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Aktualisiert: vor 10 Stunden 16 Minuten

Sitten: Bereit für den Einstieg ins Berufsleben

11. Oktober 2018 - 15:11
Die Lernenden und Praktikanten der Kantonsverwaltung feierten am Dienstag in Siders den Abschluss ihrer Ausbildung.

In diesem Sommer schlossen 93 Jugendliche ihre Berufsausbildung in der kantonalen Verwaltung ab. Es handelt sich um 51 Lernende, 39 Praktikanten der Berufsmaturität Wirtschaft und drei Praktikanten der Berufsfachschule Wallis.Den Abschluss ihrer Ausbildung feierten die Jugendlichen am Dienstag in Siders. Staatsrat Roberto Schmidt war gemäss Mitteilung in seiner Ansprache bestrebt, den Absolventen aufzuzeigen, worin der Schlüssel zum Erfolg liegt. Zur bestandenen Ausbildung erhielten sie von Staatsrat Schmidt sowie vom Chef der Dienststelle für Personalmanagement Gilbert Briand eine Anerkennung. Ausserdem gab es Spezialpreise für Bestnoten: Den besten Abschluss bei den Lernenden erreichte Michael Lagger. Gabrielle Freno und Maureen Jordan waren die besten Praktikanten Berufsmaturität Wirtschaft. Den besten Abschluss als Praktikant Berufsfachschule Wallis erreichte Gaëtan Fumeaux.Für die musikalische Umrahmung der Zeremonie sorgte Profisnowboarder und Musiker Pat Burgener mit zwei seiner Songs. Die ehemaligen Lernenden und Praktikanten erhielten auch einen Einblick in Burgeners Lebenslauf und dessen Erfolgsrezept./wh 
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Riederalp: Demission von Gemeinderat Egon Schwery

11. Oktober 2018 - 13:56
Egon Schwery, langjähriger Gemeinderat der Gemeinde Riederalp, hat seine Demission beim Staatsrat eingereicht. Die Kantonsregierung hat das Gesuch angenommen.

In der Gemeinde Riederalp steht die Wahl eines neuen Gemeinderats an. Dies nachdem Egon Schwery, langjähriges Mitglied des Gemeinderats, seine Demission eingereicht hat. Wie den Informationen auf der Gemeindehomepage zu entnehmen ist, hat der Staatsrat das Gesuch von Schwery per Ende September angenommen. Über das weitere Vorgehen für eine Nachwahl in den Gemeinderat wird die Gemeindeverwaltung Ende kommender Woche orientieren./wh
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Sitten: Neuauszählung der Stimmen nach Wahlbetrug abgelehnt

11. Oktober 2018 - 13:24
Die Justizkommission des Kantonsparlaments lehnt Anträge für eine Stimmenneuauszählung nach dem Wahlbetrug bei der Grossratswahl 2017 ab. Im November entscheidet der Grosse Rat.

Im Frühjahr 2017 kam es bei den Grossratswahlen im Oberwallis zu einem Wahlbetrug. Forderungen nach einer Neuauszählung der Stimmen wurden laut. Anträge für eine Neuauszählung der Stimmzettel reichten im Juni 2017 die CSPO und ein Jahr später ein Anwalt und sein Mandant ein. Die Justizkommission teilte am Donnerstag mit, dass sie dem Grossen Rat vorschlagen werde, diese Anträge nicht weiterzuverfolgen.Die Kommission begründet ihren negativen Entscheid damit, dass "ein Wiedererwägungsgesuch nur dann zulässig ist, wenn neue Tatsachen bekannt werden oder sich die Umstände wesentlich geändert haben." Die Antragssteller hätten bereits vor deren Einreichung von den Unregelmässigkeiten im Wahlkreis Brig im Zusammenhang mit den Grossratswahlen vom März 2017 gewusst und dass diese die Sitzverteilung infrage hätten stellen können. Die Beschwerdefrist sei also nicht eingehalten worden.Die Justizkommission weist auch darauf hin, dass die von den Gesuchstellern geforderte Neuauszählung der Stimmen auf keinen Fall erlauben würde, das Wahlergebnis in den drei betroffenen Gemeinden nachträglich zu eruieren.Der Bericht der Justizkommission wird in der Novembersession behandelt. Sollte der Grosse Rat dem Antrag der Justizkommission nicht folgen, würde das Dossier zur weiteren Bearbeitung an die Justizkommission zurückgewiesen./sda/wh
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Brig-Glis: Gut gestartet und zufrieden

11. Oktober 2018 - 12:55
Die Sport- und Freizeitarena "Iischi Arena" in Brig-Glis hat das erste Betriebsjahr hinter sich. Die Verantwortlichen sind zufrieden.

