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Aktualisiert: vor 10 Stunden 16 Minuten

Brig-Glis: "Gleichstellung betrifft jeden"

10. Oktober 2018 - 14:13
Ab Freitag präsentieren Diego Valsecchi und Pascal Nater ihr neues Musik-Kabarett "Macht Liebe!". Mit ihren Liedern möchten die beiden Zuschauer an provokative Themen heranführen.

"Auch ich lebe vom Kapitalismuskritisieren. Ich glaube nicht an ihn und trotzdem ist er für mich da. Er gibt mir einen Daseinsgrund, einen Grund zum Protestieren ...", mit diesen Zeilen üben Diego Valsecchi und Pascal Nater aktuell ihr satirisches Musik-Kabarett "Macht Liebe!" im Briger Kellertheater. Am Freitag findet dort die Vorpremiere statt. "Wir machen politisches Kabarett. Darin setzen wir uns mit der Frage 'Wer ist mächtig und wer verliert aktuell Macht?' auseinander." Ausserdem befassen wir uns im Stück mit der Gleichstellung der Frau", erklärt Musiker und Produzent Pascal Nater. Deshalb inszeniert sein Bühnenpartner und Schauspieler Diego Valsecchi auch eine weibliche Rolle. "Durch das Kleid, hohe Schuhe und Schminke kann ich äusserlich schon viel machen, um mich in die Rolle hineinzufinden. Das sind aber nur optische Attribute. Schlussendlich sind wir aber innerlich alle nur Menschen. Und das ist auch unser Ziel, dass das Aussehen gar kein grosses Thema ist." Mit dem Programm möchten die beiden Kabarettisten möglichst viele Menschen ansprechen. "Politik ist für alle. Gleichstellung betrifft jeden. Schliesslich haben wir sie noch lange nicht umgesetzt", sagt Nater. Mit schöner Musik wollen sie den Zuschauern provokative Themen näherbringen. Im Anschluss an die Vorpremiere und der ersten Aufführung am Freitag- beziehungsweise Samstagabend in Brig startet für Valsecchi und Nater eine Tour durch die Schweiz./vi
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Brig-Glis: Baueingabe für neuen Hochschulcampus

10. Oktober 2018 - 12:43
Im Rhonesandquartier in Brig entsteht ein neuer Hochschulcampus. Die Fernfachhochschule Schweiz und die Fernuni Schweiz haben das entsprechende Baugesuch nun eingereicht.

Gemeinsam bauen die Fernfachhochschule Schweiz und die Fernuni Schweiz in Brig einen neuen Campus, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Dieser umfasst 165 Arbeitsplätze für Verwaltung, Lehre und Forschung sowie Unterrichtsräume für die Studierenden.Am Mittwoch reichten die beiden Institutionen das Baugesuch bei der Stadtgemeinde Brig-Glis ein. Die Verantwortlichen rechnen mit Baubeginn im Frühjahr 2019. Die Kosten belaufen sich auf rund 29 Millionen Franken. Davon werden 1.6 Millionen allein in die Forschungslabore investiert.Das Projekt an der Schinerstrasse im Rhonesandquartier in Brig umfasst sechs Geschosse sowie ein Untergeschoss inklusive Einstellhalle. Der Campus soll im Dezember 2020 fertig und im Frühjahr 2021 bezugsbereit sein./bn
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Wallis: Deutlicher Rückgang der Firmengründungen

10. Oktober 2018 - 12:39
In den ersten neun Monaten sind im Wallis im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich weniger Firmen neu gegründet worden.

In den Schweiz sind in den ersten neun Monaten praktisch gleich viele Firmen gegründet worden wie im Vorjahr. Insgesamt wurden knapp 32'000 neue Unternehmen ins Handelsregister eingetragen.Das sind 0,2 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode im Vorjahr, wie der Wirtschaftsinformationsdienst Crif am Mittwoch bekannt gab. Damit ist das Plus von 1,6 Prozent aus den ersten sechs Monaten 2018 beinahe wieder weg.Schuld daran ist der Taucher im dritten Quartal. Von Juli bis September wurden schweizweit 307 Firmen weniger gegründet als in derselben Vorjahresperiode. Das entspricht einem Rückgang von 3,1 Prozent. Die grössten Einbrüche gab es in den Kantonen Nidwalden und Graubünden, wo beinahe ein Viertel weniger Firmen gegründet wurden. Zweistellige Rückgänge mussten auch das Wallis und Schaffhausen (je -17 Prozent), Aargau (-14 Prozent), St. Gallen und Glarus (je -13 Prozent), oder die beiden Basel (je rund -11 Prozent) hinnehmen.Auf der anderen Seite stachen als Gewinner Neuenburg (+20 Prozent), Appenzell Ausserrhoden (+18 Prozent) sowie Thurgau (+15 Prozent) und Solothurn (+11 Prozent) hervor.Umgekehrt wurden im dritten Quartal knapp 6900 Firmen aus dem Handelsregister gelöscht. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Eine Firmenlöschung erfolgt beispielsweise bei der Auflösung von Amtes wegen, bei der Einstellung des Konkursverfahrens, bei Ende der Liquiditätsfrist, bei Fusionen oder bei Firmenaufgaben infolge fehlender Nachfolgeregelung./sda/wh
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Schweiz: Auch psychische Gesundheit verlangt Pflege

10. Oktober 2018 - 10:34
Die psychische Gesundheit verlangt Hege und Pflege, genauso wie die physische Gesundheit. Diesen Grundsatz rückt eine am Mittwoch national gestartete Kampagne in den Fokus.

Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. Oktober erfolgt am Mittwoch der Start einer vierjährigen nationalen Kampagne zur Förderung der psychischen Gesundheit. Ziel dieser ist es, der Bevölkerung bewusst zu machen, dass sich psychische Gesundheit pflegen lässt - genau wie physische Gesundheit. Ausserdem soll die Kampagne die Ressourcen besser bekannt machen, die der Bevölkerung zur souveränen Überwindung kritischer Lebenssituationen zur Verfügung stehen.Gemäss Mitteilung wird die Kampagne unterschiedliches Zielpublikum ansprechen. Vom Oktober bis März 2019 soll die Gesamtbevölkerung angesprochen werden. Die Schlüsselbotschaften der Kampagne sollen humorvoll und einfühlend mit spielerischen und ansprechenden Darstellungen übermittelt werden. Im Folgejahr sollen Jugendliche und junge Erwachsene durch spezifische Themen - Entwicklung der eigenen Identität, Schulabgang und Übertritt ins Berufsleben - in den Fokus gerückt werden. Im Jahr 2020 wird die Kampagne auf Erwachsene im Erwerbsalter ausgerichtet und Themen wie Elternschaft/Familie und berufliche Veränderungen behandelt. Das letzte Jahr ist den über 60-Jährigen gewidmet und es werden Themen wie Ruhestandsvorbereitung, Ressourcen und Kompetenzen von Senioren sowie das Älterwerden und die diesbezüglichen neuen Herausforderungen angegangen.Verantwortlich für die Lancierung der Kampagne in der Westschweiz sind die Gesundheits- und Sozialdirektorenkonferenz der lateinischen Schweiz Class sowie der Dachverband La Coordination romande des associations d'action pour la santé psychique Coraasp. In der Deutschschweiz leiten die Partner von "Wie gehts Dir? - Comment vas-tu?" die Kampagne./wh
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Niedergampel: Der Hund ist König

10. Oktober 2018 - 9:47
Im Salon von Jeanette Passeraub gehen Vierbeiner ein und aus. Scheren, schneiden, trimmen - ein Besuch im Hundesalon Wow Wau.

Im Hundesalon von Jeanette Passeraub sollen sich die Vierbeiner so richtig wohl fühlen. Dass dies - gerade wenn es um das eigene Fell geht - nicht für alle Hunde selbstverständlich ist, diese Erfahrung hat Jeanette Passeraub auch schon gemacht. "Mein Hund konnte seinen Hundecoiffeur nicht ausstehen. Deshalb hab ich mich schlussendlich dafür entschieden, selbst einen Salon aufzumachen." Passeraub liebt Hunde. "Kommt ein mir unbekannter Hund zu seinem ersten Termin, ist es immer ein sehr spezieller Moment. Schnell wird jeweils klar, wer die Hosen an hat - der Hund oder der Besitzer." Doch nicht für jeden Vierbeiner ist der Besuch im Hundesalon Wellness. "Am einfachsten ist es, wenn die Hunde bereits im Welpenalter zu mir kommen." Aber sind Hunde überhaupt eitel? Spielt es ihnen eine Rolle, welche Frisur sie haben? "Dem Hund ist es egal, ob er kurzes oder langes Fell hat." Die Wünsche des Halters würden gemäss Passeraub im Vordergrund stehen./ip
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Goms: Kritik unter Höchstspannung

10. Oktober 2018 - 8:31
Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid baut am Stromnetz der Zukunft. Auch im Goms. Dort entsteht eine neue Freileitung. Das ruft Kritiker auf den Plan.

