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Aktualisiert: vor 3 Stunden 44 Minuten

Simplonpass: Protestaktion gegen Gefahrguttransporte

14. April 2018 - 11:14
Die Gefahrguttransporte über den Simplon seien eine tickende Zeitbombe für Anwohner sowie für die Umwelt. Deshalb fordert der Verein Alpeninitiative wiederholt Massnahmen.

Ein Verbot für den Transport von gefährlichen Gütern über den Simplonpass. Eine Forderung, welche der Verein Alpeninitiative seit geraumer Zeit stellt. Bis anhin jedoch wenig erfolgreich. Deshalb fahren die Vereinsverantwortlichen am Samstag mit einer Protestaktion auf dem Simplonpass auf. "Stop Toxique/Stopp Gefahrgut!" - Ein riesiges Verbotsschild mit diesem Aufruf haben die Aktivisten auf dem Simplon mit biologisch abbaubarer Lebensmittelfarbe in den Schnee gezeichnet. Transporte mit gefährlichen Gütern hätten in den letzten Jahren stark zugenommen, heisst es in einer Mitteilung. Seien es im Jahr 2000 noch ein paar hundert gewesen, seien es heute über 10'000. Die meisten davon gingen aufs Konto der chemischen Industrie im Wallis und in der Region Genfersee.Der Verein Alpeninitiative macht weiter Druck und fordert den Bundesrat unverzüglich auf, eine Risikoanalyse durchzuführen./aa
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Zermatt: Restaurant Stafelalp ging in Flammen auf

14. April 2018 - 9:09
Am Freitag kurz vor 20 Uhr ist bei Zermatt das Bergrestaurant Stafelalp in Brand geraten. Es gab keine Verletzten.

Das Restaurant Stafelalp brannte am Freitagabend lichterloh. Gegen 20 Uhr ging der Notruf von einer Drittperson bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei ein. Die Feuerwehr Zermatt, unterstützt von einem Helikopter der Air-Zermatt, begab sichunverzüglich vor Ort. Diese konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. "Das Restaurant war zum Zeitpunkt des Brandes leer. Es wurden keine Personen verletzt", sagte der Mediensprecher der Kantonspolizei Stéphane Vouardoux gegenüber rro. Es entstand jedoch ein hoher Sachschaden. Da die Brandursache noch nicht geklärt ist, leiteten die Behörden eine Untersuchung ein./aa
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Brig: Ausverkaufte Premiere

13. April 2018 - 21:52
Das Warten hatte ein Ende. Am Freitagabend ging die Premiere der Briger Musiknächte über die Bühne. Die Vorführung in der Simplonhalle war restlos ausverkauft.

"Die Premiere ist optimal gelaufen. Dass wir dabei vor Full House spielen durften, freut uns besonders“, sagte OK-Präsidentin Isabelle Hanselmann. Über 550 Zuschauer liessen sich während zwei Stunden in den Bann von Musik, Tanz und Video ziehen. Unter der Leitung von Hansruedi Kämpfen und Armin Renggli boten die Stadtsmusik Saltina, die Singschule cantiamo, das Oberwalliser Vokalensemble, der Kirchenchor Brig, der Männerchor Brig sowie der Oberwalliser Lehrerchor ein abwechslungsreiches Programm – von bekannten Arien aus der Opernwelt bis hin zur Filmmusik aus den Italo-Western der 1960er-Jahre oder Star Wars.Insgesamt sechsmal werden die Briger Musiknächte aufgeführt. "Wir haben bereits über 2700 Tickets verkauft. Deshalb haben wir uns entschieden, am Sonntag, 22. April, eine Zusatzaufführung anzubieten“, so Hanselmann weiter.Während insgesamt zwei Wochenenden können Interessierte in der Simplonhalle in die Welt von Oper, Operette, Musical und Film eintauchen./sr 
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Gluringen: Sinn oder Unsinn von Sion 2026

13. April 2018 - 21:30
Eine öffentliche Debatte gab der Bevölkerung des Goms die Möglichkeit, sich von Befürworter und Gegnern von Sion 2026 aus erster Hand informieren zu lassen.