Seit einem Jahr läuft der Betrieb in der "Iischi Arena" in Brig-Glis. Die Verantwortlichen rund um Geschäftsführer Richard Hug und Patrick Amoos, Briger Stadtrat und Präsident der Betreiberin der Arena, der Genossenschaft Sport- und Freizeitarena Geschina, sind damit zufrieden, wie sie am Donnerstagvormittag an einer Medienorientierung festhielten. Patrick Amoos betonte, dass die definitive Bauabrechnung bald vorliegen und die Kosten unter den veranschlagten 19 Millionen Franken liegen werde. "Das ist eine erfreuliche Tatsache und sicherlich auch der Verdienst unseres Stadtarchitekten Roland Imhof." Richard Hug betonte im rro-Interview, dass er mit dem ersten Jahr sehr zufrieden sei und besonders die Besucherzahlen sehr gut gewesen seien. Der Geschäftsführer von "Iischi Arena" betonte weiter, dass er das Angebot in der nächsten Zeit Stück für Stück ausbauen wolle./vm
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Oberwallis: Volle Unterstützung für Nationalrätin Viola Amherd

11. Oktober 2018 - 12:48
Die CVPO sichert Viola Amherd die volle Unterstützung für eine allfällige Bundesratskandidatur zu. Die Partei verurteilt ausserdem Medienberichte über ihren Rechtsstreit mit Alpiq.

Im Vorfeld der Bundesratswahlen werden potenzielle Kandidaten von den Medien kritisch begutachtet. Das weiss auch die CVPO, wie sie in einer Mitteilung festhält. Sie begrüsst denn auch eine hinterfragende Berichterstattung. Nicht zu akzeptieren seien jedoch tendenziöse Medienberichte wie diejenigen des "Walliser Bote" von Ende September und vom Mittwoch. Die Person von Nationalrätin Viola Amherd werde darin ungerechtfertigt attackiert und geradezu verunglimpft. Die Berichterstattung über den Zivilprozess der Erbengemeinschaft Amherd sei schlicht unsachlich und tendenziös. "Die CVPO ist über den Zivilprozess informiert, dies obwohl dieser mit der politischen Arbeit von Viola Amherd in keinem Zusammenhang steht", wird Franziska Biner, Parteipräsidentin CVPO, in der Mitteilung zitiert.Die CVPO hat denn auch anlässlich der Ausschusssitzung vom Mittwoch Nationalrätin Viola Amherd ihre volle Unterstützung bei einer allfälligen Bundesratskandidatur zugesagt. "Bis dato hat sich Viola Amherd noch nicht entschieden, ob sie als Bundesrätin kandidieren wird. Bereits jetzt ist aber klar, dass eine Kandidatur von Viola Amherd für das Wallis und die Bergregionen eine einmalige Chance darstellt", wird Beat Rieder, Ständerat und Vizepräsident CVPO, in der Mitteilung zitiert.Die Partei hält abschliessend fest, dass sich Nationalrätin Amherd mit ihrer engagierten Politik und ihrer profunden Dossierkenntnis in den letzten Jahren in Bern einen herausragenden Namen erarbeitet habe. Dank ihrer sachlichen Art zu politisieren, sei sie über die Parteigrenzen hinaus bestens vernetzt. Amherd bringt aus Sicht der CVPO alle Voraussetzungen für eine ausgezeichnete Bundesratskandidatur mit./wh 
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Oberwallis/Thun: "Dann drücke ich nur noch Start und Stopp auf dem Player"

11. Oktober 2018 - 12:08
Andere spielen Fussball. Oliver Schmid tanzt. Auch wenn der 30-Jährige heute oftmals nicht mehr selbst im Scheinwerferlicht das Publikum begeistert, gehört Tanzen zu seinem Alltag.

