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Aktualisiert: vor 8 Stunden 55 Minuten

Martinach: WKB äussert sich zum Fall mit gefälschten Medikamentenangaben

15. Januar 2018 - 4:11
Die Firma Alkopharma aus Martinach fälschte Verfallsdaten von Krebsmittel. Gemäss der Sonntagspresse gibt es Beziehungen zwischen der Firma und der WKB. Diese nimmt nun Stellung.

Gemäss den beiden Blättern Le Matin Dimanche und Sonntagszeitung, welche die Affäre um gefälschte Krebsmittel durch die Walliser Firma Alkopharma publik gemacht haben, gibt es Auffälligkeiten in der Beziehung des Unternehmens zur Walliser Kantonalbank . Am Sonntagabend reagierte die Bank auf die Berichterstattung. In ihrer Stellungnahme erinnert die Bank grundsätzlich daran, dass sie aus Prinzip und aufgrund gesetzlicher Verpflichtung keine bestehende oder nicht bestehende Beziehung zu Dritten kommentiert.Gemäss den Sonntagszeitungen Le Matin Dimanche und Sonntagszeitung gewährte die Walliser Kantonalbank der Firma einen Kredit von 85 Millionen Dollar. Im Gegenzug besass gemäss Le Matin Dimanche die Bank 95 Prozent der Aktien des Unternehmens, das im Jahr 2010 einen Umsatz von 49 Millionen Franken gemacht haben soll.Experten werten dieses Darlehen als sehr hoch für eine Bank dieser Grösse. Es sei zudem nicht plausibel, wieso einem Unternehmen mit diesem Umsatz ein derart hohes Darlehen gewährt werde.Die Firma machte gemäss der Sonntagszeitung 2012 Konkurs. Dadurch sei der Bank angeblich ein Verlust von etwa 17 Millionen Dollar entstanden, rund 20 Prozent des Darlehens. Einer der Experten sagte gemäss Le Matin Dimanche, dass ein solcher Verlust in einem Geschäftsbericht erklärt werden sollte, dies sei jedoch nicht der Fall gewesen.In ihrer Stellungnahme vom Sonntag schreibt die Bank, dass sie sich bei der Kreditverwaltung streng nach den gesetzlichen und reglementarischen Vorschriften richte. In Anwendung der Vorsichtsprinzipien bilde die WKB die Wertberichtigungen und individuelle Rückstellung für alle erkennbaren Verlustrisiken./sda/vm
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Steg-Hohtenn: Trinkwasserversorgung wieder sichergestellt

15. Januar 2018 - 0:00
Laut einer Mitteilung der Gemeinde mussten die Verantwortlichen das Trinkwasser in Steg abstellen. Grund dafür war ein Rohrbruch. Nun fliesst das Wasser wieder.

Am Montagabend teilte die Gemeinde Steg-Hohtenn mit, dass sie die Trinkwasserversorgung auf Grund eines Rohrbruches bis auf Weiteres unterbrechen mussten. Die Verantwortlichen konnten das Problem jedoch beheben. Das Wasserversorgung ist wieder hergestellt./bn
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Skitourenrennen: Gold für Victoria Kreuzer und Iwan Arnold

14. Januar 2018 - 20:19
Victoria Kreuzer gewinnt den Titel bei den Schweizermeisterschaften im Einzelrennen. Iwan Arnold holt Gold im Sprint. Martin Anthamatten wird zweimal Zweiter.

Vor zwei Wochen feierte die Oberwalliserin Victoria Kreuzer den Meistertitel im Vertical. Beim Skitourenrennen in der Lenk kam nun ein weiterer Sieg hinzu. Kreuzer überquerte die Ziellinie nach 1 Stunde und 12 Minuten und schlug Jennifer Fiechter um 7 Sekunden. Dritte wurde Séverine Pont-Combe. Das Podest der Damen war somit identisch mit jenem vor zwei Wochen in Veysonnaz.Bei den Herren setzte sich Werner Marti durch und gewann nach seinem Sieg im Unterwallis bereits seinen zweiten Meistertitel der Saison. Martin Anthamatten erreichte als Zweiter das Ziel. Yannick Ecoeur gewann Bronze. Andreas Steindl kam auf den 4. Rang. Iwan Arnold schloss als Siebter ab. Für das Rennen vom Sonntag hiess der grosse Favorit Iwan Arnold. Der Sprint-Weltmeister zeigte, was er kann. Der Oberwalliser gewann mit einem Vorsprung von 4 Sekunden auf Martin Anthamatten und 19 Sekunden auf Yannick Ecoeur. Damit verteidigte Arnold erfolgreich seinen Vorjahressieg.Déborah Chiarello aus Guttet-Feschel gewann in der Kategorie Espoirs und erzielte mit 3 Minuten und 50 Sekunden die schnellste Zeit bei den Damen überhaupt./en
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Leukerbad: Zwei- und Vierbeiner proben für den Ernstfall

