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Aktualisiert: vor 8 Stunden 56 Minuten

Visp: Vom Mode- zum Medienschöpfer

12. Januar 2018 - 17:29
Fredy Bayard schuf mit seiner Mode Bayard AG ein Modeimperium. Nun hat er die Mengis Gruppe übernommen und will als Medienunternehmer durchstarten.

Am frühen Freitagnachmittag vermeldete die Mengis Gruppe, dass der ehemalige Modeunternehmer Fredy Bayard rückwirkend auf den 1. Januar als neuer Hauptaktionär die Geschicke der Mengis Gruppe übernimmt. Mehrere Medien schrieben anschliessend von einem Paukenschlag. Denn mit dem Verkauf der eigenen Medienunternehmung geht für die Familie Mengis eine Ära zu Ende. Mehr als sieben Jahrzehnte prägte die Verlegerfamilie die Oberwalliser Medien- und Druckbranche. Die Familie Mengis, die Druckerei und der Walliser Bote. Das war eine Symbiose und gehörte zusammen wie der FC Sitten und Christian Constantin. Doch diese Symbiose ist nun Geschichte.Es sei deshalb auch nicht leicht gewesen, die Firma zu verkaufen, erklärte der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Mengis Gruppe Nicolas Mengis im Gespräch mit rro: "Unsere Familie hat zeitlebens alle Ressourcen in die Firma gesteckt. Längerfristig wäre es für uns aber schwierig geworden, die nötigen Ressourcen für die Weiterentwicklung der Medienunternehmung bereitzustellen." Der Verkauf an den ehemaligen Modeunternehmer Fredy Bayard sei deshalb eine sehr gute Lösung, da die Mengis Gruppe als regionales Medienunternehmen unabhängig bleibe.Der frühere Modeschöpfer Fredy Bayard hatte erst vor einem halben Jahr seine Firmenanteile verkauft und sich zur Ruhe gesetzt. Als Modeunternehmer suchte Fredy Bayard nie bewusst das Rampenlicht. Als neuer Besitzer der Mengis Gruppe wird er nun öfter im Scheinwerferlicht stehen. Darauf freut sich Bayard. Denn er will dafür sorgen, dass es im Oberwallis auch weiterhin starke und unabhängige Medienunternehmen gibt. "Walliser Bote, RhoneZeitung, 1815.ch, rro und Kanal9. Das Oberwallis verfügt über eine grosse Medienvielfalt. Das soll auch so bleiben. Dafür will ich mich zusammen mit allen Mitarbeitern der Mengis Gruppe einsetzen", hält Fredy Bayard gegenüber rro fest.Der Unternehmer Fredy Bayard schlägt deshalb eine neues Kapitel auf und wird vom Mode- zum Medienschöpfer./vm
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Schweiz: Walliser Fall bringt Presserat ins Grübeln

12. Januar 2018 - 15:22
Der Schweizer Presserat prüft, ob er seine Zuständigkeitsregeln präzisieren muss. Auslöser war eine Beschwerde eines Barbesitzers in Sitten.

Der Schweizer Presserat will sein Reglement überdenken. Den Anstoss dazu gab eine Beschwerde eines Barbesitzers in Sitten. Eine Internetseite hatte ihn wegen angeblich rassistischer Äusserungen scharf kritisiert. Der Barbesitzer reichte daraufhin Beschwerde beim Presserat ein, weil er keine Möglichkeit bekommen hatte, seine Version darzulegen. Der Presserat trat nicht darauf ein. Die Begründung: Die Walliser Website L'1dex präsentiere sich zwar visuell als journalistisches Medium. Allerdings erhebe die Internetseite im Gegensatz zu den Behauptungen des Beschwerdeführers nirgends den Anspruch, einen journalistischen Ansatz zu haben. Auf Beschwerden gegen Medien mit gemischtem Status, welche den journalistischen Ansatz beanspruchten, war der Presserat in der Vergangenheit eingegangen. Dieser Fall liege aber gemäss dem Reglement ausserhalb des Zuständigkeitsbereichs.Die Entwicklung der Medienbranche bringe journalistisch anmutende Medien hervor, die nicht das Werk von Journalisten seien und daher auch nicht nach deren Berufsregeln funktionieren. Solche Produkte decke das Reglement heute nicht ab./sda/ip
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Ski alpin: Murisier in Top Ten