Aufgewachsen im beschaulichen Bergdorf Ausserberg. Die Fussballschuhe hängte Oliver Schmid bald einmal an den Nagel. Nicht dass er es nicht versucht hätte. Doch Schmid hatte etwas anderes im Sinn. Die Unterstützung für sein Hobby, das Tanzen, war gross. Und dies nicht nur im Kreis der Familie. Und so ging er seinen Weg. Oder besser gesagt, tanzte er sich seinen Weg. Mit 14 besuchte er seine ersten Hip-Hop-Kurse im Cocoon in Leuk-Susten. Ab 16 war er Mitglied der Gesangs- und Tanzschule Move in Brig. Es folgten Weiterbildungen und ein Studium an einer privaten Musical School."Tanzen ist für mich seit meiner Kindheit Faszination pur. Ich kann in andere Welteneintauchen." Es sei eine wunderschöne Art sich selbst auszudrücken und darzustellen. Heute wohnt Oliver Schmid in Thun und gibt genau diese Faszination an seine Schüler weiter. "Wenn die Choreographie mal einigermassen sitzt, rückt für mich das Tanzen ein wenig in den Hintergrund. Dann bin ich 'nur' noch der, der eine gute oder schlechte Meinung abgeben darf. Jeweils kurz vor den Aufführungen drück ich dann nur noch Start und Stopp auf dem Musikplayer."Oliver Schmid lebt seinen Traum. Lebt vom Tanzen. Ein Leben, welches sich bestimmt auch viele seiner Schützlinge im Tanzstudio wünschen. Ein Patentrezept gibt es nicht. Doch früh übt sich ...  "Es ist sicher von Vorteil, wenn man sehr jung mit dem Tanzen beginnt. Ab 30 werden viele Tänzer nämlich bereits wieder ausrangiert. Wie auch sonst im Profisport üblich." Einen Plan B hat Oliver Schmid nicht wirklich. Und trotzdem - mit der Ausbildung zum Bewegungspädagogen hat er sich ein zweites Standbein geschaffen. Noch steht Schmid aber mit beiden Beinenim Tanzstudio und auf der Bühne. Derzeit engagiert er sich unter anderem für das Musical Umbra. Bereits am Samstag zeigt er sein Können im Rahmen des Tanz-Projekts Illusion im Visper La Poste./ip
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Zermatt: Suche nach vermisstem Karl-Erivan Haub eingestellt

11. Oktober 2018 - 11:49
Der seit April bei Zermatt vermisste Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub wurde nicht gefunden. Die Suche nach ihm wird nun beendet.

Die Suche nach dem seit April bei Zermatt vermissten Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub ist eingestellt worden. Wegen fehlender Erfolgsaussichten werde die Suche nicht fortgesetzt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag.Das hätten die Familien gemeinsam mit der Bergrettung Zermatt entschieden. Zuvor hatten "WAZ" und WDR darüber berichtet. Der 58-jährige Extremsportler Tengelmann war am 7. April von einem Training für ein Skitourenrennen nicht zurückgekehrt.Retter waren im eisigen Skigebiet tagelang mit Helikoptern, Spürhunden und Suchtrupps unterwegs. Das letzte Lebenszeichen von Haub stammte von einer Videokamera, die ihn an der Bergstation am Klein Matterhorn auf 3820 Metern aufgenommen hatte. Nach dem Unglück gab es in der Gegend mehrere Meter Neuschnee.Nach Haubs Verschwinden hatte dessen jüngerer Bruder Christian in der Tengelmann-Gruppe die alleinige Geschäftsführung übernommen. Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem die Baumarktkette Obi und der Textil-Discounter Kik sowie Beteiligungsgesellschaften. Im vergangenen Jahr hatte das Familienunternehmen einen Netto-Umsatz von 7,5 Milliarden Euro erzielt./sda/sr
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Wallis: Matterhorn Region AG gut unterwegs

11. Oktober 2018 - 10:09
Die Anfang 2017 gegründete Matterhorn Region AG ist auf Kurs. Mit der Région Dents du Midi stösst ein neuer Partner dazu. Zudem konnte die AG den digitalen Marktplatz lancieren.

