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Aktualisiert: vor 2 Stunden 25 Minuten

Schweiz: Lichtblick für Prämienzahler

12. Juli 2018 - 14:53
Die Krankenkassen dürften im kommenden Jahr mit rund drei Prozent etwas weniger stark aufschlagen als in den Vorjahren. Grund ist das gedämpfte Wachstum der Gesundheitskosten.

Im vergangenen Jahr stiegen die Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherungen um 1,7 Prozent pro Person. Konkret von 3788 auf 3851 Franken, wie Santésuisse mitteilt. Im langjährigen Durchschnitt betrug der Anstieg das Dreifache. Für das laufende Jahr rechnet der Krankenkassen-Dachverband trotz grossen Unsicherheiten derzeit mit einem Pro-Kopf-Wachstum von etwa drei Prozent. In dieser Grössenordnung dürfte sich auch der Aufschlag der Erwachsenenprämien bewegen. In den letzten Jahren lag dieser stets bei rund 4 Prozent. Auch die Walliser zahlen mehr. So prognostizierte der Kanton im Herbst, dass die durchschnittliche Monatsprämie für Erwachsene 2018 im Wallis 418 Franken betragen wird, was einer Erhöhung um fast 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.Im kommenden Jahr sollen die Prämien in der Schweiz nun also weniger happig ansteigen. Gute Nachrichten gibt es für einmal besonders für Familien. Nach der Prämienexplosion der letzten Jahre hat das Parlament eine Entlastung speziell für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren beschlossen. Für diese Gruppe sinkt die Abgabe in den Risikoausgleich, was den Kassen zusätzliche Rabatte ermöglicht. Die Prämien könnten damit um rund 100 Franken monatlich gesenkt werden./sda/ip
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Wallis: Wenig Rabatt bezüglich Wohnungsmieten

12. Juli 2018 - 12:39
Wohnungen werden grösstenteils zum inserierten Preis vermietet. Nur jede siebte Wohnung wird günstiger vermietet als ausgeschrieben. Im Wallis werden wenig Rabatte gewährt.

Der Vergleich von inserierten Wohnungsmieten - sogenannten Angebotsmieten - zu tatsächlichen Mieten zeigt, dass in der Schweiz Wohnungen grösstenteils zum inserierten Preis vermietet werden. Die Untersuchung des Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich zeigt, dass mit steigender Miete, grösserer Wohnfläche und zunehmender Insertionsdauer die Anzahl Preisnachlässe zunimmt. Zudem werden in schwierigen Märkten häufiger Rabatte gewährt.Zwischen dem Januar 2013 und Dezember 2016 wurden in der Schweiz 82 Prozent der Wohnungen zum inserierten Mietzins vermietet. Lediglich in 15 Prozent der Fälle wurden Preisreduktionen gewährt und in marginalen 4 Prozent dieser Fälle lagen die Preisreduktionen zwischen 10 und 20 Prozent. Zudem zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. In der französischsprachigen Schweiz werden weniger Rabatte gewährt. Im Wallis nur bei rund 8 Prozent. Die meisten Preisreduktionen wurden in der Innerschweiz mit 18 Prozent und dem Tessin mit 21 Prozent festgestellt. Diese Regionen zeichnen sich durch relativ lange Insertionsdauer aus, was auf ein Überangebot an Mietwohnungen hinweist./sda/ip
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Visp: Erholung im Mutterland des Eishockeys

12. Juli 2018 - 12:02
Für Sébastien Pico beginnt bald die letzte Saison seines Klubs in der Litternahalle. Was macht der CEO des EHC Visp in der Sommerpause?