12. Januar 2018 - 15:16
Justin Murisier belegt bei der Kombination am Lauberhorn Rang 7. Damit ist er zweitbester Schweizer. Victor Muffat-Jeandet siegt vor Pawel Trikitschew und Peter Fill.

Victor Muffat-Jeandet hat die Kombination am Lauberhorn gewonnen. Der Franzose fuhr mit Laufbestzeit im Slalom von Rang 27 ganz an die Spitze vor. Zweiter wurde der Russe Pawel Trikitschew. Peter Fill sicherte sich dank Rang 3 die kleine Kristallkugel für den Kombinations-Weltcup.Die Schweizer konnten ihre gute Ausgangslage nach der Abfahrt nicht nutzen. Bester war Mauro Caviezel als 6. Justin Murisier als 7. konnte sein Slalompotenzial nicht ausspielen. Luca Aerni schied wie vier weitere Swiss-Ski-Athleten im Slalom aus./aa
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Termen: Interesse an Kita ist vorhanden

12. Januar 2018 - 14:59
In Termen soll es bald eine Kindertageskrippe geben. Die Nachfrage in der Bevölkerung ist vorhanden.

Initiative Frauen möchten in Termen eine Kindertageskrippe mit Mittagstisch und nachschulischer Betreuung auf die Beine stellen. Eine Umfrage in der Bevölkerung hat nun gezeigt, dass es Bedürfnisse in diese Richtung durchaus gibt. "Das Interesse in der Bevölkerung ist da", sagt Gemeindepräsident Achim Gsponer gegenüber rro. Die Gemeinde zeigte sich bereits Anfangs Dezember dazu bereit, die Frauen gegebenenfalls zu unterstützen. "Nun überlegen wir, wie der Aufbau realisiert werden soll." Den Lead haben nach wie vor die Initianten./ip
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Schweiz: Zugstrecke Brig-Bern-Basel bald neu in den Händen der BLS?

12. Januar 2018 - 13:41
Die SBB fürchten sich vor dem Entscheid des Bundesamts für Verkehr, Teilstrecken im Fernverkehr an die BLS zu vergeben. Betroffen wäre auch die Strecke Brig-Bern-Basel.

Die SBB befürchten anscheinend, dass das Bundesamt für Verkehr Teilstrecken im Fernverkehr an die BLS vergeben könnte. Aufgrund dessen drohen sie bereits jetzt mit rechtlichen Schritten, sollte das Bundesamt Mitte Jahr einen entsprechenden Entscheid fällen.Die angestrebte Vergabe von Teilstrecken im Fernverkehr entbehre einer gesetzlichen Grundlage, teilten die SBB am Freitag mit. Denn das bisherige System basiere auf einer Einheitskonzession für den Fernverkehr. Für einen Systemwechsel bräuchte es deshalb einen entsprechenden Parlamentsentscheid.Derzeit liegen zwei Gesuche auf dem Tisch vom Direktor des Bundesamts für Verkehr Peter Füglistaler: Die SBB will wie heute das ganze Fernverkehrsnetz bedienen. Die BLS greife dieses Monopol an und bewerbe sich um die Intercity-Linien Interlaken-Bern-Basel und Brig-Bern-Basel, sowie um die RegioExpress-Linien Bern-Olten, Biel-Bern und Le Locle-Bern.Bis spätestens Mitte Jahr will das Bundesamt entscheiden, welche Bahn ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 welche Strecken bedient. Füglistaler machte Ende Oktober vor den Medien keinen Hehl daraus, dass er die Situation begrüsst.Gut möglich, dass die Strecke Brig-Bern-Basel also bald in den Händen der BLS ist./sda/aa
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Wallis: Harziger Start

12. Januar 2018 - 13:30
Schwarz statt weiss-rot: Die Einführung der Sackgebühr verläuft im Mittel- und Unterwallis nicht ganz unproblematisch. Schuld daran sollen unter anderem die Touristen sein.