Für eine bessere Sichtbarkeit im Weltmarkt schlossen sich Anfang 2017 die BVZ Holding mit ihren Marken Matterhorn Gotthard Bahn, Gornergrat Bahn Zermatt und Glacier Express, sowie die Aletsch Arena, Leukerbad, Saas-Fee, Verbier, Brig-Simplon, die Fondation Barry und Valais/Wallis Promotion zur Matterhorn Region AG zusammen. Die Gesellschaft erhält nun mit der Région Dents du Midi einen weiteren Partner. Die Matterhorn Région AG verkauft unter der Marke Valais mit dem Zusatz Matterhorn Region Swiss Alps ganzheitliche Wallis-Erlebnisse in Greater China, Südkorea und Nordamerika. Ab 2019 ist die Matterhorn Region AG neu auch in Südostasien - Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien - aktiv. Die Matterhorn Region AG baut ihre Angebote dauernd aus. So verfügt sie seit Ende August über eine nutzerfreundliche und effiziente Verkaufsplattform. "Das neue, digitale Vertriebssystem kann für alle Angebote der Matterhorn Region AG genutzt werden. Von der Anreise über die Unterkunft bis hin zum Wanderführer oder der Weindegustation kann alles über diese Plattform individuell für die Reiseveranstalter kombiniert und gebucht werden. Ein digitaler Wallis-Marktplatz also", wie Marco Tacchella, Verwaltungsratsmitglied der Matterhorn Region AG, sagt.Aber auch die Umsatzzahlen der Gesellschaft lassen sich sehen. "Die Matterhorn Region AG ist mit dem bereits per Ende September erreichten Jahresumsatzziel von einer Million Schweizer Franken sehr gut unterwegs", erklärt Mario Braide, Geschäftsführer der Gesellschaft. Und er ist überzeugt, dass dank der neuen, einfacheren und deutlich effizienteren Buchungsmöglichkeit ein weiterer Umsatzanstieg verzeichnet werden kann und im kommenden Jahr weitere Partner zur Gesellschaft stossen werden./wa/wh
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Wallis: "Kulturelle Teilhabe - partizipative Projekte" geht weiter

11. Oktober 2018 - 10:03
Das Programm "Kulturelle Teilhabe - partizipative Projekte" wird fortgeführt. Es erhält eine Erweiterung unter dem Titel "Kulturelle Projekte für einen zweisprachigen Kanton".

Die Hauptidee hinter dem Anfang 2016 lancierten Programm "Kulturelle Teilhabe - partizipative Projekte" bestand darin, künstlerische Produktionen verschiedener Art und Grösse auf lokaler oder regionaler Ebene zu fördern. Die Projekte zeichnen sich durch einen partizipativen Schaffensprozess und die Interaktion zwischen professionellen Kunstschaffenden und der Zivilbevölkerung aus.Das Programm war gemäss Mitteilung des Kantons ein Erfolg. Ende 2017 wurden im Kanton insgesamt 17 Projekte berücksichtigt und unterstützt. Aufgrund der Begeisterung in der Bevölkerung und des grossen Erfolgs kann das Programm fortgeführt und ausgebaut werden. Ab Herbst ist nun diese Erweiterung geplant. Mit "Kulturelle Projekte für einen zweisprachigen Kanton" sollen die Zweisprachigkeit und der kulturelle Austausch innerhalb des Kantons gefördert werden. Das neue Programm bezieht sich auf innovative Projekte, die Kunst- und Kulturschaffende beider Sprachregionen des Kantons zusammenbringen sollen. Dieser neue Teil wird durch die Unterstützung des Bundesamts für Kultur im Rahmen der Programmvereinbarung "Förderung der Zweisprachigkeit im Kanton" ermöglicht. 2019 und 2020 werden in einer ersten Pilotphase Projekte im Zeitrahmen von zwei Jahren unterstützt. Projektdossiers sind bis zum 15. Januar 2019 bei der Dienststelle für Kultur einzureichen. Die Förderbeiträge können für Projekte im Rahmen von "Kulturelle Teilhabe" bis 20'000 Franken und für Projekte im Rahmen von "Kulturelle Projekte für einen zweisprachigen Kanton" bis 10'000 Franken betragen. Eine Expertenkommission bestimmt, welche Projekte gefördert werden./wh
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Val d'Hérens: Der Zauber von Rilkes Briefen

11. Oktober 2018 - 9:49
Im Rahmen eines Festivals in Mase im Val d'Hérens eröffnet die Fondation Rilke eine temporäre Ausstellung über Rainer Maria Rilkes Briefe an seine Freundin Nanny Wunderly-Volkart.