Sébastien Pico, CEO EHC Visp, reist im Sommer drei Wochen nach Kanada. Auf dem Programm steht zunächst die U18-Streethockey-Weltmeisterschaft. Da ist er als Teamchef der Schweizer Mannschaft im Einsatz. Sébastien Pico war früher sehr stark im Streethockey engagiert und ist Ehrenmitglied von Swiss Streethockey. "Ich bin da immer noch ein bisschen in der Ausbildung engagiert. Bei der Weltmeisterschaft sind auch Walliser Spieler im Einsatz und so freue ich mich auf das Amt des Team Managers bei diesem Event.“Nach der Weltmeisterschaft bleibt Sébastien Pico noch einige Tage ferienhalber in Kanada. Meistens ist er dann allein unterwegs. "So kann ich am besten abschalten, mich erholen und Energie für die kommende Saison tanken.“ Falls sich etwas Wichtiges im Klub ereignen sollte, ist er erreichbar. "Ein paar Personen im Klub haben meine persönlichen Kontakte. So können wir bei Bedarf schnell reagieren." Nach seiner Rückkehr aus den Ferien geht für Pico die Vorbereitung auf die kommende Saison und die Planung an der Lonza Arena weiter. "Ich freue mich, die Saison mit einer jungen, hungrigen Mannschaft in Angriff nehmen zu können. Es ist die letzte Saison in der Litternahalle, und das ist für die Spieler wie auch für die Vereinsverantwortlichen eine ganz spezielle Situation.“/en
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Fussball: Bye, bye Mboyo

12. Juli 2018 - 9:47
Nach drei Jahren verlässt Pelé Mboyo den FC Sitten. Der 31-Jährige wechselt in sein Heimatland Belgien zu Kortrijk.

Pelé Mboyo verlässt den FC Sitten. Der Stürmer wechselt nach drei Jahren im Wallis zu Kortrijk, wo er schon 2010/11 gespielt hat. Wegen diverser Verletzungen und einer halbjährigen Ausleihe hat Mboyo erst im August letzten Jahres zum ersten Mal für den FC Sitten gespielt. Mboyo erzielte für Sitten in 26 Pflichtspielen sechs Tore./ip
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Wallis: 33,3 Prozent Frauen - Ziel erreicht

12. Juli 2018 - 9:24
In der Amtsperiode 2018-2021 erreicht der Frauenanteil in den Verwaltungskommissionen einen Drittel. Damit wurde das Ziel des Staatsrats erreicht.

Ein Drittel der Mitglieder der Verwaltungskommissionen in der Amtsperiode 2018-2021 sind weiblich. Dies entspricht seit der vorangehenden Periode einer Zunahme um sechs Prozentpunkte. Das vom Staatsrat gesteckte Ziel ist gemäss Mitteilung des Kantons somit erreicht. Die aktuelle Gesellschaft widerspiegelnd, sind Frauen laut Schreiben am stärksten in den Kommissionen mit Bezug zum Sozialwesen mit fast 46 Prozent, Gesundheitswesen mit rund 39 Prozent sowie zum Erziehungs- und Bildungswesen mit 35 Prozent vertreten. Ein steigender Frauenanteil ist zudem in den Kommissionen mit Bezug zu Kultur, Kunst und Sport, Arbeit und Beschäftigung, Finanzen sowie Jagd und Fischerei  zu verzeichnen. In den Kommissionen zu den Bereichen Landwirtschaft mit 14 Prozent, öffentliche Sicherheit mit 16 Prozent sowie Umwelt und Bauwesen mit 22 Prozent bleiben sie weiterhin stark untervertreten. Dennoch sind die Frauen in allen Bereichen besser vertreten als noch in der letzten Amtsperiode. Seit 1993 steigt der Frauenanteil kontinuierlich an und nimmt seit 2011 stärker zu.Die Strategie, die der Staatsrat 2011 angenommen und 2014 sowie 2017fortgeführt hat, hat Früchte getragen. Die Dienststellen werden aufgefordert, aktivnach Frauen zu suchen. Für jede neu zu besetzende Stelle ist die Vormeinung desKantonalen Amts für Gleichstellung und Familie einzuholen und eineungenügend hohe weibliche Beteiligung ist zu begründen. Parallel dazu kann dasGleichstellungsamt den Dienststellen potenzielle Kandidatinnen vorschlagen, was in den meisten Bereichen möglich ist./ip
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Siders: Neues Screening-Tool zur Erkennung von Altersdemenz

12. Juli 2018 - 9:10
Ein Forscher des Instituts Wirtschaftsinformatik der Hes-so Valais/Wallis hat mit weiteren Forschenden eine innovative Anwendung zur Erkennung von Altersdemenz entwickelt.