Für einmal würden viele Gemeindeverantwortliche im Mittel- und Unterwallis gerne rot sehen. Doch an den Kehrichtsammelstellen hatten sich am Neujahrstag Berge von schwarzen, gebührenfreien Abfallsäcken getürmt. Aktuell seien etwa noch 80 Prozent der Abfallsäcke aus den Touristenorten schwarz, sagt Betrand Yerly, Direktor der Kehrichtverbrennungsanlage Uvrier. In den Tälern sei der Prozentsatz umgekehrt. Aber die Situation werde sich verbessern. Das Gesamtvolumen der Abfallmenge, welche die Anlage in Uvier für die Gemeinden des Mittelwallis verwerte, sei inzwischen fast auf das normale Niveau gesunken.Die Einführung der Sackgebühr auf den 1. Januar spielt gemäss Yerly aber nicht die Hauptrolle bei diesem Phänomen. Er führt die Abfallberge darauf zurück, dass mehrere Feiertage aufeinander folgten. Zudem seien aufgrund der guten Wintersportbedingungen deutlich mehr Touristen angereist, was zu mehr Abfall geführt habe.Besonders aufmerksam wird die Gemeinde Monthey die Entwicklung beobachten. Sie ist die einzige Gemeinde im Unterwallis, die auf die Einführung der Sackgebühr verzichtet. Die Verantwortlichen lassen die Sammelstellen überwachen. Nur Einwohner haben nämlich das Recht, ihren Abfall dort zu deponieren./sda/ip
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Oberwallis: Fredy Bayard übernimmt die Mengis Gruppe

12. Januar 2018 - 12:38
Es ist ein Paukenschlag im Oberwalliser Medienwesen: Fredy Bayard übernimmt die traditionsreiche Mengis Gruppe.

In der Oberwalliser Medienlandschaft kommt es zu einer grossen Veränderung. Nicolas Mengis hat die Mehrheit der Mengis Gruppe an den Oberwalliser Modeunternehmer Fredy Bayard verkauft. Dies rückwirkend auf den 1. Januar. Nicolas Mengis wird gemäss Medienmitteilung weiterhin einen Minderheitsanteil an der Mengis Gruppe als Verwaltungsrat halten.Zur Mengis Gruppe gehören unter anderem die Tageszeitung Walliser Bote, die RhoneZeitung, eine Druckerei und der Rottenverlag. Ausserdem hält die Mengis Gruppe eine Beteiligung von 25 Prozent am Lokalradio rro./vm
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Schweiz: Verharren im traditionellen Schema reicht nicht mehr

12. Januar 2018 - 11:43
Schweizer Hoteliers wollen sich von Booking.com und Co. emanzipieren. Eine eigene Digitalisierungsstrategie muss auf den Tisch.