Rilke war ein reger Briefschreiber. Die Anzahl seiner Briefe wird auf rund 10'000 geschätzt, über 8500 sind bekannt. Zu seinen wichtigsten Korrespondenzen zählt diejenige mit Nanny Wunderly-Volkart, der Cousine seines Mäzens Werner Reinhart. Der Dichter hat seine Freundin und Vertraute 1919 kennengelernt und ihr bis zu seinem Tod im Jahr 1926 insgesamt 470 Briefe geschrieben. Ein wichtiges Merkmal dieser Briefe ist, dass sie zweisprachig sind. Deutsch und zu grossen Teilen auch Französisch. Im Rahmen des Korrespondenzfestivals "Lettres de Soie" in Mase im Val d'Hérens eröffnet nun die Fondation Rilke eine temporäre Ausstellung über Rainer Maria Rilkes Briefe an seine Vertraute und Freundin Nanny Wunderly-Volkart. Diese zahlreichen Briefe werden oft auch als Rilkes Walliser Tagebuch bezeichnet. Gemäss Mitteilung der Fondation Rilke ist die Ausstellung zweisprachig konzipiert. Die vom Schweizerischen Literaturarchiv in Bern digitalisierten Originalbriefe können allesamt vor Ort eingesehen werden.Die Ausstellung ist während des Festivals am 12., 13. und 14. Oktober durchgehend geöffnet. Im Anschluss sind die Briefe vom 19. Oktober bis 13. Januar 2019 freitags, samstags und sonntags jeweils von 17 Uhr bis 19 Uhr Interessierten zugänglich./wh
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Visp: Vier weitere mit Quecksilber belastete Parzellen werden saniert

11. Oktober 2018 - 8:45
Quecksilberuntersuchungen in Baltschieder und Brigerbad ergaben, dass vier weitere Parzellen kontaminiert sind. Die Parzellen müssen saniert werden.

Neben den laufenden Sanierungsarbeiten in den Siedlungsgebieten werden in einem definierten Perimeter zwischen Niedergesteln und Brig bei jedem Bauvorhaben Quecksilberuntersuchungen durchgeführt. Ausserdem wurden in diesem Bereich Flächen mit sensibler Nutzung untersucht. Die insgesamt 134 Flächen wurden in Rücksprache mit den Gemeinden festgelegt.Gemäss Mitteilung von Lonza ergaben nun die Untersuchungsresultate, dass 120 Flächen unbelastet sind. Von den 24 Parzellen ist eine - der Fussballplatz in Lalden - leicht belastet, aber nicht sanierungsbedürftig. Vier Parzellen müssen jedoch saniert werden. Dabei handelt es sich um den Nebenplatz des Sportplatzes in Baltschieder und drei Parzellen beim Camping des Thermalbads Brigerbad. Wie es weiter heisst, zeigt eine im Jahr 2016 von der Universität Zürich im Auftrag des Kantons durchgeführte Studie keine Hinweise für eine Beeinträchtigung der Gesundheit.Zu den mit Quecksilber kontaminierten Parzellen in Brigerbad erklärt Olivier Foro, Betriebsleiter des Thermalbads Brigerbad, dass der Kanton am Montag über die Untersuchungsergebnisse informiert habe. Es würden nun weitere Untersuchungen, die bereits kommende Woche beginnen, auf den betroffenen Parzellen stattfinden, um den genauen Grad der Quecksilberverschmutzung festzustellen. Über die aktuelle Situation und das weitere Vorgehen würden die Campinggäste mittels Brief informiert. Und Foro betont abschliessend: "Die Verschmutzung befindet sich auf dem Campingareal und nicht auf dem Gebiet des Thermalbads." Diese weiteren vier Parzellen werden von Lonza in die bestehende Sanierungsplanung integriert. Damit für den Campingplatz kein Unterbruch in der Nutzung erfolgt, wird diese Planung vorgezogen. Aus diesem Grund hat Lonza die zweite Etappe der Untersuchungen bereits für kommende Woche angeordnet. Diese soll die Quecksilberbelastung genauer eingrenzen und somit den Sanierungsaufwand detaillierter aufzeigen. Anschliessend soll die Sanierungsplanung erstellt werden. Ziel ist, die Sanierungen noch vor dem Saisonbeginn 2019 abzuschliessen.Die Quecksilberuntersuchungen und die Sanierungsarbeiten finden in Zusammenarbeit mit der Dienststelle für Umwelt statt. Der Kanton bestätigt obgenannte Untersuchungsresultate und hält in diesem Zusammenhang fest, dass die Sanierungsarbeiten im Siedlungsgebiet und die weiteren Untersuchungen in der Landwirtschaftszone sowie entlang des Grossgrundkanals planmässig voranschreiten./wh
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Fussball: Wohnzimmer der Walliser Volksseele