Swissgrid ist für den Betrieb und Unterhalt des Schweizer Stromnetzes verantwortlich. Die nationale Netzgesellschaft baut am Netz der Zukunft. Auch im Wallis. Der entsprechende Neubau der Höchstspannungsleitung von Mörel nach Ulrichen schreitet voran. Am Dienstag lud Swissgrid zu einer Baustellenbegehung im Goms ein.Im Unterwallis ist der Widerstand gegen die geplante Freileitung von Swissgrid von Chamoson nach Chippis gross. Im Goms, wo nun eine neue Freileitung entsteht, war es lange Zeit ruhig. Einzig die vor zwei  Jahren neu belebte Vereinigung "Inns Goms" setzte sich kritisch mit dem Bauvorhaben von Swissgrid auseinander. Mitglieder der Vereinigung trafen sich im Frühjahr 2016 in Olten zum Austausch. Die Freileitung verhindern konnten die Kritiker der Vereinigung aber nicht. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Helmut Kiechler blickt vom Weilern Ammern oberhalb von Blitzingen auf die gegenüberliegenden Talseite, wo die grossen Masten für die neue Höchstspannungsleitung von Swissgrid bereits stehen, und schüttelt den Kopf: "Es ist touristisch gesehen und auch für die Bewohner schlichtweg eine Katastrophe, so etwas anschauen zu müssen."An den Anblick müssen sich Kiechler und seine Kollegen von der Vereinigung "Inns Goms" gewöhnen. Die Bauarbeiten laufen. Die Leitung wird kommen. Dessen ist sich auch Helmut Kiechler bewusst. Er betont, dass ihm nicht bekannt sei, dass in der Vergangenheit in irgendeiner Gemeindeversammlung Informationen über die geplante Freileitung abgegeben worden seien. Kiechler sieht deshalb sein kritisches Engagement gegenüber der Swissgrid-Freileitung auch als eines für die Zukunft, dass vielleicht an anderen Orten bei solchen Projekten frühzeitig kritische Fragen gestellt werden./vm
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Oberwallis: rro ist auf den Hund gekommen

10. Oktober 2018 - 5:45
Einige Zentimeter unter unserem Gesichtsfeld spielt sich auf vier Beinen eine einzigartige Welt ab. rro sieht die Welt einen Tag lang durch die Augen eines treuen Vierbeiners.

Schnell runter vom Bett. Nicht dass Frauchen schon am frühen Morgen schlechte Laune kriegt. Wobei, bis die wach ist - das dauert bestimmt wieder ewig. Also doch. Sie steht auf. Wo gehen wir jetzt hin? "Aus dem Bad raus. Du hast kein Spa-Abo." Okay, ich warte. So, jetzt aber Frühstück. Leider nur für mein Frauchen. Wie kann man bloss? Die zieht dieses dunkle, übelriechende Gebräu wirklich einer Portion Trockenfutter vor. Endlich gehts los. Wie immer besteht sie darauf, als Erste durch die Tür ins Freie zu treten. Dabei war sie doch schon auf der Toilette. So, schnell ab auf die Wiese. "Langsam." Ja, mach mal langsam, wenn du seit acht Stunden nicht mehr draussen warst. Wobei, so dringend ist es auch nicht. Schnell mal schnüffeln, wer denn alles hier war. Ah Blacky - mein heimlicher Schwarm. Doch niemand in Sicht. Oh schön, ein Kind auf einem Kickboard. Postwendend folgt der Ruck an der Leine. Wo bleibt der Spass? Eine Stunde später sind wir wieder zu Hause. Endlich gibt es was zu fressen. 15 Sekunden später ist die Fütterungszeit bereits passé. Nun beginnt das Warten auf das Abendessen. Frauchen arbeitet. Ich schlafe. Wobei, was hör ich da im Treppenhaus? Bellen - vorsichtshalber lauf ich schon mal ohne Aufforderung in die Hundebox. Pause. Ich leg mich mal auf den Rücken. Streicheln, streicheln, streicheln. Ich habe sie wieder einmal um den Finger gewickelt. Uh, da liegt ein Handschuh am Boden. Den schnapp ich mir. Wir wechseln - Handschuh gegen Leckerli. Schnell nach draussen, Katze jagen für heute erledigt und weiterschlafen. In der Mittagspause will Frauchen joggen gehen. Okay, da mach ich gerne mit. Gehts noch langsamer? Aber mein Ziehen bleibt ohne Erfolg - meistens. Wieder zurück vor dem Haus. Frauchen total verschwitzt und warum auch immer rot im Gesicht. Hallo Fremder. Bellen? Nein, doch lieber nicht. Vielleicht wirft er mir ja den Ball zu, der oben auf dem Briefkasten liegt, wenn ich lieb schaue. Aber nein, er tätschelt mir bloss den Kopf. Wieso machen die Zweibeiner das immer? Was soll das? "Platz." Was, jetzt soll ich mich hier auf den nassen Platten auch noch hinlegen? Vorsichtshalber gehorche ich und werde prompt belohnt. Uii, das waren sogar zwei Leckerlis. Langsam wird es dunkel draussen. Mein Magen knurrt. Es ist doch unerhört, wie viel die Menschen essen und wie lange wir ausharren müssen. Die essen praktisch den ganzen Tag. Vor der nächsten Futterration gibts noch eine Runde Frisbee. Ich steh drauf. Mein Frauchen auch. Wir sind die Stars der Nachbarschaft. "Fertig Spielzeit. Wir gehen jetzt nach Hause." Was? Das waren bestimmt nur 100 Würfe. Wir drehen noch eine Runde durch das Quartier. Frauchen fährt mir zehn Minuten mit dem Stacheldings durchs Fell. Endlich Fressenszeit. Wie schwer kann es sein, eine Dose zu öffnen? Gefühlte zehn Ewigkeiten und 20 "Sitz, Platz, Warten" später - endlich! Leider ist der Spass abermals nach maximal 30 Sekunden vorbei. Jetzt will ich kuscheln oder doch lieber meine Ruhe haben? Ich probier mal, ob das Sofa heute Abend eine Option wäre? Ah, Frauchen kriegt Gäste. Bellen und dann möglichst unauffällig ab ins obere Stockwerk. Denn was Frauchen nicht weiss, ... und die Haare auf dem Bett fallen bestimmt niemandem auf. Ach, das Leben als Hund ist wirklich schön./ip 
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Wallis: Viola Amherd unter Beschuss