Hoteliers in der Schweiz kommen heute nicht mehr an Online-Buchungsplattformen vorbei. Auf gesetzlichem Weg wollen sie sich gegen deren Preisdiktat wehren. Fakt ist, der Anteil der Reservationen über Onlinebuchungsplattformen steigt laufend. Gemäss Studie der Hesso Wallis erreichte er 2016 fast 30 Prozent. Die Onlineplattformen profitieren von ihrem Technologiefortschritt und ihren Marketinganstrengungen. Hoteliers können es sich also kaum leisten, nicht auf diesen Plattformen vertreten zu sein. Doch gemäss dem Branchenverband Hotelleriesuisse unterjochen sie die Hotelbetreiber mit immer restriktiveren Vorgaben.Als besonders problematisch bezeichnet der Verband die sogenannte enge Preisparitätsklausel: Diese verbietet es Hoteliers, den Kunden auf ihren eigenen Internetseiten bessere Preise anzubieten als auf den Buchungsplattformen. In der letzten Herbstsession beauftragte das Parlament den Bundesrat mit einer Motion, solche Bestpreisklauseln für Hotels auf Buchungsplattformen zu verbieten. Der Bundesrat hat nun zwei Jahre Zeit, um zu handeln. Gemäss Roland Schegg, Professor am Institut für Tourismus der Hesso, ist die Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen nötig, aber genügt allein noch nicht, damit sich die Hotels emanzipieren können. Die Hoteliers müssten eine digitale Strategie entwickeln. Dabei seien auch Zusammenarbeiten zwischen mehreren Akteuren wie den Tourismusbüros und den grossen Hotelketten denkbar. Die Verantwortlichen müssten fortlaufend auf allen Niveaus innovieren und versuchen, wie ein Start-up zu funktionieren. Dies sei noch nicht in allen Köpfen angekommen: Viele touristische Akteure verharren laut Schegg weiterhin in einem traditionellen Schema./sda/ip
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Bern: No Billag - eine Existenzfrage

12. Januar 2018 - 11:20
Torfestival auf dem Rhoneglut. Strassensperrung im Goms. Lokalmedien sorgen für einen starken Service régional. Bei einem Ja zur No Billag wäre dieser gefährdet.

In eigener Sache unterwegs: Am Freitagvormittag warnten die privaten Radio- und Fernsehverbände an einer gemeinsamen Medienkonferenz zur No Billag-Initiative vor einem Kahlschlag unter anderem in den Berg- und Randregionen. Bei einer Annahme der Initiative müssten die Konsumenten gemäss dem Gremium auf die Berichterstattung aus der Region verzichten. "Bei rro geht es mit der No Billag-Initiative klar um eine Existenzfrage. Ebenso bei Kanal9", sagt rro-Redaktions- und Moderationsleiter Dominik Chanton. "Sagt das Oberwallis Ja zur Initiative, heisst das auch, dass der Service von rro im Radio und im Internet klar massiv zurückgeschraubt oder verschwinden wird." André Moesch, Präsident des Regionalfernsehverbands Telesuisse doppelte vor den Medienschaffenden in Bern nach: "Politik, Kultur, Sport und Gewerbe würden demnach ihre Stimme in den Regionen verlieren. Wer sonst soll über den FC Raron oder über die Oberländer Herbstausstellung berichten?"  Abermals betonten die Anwesenden in Bern, dass es keinen Plan B gibt. Die Initianten argumentieren im Abstimmungskampf jeweils damit, dass sich die wegfallenden Gebühren ersetzten lassen würden. Dies beispielsweise durch mehr Werbung, Kundenabonnemente oder durch kantonale Subventionen. Die Verbände der Schweizer Regionalradios und -fernsehen widersprechen dem jedoch: "Der Werbemarkt wird von uns seit über 30 Jahren bearbeitet. Es ist eine Illusion, die fehlenden Gebührenanteile durch mehr Werbung zu kompensieren", sagt Martin Muerner als Vertreter des Verbands Schweizer Privatradios. Marc Friedli, Geschäftsführer von Telesuisse, ergänzt: "Bisherige Versuche mit freiwilligen Kunden-Abos, zum Beispiel im Wallis, zeigen ernüchternde Zahlen." Und auch der Weg über kantonale Subventionen scheint unmöglich. Gemäss der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren ist eine ersatzweise Übernahme der Medienfinanzierung durch die Kantone aus rechtlichen, politischen und finanziellen Gründen nicht realistisch./ip
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Brig-Glis: SP mit klaren Zukunftsvisionen

12. Januar 2018 - 10:50
Die SP Oberwallis hat ein Positionspapier ausgearbeitet und stellte dieses und ihre Forderungen am Freitag in Brig-Glis vor.