Die zunehmende Alterung der Weltbevölkerung geht mit zahlreichen  Gesundheitsproblemen wie Altersdemenz, Alzheimer und leichten kognitiven Beeinträchtigungen einher. Zur Erkennung dieser Erkrankungen gibt es gegenwärtig weder einen messbaren Biomarker noch einen Bluttest wie etwa für Diabetes. Die aktuelle Diagnose beruht auf langwierigen neuropsychologischen Abklärungen, in deren Rahmen die kognitive Kontrolle und das Gedächtnis getestet sowie Fragen zu alltäglichen Tätigkeiten und zu Stimmungsschwankungen gestellt werden.Nun hat Paul Matusz vom Instituts Wirtschaftsinformatik der Hes-so Valais/Wallis in Zusammenarbeit mit Forschenden aus der Schweiz und Grossbritannien eineinnovative und äusserst einfache Anwendung zur Erkennung von altersbedingtenkognitiven Beeinträchtigungen entwickelt. Die Diagnose beruht auf demReaktionsvermögen des Patienten, der auf eine Taste drücken muss, sobald er aufeinem Bildschirm Töne und Bilder erkennt. Damit kann die klinische Praxis nun mit sehr einfachen Tests unterstützt werden, indem mit geringen Kosten eine grössere Bevölkerungsgruppe erreicht werden kann. Die Resultate erklären gemäss Mitteilung den Zusammenhang zwischen unserem Seh- und Hörvermögen unddessen Rolle für die Funktion des Gedächtnisses.Diese Forschungsarbeit entstand aus einer internationalen Zusammenarbeit zwischen dem Chuv Lausanne, der Westminster University London, der City University London und dem Institut Wirtschaftsinformatik der Hes-so Valais/Wallis in Siders./ip
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Wallis: Grosse Waldbrandgefahr wegen Trockenheit

12. Juli 2018 - 7:35
Die geringen Niederschläge in den letzten Wochen und die hohen Temperaturen führen zu einer Erhöhung der Waldbrandgefahr.

In gewissen Kantonsteilen des Wallis ist die Waldbrandgefahr gross. Aufgrund der Wetterprognosen für die nächsten Tage ist mit keinen nennenswerten Niederschlägen zu rechnen. Feuer im Wald oder in Waldesnähe darf nur an dafür von den Gemeinden bezeichneten oder offensichtlich gefahrlosen Stellen entfacht werden. Jedes Feuer auf diesen Plätzen müsse bis am Schluss beaufsichtigt und vor dem Verlassen intensiv abgelöscht werden./ip 
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Ecône: Piusbrüder wählen Italiener zum neuen Generaloberen

12. Juli 2018 - 7:16
Die Piusbruderschaft mit Sitz in Ecône hat den 47 Jahre alten Italiener Davide Pagliarani zu ihrem Generaloberen ernannt. Er löst den Schweizer Bernard Fellay ab.

Bernard Fellay stand 24 Jahre an der Spitze der erzkonservativen Abweichung von der katholischen Kirche. Nun hat die Piusbruderschaft einen neuen Generaloberen. Davide Pagliaran löst Fellay ab. Die 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priesterbruderschaft St. Pius X. hat ihren Sitz in Ecône und zählt rund 650 Priester und etwa 150'000 Gläubige in 70 Ländern. Die Priestervereinigung erkennt einige Lehren des Vatikans nicht an. Dabei geht es insbesondere um Reformen, die mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil der 1960er Jahre Einzug hielten. Papst Franziskus bemüht sich wie sein Vorgänger Benedikt XVI. um die Rückholung der Bruderschaft in die Kirche./sda/ip
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Oberwallis: Kein Vergleich zum Hitzesommer 2003

12. Juli 2018 - 6:35
Nicht nur Fussball sorgt für erhitzte Gemüter. Auch das Wetter trägt seinen Teil dazu bei. So war die erste Hälfte des Sommers im Oberwallis bis zu 2.5 Grad zu warm.