An einem gut besuchten Anlass in der Mehrzweckhalle in Gluringen erhielten die Besucher Informationen zum Projekt Sion 2026. Der von Inns Goms initiierte Anlass fand  unter Mitarbeit der Gommer statt. Als ehemalige Gommer Teilnehmende bei Olympischen Spielen waren auch Brigitte Albrecht-Loretan, Patrizia Kummer und Daniel Albrecht anwesend. Zu Beginn stellte der Olympiadelegierte Ralf Kreuzer das Dossier Sion 2026 vor. Er ist überzeugt, dass das Wallis die Gastgeberrolle bei Olympischen Spielen übernehmen kann. Danach folgten zwei Einstiegsreferate von Werner Jordan als Gegner und Hippolyt Kempf als Befürworter der Olympischen Spiele. Werner Jordan ist überzeugt, dass das Goms von den Olymischen Spielen nicht profitieren kann. "Am Schluss müssen wir die Zeche zahlen." Anders sieht das Hippolyt Kempf. Nach den Erfahrungen bei der Junioren-Weltmeisterschaft ist der Chef Langlauf von Swiss Ski überzeugt, dass das Goms Langlauf-Wettkämpfe bei Olympia ohne Probleme organisieren kann. "Das Medieninteresse ist bei Olympischen Spielen enorm gross und so wird das Goms weltweit bekannt."In der anschliessenden Debatte vertraten Nationalrätin Silva Semadeni aus Graubünden und Grossrat Gilbert Truffer die Gegner. Die Bündnerin ist der Meinung, dass Olympische Spiele nur ein kurzes wirtschaftliches Strohfeuer auslösen."Ihr kauft die Katze im Juni im Sack, denn der Vertrag mit dem IOC wird erst später bekannt." Auch für Gilbert Truffer ist das IOC immer der Gewinner. "An einem Vertrag gibt es nämlich nichts mehr zu rütteln." Für ihn sind auch die Sicherheitskosten zu tief budgetiert.Dem widersprach Ständerat Hans Stöckli. Das Budget sei sehr realistisch. "Wenn es ein Defizit geben sollte, liegt die Verantwortung nicht beim Kanton Wallis, beim Bund oder bei der Stadt Sitten. Das Risiko trägt ein Verein oder eine AG." Für Beat Rieder würde das Goms enorm profitieren. "Es gibt keine bessere Möglichkeit  für das Goms, einen wirtschaftlichen Impuls zu bekommen", ist der Ständerat überzeugt./en
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Naters: Burgerrat als Garant für die Zukunft

13. April 2018 - 20:35
145 Mitglieder waren an der ordentlichen Delegiertenversammlung des Verbands der Walliser Burgergemeinden in Naters dabei. Ein Thema war am Freitagabend der neue Verfassungsrat.

Am Freitagabend begrüsste der Verband der Walliser Burgergemeinden seine Mitglieder zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Zusammen mit dem Grossratspräsidenten Diego Wellig sowie dem Gemeindepräsidenten von Naters und SVP-Nationalrat Franz Ruppen waren es insgesamt 145 Personen, die daran teilnahmen. Ein Diskussionspunkt des Abends war unter anderem die Konstitution des Verfassungsrats. "Daher, dass wir als Aufgabe die Interessen der Burgerschaft im Wallis zu wahren haben, schauen wir natürlich genau, wer in diesen Verfasssungsrat gewählt wird", so Adalbert Grand, Präsident des Verbands. Ab kommenden November wird es so weit sein. Bis dahin gebe es aber noch andere Sachen zu tun. "Zum Beispiel die Sicherstellung und Beibehaltung der Burgerschaften", so Grand. Die, welche aktiv seien und Zeichen nach aussen setzen würden, die hätten eine grosse Überlebenschance in der Zukunft. Inaktive gingen ein oder würden durch Fusionen geschluckt. Viele Burgerschaften haben im Wallis einen separaten Burgerrat. "Ein Garant für die Zukunft." Da ist sich Adalbert Grand sicher./sr 
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Susten: Raiffeisenbank Region Leuk in Feierlaune

13. April 2018 - 20:27
Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. Seit 100 Jahren existiert die Raiffeisenbank Region Leuk. Sie schaute an der Generalversammlung am Freitag freudig auf die Jubiläumsfeier.