10. Oktober 2018 - 3:41
CVP-Nationalrätin Viola Amherd soll jahrelang zu viel Miete von Alpiq Intec erhalten haben. Das schreibt der Walliser Bote. Nun wolle die Mieterin eine Rückerstattung.

Über Jahre hinweg soll die Alpiq Intec zu viel Miete an die Amherd-Erben überwiesen haben. Das deckt der Walliser Bote vom Mittwoch auf. Die Firma aber fordre nun den Differenzbetrag von insgesamt 300'000 Franken über den Rechtsweg zurück.Wie kam es dazu? CVP-Nationalrätin Viola Amherd stütze sich auf einen Mietvertrag, der seit 1985 existiere und bis heute gültig sei. Doch Alpiq Intec berufe sich auf einen neuen Mietvertrag, der seit dem 1. Januar 2006 gelte und rund 2600 Franken weniger Mietzins verlange. Laut Gerichtsurteil, das dem Walliser Boten vorliegt, gibt das Bezirksgericht Brig, Östlich Raron und Goms der Alpiq-Tochtergesellschaft recht.Wieso aber hat Alpiq Intec den zu hohen Mietzins weiterhin bezahlt? Grund sei das Ausscheiden des damaligen Filialleiters per Ende 2005 gewesen. Dabei sei der neue Mietvertrag nicht angepasst worden. Das Gericht erklärt zudem, dass Zahlungen von über einer Million Franken getätigt worden seien. Daher sei der zu viel bezahlte Mietzins unbemerkt geblieben. Viola Amherd hat gegen das Urteil des Bezirksgerichts Berufung eingelegt. Die Beweismittel würden Mängel aufweisen und von rechtswidriger Beschaffung zeugen. Aufgrund des überladenden Kantonsgerichts steht dieses Dossier in der Warteschleife. Es handelt sich um ein Zivilverfahren./sr 
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Eishockey: Siders erneut siegreich

9. Oktober 2018 - 21:27
Der HC Siders gewinnt das Heimspiel gegen Star Forward mit 4:3 nach Verlängerung.

Der HC Siders erwischte ein schlechtes erstes Drittel im Match gegen Star Forward. Nach 16 Minuten lagen die Mittelwalliser nämlich mit 0:2 in Rückstand. Mit einem Shorthander schaffte Gill Ducret in der 17. Minute den Anschlusstreffer. So hiess es nach dem ersten Drittel 2:1 für die Gäste, bei denen der Oberwalliser Matteo Ritz im Tor stand. Auch das Mitteldrittel gehörte den Waadtländern. Ihnen gelang ein Treffer zum 3:1, die Siderser blieben ohne Torerfolg. Im Schlussdrittel erwachten die Platzherren. In der 43. Minute verkürzte Sascha Zeiter zum 2:3 und in der 53. Minute gelang Rémy Rimann der vielumjubelte Ausgleich. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit und es ging in die Verlängerung. Nach zwei Minuten war es wiederum Rémy Rimann, der den entscheidenden Treffer schoss. So feierte der HC Siders vor 930 Zuschauern einen weiteren Sieg./en
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Eishockey: Effizientes Visp gegen EVZ Academy

9. Oktober 2018 - 20:47
Der EHC Visp bodigt die EVZ Academy in Zug mit 6:1. Trotz des klaren Resultats hatte die Heimmannschaft in der ersten Spielhälfte mehr vom Spiel.