Die Zukunft des Wallis. Das Wallis der Zukunft. Die SP Oberwallis hat dazu klare Vorstellungen und stellte am Freitag in Brig-Glis diesbezügliche Forderungen. Vor allem in Sachen Digitalisierung machte sich die Partei Gedanken. Das Credo: Für alle statt für wenige. Grundsätzlich sei es zwingend notwendig, dass eine Grundsatzdiskussion über folgende Themen geführt werde: Mobilität der Zukunft, Arbeitswelt und Bildung, die Zukunft der Berggebiete, Klimawandel, Energie, Umwelt und zu guter letzt über den Tourismus. Dort setzt die SP Oberwallis zukünftig ihre Schwerpunkte. Deshalb hat die Partei verschiedene Arbeitsgruppen gebildet und sich zu diesen Themen ihre Gedanken gemacht. Diese hält die Partei nun in einem Positionspapier fest. Mobilität: Diese müsse bezahlbar sein, freie Flächen müssen für Parkplätze und Strassen neu genutzt werden. Zudem sollen das Velonetz ausgebaut werden. Des Weiteren will die Partei den Umstieg auf saubere Elektroautos fördern. "Den selbstfahrenden Autos gehört die Zukunft", betonte Dominik Luggen, Sekretär der SP Brig-Glis-Naters.Arbeitswelt und Bildung: In diesem Bereich setzt die Partei auf die Digitalisierung. Diese biete viele Chancen. Diese würden darin liegen, die Produktivität zu steigern. Durch moderne Maschinen und Roboter gäbe es mehr Freizeit für die Arbeitnehmenden. "Diese Zeit müssen wir dann sinvoll nutzen. Zum Beispiel könnten wir mehr gesellschaftliche Aufgaben übernehmen", sagte Claudia Alpiger, Co-Vizepräsidentin der SP Oberwallis. Zudem sei Homeoffice in Zukunft ein grosses Thema.Berggemeinden: Nach den Vorstellungen der SP sollen mehr Treffpunkte errichtet werden. Zudem sei es wichtig neue dezentrale Schulmodelle zu testen. Des Weiteren stellt die Partei weiterhin die Forderung, das Bauland in die öffentliche Hand zu geben. Auch, dass so der attraktive Wohnungsbau gefördert werden kann. Klimawandel, Energie und Umwelt: Die Partei will den Energieverbrauch reduzieren. Dazu müssten erneuerbare Energien eine Förderung erfahren. Auch sei es laut SP zentral mit der Trinkwasserversorung sorgfältiger umzugehen. Tourismus: Es brauche unter anderem einen neuen Mindestkurs von 1.25 Franken und einen eigenen Fonds aus dem Vermögen der Schweizerischen Nationalbank. Zukunftsmusik ist für die SP zudem übertragbare Generalabonnemente für die Wintersaison zu schaffen. Oder auch eine Sommercard für Freifahrten zu sehenswerten Ausflugszielen im Wallis. Aber auch die Zweitwohnungsinitiative sei ein grosses Thema. "Wir wollen weniger kalte Betten durch eine intelligente Umsetzung der Lex Weber. Die betroffenen Gemeinden sollen das Recht erhalten, den Abbruch von bestehenden Wohnungen zu gestatten. Wiederaufgebaut werden sollen dann neue Bauten mit unter anderem einem Plus-Energie-Standard./aa
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Eisten: Trinkwasser wieder einwandfrei

12. Januar 2018 - 9:47
Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Eisten läuft wieder. Die Verantwortlichen konnten die Probleme beim Reservoir Hubel beheben.

Seit Monat beschäftigten sich die Verantwortlichen der Gemeinde Eisten mit Schwierigkeiten bei der Trinkwasserversorgung im Reservoir Hubel. Wie die Gemeinde mitteilt, sind die Probleme nun behoben. Auch die Sperre des Strassenabschnitts Blatte-Ahorn besteht nicht mehr./vm
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Freiburg: Westschweizer Regierungskonferenz in Walliser Hand

12. Januar 2018 - 9:07
Staatsrat Roberto Schmidt hat zum Jahresbeginn das Präsidium der Westschweizer Regierungskonferenz übernommen. Und setzt dabei auf Kontinuität.