14. Januar 2018 - 20:13
Der Lawinenhundekurs auf der Gemmi war für alle Beteiligten ein Erfolg. Dies nicht zuletzt auch dank den Schneemassen und dem Wetter.

Der diesjährige Lawinenhundekurs auf der Gemmi stand unter einem guten Stern. Bis auf ein Team haben gemäss Mitteilung alle Teilnehmenden die gesteckten Ziele erreicht. Das gute Wetter und die grossen Schneemengen haben wesentlich zur guten Stimmung beigetragen. Im theoretischen Teil war ein Vertreter des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu Besuch. Dieser brachte den Teilnehmenden die Grundlagen der Entstehung von Lawinen näher. Die Erläuterungen zu medizinischen, helitechnischen und organisatorischen Richtlinien konnten Spezialisten der Walliser Rettungsorganisation darlegen. Für breite Diskussionen sorgte der Unterschied zwischen der Sport- und Lawinenhundeausbildung. Zuletzt dankten die Verantwortlichen den Enthusiasten, die sich im Dienste der Öffentlichkeit bereit erklären, einen grossen Teil ihrer Freizeit für die Ausbildung der Rettungshunde aufzuwenden. Nicht zu unterschätzen sei auch der Zeitaufwand für die Sicherstellung des Pikettdiensts./zy
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Eishockey: Auswärtssieg für die Visper Löwen

14. Januar 2018 - 18:02
Der EHC Visp gewinnt am Sonntagnachmittag auswärts gegen den EHC Winterthur mit 0:3.

Ein Sieg in Winterthur war das grosse Ziel der Visper Löwen. Dementsprechend spielte das Team von Trainer Alatalo Matti von Anfang an auf Angriff. Jedoch konterte der EHC Winterthur mit Schnelligkeit. Dies jedoch nicht sehr erfolgreich: Im Powerplay gelang dem Visper Niki Altorfer in der 7. Minute der Treffer zum 0:1.Mit einer Überzahlsituation startete der EHC Visp ins zweite Drittel. Dies mit ein paar guten Chancen, welche die Spieler aber nicht verwerten konnten. Auf das Powerplay folgte auch gleich ein erstes von mehreren Boxplays für die Walliser. Am Visper Torhüter Reto Lory kam dabei aber kein Puck vorbei. Im Gegenzug war es jedoch den Löwen nicht möglich, eine der vielen Torchancen zu verwerten. Und so ging es ohne Änderungen am Spielstand in die Pause.Beide Mannschaften schenkten sich auch im letzten Drittel nichts. Der Angriff der Visper war zunächst aber nicht ernsthaft genug. Dies änderte Daniel Kissel. Ihm gelang in der 48. Minute das 0:2 für die Walliser. In der 60. Minute verwirklichte Kissel dann noch das 0:3. So gingen drei weitere wichtige Punkte auf das Konto des EHC Visp. Das nächste Spiel findet am Dienstag in der heimischen Litternahalle gegen die EVZ Academy statt./wa
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Bob: Rang 16 und 13 für Michael Kuonen in St. Moritz

14. Januar 2018 - 17:36
Bei den Weltcuprennen in St. Moritz kommt Michael Kuonen im Zweierbob auf den 16. Rang. Im Viererbob klassiert er sich auf dem 13. Platz.