Am Samstag siegte der EHC Visp gegen den HC Biasca Ticino Rockets auswärts mit 4:1. Drei Tage danach stand das nächste Spiel gegen ein Farmteam an. Der Start in der Bossard Arena gegen die EVZ Academy gestaltete sich  für die Visper aber schwierig. Überraschend kam auch, dass Tomas Dolana trotz seiner Adduktorenprobleme im Aufgebot stand. Wie wichtig Dolana für das Visper Spiel ist, zeigte er in der 19. Minute. Er bediente den freistehenden Oliver Achermann mustergültig und dieser erzielte den Führungstreffer. Nur gerade eine Minute später war es US-Söldner Mark Van Guilder, welcher das 2:0 erzielte.Auch ins zweite Drittel startete Zug ein wenig besser. Dario Wüthrich traf allerdings nur den Pfosten. Die EVZ Academy drückte aber weiter und so konnte Andreas Döpfner den Anschlusstreffer im Powerplay erzielen. Visp fing daraufhin drei Strafen ein. Diese verliefen ohne Schaden. Anders dann das Überzahlspiel der Visper. Luca Camperchioli erzielte von der blauen Linie in der 34. Minute das 3:1. Visp war weiterhin gefährlicher, und so erzielte Andy Ritz nur zwei Minuten später das 4:1. Zug wechselte daraufhin den Torhüter. Die Führung von Visp fiel nach 40 Minuten doch etwas zu hoch anhand der Spielanteile aus.Im letzten Drittel fielen die Zuger dann auseinander. Kenny Fellay in der 43. Minute sowie zwei Minuten später Marc Steiner, welcher in der letzten Saison noch bei der EVZ Academy gespielt hatte, markierten zwei weitere Treffer. Mit 6:1 war das Spiel gelaufen./hr
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Bob: Michael Kuonen präsentiert seinen Bob

9. Oktober 2018 - 19:59
In dieser Saison ist Michael Kuonen erstmals als Bobpilot unterwegs. Am Dienstag präsentierte er seinen Zweierbob.

Nach seinen erfolgreichen Auftritten als Anschieber wagt sich Michael Kuonen als Pilot in den Eiskanal. In der Sommerpause stellte er sein Team zusammen, beschaffte sich einen Bob und ging auf die Suche nach Sponsoren. Beim Beschaffen des Bobs erwies sich der Rücktritt von Pilot Clemens Bracher als Glücksfall. "Es ist zwar nicht schwierig, einen Bob zu bekommen, aber es ist schwierig, einen schnellen Bob zu bekommen", meinte Michael Kuonen bei der Präsentation seines Bobs. "Jetzt habe ich den Bob von Clemens Bracher bekommen und da weiss ich, dass der sehr schnell sein kann. Jetzt muss ich es nur noch ins Ziel bringen."Die Sponsorensuche gestaltete sich in der ersten Zeit ziemlich schwierig. Sobald erste Zusagen da waren, seien dann aber immer mehr Sponsoren dazugekommen. "Jetzt bin ich vorerst abgesichert und kann die Saison ohne Sorgen bestreiten." Michael Kuonen kann auch schon auf die Unterstützung eines Fanklubs zählen. "Ich bin erfreut über das Echo im Oberwallis. Bevor die Saison so richtig losgeht, haben wir schon 85 Mitglieder." Im Februar ist geplant, dass die Mitglieder des Fanclubs bei einem Wettkampf in St. Moritz live dabei sind.Am nächsten Sonntag beginnt die Saisonvorbereitung in den verschiedenen Bobruns. "Zuerst starten wir in Oberhof, danach testen wir auch noch in anderen Bobbahnen. Nach fünf Wochen kehren wir dann noch kurz ins Oberwallis zurück." Im Dezember sind die ersten Wettkämpfe im Europacup. Ein grosses Ziel wäre dann die Teilnahme an einem Weltcuprennen im Januar.Ab der nächsten Woche setzt Michael Kuonen also voll auf den Bobsport./en
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Wallis: Pat Burgener mit neuer Single am Start

9. Oktober 2018 - 18:44
Im Juli brachte Pat Burgener die Single "Only One" auf den Markt. Nun erscheint mit "Staring at the Sun" sein nächstes Werk. Burgener gewährte rro einen Einblick in sein Schaffen.

Pat Burgener ist nicht nur erfolgreicher Snowboarder, auch in der Musikszene ist er längst kein Unbekannter mehr. Im März veröffentlichte Burgener sein Album "The Route". Im Juli folgte die Veröffentlichung seiner Single "Only One". Und mit "Staring at the Sun" erscheint bereits die nächste Single. Doch wie bringt Burgener alle seine Interessen unter einen Hut? Antworten dazu gab er am Dienstagnachmittag live im rro-Studio in der Whats-Seb-Show. "Ich brauche die Musik eben so stark wie das Snowboarden. Es ist ein wichtiges Zusammenspiel, in welchem ich mich jeweils für die gegenüberliegende Tätigkeit motivieren kann", verriet Pat Burgener. Der Spitzensportler und Musiker war mit seiner Gitarre und Mundharmonika im Studio erschienen. Er gab eine kurze Live Performance zu seiner neuen Single zum Besten.Eine neue EP mit neuen Songs erscheint im Frühjahr 2019./vs
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Sitten/Fiesch: Sexualstraftäter fordert seine Freilassung

9. Oktober 2018 - 17:59
Ein Sexualstraftäter focht am Dienstag vor dem Kantonsgericht die gegen ihn verhängte Freiheitsstrafe an. Er hält das Gerichtsverfahren für falsch und fordert seine Freilassung.