Roberto Schmidt ist neuer Präsident der Westschweizer Regierungskonferenz.  Er übernimmt das Amt vom Genfer François Longchamp. Als Vizepräsident steht ihm der Waadtländer Finanzminister Pascal Broulis zur Seite. Der letzte Walliser, der dieses Amt ausübte, war Alt Staatsrat Serge Sierro zwischen 2000 und 2002. Im Rahmen seiner Präsidentschaft setzt Schmidt gemäss Mitteilung auf Kontinuität. Er will die Arbeit seines Vorgängers weiterführen und vertiefen. Geplant sind unter anderem eine Verstärkung der Tätigkeit auf die Dossiers von nationaler Bedeutung. Aber auch die Stärkung des Zusammenhalts zwischen den Westschweizer Regionen. Die wichtigste Aufgabe der Konferenz besteht darin, den intensiven Austausch von Informationen und die politische Koordination unter ihren sieben Mitgliedern auf Bundesebene sicherzustellen. Dabei positioniert sie die Westschweiz als ebenbürtiger Akteur gegenüber dem Bund, den anderen Schweizer Regionensowie den benachbarten Regionen Frankreichs und Italiens. Zu der Konferenz gehören die Kantone Bern, Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura./ip
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Unterbäch: Schadensausmass noch unklar

12. Januar 2018 - 8:45
Auch im Skigebiet Unterbäch haben die Schneemassen Schaden verursacht. Eine Lawine beschädigte eine Stütze des obersten Schlepplifts.

Die Masten des Seefeldlifts im Skigebiet von Unterbäch verschwinden praktisch in den Schneemassen. Doch dabei blieb es nicht. Eine Lawine beschädigte eine Stütze des obersten Schlepplifts. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs war das Skigebiet geschlossen, die Lawinengefahr war zu gross. Deshalb haben die Verantwortlichen den Schaden erst jetzt entdeckt.  Da die Lawinensituation im Ginals nach wie vor prekär ist, ist das volle Schadensausmass bis dato noch nicht klar. Gemäss Mitteilung lassen die Schneemassen im Skigebiet bis voraussichtlich Samstag nur einen Betrieb bis auf die Brandalp zu. Den Wintersportlern stehen die Pisten ins Dorf und der Schlittelweg ab der Brandalp, sowie das Swiss Snowli Kids Village zur Verfügung./ip
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Zermatt: Bahnstrecke nach Täsch nicht unterbrochen

12. Januar 2018 - 7:49
Die Bahnstrecke von Täsch nach Zermatt ist entgegen diversen Medienmeldungen auch am Freitagmorgen geöffnet, wie die Matterhorn Gotthard Bahn gegenüber rro festhält.

Die Bahnstrecke von Täsch nach Zermatt ist offen. Die Schweizerische Depeschenagentur sorgte am Freitagmorgen mit einer Meldung, wonach der Abschnitt wegen Lawinengefahr gesperrt ist, für Verwirrung. Wie der Kommunikationsdienst der Matterhorn Gotthard Bahn gegenüber rro festhält, verkehren die Shuttlezüge von Täsch nach Zermatt jedoch nach Fahrplan. Die Strecke Visp-Täsch ist dagegen nach wie vor geschlossen. Es verkehren jedoch Bahnersatzbusse./vm
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Fussball: Grégory Karlen wechselt von Sitten zum FC Thun

11. Januar 2018 - 20:40
FC Sitten mit einer Ausleihe eines jungen offensiven Mittelfeldspieler. Grégory Karlen spielt bis Ende Saison für den FC Thun.