Gegründet im Jahr 1918 feiert die Raiffeisenbank Mitte April ihr 100-Jahr-Jubiläum. Von einer Stubenbank hat sich die Bank über die Zeit im Finanzdienstleistungssektor etabliert. Wie die Verantwortlichen am Freitagabend an der Generalversammlung in Susten sagten, wird dieser Geburtstag auch gebührend gefeiert. 1600 Genossenschaftsmitglieder werden am 21. April im Festzelt in Turtmann erwartet.Ferner verabschiedete sich Rainer Mathier von der Bankbühne. Der bisherige Vorsitzende der Bankleitung geht in Frühpension und überlässt den Chefsessel Stefan Brux. Unter der Leitung von Rainer Mathier hatte die Bank ihre Bilanzsumme um das Zehnfache auf heute 658 Millionen Franken steigern können./sr 
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Zermatt: Digitalisierung in der Hotelleriebranche

13. April 2018 - 20:01
Die BKW Wallis und die Verantwortlichen des Zermatter Hoteliervereins luden am Donnerstag Interessierte zu einem Austausch über aktuelle Trends in der Gebäudetechnik ein.

Die Digitalisierung hat die Welt der Gebäude erreicht. Die Verantwortlichen des Zermatter Hoteliervereins und der BKW Wallis luden am Donnerstag interessierte Kreise zu einem Austausch bezüglich aktueller Trends rund um die Gebäudetechnik ein. Dabei zeigten sie neue Wege auf, wie der technische Fortschritt Planungsprozesse vereinfacht und die Visualisierung von Projekten verbessert werden kann. Die Teilnehmenden konnten sich vor Ort ein Bild über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der heute bestehenden, innovativen Lösungen machen. Die Verantwortlichen zeigten anhand von Praxisbeispielen, wie durch den Einsatz modernster Technik der Kunde sich in einem frühen Stadium der Planung virtuell und wirklichkeitsnah in seinem Bauprojekt bewegen kann. Dies vereinfacht unter anderem das Einbringen von Änderungswünschen und vermeidet teure Anpassungen in der Umsetzungsphase, heisst es in einer Mitteilung der BKW Wallis. Ein Referat von Max Germann rundete den Anlass ab, welcher einen Einblick in die Herausforderungen rund um den Bau der touristischen Infrastruktur in Andermatt gewährte./bg
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Saas-Fee: Kapitalschnitt geht flöten

13. April 2018 - 17:47
Am Freitagabend lehnte die Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG eine Erhöhung des Aktienkapitals von 12 Millionen Franken ab.

Wohin führt der Weg der Saastal Bergbahnen AG? Fakt ist, dass sie auf jeden Fall flüssige Mittel benötigt. Auf der einen Seite muss für die Hannigbahn bis 2019 ein Ersatzprojekt her. Und andrerseits stehen weitere essenzielle Investitionen an. Unter anderem in den Bereichen Beschneiung, Berggastronomie, Anlagen auf dem Gletscher und weitere Renovationen.Aufgrund der genannten Situation stand an der Generalversammlung im Gletscherdorf eine Aktienkapitalerhöhung von 12 Millionen Franken zur Abstimmung. Die Beteiligten stimmten einem Kapitalschnitt, das heisst einer Kapitalherabsetzung mit anschliessender Erhöhung, nicht zu. Und haben diese mit mehr als 55 Prozent bachab geschickt. "Nun sollen die Geld bringen, welche Nein gesagt haben", sagte Pirmin Zurbriggen, Verwaltungsratspräsident der Saastal Bergbahnen AG. Realistisch äusserte sich der Feer Gemeindepräsident Roger Kalbermatten: "Offerman könnte nun zurücktreten und seine Aktien verkaufen. Aber wir kennen ihn auch als Mann, der seine Meinung ändern kann und neue Gespräche sucht." Der holländisch-amerikanische Multimillionär Edmond Offermann besitzt 30 Prozent des Aktienkapitals.Die Versammlung dauerte mehrere Stunden. Der Grund: Die vielen Wortmeldungen, Anträge und Unstimmigkeiten im Verwaltungsrat./vs
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Oberwallis: Waldemar Schön bleibt Mitglied der FDP Sektion Oberwallis