Im Wettkampf mit dem Zweierbob klassierte sich Michael Kuonen mit Pilot Clemens Bracher am Samstag in St. Moritz auf dem 16. Rang. Das Duo Bracher/Kuonen vergab eine bessere Platzierung mit einem miserablen Start im ersten Durchgang. Wegen der Verletzung seines Anschiebers Thomas Amrhein trat der zweite Schweizer Pilot Rico Peter in St. Moritz zusammen mit Simon Friedli an. Der Aargauer, der sich in Altenberg ebenfalls leicht verletzt hatte, verbesserte sich im zweiten Lauf noch um vier Plätze auf den 8. Schlussrang. Der Sieg ging an Nico Walther/Christian Poser.Die Schweizer Bobpiloten mussten aber zum Abschluss des Weltcups in St. Moritz am Sonntag im Viererbob eine Schlappe einstecken. Nach dem Dreifach-Triumph am Samstag gelang den Deutschen durch Johannes Lochner und Francesco Friedrich ein Doppelsieg. Der Schweizer Rico Peter fuhr mit seinem Team auf den 13. Platz. Michael Kuonen fuhr für einmal nicht mit Clemens Bracher. Er wechselte in den Bob von Rico Peter. Clemens Bracher kam nur auf den 18. Rang. Bracher verpasste den angestrebten Platz in die Top 16 um 23 Hundertstelsekunden.Bracher und sein Team sind nun auf den Goodwill der Selektionäre von Swiss Olympic angewiesen, wenn sie neben dem Zweierbob auch mit dem grossen Schlitten an den Olympischen Spielen dabei sein wollen. "Uns bleibt nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass Swiss Olympic noch ein Auge zudrückt und uns trotzdem starten lässt", so Bracher. Jetzt gelte es, den Entscheid abzuwarten. Die Hoffnung sterbe zuletzt./en
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Ski alpin: Ramon Zenhäusern mit Karrierebestresultat

14. Januar 2018 - 14:08
Beim Weltcup-Slalom in Wengen fährt Ramon Zenhäusern auf den 4. Schlussrang. Es ist sein Karrierebestresultat.

Den 14. Januar 2018 wird Ramon Zenhäusern nicht so schnell vergessen. Beim Weltcup-Slalom in Wengen fahrt der Oberwalliser auf den 4. Rang. Es ist das beste Weltcupergebnis seiner Karriere. Bereits im ersten Lauf konnte Zenhäusern mit den besten Slalomfahrern mithalten. Mit der Startnummer 24 konnte er sich auf den 6. Zwischenrang vorkämpfen. Mit einer beherzten Fahrt im zweiten Lauf übernahm Zenhäusern die Spitze. Schlussendlich reichte es für Platz 4. Auf das Podest fehlten Zenhäusern nur neun Hunderstelsekunden. Das Rennen gewann Saisondominator Marcel Hirscher aus Österreich./vm
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Naters: Die Volksmusik und ihre Facetten

14. Januar 2018 - 13:10
Obwohl Schlager und Folklore beliebter sind denn je, gehen die Mitgliederzahlen beim Verband Schweizer Volksmusik Oberwallis zurück. Dies kam bei der Generalversammlung durch.

An der 42. Generalversammlung des Verbands Schweizer Volksmusik Oberwallis waren über 40 Personen dabei. Als Erstes wählte sie den bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre. Die Mitglieder haben die positive Jahresrechnung einstimmig gutgeheissen, wie auch das Budget 2018. Auch das Jahresprogramm fand Zustimmung. Sorgen bereitet dem Verband gemäss Mitteilung die rückläufige Mitgliederzahl. Die Teilnehmenden wurden ermuntert, für einen Beitritt zu werben. Jedoch halten die Verantwortlichen auch fest, dass es Grund zur Hoffnung gibt. Wie die erfolgreiche Jungformation Walliser Örgeler zeigt, die den Anlass auch musikalisch umrahmte. Die designierte Präsidentin des Zentralvorstands Ursula Haller überbrachte Grussworte von der Verbandsspitze. Ihre Vorschau auf das Ländlermusikfest in Crans-Montana 2019 weckte bei den Anwesenden Interesse und Vorfreude. Auch der Regionalverantwortliche des Verbands in der Nordwestschweiz sowie die Delegierten aus dem Unterwallis, Aargau und Solothurn waren unter den Gästen./zy
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Wallis: Verhandlungen mit Airbnb für eine automatische Kurtaxenerhebung

14. Januar 2018 - 9:17
Verschiedene Kantone verhandeln mit Airbnb, dem Anbieter für private Ferienunterkünfte, für ein automatisches Verfahren zur Erhebung der Kurtaxe. So auch der Kanton Wallis.