Ein Walliser fürs Berner Oberland. Der FC Sitten leiht Spieler Grégory Karlen an den FC Thun aus. Die Berner Oberländer verfügen auch über eine Kaufoption ab dem Sommer. Im Tourbillon hatte Karlen mit nur sechs Einsätzen in der laufenden Meisterschaft zu wenig Spielzeit. In der Stockhorn Arena nimmt der Walliser nun eine neue Herausforderung an. Mit nur 22 Jahren zählt der kleine Bruder von Gaëtan Karlen bereits 40 Einsätze in der obersten Schweizer Spielklasse. Mit den von Marc Schneider trainierten Berner Oberländern, die aktuell auf dem achten Rang der Super League stehen, trifft er in bereits zwei Wochen auf seine ehemaligen Mitspieler./en
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Hohsaas: Family Day verschoben

11. Januar 2018 - 19:02
Nach grossen Schneefällen nimmt das Aufstellen der Spielelemente für den Family Day in Hohsaas viel Zeit in Anspruch. Deshalb beschloss die Destination den Event zu verschieben.

Die Bergbahnen Hohsaas AG freut sich über den vielen Schnee der letzten Tage. Jedoch müssen sie deshalb nun den angekündigten Family Day vom Sonntag um eine Woche verschieben. Wie das Unternehmen mitteilte, nimmt das Aufstellen der Spielelemente nach den grossen Schneefällen viel Zeit in Anspruch./bn
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Täsch/Zermatt: Wenn die Rotoren nicht mehr stillstehen

11. Januar 2018 - 17:15
Während zwei Tagen war Zermatt isoliert. Die Air Zermatt konnte jedoch die Verbindung zur Aussenwelt schaffen. Innert kürzester Zeit beförderte die Gesellschaft über 2200 Gäste.

Die Strassen waren gesperrt. Die Bahn konnte nicht mehr fahren. Dies war die vergangenen Tage für Zermatt Realität. Für die Sicherstellung der Grundversorgung musste eine Lösung auf den Tisch. Der Luftweg bot sich an. So richtete die Air Zermatt eine Luftbrücke zwischen Täsch und Zermatt ein. Aufgrund der Witterung und der noch kurzen Tageslichtphase war dies am Dienstag nur für zwei Stunden und am Mittwoch für rund neun Stunden möglich. Innerhalb dieser kurzen Zeit konnte die Helikoptergesellschaft rund 2200 Gäste, Einwohner, Angestellte sowie Arbeiter, die dringend aus verschiedenen Gründen Zermatt verlassen mussten, transportieren. Hinzu kamen gemäss Mitteilung gut 90 Rotationen für Gepäck- und Materialtransporte mit einem Gesamtgewicht von etwa 67 Tonnen. Dies alles zusätzlich zum notwendigen Normalbetrieb für Rettungseinsätze, Reko-Flüge und Lawinensprengungen./zy
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Schweiz: Bonjour, hello oder doch ciao?

11. Januar 2018 - 16:50
Wer träumt nicht gerne von den nächsten Ferien? Stundenlange Flüge sind diesbezüglich bei Herr und Frau Schweizer aber nicht mehr allzu gefragt. Europa ist Trend.

Mit Sicht auf den Eiffelturm ein Croissant essen. In Bayern ein Bier zapfen oder in Rom eine Pizza essen. 2016 genossen die Schweizer ihre Ferien vornehmlich in den Nachbarländern. Das hat gemäss Stefan Jäggi von der Fachzeitschrift Travel Inside einen einfachen Grund. "Die weltweiten politischen Unruhen haben einen starken Einfluss auf das Reiseverhalten. Statt halb um den Globus zu fliegen, bevorzugten viele lieber eine Feriendestination in der Nähe. Aber auch die einzelnen Reiseveranstalter tragen mit immer neuen Angeboten zu dieser Änderung bei." Eine Tendenz, welche man auch bei Ruffiner Reisen feststellt. "Gewisse Klassiker funktionieren nach wie vor. Trotzdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Gäste gerne etwas Neues entdecken", so Geschäftsinhaber Pascal Ruffiner. So seien beispielsweise Irland oder Schottland gefragt.Mit Blick auf die schweizweite Statistik schaffte es Kanada ganz nach oben auf der Beliebtheitsliste. Zusammen mit Portugal.  "Da die Angebote in Spanien knapp waren, wichen viele Ferienbucher auf Portugal aus. Kanada profitierte ganz klar vom Imageschaden der USA", sagt Jäggi.Und wie sieht es heuer aus? Was sind die Reisetrends? Laut Stefan Jäggi sind noch keine konkreten Aussagen möglich. "Da sind sich die Reiseveranstalter nicht ganz einig. Länder wie Portugal und Zypern hört man immer wieder." Aber auch die Türkei könnte ganz oben mitmischen. Dies nicht zuletzt mit Blick auf den Geldsack./gp
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Visp: Ungewohnter Auftritt von Walliser Seema