11. Oktober 2018 - 8:01
Das Stade de Tourbillon in Sitten feiert seinen 50. Geburtstag. Es steht für Emotionen, Freude und Tränen. Eine Hommage an das letzte Kultstadion im Schweizer Profifussball.

Am 11. August 1968 ging das Eröffnungsspiel des FC Sitten im Stade de Tourbillon über die Bühne. Seither steht das Stadion im Osten der Kantonshauptstadt für Emotion, Freude, Leid und Tränen. Es ist ein Kultstadion im Schweizer Fussball, welches trotz der zunehmen Kommerzialisierung des Fussballs seinen altertümlichen Charme bewahren konnte.rro hat anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Stades de Tourbillon mit ehemaligen Spielern und Fans gesprochen und daraus eine multimediale Hommage an das letzte Kultstadion im Schweizer Profifussball gemacht./vm
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Ovronnaz: Strafverfahren im Fall Brand in den Thermalbädern eingestellt

11. Oktober 2018 - 8:01
Die Staatsanwaltschaft Wallis hat das Strafverfahren im Fall Brand in den Thermalbädern von Ovronnaz eingestellt. Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.

Am 15. Dezember 2017 brach im Zentralbereich des Thermalbads Ovronnaz ein Brand aus, welcher diesen Teil des Bads vollständig zerstörte. Der Brandschaden belief sich auf mehrere Millionen Franken.Gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis ergaben die Ermittlungen, dass der Brand zwischen der Zwischendecke und dem Fliesenboden des Zentralbereichs des Thermalbads ausgebrochen war. Dort waren wenige Tage zuvor Renovierungs- und Unterhaltsarbeiten ausgeführt worden.Gemäss Experten können eine elektrische oder technische Fehlfunktion sowie eine mangelnde Einhaltung der Brandschutzbestimmungen als Brandursache ausgeschlossen werden. Das Ermittlungsverfahren lässt darauf schliessen, dass der Brand wahrscheinlich auf fahrlässiges oder vorsätzliches menschliches Handeln zurückzuführen ist, der allfällige Täter konnte jedoch nicht identifiziert werden.Aufgrund der Anwendung von Owatrol Textrol im Brandbereich kann eine Entzündung infolge Selbsterhitzung aber ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.Zusammenfassend hält die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis fest, dass die Brandursache im Rahmen des Ermittlungsverfahrens nicht abschliessend geklärt werden konnte. Folglich musste das Strafverfahren eingestellt werden.Die Einstellungsverfügung kann innert einer Frist von zehn Tagen mit Beschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden./wh
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Japan/Turtmann: "In Asien gibt es noch sehr viel zu sehen"

11. Oktober 2018 - 6:31
Nach einer längeren Velopause in Neuseeland zog es Mathias Jäger aus Turtmann im Rahmen seiner Weltreise "umunum" weiter nach Japan. Die Ankunft war wortwörtlich stürmisch.

Vor rund zwei Monaten meldete sich Mathias Jäger aus Turtmann das letzte Mal bei rro. Damals hatte sich der Oberwalliser im Rahmen seiner Projekts "umunum" in der Nähe von Wellington einquartiert. Wie er nun erzählte, hatte er dort etwa sechs bis sieben Wochen verbracht. Er gönnte sich eine Auszeit von seinem Fahrrad und half währenddessen einer Familie beim Bau eines eigenen Mountainbike-Parks. Ausserdem erkundete er die Hauptstadt Neuseelands, wo er auch ein Rugbyspiel der neuseeländischen Nationalmannschaft besuchte. "Die ganze Stimmung im Stadion war sehr speziell", erzählte Jäger gegenüber rro.Nach einer gewissen Zeit stellte sich die Frage: Wo geht es nun weiter? "Für mich wurde dann klar: Es gibt in Asien noch sehr viel zu sehen. Darunter auch in Japan." Dieses Land stand ursprünglich nicht auf Jägers Wunschliste. Nichtsdestotrotz flog er in die Hafenstadt Osaka. "Das Erste, das ich in Japan miterlebt hatte, war ein Taifun." Es sei aber weniger schlimm gewesen, als es klingt.Einige Kilometer hat Mathias Jäger in Japan nun schon mit dem Fahrrad zurückgelegt. "Es gibt sehr viel zu sehen: Die ganzen Tempel, die buddhistischen Einrichtungen, die Landschaft. Es gibt Tee- und Reisfelder sowie hohe Berge." An manchen Orten sehe es fast ein bisschen aus wie zu Hause. Trotzdem: Die Schrift, die Verständigung und der Verkehr in Japan machen dem Oberwalliser noch etwas zu schaffen./bn
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Brig-Glis: Wo Glücksmomente zu Hause sind

