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Aktualisiert: vor 3 Stunden 44 Minuten

Visp/Eyholz: Vier ganz wichtige Kilometer

13. April 2018 - 9:53
Nun ist er also für den Verkehr freigegeben: Der Tunnel Eyholz. Eine Entlastung für Visp und Eyholz. Ein Meilenstein für alle Beteiligten.

Was sind schon vier Kilometer Strasse? Doch wenn es sich dabei um vier Kilometer Tunnel handelt und dies noch im Zusammenhang mit der A9, sieht der ganze Sachverhalt komplett anders aus. Die Frage erübrigt sich. 670 Millionen Franken, literweise Schweiss und bestimmt so manch eine schlaflose Nacht sind darin investiert worden. Am Freitag hatten jedoch alle Beteiligten abermals Grund zur Freude. An der offiziellen Eröffnungsfeier nahmen neben Astra-Direktor Jürg Röthlisberger auch Staatsratspräsident Jacques Melly sowie Regierungsvizepräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten teil. Mit der Eröffnung des Tunnels Eyholz ist ein wichtiges Etappenziel der Vollendung der Südumfahrung von Visp, wie auch der A9 im Oberwallis erreicht. Bleibt zu hoffen, dass die Freude an diesem Tunnel möglichst lange anhält. Denn bis zur Inbetriebnahme des entsprechenden Tunnels in Visp dauert es noch eine Weile. Geplante Eröffnung ist 2021/2022./ip
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Sitten: Zeugen oder auch Opfer?

13. April 2018 - 9:26
Wann ist der Zeitpunkt gekommen, einzugreifen? Unter anderem diese Frage stand am fünften Treffen des Walliser Netzwerks gegen häusliche Gewalt im Fokus.

Im vergangenen Jahr gingen bei der Polizei 469 Anzeigen bezüglich häuslicher Gewalt ein. Die Beratungsstellen der Opferhilfe betreuten 513 neue Opfer häuslicher Gewalt, darunter 306 Frauen und 193 Kinder. Von diesen Kindern waren einige direkt von häuslicher Gewalt betroffen, während andere Zeugen von Gewalt in ihrer Familie wurden. Im gleichen Jahr fanden 80 sozialtherapeutische Gespräche mit Tätern statt.Am fünften Treffen des Walliser Netzwerks gegen häusliche Gewalt zum ThemaEinfluss von häuslicher Gewalt auf die Kinder nahmen gemäss Mitteilung rund 90 Interessierte teil. Im Zentrum der Gespräche stand die Frage, inwiefern Kinder als Opfer zu bezeichnen sind, wenn die Gewalt nicht direkt gegen sie gerichtet ist, sondern zwischen den Erwachsenen stattfindet. Wie kann ihnen geholfen werden? Wann ist der Zeitpunkt gekommen, dass eingegriffen werden muss?Zur Thematik bezogen zwei Fachleute Stellung: Josette Huber, Leiterin derKinder-und Jugendpsychiatrie des Psychiatriezentrums Oberwallis, sprach über die Kinder der betroffenen Familien, die sowohl Zeugen als auch Opfer von häuslicher Gewalt werden. Im zweiten Referat zeigte Jean-Louis Simoens, Leiter der Abteilung Partnerschaft und Häusliche Gewalt, Möglichkeiten auf, wie man die betroffenen Kinder unterstützen kann./ip
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Zermatt: Die Suche nach Karl-Ervian Haub geht weiter

13. April 2018 - 9:22
In Zermatt fahren die Rettungskräfte am Freitag mit der Suche nach Karl-Ervian Haub fort.

Seit Samstag ist Karl-Ervian Haub bei Zermatt verschwunden. Die Suche nach ihm mussten die Rettungskräfte am Donnerstag wegen starkem Wind unterbrechen. Nun geht sie am Freitag in die nächste Runde. Haub war am Samstag allein zu einer Skitour in der Region Klein Matterhorn aufgebrochen und kehrte nicht zurück. Nun setzen die Verantwortlichen alles daran, den verschwundenen Tengelmann-Chef zu finden./sda/hm
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Ried-Brig: Hand in Hand in die Zukunft

13. April 2018 - 9:03
Matthias Ritter führt bereits in dritter Generation den Sanderhof in Ried-Brig. Über die Jahre hat sich das Leben auf dem Bauernhof grundlegend verändert. rro hat nachgefragt.