Im Mai gab das Kantonsgericht bekannt, dass ein heute 69-jähriger Mann, der in den 1990er-Jahren im Oberwallis mehrere Mädchen vergewaltigt hatte, verwahrt wird. Ein forensischer Psychiater, der ein Gutachten des Sexualstraftäters erstellt hatte, schätzte das Rückfallrisiko bei einer Freilassung als zu hoch ein.Nun stand der Mann am Dienstag erneut vor Gericht. Wie der Nouvelliste schreibt, focht er seine Freiheitsstrafe an. Sein Anwalt kritisierte und hinterfragte das Vorgehen der Justiz. Er hält es sogar für verfassungswidrig und beantragt die Freilassung seines Mandanten. Das Kantonsgericht hätte zuerst die stationären therapeutischen Massnahmen überprüfen sollen. Ein Urteil darüber hätte der Anwalt bis ans Bundesgericht weiterziehen können. Stattdessen entschied sich die Justiz direkt für eine Verwahrung des Mannes. Wie das Onlineportal 1815.ch weiter schreibt, sei der Anwalt während keiner Sekunde auf das Gutachten des Psychiaters eingegangen. Er habe nur bemängelt, dass kein Test zur Abklärung organischer Hirnschädigungen erfolgt sei.Das Kantonsgericht hatte 2012 den heute 69-jährigen Aargauer Sexualstraftäter wegen sexueller Handlungen mit Kindern, sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von 11 Jahren und 8 Monaten verurteilt./bn
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Schweiz: Grenzwachtkorps soll im Budget mehr Mittel erhalten

9. Oktober 2018 - 15:39
Das Grenzwachtkorps soll aufgestockt werden. Das fordert der Nationalrat. Seine Sicherheitspolitische Kommission schlägt nun vor, das Budget zugunsten des Korps zu erhöhen.

In der Herbstsession nahm der Nationalrat eine Motion an, die fordert, dass das Grenzwachtkorps um 44 Stellen aufgestockt werden soll. Die nationalrätliche Sicherheitspolitische Kommission SiK schlägt nun vor, das Budget für das nächste Jahr zugunsten des Grenzwachtkorps entsprechend zu erhöhen.Mit 15 zu 8 Stimmen beschloss die SiK der Finanzkommission einen entsprechenden Antrag zu stellen. Die zusätzlichen Stellen sollen in anderen Bereichen kompensiert werden. Die Kommission hat auch Standesinitiativen der Kantone Graubünden und Wallis zugestimmt, die eine Aufstockung des Grenzwachtkorps verlangen. Der Ständerat hatte diese in der Herbstsession angenommen. Der Druck müsse angesichts des unsicheren Ausgangs der Budgetdebatte aufrechterhalten werden, befand die Mehrheit der SiK./sda/wh
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Bern/Wallis: Auf dem Weg zurück zum Kreuz

9. Oktober 2018 - 14:02
Die Musik begleitet den gebürtigen Oberwalliser Pius Holzer schon sein ganzes Leben lang. Das neuste seiner Lieder "Back to the cross" erzählt von seinem Weg aus der Depression.

Der Walliser Pius Holzer hat geschafft, wovon viele andere träumen. Er hat sein Hobby zu seinem Beruf gemacht. Nach seinem Musikstudium in Bern war er in verschiedenen Formationen unterwegs und produzierte hin und wieder selber Lieder. Holzers neustes Werk heisst "Back to the cross". Ein Gospel-Song, der eine persönliche Geschichte des Musikers erzählt. "Ich hatte in den letzten Jahren mit einer Depression zu kämpfen. Das verarbeite ich in diesem Lied", erzählte Pius Holzer im rro-Interview. Dabei half ihm auch sein Glaube, wie es der Titel "Zurück zum Kreuz" schon verrät. Die Inspiration dazu bekam er in einem Gottesdienst. "Die Melodie hatte ich da schon im Kopf." Ein paar Tage später sass Holzer in Biel bei einem Kaffee, holte seinen Notizblock heraus und schrieb spontan den Text dazu. Die Produktion konnte er mit einem seiner beiden Söhne realisieren, die beide ein eigenes kleines Tonstudio haben./bn
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Visp: Viel Planung, Arbeit und Einsatz für einen tollen Marktstand

9. Oktober 2018 - 14:01
In acht Wochen ist in Visp der traditionelle Weihnachtsmarkt. In der Insieme-Tagesstätte Napoleon arbeiten die Bewohner bereits fleissig an den Ausstellungsgegenständen.