Zu warm, zu heiss und vor allem viel zu trocken. So fasst Joachim Schugg, Meteorologe bei Meteogroup, die erste Hälfte des Sommers zusammen. "In Visp gab es bis jetzt nur 20 mm Regen - statt der üblichen 65 mm in der ersten Hälfte des Sommers", resümiert Schugg. Doch sind solche Werte gleich rekordverdächtig? "Der letzte Hitzesommer 2015 war in der ersten Hälfte noch wärmer, brachte aber zwischendurch doch einige Platzregen. Der Jahrhundertsommer 2003 war nicht nur heisser - im Schnitt 1.5 Grad wärmer als die erste Hälfte des diesjährigen Sommers -  sondern auch trockener. Zudem waren damals der vorhergehende Winter und Frühling im Wallis noch viel trockener." Und wie geht es weiter? "Bis am Wochenende bleibt es sonnig und trocken, am Sonntagnachmittag gibt es lokale Gewitter, am Montag einzelne Schauer. Der grosse Landregen ist aber vorderhand nicht in Sicht." Die Temperaturen gehen gemäss Schugg nach dem heissen Freitag und Samstag dann zwar etwas zurück bis am Montag, aber eine richtige Abkühlung ist nicht in Sicht. "Und die heissesten Tage des Jahres - die Hundstage - stehen uns erst noch bevor." Die gibt es im Oberwallis erfahrungsgemäss Ende Juli./ip
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Brig-Glis: Kroatien folgt Frankreich in den Final

11. Juli 2018 - 21:59
Nach einem hochstehenden Halbfinal zwischen Kroatien und England setzen sich die Kroaten nach Verlängerung durch. Auch in der Geschina Arena jubelten die Anhänger.

Kroatien steht zum ersten Mal in einem WM-Final. Dies dank Mario Mandzukic, der in der Verlängerung das goldene Tor zum 2:1 für die Kroaten erzielte. Auch in der Geschina Arena feierten zahlreiche Kroatien-Fans frenetisch. "Wir haben schon vor dem Spiel gehofft, dass es Kroatien schafft", erklärt eine Anhängerin. Umso grösser war die Freude bei den Gewinnern. Unter den Zuschauern waren aber auch viele England-Fans. Diese zeigten sich vor dem Spiel noch zuversichtlich. "It's coming home", prognostiezierte ein Anhänger. Nach dem Spiel überwog dann allerdings die Enttäuschung. "Schade, aber jetzt hoffe ich, dass Frankreich gewinnt", erklärte ein Fan.Das Finalspiel zwischen Frankreich und Kroatien findet dann am Sonntagabend in Moskau statt. England seinerseits bleibt der Weg ans Spiel um Platz 3 übrig. Der Gegner ist Belgien./bo
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Riederalp: Der Kampf um das Wasser im Freilichtspiel auf dem Aletschplateau

11. Juli 2018 - 21:46
Am Mittwochabend feierte das Freilichtspiel "Der letzte Sander von Oberried" auf der Riederalp Premiere. Es war eine ergreifende und tiefsinnge Erstaufführung.