Alois Ritter übernahm den Sanderhof von seinem Vater. Aktuell führt sein Sohn Matthias den Betrieb auf dem Bauernhof. Eine Familienunternehmung durch und durch. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Braunviehzuchtvereins Brigerberg am 28. April schauen Vater und Sohn Ritter auf eine bewegte Zeit zurück. Der Berufsalltag hat sich in all den Jahren verändert. Die technischen Fortschritte erleichtern die Arbeit grundlegend. "Früher stand mein Vater viele Male mit der Mistgabel im Stall. Heutzutage drücke ich zum Teil nur noch einen Knopf", sagte Matthias Ritter im rro-Interview. Das ist nur ein Beispiel für die vielen technischen Entwicklungen. Diese bewertet Alois Ritter hinsichtlich der Zucht als ein Plus. "Wir können in der heutigen Zeit von der Technik stark profitieren." Er möchte deshalb denn auch nicht in der Zeit zurückreisen, auch wenn er könnte. "Jede Zeit hat ihre spannenden und schönen Seiten."/hm
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Wallis: Künstler öffnen ihr Atelier

13. April 2018 - 7:51
Im Rahmen der europäischen Tagen des Kunsthandwerks zeigen 14 Walliser Künstler der breiten Öffentlichkeit ihr Handwerk.

Der Kanton Wallis trat kürzlich dem Schweizerischen Verein des Kunsthandwerksbei. Nun ist das Wallis Mitte April zum ersten Mal Austragungsort der europäischen Tagen des Kunsthandwerks. Gemäss Schreiben des Kantons ist die Aufwertung des Kunsthandwerks und der Traditionen sehr wichtig, vor allem in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung. Ziel ist es zu zeigen, wie sehr das lokaleund regionale Kunsthandwerk, die präzise, minutiöse und kreative Arbeit derHandwerker sichere Werte und wertvolle Güter in einer innovationsorientiertenWirtschaft bleiben. An diesen Tagen können die Besucher die Kunst desHandgriffs, die Sorge um die Qualität und die Suche nach Exzellenz und Perfektionentdecken, die der Herstellung von Einzelstücken eigen sind.Das Wallis quillt von Kunsthandwerkern über, die mit Leidenschaft und Respekt gegenüber Traditionen die Materie be- und verarbeiten. Aus diesem Grund möchten die Organisatoren diesen Anlass nachhaltig sichern und planen bereits eine noch schönere und gefülltere Ausgabe im kommenden Jahr./ip
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Zermatt-Verbier: Patrouille de Glaciers mit Drohnenverbot

13. April 2018 - 7:33
Für die Dauer der Patrouille des Glaciers gilt auf der ganzen Strecke Zermatt-Verbier von A bis Z ein striktes Flugverbot für Drohnen.

Drohnen sind seit bereits einiger Zeit im Trend. Viele Menschen wollen damit einmalige Bilder aufnehmen. Und derer gäbe es an der Patrouille des Glaciers en masse. Doch die Kantonspolizei und die Organisatoren sehen das ganz anderes. Und sprechen ein Drohnen-Verbot aus. Dieses Verbot erstreckt sich von den Aufbauarbeiten, über die Durchführung des Rennens bis hin zum Abschluss der Abbauarbeiten. Der Einsatz von Drohnen über Menschenansammlungen sowie innerhalb der Flugzonen von Hubschraubern stellt gemäss Mitteilung ein erhebliches Risiko dar. Dieses Verbot tritt am Freitag in Kraft und dauert zwei Wochen./ip
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Saas-Fee: Berg- oder Talfahrt für die Bergbahnen im Gletscherdorf?

13. April 2018 - 5:31
Übernimmt der amerikanische Investor Edmond Offermann bei den Saastal Bergbahnen AG schon bald die Aktienmehrheit? Die Generalversammlung am Freitag wird Antworten liefern.