Handgebastelte Kärtchen, Kräuter- und Chillisalz aus dem eigenen Garten, essbare Blüten, frische Konfitüren, selbstgemachte Seifen, Anfeuerrollen oder Spiesse. In der Insieme-Tagesstätte Napoleon in Visp laufen die Vorbereitungen für den traditionellen Markt für Menschen mit Beeinträchtigung in Visp, vom 30. November und 1. Dezember, bereits acht Wochen vorher. "Wir sind mehr oder weniger das ganze Jahr mit dem Markt beschäftigt. Immer im Nachgang besprechen wir schon, welche Produkte wir im nächsten Jahr anbieten möchten", erklärt Marion Ruppen, Abteilungsleiterin der Tagesstätte. Dabei ist es für die Begleitpersonen auch wichtig, Artikel zu finden, welche den Klienten Spass machen. "Nicht jeder bastelt gerne. Manche helfen lieber im Garten mit und kümmern sich um diese Erzeugnisse. Darauf achten wir bei der Planung." Und der Weihnachtsmarkt lohnt sich auch finanziell. "Der Erlös der Stände fliesst direkt zurück in die Institutionen. Und auch von den allgemeinen Ständen wie Marketing oder Verpflegung wird ein Teil abgegeben." Im letzten Jahr kamen für die Tagesstätte Napoleon 12'000 Franken zusammen. "Das Geld aus dem Marktstand selber variiert jährlich. Aber wir sind natürlich froh darum, denn es ist die Arbeit der Klienten und toll, wenn wir dafür auch etwas zurückbekommen", sagt Ruppen.In der Insieme-Tagesstätte Napoleon arbeiten 25 Klienten und rund 15 Begleitpersonen aktiv an den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt mit./vi
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Leuk-Susten: Um- und Ausbau des St. Josef gestartet

9. Oktober 2018 - 13:01
Das Alters-, Pflege- und Behindertenheim St. Josef in Susten wird um- und ausgebaut. Am Dienstagvormittag erfolgte der Spatenstich.

In den kommenden Jahren wird das Alters-, Pflege- und Behindertenheim St. Josef um- und ausgebaut. Das Vorhaben ist in drei Etappen aufgeteilt. Der Spatenstich zur ersten ging am Dienstag über die Bühne. Bis im Frühling 2020 soll das gesamte 7.6-Millionen-Projekt abgeschlossen sein."Dieser Tag ist ein ganz spezieller Tag für uns alle. Für die Heimbewohner, für die Mitarbeitenden, für das Kader, aber auch für die Bauleitung", sagte Christian Venetz, Direktor des St. Josef, gegenüber rro.Beim Umbau und Ausbau  des Heims geht es vor allem darum, die Wohnlichkeit und den Wohnkomfort des Heims zu verbessern. So werden die Ess- und Aufenthaltsräume angepasst, dem Bedürfnis der Bewohner nach Einzelzimmer nachgekommen und die bestehenden Räumlichkeiten der Beschäftigungsstätte erweitert. An den Kosten des Projekts beteiligt sich der Kanton mit über 20 Prozent. Neben der Eigenfinanzierung sei man aber auch auf Spendengelder angewiesen, so Venetz weiter. Es werde auch versucht, die Gemeinden und Burgerschaften im Oberwallis ins Boot zu holen. "Solche Unterstützungsbeiträge brauchen wir eben, um das ganze Projekt bewerkstelligen zu können."  Christian Venetz ist überzeugt, mit diesem Bauvorhaben für die künftigen Herausforderungen, die auf Alters- und Pflegeheime allgemein zukommen, gerüstet zu sein./gp/wh
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Wallis: Nächster Schritt in der Immobilienstrategie des Kantons

9. Oktober 2018 - 10:18
Im Rahmen der Immobilienstrategie des Kantons soll das Zusammenlegen bestimmter Dienstleistungen für die Bevölkerung an einen einzigen Standort pro geografische Region erfolgen.

Der Staat Wallis will seinen Gebäudestand modernisieren und an die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Deshalb verfolgt er eine nachhaltige Gebäudepolitik.Ein erster Schritt in diese Richtung erfolgte in der Maisession mit der Verabschiedung des Gesetzes über den Fonds zur Finanzierung von Investitionen und der Geschäftsführung von staatlichen Immobilien. Im Anschluss daran hat der Kanton die bestehenden Strukturen, ihre geografische Lage und ihr Funktionieren analysiert, um die Nutzung von Gebäuden zu rationalisieren und ihre Betriebskosten zu senken. Dem Staatsrat liegt nun ein Bericht vor, in dem insbesondere die Zusammenlegung bestimmter Dienstleistungen für die Bevölkerung an einen einzigen Standort nach dem Vorbild in Martinach vorgeschlagen wird. Dort ist bereits seit 2015 das Verwaltungszentrum des Staats Wallis Sitz verschiedener Dienststellen und der Kantonspolizei. Gemäss Mitteilung des Kantons sind die Ziele der Reorganisation vielfältig und entsprechen dem Konzept der Immobilienstrategie des Staats Wallis. Diese sieht eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger vor, eine erhöhte Effizienz zwischen den Dienststellen, das Einsparen von Büroflächen und ermöglicht es, einige Mietobjekte zugunsten von Eigentumsobjekten aufzugeben.Grundidee des Konzepts ist es, mehrere Verwaltungsgebäude entlang der Rhone entsprechend der demografischen Aufteilung des Kantons zu errichten. Die im obgenannten Bericht vorgeschlagenen Standorte sind: Visp, Siders, Sitten, Martinach und Monthey. Ziel ist es, ein regionales Gleichgewicht zwischen Schulen, Krankenhäusern, Staatsanwaltschaften, Polizei und Dienststellen des Staats zu schaffen.Der Staat wird im Verlauf des Herbsts in Siders in der Nähe des Bahnhofs ein Grundstück kaufen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 2.35 Millionen Franken. Das Projekt umfasst den Bau eines Verwaltungsgebäudes mit mehr als 11'000 Quadratmetern Bürofläche, die dem Staat Wallis zur Verfügung stehen werden.Auch mit Visp und Monthey werden Gespräche über den Kauf oder die Bereitstellung von Grundstücken oder Infrastruktur geführt. Ein Kriterium bei der Wahl des Grundstücks ist dessen Nähe zu Knotenpunkten. Der Staatsrat hat beschlossen, dass die hierfür zuständige Dienststelle den Prozess mit den betroffenen Gemeinden fortsetzt und einen Zeitplan für den Bau dieser Gebäude vorlegt./wh
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Mörel-Filet: Weshalb der Pneuwechsel trotz gutem Wetter nötig ist