Wasser ist die Grundlage des Lebens. Heute fliesst es für uns alle bequem aus dem Wasserhahn. Doch das war nicht immer so. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Suche nach dem Wasser ein ständiger Kampf ums Überleben. Genau von dieser entbehrungsreichen Zeit handelt das Freilichtspiel "Der letzte Sander von Oberried", welches am Mittwochabend auf der Riederalp zum ersten Mal aufgeführt wurde. Die Vorlage für das Freilichttheater liefert der im Jahr 1931 entstandene Roman, welcher am Beispiel der 1875 geborenen Catherine Bürcher-Cathrein aufzeigt, dass der Kampf um genügend Wasser ein ständiger Begleiter im Leben war.Beim Freilichtspiel ist die Aletschregion und besonders der Weiler Oberried, unterhalb der Riederalp gelegen, Schauplatz der Geschichte. Das Drehbuch schrieb Arnold Steiner. Für die Inszenierung zeichnet sich Willy-Franz Kurth verantwortlich.Die Premiere am Mittwochabend war ein voller Erfolg. Die Schauspieler, grösstenteils Laiendarsteller aus der Region, zeigten ihr Können und trugen ihren Teil zu einem ergreifenden Freilichtspiel bei./ta
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Thun: Eine atemberaubende Kulisse - die Premiere von Mamma Mia

11. Juli 2018 - 21:30
Am Mittwoch feierten die Thunerseespiele Premiere des Musicals Mamma Mia. Auf der Gästeliste standen bekannte Gesichter wie Monika Fasnacht und Sängerin Sina.

Eine malerische Kulisse, dunkles Licht auf der Bühne, gespannte Zuschauer im Publikum. So startete am Mittwochabend die Premiere von Mamma Mia der Thunerseespiele. Aufgrund der grossen Nachfrage sind zwei zusätzliche Aufführungen Ende August geplant. "Wir sind sehr erfreut, dass die Tickets so begehrt sind. Dass zeigt uns, dass das Thema ABBA nach so vielen Jahren immer noch aktuell ist", freut sich der Geschäftsführer der Thunerseespiele Stephan Zuppinger. Unter den Besuchern der Premiere befanden sich zahlreiche bekannte Namen. So war beispielsweise Moderatorin Monika Fasnacht am Musical mit dabei. "ABBA war einfach meine Jugend und ich bin sehr gespannt auf die heutige Aufführung", freute sich Fasnacht vor der Darbietung. Auch Sängerin Sina war unter den Zuschauern. Beim Thema ABBA wird sie nostalgisch: "Als ich klein war, habe ich sogar Autos geputzt, damit ich mir meine Platte endlich kaufen konnte."Die Thunerseespiele zeigen Mamma Mia noch bis am 25. August. Die Zusatzaufführungen sind am 29. und 30. August./be
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Oberwallis: Von gestressten Rasenflächen

11. Juli 2018 - 16:15
Die Hitze und Trockenheit machen zurzeit manchen Rasenflächen sehr zu schaffen. Und statt eine grüne Oase trifft man auch in Oberwalliser Gärten auf gelbe Flecken.

Selbst Leute mit einem grünen Daumen sind in diesen Tagen sehr gefordert. Und sie warten sehnsüchtig auf Regen. So auch Mario Dadic, Geschäftsführer der Green Garden Mario GmbH. Die extreme Hitze und Trockenheit hinterlassen stellenweise gelbe Flecken im Rasen. "Am besten führt man Gegenmassnahmen nur bei Schatten durch. Sprich: Giessen am frühen Morgen oder nachts. Wenn es am kühlsten ist, bleibt viel Flüssigkeit im Rasen gespeichert." Wer denkt, die gelben Flecken veschwinden wie sie gekommen sind, liegt falsch. Gemäss Dadic brauche der betroffene Rasen nun Zeit, sich zu erholen. "Die verbrannten Stellen kratzt man am besten aus. In einem ersten Schritt mit einem Eisenrechen. Danach mit einem feinen Laubrechen. Erst dann macht es Sinn, nachzusäen." Geduld ist gefragt. Auch bezüglich Mähen ist nicht jeder Rasen gleich empfindlich. Grundsätzlich rät Dadic: "Man sollte nicht zu tief schneiden. Am besten gönnen wir dem Rasen jeweils eine Woche oder zehn Tage Ruhe bis zum nächsten Schnitt. Auch bezüglich Nährstoffzugabe kann man es zu gut meinen. Jede Umgebung ist anders. Jeder Dünger ist anders." Regen ist frühstens - wenn überhaupt - am Wochenende in Sicht. Dadic spricht bereits jetzt von Schäden, die es nicht einmal im Hitzesommer 2003 gegeben habe./ip
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Visp: Aktion "Bürgernahe Polizei" bewährt sich