Die Generalversammlung der Saastal Bergbahnen AG vom Freitagnachmittag verspricht Spannung. Die Konzession für die Hannigbahn ist abgelaufen. Bis 2019 muss eine Ersatzbahn her. Kostenpunkt 12 Millionen Franken. An der Generalversammlung ist deshalb eine Aktienkapitalerhöhung von 12 Millionen Franken geplant. Diese ist nötig, weil die Bergbahnen kein Geld, keine flüssigen Mittel, haben.Nun hat sich im März der US-Amerikaner Edmond Offermann zu Wort gemeldet. Er ist mit über 30 Prozent der grösste Aktionär der Saastal Bergbahnen AG. Er will weitere 12 Millionen Franken in die Saastal Bergbahnen AG stecken. Bedingung: Er will dann 51 Prozent der Aktien. Damit hätte er das alleinige Sagen bei den Bahnen und die Einheimischen gäben ihre Bahn aus den Händen. Aktuell sind die Einheimischen mit 26 Prozent an den Bahnen beteiligt: 17 Prozent hält die Burgergemeinde Saas-Fee; 9 Prozent die Einwohnergemeinde. An der Generalversammlung wird sich nun zeigen, wohin die Reise der Saastal Bergbahnen AG in Zukunft gehen wird. Eines ist aber klar: Egal, ob mit oder ohne die Millionen von Offermann - die Saastal Bergbahnen AG steht vor turbulenten Jahren./vm
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Eishockey: Devils mit schlechtem Start in die Playoffs

13. April 2018 - 5:12
Im ersten Spiel der Playoff-Serie gegen Tampa Bay Lightning mussten sich Nico Hischier und die New Jersey Devils am Freitag mit 2:5 geschlagen geben.

Die Freude bei den New Jersey Devils war gross, als es am Freitag los ging mit den Playoffs. Doch die Ernüchterung folgte. Das Team des erfolgreichen Oberwallisers Nico Hischier verlor das erste Spiel der Serie gegen Tampa Bay Lightning. Am Ende sprach das Resultat von 2:5 eine klare Sprache. Bereits nach 30 Minuten lagen die Devils mit 0:3 zurück. Insgesamt standen neben Nico Hischier noch neun weitere Spieler bei den Devils zum ersten Mal bei den Playoffs auf dem Eis./hm
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Naters: Digital Leadership auf dem Vormarsch

12. April 2018 - 21:27
Was muss ein Mitarbeiter können? Das war nur eine von vielen Fragen, welche an der zweiten Durchführung der Oberwalliser Networking Plattform "iischi wirtschaft" diskutiert wurde.

Am Donnerstagabend ging es für die Networking Plattform "iischi wirtschaft" im Natischer World Nature Forum in die zweite Runde. Die Fernfachhochschule Schweiz und das Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis organisierten gemeinsam diesen Event. Drei Oberwallis Betriebe zeigten, wie die Digitalisierung die Art und Weise prägt, wie Menschen im Oberwallis arbeiten. Am Podium nahmen Sokol Ismaili von der Salzmann AG IED, Mario Schnyder von der Lonza AG und Andy Abgottspon von Hazu Inc. teil. Als Spezialistin für neue, von der Digitalisierung geprägte Arbeitsformen, leitete Cindy Eggs das Thema der digitalen Führung ein. Sie betonte mehrfach, dass Digitalisierung nicht nur neue Gadgets, Tools und grössere IT-Abteilungen bedeutete. Vielmehr verlangten die neuen technischen Möglichkeiten ein Umdenken, das tiefer gehen müsse. "Vertrauen, Transparenz, Offenheit und Eigenverantwortung prägen die moderne Unternehmenskultur", so die Spezialistin. Mit der Digitalisierung ändert sich, was Mitarbeitende können müssen, welche Kompetenzen sie mitbringen müssen für einen Job. Auch das Alter eines Mitarbeitenden hat einen Einfluss darauf, wie gut er oder sie für die neuen Anforderungen gerüstet ist. Mit jüngeren Mitarbeitenden kommen nicht nur neue Kompetenzen in die Teams, sondern es entstehen auch neue Anforderungen und Bedürfnisse. Flexibilität, Motivation und Sinnsuche sind nur einige der Stichworte, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wurden. Das Podium stellte sich der Frage, ob es in einer digitalisierten Arbeitswelt den klassischen Chef wirklich noch braucht. Ganz einig wurde man sich nicht. Die Diskussion zeigte aber: Es besteht Handlungsbedarf. Chef oder Chefin zu sein, kann 2018 nicht mehr dasselbe bedeuten wie 1950, darin war man sich einig. Ob wir in Zukunft aber ganz ohne Chefsessel und Teppichetagen auskommen, blieb auch nach der Diskussion offen./sr 
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Brig: Arbeit über Augenkrankheit überzeugt

12. April 2018 - 20:49
Die Naturforschende Gesellschaft Oberwallis zeichnete am Donnerstagabend im Kollegium in Brig die besten Maturaarbeiten in den MINT-Fächern aus. Platz eins ging an Livia Guntern.