13. April 2018 - 17:40
Nach der Forderung der FDP Wallis, Waldemar Schön aus der Oberwalliser Sektion auszuschliessen, steht bereits ein Entscheid fest. Schön soll bleiben und wird nicht ausgeschlossen.

Die FDP Wallis verlangte am Freitag von der FDP Sektion Oberwallis den Parteiausschluss von Waldemar Schön. Grund hierfür war die Teilnahme von Schön an einem Podium, indem er nicht der Parolenfassung der FDP Wallis folgte. rro hat darüber berichtet.Der Vorstand der FDP Sektion Oberwallis hat sich gegen einen Parteiausschluss von Waldemar Schön entschieden. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, leiste Schön als Kommunikationsberater ein wertvolles Engagement für die Sektion Oberwallis. Eine liberale, demokratische Partei müsse verschiedenen Meinungen tolerieren und respektieren. Eine andere Meinung zum Thema Sion 2026 sei kein Grund für einen Parteiausschluss. Waldemar Schön war am Podiumsgespräch nicht als Vertreter der Partei, sondern als Privatperson anwesend gewesen./cd
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Oberwallis: Satte Kühe trotz langem Winter

13. April 2018 - 17:03
Die Bauern im Oberwallis sehen sich wegen des schneereichen Winters mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. So drängt sich unter anderem die Futterfrage auf.

"Meine Kühe sollten eigentlich schon am Weiden sein. Aber dies ist aufgrund des langen Winters nicht möglich", sagt Landwirt Matthias Ritter gegenüber rro. Diese Situation kommt für den Brigerberger aber nicht überraschend. "Bereits nach dem Frost im letzten April konnten wir uns auf die spezielle Lage einstellen." So hätten die Bauern den Futterengpass für die Kühe vorausgesehen. Ritter traf entsprechende Vorkehrungen. Er kaufte beispielsweise von einem Berufskollegen Heu hinzu. Zudem verkaufte er zwei Tiere. So ist Matthias Ritter in der jetzigen Situation bestens gewappnet. "Wir haben ja schliesslich keinen Einfluss auf Mutter Natur. Wir müssen uns anpassen."/hm
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Visp: Alter Migros mit neuem Hockeyangebot

13. April 2018 - 16:16
Nun ist bekannt, was im alten Migros in Visp angeboten wird. Ein synthetisches Eisfeld für alle Interessierten am Hockeysport. Die Eröffnung erfolgt am 1. Mai.

Peter Baldinger, seines Zeichens Eishockeyexperte, eröffnet in Visp neu das PSC. Pele's Skills Center. Als Location mietet er einen Teil des Gebäudes der alten Migros, welches seit einiger Zeit leer steht. "Es war eine intensive Zeit und viel Arbeit alles herzurichten, aber nun nimmt alles Form an", erklärt Geschäftsführer Baldinger. Die Zielgruppe umfasst Anfänger, Fortgeschrittene und alle dazwischen. "Unser Angebot ist für alle da. Interessierte können 365 Tage im Jahr den ganzen Tag aufs Eisfeld. Wir bieten jedoch auch Kurse an."Als Konkurrenz zur neuen Eissport- und Eventhalle in Visp sieht sich Baldinger nicht. "Wir haben zusätzliche Angebote auf den Hockeysport ausgerichtet. Zudem können wir auch im Sommer die Pforten täglich öffnen." Die Verantwortlichen des EHC Visp schreiben dazu: "Eine Zusammenarbeit mit Peter Baldinger im Zusammenhang mit einem Skills Center ist nicht vorgesehen. Unser Verein verfügt über sämtliche Möglichkeiten und den Trainerstaff für eine komplette und professionelle Ausbildung unserer Nachwuchsspieler."Am 1. Mai soll die planmässige Eröffnung erfolgen. Bereits am Samstag, 28. April ist jedoch ein Tag der offenen Tür./zy
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Visp: Wissen, was im Ernstfall zu tun ist