11. Juli 2018 - 16:14
Das Projekt Quartierpolizei soll die Polizei näher zum Bürger bringen. Es läuft bereits seit Mai. Der Kommandant der Visper Gemeindepolizei Daniel Bürki zieht ein positives Fazit.

Noch bis im September organisiert die Visper Gemeindepolizei das Projekt "Bürgernahe Polizei". Dabei steht vor allem das Handeln des Bürgers im Zentrum. "Mit der Quartierpolizeiaktion wollen wir die Polizei näher an die Bevölkerung bringen. Das kann mit einem Zahnarzttermin verglichen werden. Der Bürger geht auch nicht gerne zur Polizei. Also gehen wir zu ihm, damit er Heimvorteile geniessen kann", sagt der Kommandant der Visper Gemeindepolizei Daniel Bürki. Bürki zieht zu der bis anhin durchgeführten Aktion ein erfolgreiches Fazit. "Tatsächlich gab es Meldungen von Bürgern. Natürlich nicht in allen Quartieren. Bei abgelegeneren Quartieren kamen eher weniger Rückmeldungen zu uns. Dies kann aber daran liegen, dass sich die Aktion unter den Bewohnern noch nicht wirklich rumgesprochen hat. Dies wollen wir aber noch ändern und untersuchen momentan die Gründe." Die mobilen Polizeiposten werden noch bis September weitergeführt. In zwei Wochen wird die Polizei dann mit E-Bikes unterwegs sein. "Mit den E-Bikes-Patrouillen wollen wir für die Bevölkerung noch nahbarer sein", erklärt Bürki weiter. Im Sommer 2019 nimmt die Visper Gemeindepolizei das Projekt "Bürgernahe Polizei" wieder auf./be
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Schweiz: Grosse Unterschiede bei Steuerlast bleiben bestehen

11. Juli 2018 - 15:26
Knapp 3600 Franken Steuern hätte 2017 in Zug eine ledige Person mit einem Lohn von 80'000 Franken zahlen müssen. In Sitten wären es 9432 Franken gewesen.

Die Steuerlast in den Kantonshauptorten hat sich letztes Jahr kaum verändert, ebenso wenig das grosse Gefälle bei den Tarifen, wie die am Mittwoch veröffentlichte Statistik der Eidgenössischen Steuerverwaltung zeigt.Mit Abstand am tiefsten bleibt die Belastung durch Kantons-, Gemeinde- und Kirchensteuern in Zug. 2017 betrug sie für einen Ledigen bei einem Einkommen von 80'000 Franken 4,5 Prozent oder 3600 Franken. In Sitten betrug diese Belastung 11,79 Prozent oder 9432 Franken.Den ersten Rang der teuersten Städte belegt Neuenburg mit einer Belastung von 15,88 Prozent. Dahinter folgen Delsberg (14,9 Prozent), Lausanne (14,7 Prozent), Solothurn (14,5 Prozent), St. Gallen (14,3 Prozent) und Bern (14,2 Prozent).Ist Nachwuchs da, reduziert sich die Steuerlast erheblich, doch die grossen Differenzen bleiben. Bei Doppelverdienern mit zwei Kindern und gleichem Einkommen beträgt die Belastung in Zug 0,17 Prozent beziehungsweise es werden 136 Franken fällig. In Sitten liegt die Belastung bei 0,74 Prozent oder 592 Franken. Solothurn ist mit einer Belastung von 6,4 Prozent die teuerste Stadt. Knapp dahinter folgt Neuenburg mit 6,3 Prozent./sda/wh
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Schweiz: Zwei für den Mann, eins für die Frau

11. Juli 2018 - 13:09
Höchstens zwei Gläser für Männer und höchstens ein Glas für Frauen pro Tag. Dies die neue Empfehlung der eidgenössischen Kommission für Alkoholfragen.

