern und beseitigt diese im Anschluss. Die dritthöchste Zahl der Meldungen stammt aus dem Wallis.

Die Schweizer Armee hat im vergangenen Jahr 303 Blindgänger beseitigt. Während die Anzahl der beseitigten Blindgänger seit zehn Jahren kontinuierlich abnimmt, ist die Menge der eingesammelten Fundmunition und des Munitionenschrotts steigend. Den Grossteil der beseitigten Blindgänger, 237, hat die Blindgängermeldezentrale aufgrund von 641 Meldungen entdeckt und beseitigt. Dabei gingen 80 Prozent der Meldungen von Zivilen ein und je 10 Prozent von der Truppe und der Polizei. 66 der beseitigten Blindgänger wurden im Rahmen der Räumungsaktion entdeckt und beseitigt, welche die Blindgängermeldezentrale viermal jährlich unter anderem auf Schiessplätzen durchführt. Die Blindgängermeldezentrale wurde im Jahr 2017 am häufigsten aus den Kantonen Bern, Graubünden und Wallis kontaktiert. Dies mit 138, 95 respektive 93 Meldungen./sda/wh
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Wallis: Transparenz schaffen

17. April 2018 - 10:54
Spital Wallis will mit der Publikation des Qualitätsberichts 2017 auf transparente Weise Auskunft über seine qualitätsrelevanten Tätigkeiten und Resultate geben.

Ganz im Sinne der schon lange existierenden Qualitätskultur im Spital Wallis liessen die Verantwortlichen das Qualitätsmanagement im Jahr 2014 einer Revision unterziehen. Ziel war es, die Mitarbeitenden noch besser einzubinden und die Arbeiten ganz auf den Patienten zu fokussieren. Unter anderem sollten qualitätsrelevante Projekte und Ergebnisse besser in den Vordergrund gestellt werden.Auf diese Zielvorgaben gestützt entstand der Qualitätsbericht 2017 von Spital Wallis.In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht geht es gemäss Mitteilung von Spital Wallis demnach weniger um nackte Zahlen und Indikatoren, sondern vor allem um die Qualitätsprojekte. Nicht, dass die Indikatoren unwichtig wären, aber sie würden oft nur sehr spezifische Aspekte und einen kleinen Ausschnitt der gesamten Spitalaktivität zeigen. Im Bericht stellt Spital Wallis einige Qualitätsprojekte näher vor. Es sind dies: Standardisierter Behandlungspfad; erhöhte Sicherheit bei der Medikamentenverabreichung; Mitarbeiterumfrag zum Thema Sicherheitskultur; sowie das Qualitätslabel Pathway to Excellence.Weiter stellten die Verantwortlichen am Dienstag die neue Software vor, die Spital Wallis seit Anfang Februar für die Verschreibung von Medikamenten einsetzt. Das System soll einen Hinweis geben, wenn ein bestimmtes Medikament für einen Patienten ein Risiko bedeutet. Wird eine solche potenzielle gefährliche Situation festgestellt, warnt das System die Pharmazieverantwortlichen. Ist die Warnung begründet, kontaktieren die Pharmaverantwortlichen die behandelnden Ärzte, und diese können gegebenenfalls die Behandlung anpassen. Die Software analysiert die elektronischen Dossiers der Patienten im Spital laufend. Sie erfasst auch das Alter, das Gewicht und andere, bereits laufende Behandlungen.Spital Wallis ist das erste in Europa, das die Software einsetzt. Nach mehrmonatigen Tests nahmen die Spitäler im Wallis die Software für einen Pilotversuch in Betrieb./wh
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Wallis: Studie soll Aufschluss bringen

17. April 2018 - 9:00
Die Curling-Wettbewerbe der Olympischen und Paralympischen Spiele Sion 2026 könnten teilweise auch in Champéry und nicht ausschliesslich in Visp ausgetragen werden.