11. Oktober 2018 - 5:30
Das Oberwallis tanzt. Ob in Tanzclubs oder in einer der zahlreichen Tanschulen wie dem Move in Brig. Mehr als 400 Schüler haben sich dort heuer für die Kurse eingetragen.

"Vertrau mir, du kannst tanzen." Dieser Spruch steht in schwarzen Lettern auf einem Bild an der Wand eines Clubs. Darunter das Foto einer Wodka-Flasche. Doch Tanzen ist heute auch im Oberwallis – vielleicht mehr denn je – längst nicht mehr nur an durchzechten Nächten in irgendwelchen Clubs und an Partys Thema. Immer mehr Menschen verfallen der Sucht nach dieser Art der Bewegung und geben sich der Faszination hin. Tanzen befreit, tanzen entspannt und ist gut für Körper und Geist. Das scheinen bereits die Kleinsten unserer Gesellschaft zu wissen. Ein Beispiel dafür ist die Schule Move in Brig. Seit 13 Jahren ein Ort der Kreativität. Inhaberin Sara Ritz erinnert sich: "Wir haben mit rund 50 Schülern begonnen. Heute sind es mehr als 400." Tanzen boomt. Lang ist die Liste der Tanzschulen im Oberwallis. Und tanzen kann scheinbar jeder. "Die Frage ist vielmehr, was möchte man daraus machen. Es hat vielleicht nicht jeder Mensch die Möglichkeit, vom Tanzen zu leben", so Ritz. Doch als Ausdruck für Freude, als Hobby stehe es sicherlich allen offen.Getanzt wird auch am Brigerberg. Vor 17 Jahren wurde dort ein Tanzclub mit dem Zweck gegründet, den Tanz zu fördern. Und seither werden Standard- und Lateinamerikanische Tänze wie Quickstep, Slowfox, Discofox, Wiener Walzer, Cha Cha Cha und Rumba angeboten. Dadurch wird gleichzeitig auch die Gemeinschaft und Kameradschaft gepflegt, wie Gründungspräsident Dodi Schmidhalter erklärt./ip/ik
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Fussball: Derbysieg für Raron

10. Oktober 2018 - 21:33
Der FC Raron gewinnt das Oberwalliser Derby gegen den FC Naters 2 klar mit 5:1.

Anhand der Tabellensituation ging der FC Naters 2 als Favorit ins Derby auf dem Rhoneglut. Doch schon zur Pause hiess es 2:0 für den FC Raron. Matteo Bumann hatte die Gastgeber nach 19 Minuten in Führung gebracht. In der 39. Minute erhöhte Yannick Schmid auf 2:0. Kurz nach der Pause erfolgte der Anschlusstreffer für die Gäste durch Christian Schriber. Danach waren wiederum die Rarner am Drücker. In der 61. Minute traf Mattia Imboden zum 3:1. In der Schlussphase war noch Frédéric Imsand zweimal als Torschütze erfolgreich. So kam der FC Raron zum zweiten Sieg in dieser Saison.Drei Punkte gab es auch für den FC Brig-Glis. Die Oberwalliser siegten im Heimspiel gegen Monthey 2 mit 3:2. Auch der FC Salgesch holte einen Sieg. Sie gewannen gegen Saxon mit 1:0./en
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Eishockey: Auswärtsniederlage für Saastal