Die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen hat ihre Empfehlungen für einen risikoarmen Alkoholkonsum nach unten korrigiert. Den Ausschlag gaben wissenschaftliche Erkenntnisse. In ihrer Orientierungshilfe schreibt die Kommission: Gesunde erwachsene Männer sollten nicht mehr als zwei Gläser alkoholische Getränke pro Tag zu sich nehmen. Gesunde Frauen sollten nicht mehr als ein Glas trinken. Zudem empfiehlt die Kommission alkoholfreie Tage pro Woche einzuhalten. Wenn im Verlauf mehrerer Stunden ausnahmsweise mehr getrunken werde, dann sollten Männer gemäss der Orientierungshilfe nicht mehr als fünf und Frauen nicht mehr als vier Standardgläser konsumieren. Bei dieser Menge sei die Wirkung von Alkohol auf Reaktionszeit oder Psychomotorik messbar und die Risiken hinsichtlich Unfällen oder Krankheiten seien deutlich erhöht. Mit Standardglas ist die in einem Restaurant normalerweise ausgeschenkte Alkoholmenge gemeint, also eine Stange Bier, ein Glas Wein oder ein Gläschen Schnaps. Zudem warnt die Kommission, dass Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit schon nach einem Glas Alkohol nachlassen. Rund jede fünfte Person in der Schweiz trinkt Alkohol missbräuchlich: das heisst, sie trinkt regelmässig zu viel, zu oft oder zur falschen Zeit alkoholhaltige Getränke, schreibt das Bundesamt für Gesundheit. Gemäss der letzten Schweizerischen Gesundheitsbefragung ist der Alkoholkonsum bei den Erwachsenen im Wallis seit 1992 rückläufig und hat sich in den vergangenen Jahren stabilisiert./ip
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Bern/Wallis: Gewerkschaften und BLS einigen sich

11. Juli 2018 - 12:56
Mitarbeitenden der BLS steht künftig laut dem neu geltenden Gesamtarbeitsvertrag ein Vaterschaftsurlaub von zehn Tagen und ein Mutterschaftsurlaub von 18 Wochen zu.

Aufgrund der geänderten Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes und deren Verordnung, die durch den Bundesrat im Sommer verabschiedet werden, veränderten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Arbeitszeit, schreiben die Gewerkschaften SEV, Transfair und VSLF sowie die BLS am Mittwoch in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Die Gewerkschaften und die BLS haben sich nun auf inhaltliche Anpassungen des geltenden Gesamtarbeitsvertrags GAV geeinigt. Gemeinsam habe man die konkreten Auswirkungen auf den GAV geprüft und die Verträge entsprechend angepasst, wie es weiter heisst. Neue Regelungen vereinbarten die Parteien für den Vater- und Mutterschaftsurlaub, aber auch zur Flexibilisierung der Arbeits- und Ruhezeitbestimmungen, für Ruhesonntage sowie für Pausen oder die Ausdehnung des Nachtdienstzuschlags sowie die Neureglung des Nachtdienstzuschlags für das Lokpersonal. Von den verschiedenen Anpassungen können bei der BLS nach Gewerkschaftsangaben rund 3000 Beschäftigte profitieren./sda/wh
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Wallis: Regen - nicht nur ein Segen

11. Juli 2018 - 10:25
Am Wochenende steigt das Gewitterrisiko über den Bergen an. Kurz vor dem Regen können allergische Reaktionen gehäuft auftreten.