Das ursprüngliche Konzept der Sion-2026-Standorte hat vorgesehen, alle olympischen und paralympischen Curling-Wettkämpfe auf der Eisbahn Visp auszurichten. Diese Lösung wurde bisher bevorzugt, da die Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen ist.Auf Initiative von Frédéric Favre, Staatsrat und Vizepräsident des für die Kandidatur verantwortlichen Vereins, wurde mit den Gemeinden Visp und Champéry Gespräche über eine Verteilung der Curling-Wettbewerbe auf zwei Standorte geführt. Dazu erkärt der Visper Gemeindepräsident Niklaus Furger: "Nach Bekanntgabe der Daten für die olympischen Wettbewerbe war klar, dass die Visper Lonza Arena vom 21. Januar bis 28. März 2026 - also über zwei Monate - blockiert gewesen wäre. Denn das Eis für Curlingspiele ist für Eishockeyspiele nicht geeignet." Angesichtsdessen habe sich die Gemeinde Visp mit der Frage an den Verein für eine Schweizer Olympiakandidatur gewandt, ob die Möglichkeit einer Aufteilung der Wettbewerbsstandorte in Betracht zu ziehen sei. Dort könnte beispielsweise der Wettkampf im Mixed Double sowie die Paralympic-Wettbewerbe durchgeführt werden. Als möglicher Standort zeichnete sich die Gemeinde Champéry ab. Sie verfügt über ein voll ausgestattetes und international anerkanntes nationales Referenzsportzentrum für Curling.Frédéric Favre steht dieser Idee positiv gegenüber, bevorzugt er doch die Vertretung aller Regionen des Kantons in diesem Projekt.Offen für obgenannte Lösung führt der Verein für eine Schweizer Olympiakandidatur die notwendigen Machbarkeitsstudien durch. Dabei werden unter anderem die fianziellen Auswirkungen der Auslagerung von Wettbewerben an einen zusätzlichen Standort untersucht und ihre Angemessenheit anhand des Projektbudgets überprüft. Ebenfalls wird die Frage des Transports detailliert untersucht./gp/wh
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Schweiz: Chance für Unternehmer in Berggebieten läuft

17. April 2018 - 8:58
Der Prix Montagne kommt auch heuer zur Austragung. Gefragt sind Projekte, die im Schweizer Berggebiet auf beispielhafte Weise zur ökonomischen Vielfalt und Beschäftigung beitragen.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete und die Schweizer Berghilfe verleihen 2018 zum achten Mal den Prix Montagne. Seit 2011 zeichnet dieser Preis Personen im Berggebiet aus, die mit ihrer wirtschaftlichen Aktivität seit mindestens drei Jahren Erfolg haben und damit zur Beschäftigungsentwicklung und Wertschöpfung in der Region betragen. Noch bis Ende April können sich Projektträger für den mit 40'000 Franken dotierten Prix Montagne sowie für den Publikumspreis Prix Montagne von 20'000 Franken bewerben. Seit der ersten Preisverleihung 2011 gab es 45 eingereichte Projekte. Vier davon stammten aus dem Oberwallis: Die Gomina AG, Niederwald; die Partnerschaft Belalp Bahnen AG, Gemeinde und Burgerschaft, Naters; das Festival Musikdorf Ernen, Ernen; und Novena Frischprodukte, Ulrichen. Die Gomina AG und das Festival Musikdorf Ernen gehörten gar zu den Gewinnern./wh
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Salgesch: Weinfrühling 2018 - Ein Fest für alle Sinne

17. April 2018 - 8:09
Zum Start des Frühlings lädt das Weindorf Salgesch am Samstag zu einem erlebnisreichen Tag ein. Auf dem Programm stehen das Barrique-Rennen oder Degustationen in 16 Kellereien.

Die Salgescher sind Pioniere. Im Jahre 1988 führten sie die Ertragsbeschränkung im Weinbau ein, die heute schweizweit angewendet wird. Daraus entstand der erste Grand Cru der Schweiz. Und dieses 30-Jahr-Jubiläum feiert das Weindorf Salgesch am Fest Weinfrühling 2018 am Samstag auch mit einem passenden Wettbewerb.Zu den weiteren Höhepunkten des Tages gehören das traditionelle Barrique-Rennen, Degustationen in 16 Kellereien sowie der Genuss lokaler Gerichte wie Raclettes, Bärlauchsuppe, Treberwurst, Cholera oder Eringer Rindsragout mit Polenta.Die Verantwortlichen sind sich laut Mitteilung sicher, dass der Weinfrühling 2018 in Salgesch ein Tag für alle Sinne sei, den man nicht verpassen sollte./wh
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