11. Januar 2018 - 16:02
In einer ungewohnten Besetzung tritt die Band Walliser Seema am 20. Januar in Visp auf. Mit den Bandmitgliedern stehen auch die Musiker der Blasmusik Albinen auf der Bühne.

Jean-Marc Briand ist der Kopf der Band Walliser Seema. Gemeinsam mit seinen Kollegen gab er in den letzten vier Jahren bereits über 60 Konzerte. Doch keiner dieser Auftritte wird wohl wie jener am 20. Januar sein. Dort steht die Walliser Gruppe nicht alleine auf der Bühne. "Das Publikum hat die einmalige Chance, uns in Kombination mit einer Blasmusik zu hören", so Briand. Die Musikgesellschaft Alpenrose Albinen soll der Aufführung die spezielle Note verleihen. Konzertbeginn ist um 20 Uhr./hm
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Schweiz: Das Oberwallis darf nicht aufs Abstellgleis

11. Januar 2018 - 15:30
Der Verein Oberwallis Verkehr und Tourismus fordert mit Nachdruck den Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels ebenso wie den Bau des Grimseltunnels.

Noch bis am 15. Januar läuft die Vernehmlassung des Bundes zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35. Der Verein Oberwallis Verkehr und Tourismus OVT nimmt in einer Mitteilung Stellung dazu. Für den Verein hat eine gute Anbindung des Oberwallis an die nationalen Verkehrsnetze oberste Priorität. Dies liege sowohl im Interesse der einheimischen Bevölkerung als auch der Gäste. Der Verein ist denn auch enttäuscht, dass weder der Vollausbau des Lötschberg-Basistunnels noch der Bau des Grimseltunnels in die Vorlage aufgenommen wurden.Der Verein hält fest, dass der Lötschberg-Basistunnel schon seit Längerem an die Kapazitätsgrenzen stosse. Ausserdem sei derzeit bei der kleinsten Störung diese wichtige Nord-Süd-Achse lahmgelegt. Durch den Vollausbau könnte die Situation wesentlich entschärft werden, so der Verein weiter. Erst der Vollausbau mit zwei durchgehenden Fahrspuren bringe am Lötschberg eine nachhaltige Lösung, welche auch in einigen Jahren noch ausreiche, um alle Personen- und Gütertransporte zu bewältigen.Der Verein Oberwallis Verkehr und Tourismus ist der Meinung, dass die Vorlage zum Ausbauschritt 2030/35 zu stark auf Angebotsverbesserungen im Mittelland fokussiere. Ausserdem fehlt dem Verein in der Vorlage jegliche Erwähnung des Freizeitverkehrs. Es gebe keine Strategie zur Bewältigung dieses Verkehrsaufkommens. Konsequenz daraus sei, dass Projekte, welche für den Freizeitverkehr wichtig wären, wie beispielsweise die Grimselbahn. nicht in die Weiterentwicklung des Bahnnetzes einbezogen würden. Der Grimseltunnel enthalte neben einer Bahnlinie auch eine Kabelanlage. Nach Ansicht des Vereins wäre es wichtig, dass beide Vorhaben koordiniert realisiert würden. Werde die Grimselbahn nicht in den Ausbauschritt 2030/35 aufgenommen, bestehe die Gefahr, dass die optimale Variante eines Kabel-Bahn-Tunnels nicht realisiert werden könne./wh
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