13. April 2018 - 16:13
Am Samstag, 14. April findet in Visp der zweite Rettertag statt. Die Besucher erhalten Einblick in die spannende Arbeit der Sanitätsorganisationen.

Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist die Arbeit von Sanitätern, Samaritern und ähnlichen Organisationen. Am Samstag stehen diese Helden in Visp im Fokus. Der Rettertag dient dazu der Bevölkerung die Arbeit der Sanitätsorganisationen aufzuzeigen und das Gedächtnis aufzufrischen. Anhand verschiedener Demonstrationen zeigen die Experten verschiedene Rettungsprozesse auf. Was ist zu tun, wenn man selbst in einen Autounfall verwickelt ist? Dies nur ein Beispiel. Ein wichtiger Teil dieses Rettertags ist sicherlich auch die Wiederbelebung nach einem Herzstillstand. Mit Hilfe eines Defibrillators wird demonstriert, wie eine Wiederbelebung abläuft und wie jeder von uns dabei helfen kann, Leben zu retten. Wendelin Zuber und Tobias Meyre waren im Radiostudio zu Besuch und haben rro-Moderatorin Monja Burgener gezeigt, wie eine Wiederbelebung Schritt für Schritt abläuft. Das ganze Video dazu findet ihr hier.Der Rettertag beginnt am Samstag um 10 Uhr. Die verschiedenen Posten sind im Zentrum von Visp verteilt./cl
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Zermatt: Keine Überlebens-Wahrscheinlichkeit mehr für Karl-Erivan W. Haub

13. April 2018 - 15:23
Noch immer ist der deutsche Unternehmer Karl-Erivan W. Haub vermisst. Am Freitag haben die Zuständigen entschieden, die Überlebendensuche auf eine Bergungssuche umzustellen.

Die Unternehmerfamilie Haub teilte am Freitag mit, dass nach über sieben Tagen in den extremklimatischen Bedingungen eines Gletschergebietes keine Überlebenswahrscheinlichkeit mehr für Karl-Erivan W. Haub besteht. Daher wurde die Überlebendensuche auf eine Bergungssuche umgestellt.Am vergangenen Samstag kehrte der Unternehmer nicht von einer Skitour im Matterhorn-Gebiet zurück. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass Haub dabei verunglückt ist. Trotz fieberhafter und technisch sowie personell bestens ausgerüsteter Suche konnten die beteiligten Rettungsmannschaften von Zermatt und aus dem Aosta-Tal den sehr erfahrenen Skitourengänger und Bergsteiger bislang nicht finden. Die Suche wird weiterhin fortgesetzt, um Karl-Erivan W. Haub unbedingt zu bergen. Das Familienunternehmen übernehme auch dafür alle anfallenden Kosten."Dieses Unglück ist sowohl für die Familie Haub, als auch das gesamte Familienunternehmen eine furchtbare und für alle unfassbare Tragödie", sagt Sieglinde Schuchardt, Pressesprecherin der Unternehmensgruppe Tengelmann./sda/ip
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Saas-Fee: Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG ohne Journalisten

13. April 2018 - 14:22
Am Freitagnachmittag ist die Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG. Journalisten sind nicht erwünscht. Die Versammlung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die Aktionäre sind in Scharen erschienen. Die Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG hat bereits im Vorfeld für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Am Freitag sollen wichtige Fragen geklärt werden. Und für einmal erhalten die Journalisten die Neuigkeiten nicht als Erste. Kurz vor der Generalversammlung haben die Verantwortlichen diesen den Zutritt verweigert./ip
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Visp: Ein Fest des Fahrrads

13. April 2018 - 13:17
Diesen Sommer treten alle in die Pedale. Wer noch auf der Suche nach dem passenden Bike oder Fahrrad ist, findet vielleicht an der Visper Velobörse das Passende.