Vier Maturaarbeiten in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik schafften es dieses Jahr in die Endauslosung. Am Donnerstagabend wählte die Jury mit dem Vorstand der Naturforschenden Gesellschaft Oberwallis und Mitglieder der Geschäftsleitung der SRP Ingenieur AG die beste Maturaarbeit aus. Gewinnerin des Abends war Livia Guntern mit ihrer Arbeit über eine genetische Augenkrankheit "Retinitis Pigmetosa". Sie hatte zwei Familien untersucht, bei welchen diese Augenkrankheit auftaucht. Mit dem zweiten Platz belohnte die Jury Tatjana Zurbriggen, die in ihrer Arbeit über 50 Oberwalliser Fliessgewässer auf antibiotikaresistente Bakterien untersuchte. Der dritte Platz ging ex aequo an Anja Stoffel, die sich visuellen Wahrnehmungen und optischen Täuschungen widmete, und Thomas Weber, der das japanische Kartenspiel Yu-Gi-Oh und seine Wahrscheinlichkeiten unter die Lupe nahm./sr 
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Eyholz: Hitzige Diskussionen am Podium zur Olympiakandidatur

12. April 2018 - 20:14
Am Donnerstag ging im rro-Studio Barrique ein öffentliches Podium mit Befürwortern und Gegner von Sion 2026 über die Bühne. Es war ein emotionale Gesprächsrunde.

Es war eine heiss geführte Debatte, die sich Befürworter CVP-Staatsrat Christophe Darbellay und CVP-Ständerat Beat Rieder und Gegner von Sion 2026 SPO-Grossrat Gilbert Truffer und Kommunikationsunternehmer Waldemar Schön am Donnerstagabend im rro-Studio Barrique in Eyholz lieferten. Beide Seiten hatten genügend Argumente übrig, um die jeweiligen Parteien dafür oder dagegen zu stimmen. Christophe Darbellay argumentierte mit Emotionen: "Ich habe geweint, als ich Ramon Zenhäusern an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Gold gewinnen sah. Das bedeutet Sport und Gefühle." Durch die Olympischen Winterspiele werde ermöglicht, die Jugend in diesem Bereich zu fördern, so Darbellay. Zudem biete Sion 2026 beispielsweise Chancen für die Weiterentwicklung des Wintersports im Goms oder für den Ausbau der Digitalisierung im ganzen Kanton. Dies stiess bei den Gegnern auf taube Ohren. Waldemar Schön erklärte, dass das Dossier zu viele Gefahren ausblende: "Wenn wir springen, wissen wir nicht wie tief das Becken sein wird, in das wir abtauchen." Das Internationale Olympische Komitee habe in der Vergangenheit oftmals gezeigt, dass man ihnen nicht trauen könne, erklärte Schön weiter. Und auch sein Mitspieler SPO-Grossrat Gilbert Truffer teilte diese Meinung: "Das Risiko bei Schiffbruch trägt nachher der Steuerzahler." Die Befürworter können nicht beweisen, dass es kleine und seriöse Spiele gebe. Der Anlass sei schlicht zu gross für das Wallis, so Truffer. CVP-Ständerat Beat Rieder sieht in der Grösse aber kein Risiko, sondern eine Chance für den Kanton: "Wir müssen die Gelegenheit nutzen und kreieren, nicht zerstören. "Die Sportler hätten wieder neue Perspektiven und das Wallis hätte endlich wieder einmal ein positives Wirtschaftszeichen". Wie das Wallis am 10. Juni abstimmt, weiss bis jetzt noch niemand. Befürworter und Gegner von Sion 2026 jedoch haben ihre Taschen voll mit Argumenten./sr 
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Visp: Mit dem Walliser Arbeitgeberverband Nähe schaffen

12. April 2018 - 17:01
Am Donnerstagabend fand in Visp die Eröffnungsfeier der Zweigstelle Visp des Bureaus des Métiers statt. Zahlreiche Gäste nahmen teil.