Nirgendwo in der Schweiz gibt es so viele Anbieter von privaten Ferienunterkünften wie im Wallis. Gemäss einer Erhebung des Walliser Tourismusobservatoriums sind es fast 23'000 Airbnb-Betten. In Graubünden sind es rund 16'100 und in Bern etwa 15'200. Neben den Kantonen Wallis und Bern verhandeln momentan auch noch die Kantone Zürich, Genf und Tessin mit Airbnb für ein automatisiertes Verfahren zum Einziehen der Kurtaxe. Das zeigt eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda. Als bisher einziger Kanton hatte im vergangenen Jahr Zug eine Regelung mit Airbnb getroffen. Diese ist seit Juli 2017 in Kraft. Der Zwist um die Kurtaxe schwelt schon seit Jahren. Professionelle Wohnungs- und Zimmeranbieter wollen damit für die private Konkurrenz eine Gleichbehandlung, und zwar nicht nur bei Taxen, sondern auch in der Hygiene und im Feuerschutz./sda/vm
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Martinach: Verfallsdaten von Krebsmitteln gefälscht

14. Januar 2018 - 5:54
Die Firma Alkopharma aus Martinach fälschte Verfallsdaten von Krebsmedikamenten, die bereits abgelaufen waren. Über 100'000 solcher Ampullen bekamen Patienten verabreicht.

In der Schweiz und in Frankreich ist es zu einem in dieser Grössenordnung einzigartigen Skandal um abgelaufene Krebsmedikamente gekommen. Zwischen 2007 und 2011 wurden über 100'000 Ampullen mit abgelaufenen Medikamenten an Schweizer und französische Patienten verabreicht, berichten die SonntagsZeitung und Le Matin Dimanche. Die Firma Alkopharma aus Martinach fälschte die Verfallsdaten, um die Medikamente länger verkaufen zu können. Eigentlich waren sie nur 18 Monate haltbar, teils wurden sie nach sieben Jahren noch verkauft. Die abgelaufenen Dosen entfalteten nur noch eine reduzierte Wirkung.Der Fall betrifft gemäss den beiden Sonntagszeitungen die meisten grossen Schweizer Spitäler. Insgesamt verkaufte Alkopharma 98'820 Flaschen in Frankreich für mehr als 3,2 Millionen Euro und 2119 Flaschen in der Schweiz für mehr als 207'500 Franken. Ein Walliser Gericht verurteilte im Jahr 2016 die Verantwortlichen zu Geldstrafen und sagte, es habe für Patienten kein Risiko bestanden. Die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic zog den Fall weiter. Gemäss der SonntagsZeitung soll der Prozess in zweiter Instanz bald beginnen.Laut der Aufsichtsbehörde, die in dem Fall fünf Jahre ermittelte, waren die Patienten aber einem klaren Risiko ausgesetzt, weil die Ärzte bei den Behandlungen von einer falschen Dosis ausgegangen waren. Das Unternehmen ist inzwischen pleite. Bereits 2011 hatte Swissmedic Alkopharma die Betriebsbewilligung entzogen, nachdem eine Anzeige der französischen Heilmittelbehörde eingegangen war. Schon damals stand der Verdacht im Raum, Alkopharma habe Medikamente mit gefälschten Verfalldaten verkauft./sda/vm
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Eishockey: Siege für den HC Siders und den EHC Saastal

14. Januar 2018 - 1:02
Der HC Siders gewinnt im Spitzenkampf gegen den HC Franches Montagnes klar mit 7:3. Der EHC Saastal schlägt St-Imier mit 5:4.