"Fahri mit mim Damevelo ume ..." Mit dieser Idee sind die beiden Berner Mundart-Rapper Lo & Leduc nicht alleine. Velofahren ist im Trend. Und wer noch keinen passenden Drahtesel hat, der findet vielleicht am Samstag, 28. April in Visp sein Glück. Pro Velo Wallis organisiert dieses Jahr nämlich auch in der Lonzastadt eine Velobörse. Jeder Fahrradliebhaber kann um 14 Uhr im Rahmen der Neuwagenausstellung auf dem Parkplatz Pulverturm bei der Litternahalle sein Fahrrad zum Verkauf bringen. Zwischen 15 Uhr und 17 Uhr findet dann der Verkauf statt. Ein Fest des Fahrrads und des Sports, wo Gross und Klein willkommen sind./ip
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Naters: Jeden Tag eine gute Tat

13. April 2018 - 12:15
Die Schüler der 8H Naters haben in den letzten Monaten ein Projekt fertiggestellt, welches zu gutem Tun verleiten soll.

Anlässlich des Jubiläums von 1000 Jahre Naters hat die Klasse 8H ein Projekt ins Leben gerufen. Dies geht ganz nach dem Motto: "Tu etwas Gutes". Auf 100 bunten tibetischen Fähnlein haben die Kinder bildlich und schriftlich ihre Taten dargestellt. Sie wehen in allen Regenbogenfarben im Wind und sollen andere Natischer zu Gutem auffordern, so heisst es in einer Mitteilung./sr 
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Wallis: Feuer unter FDP-Dach nach rro-Podiumsdiskussion

13. April 2018 - 11:02
Die Walliser FDP reagiert auf die Aussagen von Waldemar Schön in der rro-Podiumsdiskussion bestürzt. Die Oberwalliser Sektion ist unter Druck. Ein Ausschluss steht zur Sprache.

Die Kandidatur des Wallis für die Olympischen Spiele 2026 sorgt für angeregte Diskussionen. Dies zeigte sich auch am Podium vom Donnerstagabend, welches rro per Livestream übertrug. Die Gesprächsteilnehmer waren CVP-Staatsrat Christophe Darbellay, CVP-Ständerat Beat Rieder, SP-Grossrat Gilbert Truffer und Waldemar Schön als Kommunikationsunternehmer. Die FDP Sektion Oberwallis hat als Organisator des Podiums die Gäste selbstständig ausgewählt. Bei den teils hitzigen Argumenten stiess der FDP Wallis insbesondere ein Kommentar von Waldemar Schön sauer auf: "Im Gegensatz zu anderen Leuten habe ich mit dem Parteibuch nicht mein Hirn abgegeben", sagte dieser im Gespräch.Diese und weitere Aussagen erachtet die Kantonalpartei gemäss Mitteilung als nicht hinnehmbar. Zudem lautet der Vorwurf, dass Schön keine Mitgliederbeiträge bezahlt, sich jedoch trotzdem im Namen der Partei ausdrückt. Waldemar Schön ist Mitglied des Komitees der FDP Sektion Oberwallis. Weiter schreibt die Partei: "Wir distanzieren uns vollständig von dieser Person und den Aussagen auf rro. Sie respektiert nicht die demokratischen Prinzipien." Die Forderung lautet, dass die Sektion Oberwallis Waldemar Schön umgehend auszuschliessen habe.Jonas Egli, Präsident der Oberwalliser Freisinnigen, zeigt sich gegenüber rro erstaunt. "Wir haben klare Statuten. Die Parteiversammlung hat das zu entscheiden, nicht wir selber. Darum passiert so schnell nichts. Ich bin zudem unzufrieden, dass diese Geschichte erst an die Medien gelangt, bevor wir das überhaupt intern besprechen konnten." Gemäss Egli hätten sich schon viele Fragen dadurch erübrigt. Nicht zuletzt auch, da Schön in erster Linie als Kommunikationsunternehmer am Gespräch teilgenommen habe. Schön bestätigt gegenüber rro: "Ich bin nicht als FDP-Vorstandsmitglied aufgetreten. Ich habe meine persönliche Meinung und halte an dieser fest." Zudem stehe die Partei für liberale Werte und habe dies auch zu akzeptieren, so Schön abschliessend./zy
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Visp: Ganz viel Groove und Funk im Radiostudio