10. Oktober 2018 - 21:14
Der EHC Saastal verliert das Auswärtsspiel gegen den HC Valais Chablais Futur II mit 2:3.

Im vierten Saisonspiel war der EHC Saastal beim noch sieglosen HC Valais Chablais Futur II zu Gast. Die Unterwalliser hatten bisher in drei Spielen erst vier Tore erzielt. In der 10. Spielminute gingen die Gäste aus dem Saastal in Führung. Sascha Zeiter traf da zum 1:0.Das zweite Drittel endete torlos, obwohl der EHC Saastal zweimal in Überzahl agieren konnte. Dies allerdings ohne Torerfolg.Kurz nach Beginn des Schlussdrittels waren die Platzherren erfolgreich. Mathias Cifelli schoss den Ausgleich für die Unterwalliser. Eine Minute später erfolgte die erneute Führung für den EHC Saastal durch Robert Anthamatten. Diese Führung hielt bis fünf Minuten vor Spielende Bestand. Doch dann folgten verhängnisvolle zwei Minuten für die Gäste. Zuerst fiel der Ausgleich zum 2:2 und kurz darauf lagen die Platzherren mit 3:2 in Führung. An diesem Spielstand änderte sich in den letzten drei Spielminuten nichts mehr./en
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Ried-Brig: Kommunale Energiepolitik auf Kurs

10. Oktober 2018 - 20:09
Die Gemeinde Ried-Brig erhielt am Mittwochabend das Energiestadt-Label. Dies ist während vier Jahren gültig und zeichnet nachhaltige Gemeinden aus.

Der Gemeinde Ried-Brig wurde am Mittwochabend eine besondere Ehre zuteil: Sie wurde erstmals mit dem Energiestadt-Label ausgezeichnet. In Referaten zeigten Experten auf, wie jeder Einzelne Massnahmen im Energiebereich umsetzen kann. Auch Vertreter des Bundesamts für Energie und des Kantons waren an der Feier zugegen. Bereits zu Beginn der Legislatur hatte der Gemeinderat der Durchführung einer Bestandesaufnahme zugestimmt. Diese ergab, dass Ried-Brig das Mindestziel bereits erfüllt. Trotzdem hat die Kommunalpolitik weitere Massnahmen ausgeführt.Acht Oberwalliser Gemeinden haben das Zertifikat bereits vor der Einwohnergemeinde Ried-Brig erhalten. Für jene Auszeichnung müssen eine bestimmte Anzahl an energiesparenden Massnahmen umgesetzt sein. So zählen beispielsweise die Montage von LED-Lampen und der Minergie-Standard in öffentlichen Gebäuden zu möglichen Kriterien./bn
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Zermatt: Kiwanis Club mit neuem Vorstand

10. Oktober 2018 - 20:01
Der Kiwanis Club Zermatt hat am Montag bei seiner Generalversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Ausserdem blickte er auf ein spannendes Vereinsjahr zurück.

Am Montagabend hielt der Kiwanis Club Zermatt seine Generalversammlung ab. Dabei wählte er Hans-Josy Julen, Simone Taugwalder und Christian Welschen neu in den Vorstand, wobei Letzterer das Amt des Präsidenten bekleidet.Der Verein blickte auf ein spannendes Jahr zurück. Verschiedene Aktivitäten, Referate und namhafte Spenden an die Blindenschule Zollikofen und die Stiftung "Sonne für behinderte Kinder" in Törbel waren ein Teil davon.Der Kiwanis Club Zermatt wurde 2004 gegründet und zählt aktuell 42 Mitglieder. Der Verein will helfen, durch uneigennützige Dienste eine bessere Gesellschaft zu bilden./bn
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Oberwallis: Von wegen "dummer Hund"

10. Oktober 2018 - 15:01
Viele hunderte Bilder erreichten die rro-Redaktion zum Tag des Hundes am 10. Oktober. So auch die Aufnahmen von Romeo Bircher und dessen Hundedame Luna.

Wissenschaftlich gesehen ist ein durchschnittlicher Hund etwa auf dem Entwicklungsstand eines zweijährigen Kindes. Auf Bolonka-Dame Luna trifft dies aber sicher nicht zu.In den Videos, die ihr Herrchen Romeo Bircher rro zur Verfügung stellte, erledigt das Tier verschiedenste Aufgaben allein auf Kommando. So holt sie etwa Bier, versorgt Herrchen mit Taschentücher oder erledigt ihr "Geschäft" ganz allein. Einfach toll - oder um es in der Hundesprache zu sagen: "Wauw!"/gp
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