Im Duell der beiden Spitzenmannschaften HC Siders gegen HC Franches Montagnes gewannen die Walliser deutlich. Die ersten beiden Drittel verliefen ziemlich ausgeglichen. Nach dem ersten Drittel hiess es 1:1 unentschieden. Auch nach gespielten 40 Minuten war noch keine Entscheidung gefallen. Der Spielstand lautete da 3:3. Der Wendepunkt geschah im Mitteldrittel. Die Walliser schossen vier Tore und entschieden damit das Spiel zu ihren Gunsten. Drei Tore davon erzielten die Siderser in Überzahl. Nach diesem Auswärtserfolg erhöhen die Mittelwalliser ihren Vorsprung in der Tabelle auf zehn Punkte.Der EHC Saastal und das Gegnerteam St-Imier liessen das erste Drittel noch ruhig angehen. Wobei beide Mannschaft ein Tor schossen. Für die Saaser war dies Jonas Anthamatten. Im zweiten Drittel liefen die Walliser jedoch zur Höchstform auf. Gleich drei Tore konnten sie erzielen. Die Torschützen hiessen Stefan Wüthrich, Mitchell Bursey und Sascha Zeiter. Der Zwischenstand lautete am Ende des zweiten Drittels 4:2. Im letzten Spielabschnitt konnte Mathias Witschard das fünfte Tor für die Saastaler landen. Da nützten auch die beiden Treffer der Gegnermannschaft nichts mehr. So lautete der Endstand 5:4./en
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Blatten: Eine Belalp Hexe wie im Bilderbuch

13. Januar 2018 - 18:39
Alles stimmte bei der Belalp Hexe 2018. Bilderbuchwetter, bestens präparierte Pisten, neuer Streckenrekord und zufriedene Rennfahrer.

Bei der diesjährigen Hexenabfahrt gab es nur zufriedene Gesichter. Wettergott Petrus beschenkte die Organisatoren mit Bilderbuchwetter. Aber auch das OK hatte ganze Arbeit geleistet. So war es möglich, in diesem Jahr wieder die Originalstrecke zu befahren. Die Rennfahrer schätzten die top hergerichtete Strecke. TK-Chef Pascal Salzmann zog ein äusserst positives Fazit. "Es war ein sensationeller Tag mit herrlichem Wetter und tollen Verhältnissen auf der Piste. Die Helfer haben einen hervorragenden Job gemacht. So war es möglich, die Originalstrecke zu fahren. Die Präparierung der Strecke bis nach Blatten war eine Knacknuss. Dank den Schneefällen an den vorangehenden Tagen haben wir es aber geschafft."Als Mitglied des Gründerkomitees war auch der 77-jährige Waldemir Gasser auf der Originalstrecke unterwegs. "Es war toll, dass wir wieder einmal die gesamte Länge von 12 Kilometern runtersausen konnten. Es braucht natürlich schon ein bisschen Kondition. Aber ich hatte eigentlich keine Probleme. Von mir aus hätte es noch ein bisschen weiter gehen können", so Gasser./en
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Crans-Montana: Mehr als heisse Luft

13. Januar 2018 - 17:02
Am Samstag haben sich Heissluftballonfahrer aus ganz Europa in Crans-Montana eingefunden, um gemeinsam ihrem Hobby zu frönen.

Hoch über dem Boden schweben sie und faszinieren Gross und Klein. Heissluftballons üben eine spezielle Faszination aus. Fahrer aus ganz Europa haben sich am Samstag in Crans-Montana getroffen, um ein farbenprächtiges Festival zu feiern. Auf dem Programm standen Flüge in Ballons und Luftschiffen sowie Demonstrationen von Gleitschirmen./sda/zy
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Blatten/Belalp: Christoph Escher diesjähriger Hexenmeister