13. April 2018 - 10:59
Der Singer-Songwriter Juldem veröffentlicht am Freitag seine neue Single "Roots of Tree". Der 26-Jährige aus Siders war zu Gast bei rro-Moderator Joel Bieler.

Eigentlich wäre er bereits für ein Psychologiestudium eingetragen gewesen. Doch dann kam alles anders und die Liebe zur Musik siegte. Heute ist der 26-jährige Juldem längst kein Geheimtipp mehr. Der Westschweizer mit Ostschweizer Vergangenheit spielte vor zwei Jahren bereits am Montreux Jazz Festival, war im Halbfinale des Mycokemusic Soundcheck Wettbewerb und stand als Support von Pegasus auf der Bühne. Am Freitag brachte er seine neue Single "Roots of Tree" eigenhändig ins Radiostudio nach Visp. Abermals besticht der junge Siderser mit seiner unverkennbaren, rauen, gefühlvollen und so klaren Powerstimme."Roots of Tree" - ein Song mit ganz viel Tiefgang. Julien Pellaud glaubt an das Gute im Menschen und versucht mit seiner Musik die Welt in einen gerechteren und friedlicheren Ort zu verwandeln. In seinem Song singt der Musiker davon, dass die Waffe der Liebe das einzige Mittel gegen Gewalt und Krieg ist. Mit dem wachsenden Druck der Gesellschaft immer besser zu sein, wächst auch die Gier, statt das teilen, dass in unseren Wurzeln steckt. "Es ist ein tiefgängiger Song, der mit groovigen, funkigem, souligem Pop umhüllt ist." Wer ihn live sehen will, hier die Konzertdaten./ip
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Eyholz: Apropos Jassu

13. April 2018 - 10:41
Apropos Eyholz Kultur lädt am Sonntag, 29. April im rro-Studio Barrique in Eyholz zum Jassnachmittag ein. Tolle Preise warten auf die glücklichen Gewinner.

Jassen - mehr als nur ein Kartenspiel. Eine Tradition und gern und oft ausgeübtes Hobby von Jung und Alt. Ende April bringt Apropos Eyholz Kultur abermals verschiedene Generationen durch die Karten an einen Tisch. Die Teilnahme am Turnier im rro-Studio Barrique in Eyholz ist kostenlos. Gespielt wird ein Schieber mit Doppelkarten. Anmelden könnt ihr euch hier./ip
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Wallis: Die Natur als Freund und Feind

13. April 2018 - 10:41
Verschiedene Walliser Institutionen schliessen sich zusammen, um dieses Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen auf Naturgefahren aufmerksam zu machen.

Das Weltwirtschaftsforum betrachtet Naturgefahren als die derzeit grösste Bedrohung. Das Wallis ist davon stark betroffen, wie die Ereignisse des vergangenen Winters bewiesen. Sind diese Gefahren für die Gesellschaft, die Welt und den Kanton heute und in den kommenden Jahrzehnten eine echte Bedrohung? Die Dienststelle für Kultur, die Stiftung Unesco Welterbe Jungfrau-Aletsch und der Verein "Dialogue des Sciences - Valais" haben in diesem Zusammenhang eine Reihe von Anlässen verteilt auf das ganze Jahr geplant./zy
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