9. Oktober 2018 - 10:17
Im Oktober steht für Autofahrer der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen an. rro geht dem Thema mit Franziska Wyssen, Geschäftsführerin Garage-Carrosserie Wyssen, auf den Grund.

Was den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen angeht, gibt es einen einfachen Merksatz: Sommerreifen von Ostern bis Oktober. Und gemäss Franziska Wyssen-Walker, Geschäftsführerin der Garage-Carrosserie Wyssen in Mörel-Filet, sei es zurzeit genau richtig zum Wechseln der Pneus. "Auch wenn das Wetter aktuell tagsüber freundlich und angenehm ist, in der Nacht sinken die Temperaturen aber doch ziemlich. Und sobald der Asphalt weniger als 7 Grad hat, sollten die Winterpneus montiert sein." Dies weil der Halt der Sommerreifen bei solchen Temperaturen nicht mehr gewährleistet sei. Wichtig sei ausserdem darauf zu achten, dass das Profil des Wechselpneus den Vorschriften entspreche. "Es kommt darauf an, wie viele Kilometer der Lenker fährt. Aber ich würde sagen, alle drei Jahre sollten die Reifen sicher gewechselt werden", so Wyssen-Walker./vi
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Gluringen: Hochspannungsleitung in der Pipeline

9. Oktober 2018 - 10:03
Der Neubau der Hochspannungsleitung Mörel-Ulrichen schreitet voran. In diesem Herbst montiert die zuständige Swissgrid die Masten und zieht die Leiterseile ein.

Am Dienstag lud Swissgrid in Gluringen zu einer Medienbegehung. Dabei konnten die Anwesenden die Baustelle der neuen Hochspannungsleitung Mörel-Ulrichen besichtigen. Diese dient künftig zum Abtransport der Energie aus der Walliser Wasserkraft. Im Zentrum steht dabei gemäss Swissgrid die Energiestrategie 2050. So müssen die Zuständigen die Energie in die grossen Zentren transportieren können. Beim jetzigen System gäbe es bereits Engpässe. Die entsprechenden Arbeiten für die Hochspannungsleitung im Goms sind weit fortgeschritten. So haben Mitarbeitende bereits im Frühjahr entlang der Leitungstrasse ausgeholzt. Nun im Herbst stehen die Montierung der Masten sowie das Einziehen der Leiterseile auf der Tagesordnung. Aufgrund des strengen Winters 2017/18 mussten die Verantwortlichen einzelne Arbeiten ins nächste Jahr verschieben. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung soll im Jahr 2020 demontiert werden. Im kommenden Frühling werden die neuen Masten mit grüner Farbe gestrichen. Noch sind die Masten verzinkt. Auf diese Weise will man dem Landschaftsbild entsprechend Rechnung tragen.Genau dieses verletzte Landschaftsbild werfen einzelne Gegner immer wieder in die Diskussion um Hochspannungsleitungen ein. Ein weiterer Kritikpunkt ist auch der Grundsatz der Freileitung selber. Swissgrid prüft laut eigenen Angaben bei jedem Projekt einzeln, ob eine Kabel- oder eine Freileitungslösung mehr Sinn ergibt. Die Verantwortlichen betonen in diesem Zusammenhang, dass der Bundesrat die finale Entscheidung trifft und nicht die Unternehmung. Heftige Kritik und Gegenwehr erfährt zurzeit das Projekt "Bau der Hochspannungsleitung Chamoson-Chippis". Ein beim Bundesgericht eingereichtes Revisionsbegehren ist noch hängig. Die Hochspannungsleitung soll 2021 ihren Betrieb aufnehmen.Swissgrid orientierte am Dienstag noch über weitere Vorhaben. So ist ein neues Unterwerk mit gasisolierter Schaltanlage in Niederernen geplant. In diesem Dossier läuft aktuell das Bewilligungsverfahren. Im Bewilligungsverfahren befinden sich auch die Hochspannungsleitungen Chippis-Mörel oder Chippis-Stalden./hm 
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