13. Januar 2018 - 14:48
Christoph Escher gewinnt die Hexenabfahrt 2018. Bei den Damen heisst die Siegerin Nadin Mächler.

Die zahlreichen Rennfahrer profitierten in diesem Jahr von ausgezeichneten Wetter- und Pistenbedingungen an der Hexenabfahrt auf der Belalp. Dies erlaubte für die Spitzenfahrer sehr schnelle Zeiten. So gab es für den Sieger Christoph Escher einen neuen Streckenrekord. Er erreichte das Ziel genau nach zehn Minuten. Damit verfehlte er eine Zeit unter zehn Minuten nur um 84 Hundertstel. Auf den 2. Rang kam Flavio In-Albon. Er hatte einen Rückstand von vier Sekunden. Benoit Antonin vervollständigte als Dritter das Podest. Sein Bruder Samuel - der letztjährige Hexenmeister - hatte einen Sturz und konnte so den Titel nicht verteidigen. Emanuel Bellwald hatte einen Rückstand von neun Sekunden auf den Sieger und klassierte sich auf dem 4. Rang. Seriensieger Markus Moser war im obersten Streckenteil der schnellste Fahrer. Im unteren Abschnitt verlor er jedoch Zeit und kam auf den 5. Rang. Eine Sekunde hinter ihm erreichte der ehemalige Hexenmeister Matthias Salzmann das Ziel auf dem 6. Rang.Bei den Damen wiederholte Nadin Mächler den Vorjahressieg. Sie gewann klar mit 19 Sekunden Vorsprung auf Marianne Rubi. Auf den 3.Rang fuhr Carina Natter.Gemäss Mitteilung vom Samstagabend zeigt sich das OK sehr zufrieden mit der Ausgabe. Alle Anlässe während dem Zeitraum waren gut besucht und verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle./en
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Trient: Forclaz-Passstrasse verschüttet

13. Januar 2018 - 13:01
Ein grosser Felssturz ging auf die Forclaz-Passstrasse ab. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine. Einige Brocken rollten bis in die Nähe des Dorfes.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es am Samstagmorgen in der Nähe von Trient zu einem grossen Rutsch. Viel Felsmaterial löste sich rund 200 Meter unter der Passhöhe. Die Seite eines Felsabhangs löste sich unter dem Einfluss des Frostes. Rund 3500 Kubikmeter Geröll und Schutt begruben die Passstrasse auf einer Länge von etwa 50 Metern unter sich. Verletzte gab es gemäss bisherigen Informationen keine. Am Mittag war die Gefahr weiterer Rutsche noch nicht gebannt. Drei Wohnstätten mit gut zehn Personen in der Falllinie des Felssturzes wurden geräumt. Der Zugang zu den Suonen von Trient ist untersagt. Die Passstrasse bleibt für mehrere Tage geschlossen. Für die Sicherung und Räumung ist mit grossem Aufwand zu rechnen. Nur die Bahnlinie Mont-Blanc-Express stellt die Verbindung von Martinach nach Frankreich bis zum Abschluss der Arbeiten sicher./zy
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Brig-Glis: Die Hüter der wilden Kerle

13. Januar 2018 - 12:34
Die erste Brocante ist in der Simplonhalle in vollem Gang. Die Ausstellung mit antiken Gegenständen, viel Kunst und einigen Raritäten findet bei Interessierten grossen Anklang.

Eine Sonderausstellung der besonderen Art in der Briger Simplonhalle. Die erste Brocante im Oberwallis zeigt Antikes, Kunst und Raritäten aus der ganzen Schweiz. Im Vordergrund steht dabei die Familie Rieder, welche seit 50 Jahren Masken für die "Tschäggätä" schnitzt. Nachdem Ernst Rieder zu Beginn der 1960er-Jahre die Kultur des Maskenschnitzens wiederbelebte, entstand in Folge ein regelrechter Masken-Boom. Nun, 50 Jahre später, führt die Familie Rieder die Tradition fort. Besonders Heinrich Rieder hat sich voll und ganz der Schnitzlertradition verschrieben. Der Lauf der Zeit ist auch in diesem Metier zu spüren. Aus neuen Materialien, Farben und Formen entstehen faszinierende Maskenwerke. "Beim Anblick der Masken wissen Kenner sofort, welches Familienmitglied sie geschnitzt hat", sagt der Organisator der ersten Brocante Markus Petrig. "Bis jetzt sind wir mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Wenn es so weitergeht, gibt es die Ausstellung im nächsten Jahr wieder."Die erste Oberwalliser Brocante läuft noch bis Sonntag. Von 10 Uhr bis 18 Uhr sind die Pforten dann wieder für alle Interessierten geöffnet./na
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Eishockey: Der EHC Visp schlägt den Leader Rapperswil

12. Januar 2018 - 22:12
Vor rund 3000 Zuschauern kann der EHC Visp in der heimischen Litternahalle den Leader Rapperswil-Jona-Lakers am Freitagabend mit 3:2 bezwingen.