Das sonnige Wetter und die hohen Temperaturen lassen die Gräserpollen in rauen Mengen fliegen und die Pollenallergiker leiden. Die Gesamtpollenbelastung ist mässig bis stark. Auch im Wallis bleibt es die nächsten Tage sommerlich warm. Nachmittags bilden sich jeweils über den Bergen Quellwolken, aber bis am Abend sind höchstens isolierte Platzregen über den Walliser Alpen möglich. Erst am Samstagnachmittag steigt das Gewitterrisiko über den Bergen an. Ab dem Sonntagnachmittag gibt es wahrscheinlich örtlich gewittrige Regengüsse. Gemäss dem Allergiezentrum Schweiz ist Regen ja eigentlich eine Segen für alle Pollenallergiker. Das stimmt jedoch nicht kurz vor oder zu Beginn eines Sommergewitters. Dann nämlich können allergische Reaktionen bei Menschen mit Pollenallergie gehäuft auftreten.Was erst erstaunt, lässt sich gemäss den Experten leicht erklären: Gleich zu Beginn eines Gewitters drücken Abwinde und Regen wäscht die Gräserpollen aus den höheren Luftschichten herunter. Die Pollenkonzentration steigt in Bodennähe rapide an. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit saugen sich die Pollen voll, bis sie aufgrund des osmotischen Drucks bersten./ip
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Wallis: Zwei Monate lang zur Arbeit pedalt

11. Juli 2018 - 9:17
65'000 Velofahrer schweizweit sind im Mai und Juni bei der Aktion "bike to work" an ihren Arbeitsplatz geradelt. Auch Walliser Firmen zeigten sich sportlich.

Die Migros Gruppe, die ETH Zürich und die Schweizerische Post. Diese drei Betriebe stellten die meisten Teams bei der Aktion "bike to work". Im Rahmen der schweizweiten Aktion fuhren die Teilnehmenden während zwei Monaten mit dem Fahrrad zur Arbeit. 2114 Betriebe machten mit und die per Zweirad zurückgelegte Strecke beträgt knapp 16 Millionen Kilometer. Auch im Wallis wurde kräftig pedalt. Rund zwanzig Betriebe haben sich für die Aktion registriert. Darunter auch die Schneider-Bregy und Partner AG in Raron oder die Fernfachhochschule in Brig. Die teilnehmenden Betriebe sind in diesem Jahr vermehrt zwei Monate bei der Aktion von Pro Velo Schweiz mitgefahren. Gemäss den Initianten zeige der Erfolg, wie wichtig in Zukunft das Velo für Unternehmen sei. So würden Unternehmen vermehrt in das Velo als Mobilitätsmittel investieren, da es positive Effekte auf die Gesundheit der Mitarbeitenden, Sparpotenzial in der Infrastruktur und eine effiziente Mobilität innerhalb von Agglomerationen mit sich bringe./ip
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Niederwald: Jungwacht Glis im Sommerlager auf Hawaii

11. Juli 2018 - 5:39
Insgesamt zwölf Tage verbringt die Jungwacht Glis in ihrem Sommerlager in Niederwald. Das Motto "Hawaii" soll die Kinder und Jugendlichen spielerisch begeistern.

Noch bis am Freitag hat die Jungwacht Glis ihre Zelte in Niederwald aufgeschlagen. Unter dem Motto "Hawaii" bauen die Kinder und Jugendlichen Surfbretter, eine gemütliche Strandbar und Kneippgräben. "Die letzten Jahre hatten wir eher kämpferische Themen wie Herr der Ringe. Darum haben wir dieses Jahr auf ein gemütliches Motto gesetzt", sagt Schar- und Lagerleiter Claude Kronig. Obwohl es in den vergangenen Tagen regnerisch gewesen sei, käme für die Jungwacht jedoch kein Ferienlager infrage. "Ein Jungwächtler ist sehr naturverbunden. Deshalb haben wir uns für das Zelten in der freien Natur entschieden", so Kronig. Denn die Jungwacht wisse sich selbst zu helfen./be
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