Der EHC Visp spielte am Freitagabend zu Hause gegen die Rapperswil-Jona-Lakers. Beide Mannschaften begannen das Spiel gemächlich, bis der Visper Oliver Achermann den Torhüter Nyffeler in der 12. Minute ein erstes Mal bezwingen konnte. Das zweite Drittel begann ähnlich wie das erste. Ein Hin und Her, doch Torchancen waren Mangelware. In der 24. Minute musste Luca Camperchioli auf die Strafbank, die Gäste konnten das Powerplay jedoch nicht nutzen. Besser machten es die Visper, als sie in der 29. Minute zu einer Überzahlsituation kamen. Luca Camperchioli schoss das 2:0. Das letzte Drittel hatte kaum begonnen, da traf Michael Hügli zum 2:1-Anschlusstreffer. Aber es kam noch dicker für die Gastgeber, als in der 56. Minute Leandro Profico zum 2:2 traf. Zwei Minuten später sah die Hockeywelt der Visper wieder besser aus, als Daniel Kissel das 3:2 und somit das alles entscheidende Siegestor schoss./mt
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Snowboard: Patrizia Kummer verpasst Finalqualifikation

12. Januar 2018 - 21:58
Beim Weltcup Nacht-Parallelslalom in Bad Gastein schafft Patrizia Kummer den Einzug in die Achtelfinals nicht.

Die Schweizer alpin Snowboarder konnten im Nacht-Parallelslalom im österreichischen Bad Gastein nicht ganz an die bisherigen Erfolge des Winters anknüpfen. Im Frauenrennen, in dem die 21-jährige Deutsche Ramona Hofmeister zur Siegpremiere kam, waren mit Jekaterina Tudegeschewa und Natalja Sobolewa zwei Russinnen in den ersten vier Rängen. Die Schweizerinnen verpassten die Achtelfinals allesamt, Patrizia Kummer als 17. um fünf Hundertstel am knappsten.Nevin Galmarini und Dario Caviezel belegten bei den Herren die Ränge 7 und 9. Nach ansprechenden Leistungen in der Qualifikation bedeutete spätestens der Viertelfinal Endstation. Alpin Weltcup-Leader Galmarini, der zuletzt in Lackenhof triumphiert hatte, scheiterte in der zweiten K.-o.-Runde am späteren Dritten, dem Italiener Maurizio Bormolini. Bereits nach dem ersten Lauf war für Caviezel Schluss./en
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Oberwallis: Elektrobranche setzt auf Nachwuchs

12. Januar 2018 - 19:14
Für die Lernenden der Oberwalliser Elektrobranche stand der Freitag ganz im Zeichen der Ausbildung. Rund 30 angehende Elektriker besuchten verschiedene Anlagen der Enbag.

Ganz nach dem Motto "Der Jugend gehört die Zukunft" gestaltete die Oberwalliser Elektrobranche am Freitag einen Lernendenausflug. Dieser führte rund 30 angehende Elektriker zum Enbag Kraftwerk Badhalta in Brigerbad und zum Werkhof in Gamsen. Unter der Führung von Jonas Kalbermatten, Leiter Kraftwerke der Enbag, sowie Fabian Eggel, Leiter Netze, konnten die zukünftigen Fachleute für einmal hinter die Kulissen der Stromproduktion schauen. "Die Lernenden lernen so den Weg des Stroms kennen, von der Herstellung bis zur Steckdose", wird Michael Zurwerra, Präsident des Verbandes der Oberwalliser Elektroinstallationsfirmen, in einer Mitteilung zittiert. Der Verband legt viel Wert auf eine ganzheitliche Ausbildung der jungen Elektriker. Dabei gehören solche Tage, die ausserhalb des Schul- und Lehrbetriebes viel zur Ausbildung beitragen, zum Jahresprogramm. Aber auch die Kameradschaft kommt dabei nicht zu kurz, heisst es in der Mitteilung weiter./bn
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Visp/Täsch: Bahnstrecke wieder offen

12. Januar 2018 - 17:45
Auf der MGBahn-Strecke Visp-Täsch fahren die Züge wieder nach Fahrplan. Grund für den Unterbruch war eine Fahrleitungsstörung.

Die Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn von Visp nach Täsch ist wieder geöffnet. Eine Fahrleitungsstörung war für einen Unterbruch verantwortlich. Schon am Freitagvormittag war die Strecke aufgrund von Räumungsarbeiten kurzzeitig gesperrt gewesen./aa
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