Seit Mitte Februar befindet sich die Zweigstelle Visp des Bureau des Métiers, beim Bahnhof in Visp. Am Donnerstagabend fanden sich zahlreiche Gäste ein, um die Stelle feierlich zu eröffnen. Anwesend waren unter anderen auch Gemeindepräsident Niklaus Furger, der Direktor Bureau des Métiers, Gabriel Décallier sowie Grossratspräsident Diego Wellig.Wie Roland Gruber, Leiter der Zweigstelle in Visp, im rro-Interview erklärte, soll diese eine bessere Verankerung im Oberwallis sichern. Zudem will der Walliser Arbeitgeberverband damit Nähe zu den Arbeitgebern schaffen und als Treffpunkt für Unternehmer und Verbände dienen. Dem Walliser Arbeitgeberverband sind nebst den verschiedenen Sozialkassen über 30 Verbände angeschlossen./wa
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Zermatt: BVZ-Gruppe fährt einer rosigen Zukunft entgegen

12. April 2018 - 16:11
Die BVZ Holding AG blickte am Donnerstag an der Generalversammlung in Zermatt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Ihre Produktmarken steigerten den Ertrag um 6 Prozent.

An der Generalversammlung der BVZ Holding AG präsentierte CEO Fernando Lehner die Zahlen des letzten Jahres. Der Gewinn lag mit 12.5 Millionen Franken um stolze 43 Prozent höher als im Vorjahr. Die Zunahme sei primär auf die positive Entwicklung der Geschäftsfelder Gornergrat und Mobilität zurückzuführen. "Jedoch können wir auch für alle anderen Geschäftsfelder sehr gute Resultate ausweisen", freut sich der CEO. Selbstverständlich seien solche Resultate jedoch nicht. "Wir haben einen sehr treuen Schweizer Gast und das Wetter spielte uns ebenfalls in die Karten." Auf den Lorbeeren ruht sich die BVZ-Gruppe jedoch nicht aus. "In den nächsten Jahren investieren wir über 300 Millionen Schweizer Franken in Rollmaterial. Zusätzlich wollen wir den 20-Minuten-Takt am Gornergrat." Aufgrund der starken konjunkturellen Erholung im Europaraum und der positiven Wirtschaftsentwicklung in Asien und Nordamerika erwartet die BVZ-Gruppe für das nächste Jahr steigende Buchungszahlen und höhere Erträge. An der Generalversammlung wurde zudem Brigitte Hauser-Süess und Carole Ackermann neu in den Verwaltungsrat gewählt. Das bisherige Verwaltungsratsmitglied Roberto Seiler stellte sich auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl./vl
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Staldenried: Grünes Licht für die Seilbahn

12. April 2018 - 14:55
Am Donnerstag ist die Plangenehmigung für die Pendelbahn von Stalden nach Staldenried/Gspon bei der Gemeinde Staldenried eingetroffen. Die Konzessionsdauer beträgt 40 Jahre.

Das lange Warten hat ein Ende. Am Donnerstag ist die langersehnte Plangenehmigung  für die Pendelbahn von Stalden nach Staldenried/Gspon bei den Gemeindebehörden von Staldenried eingetroffen. Die Konzession für die neue Bahn gilt für eine Dauer von 40 Jahren. "Wir sind sehr erleichtert , dass wir endlich mit dem Bau der neuen Pendelbahn beginnen können", freut sich Jürgen Brigger, Gemeindepräsident von Staldenried. Die Abbrucharbeiten der alten Pendelbahn laufen bereits auf Hochtouren. "Bis auf die Talstation und die Bergstation in Gspon ist praktisch schon alles abgebaut", erklärt Brigger. Mit den Bauarbeiten könne ab sofort begonnen werden. Im Moment sei man voll im Zeitplan und die neue Pendelbahn könne wie geplant im Dezember in Betrieb gehen./bg
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St. Maurice: Teure Manipulationen an ausländischen Lastwagen

12. April 2018 - 14:48
Spezialisten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St. Maurice stellten bei mehreren ausländischen Lastwagen verbotene Manipulationen fest.

Zwischen Ende März und Anfangs April fiel den Spezialisten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St. Maurice bei fünf im Ausland immatrikulierten schweren Motorfahrzeugen verbotene Manipulationen an den Abgasentgiftungsanlagen auf. Die Polizei stellte bei diesen Lastwagen ein Gerät fest, welches an den Stromkreis angeschlossen war. Diese unerlaubten Installationen bei den mit Diesel betriebenen Fahrzeugen ermöglichen es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei, das Abgasentgiftungssystem des Typs "AdBlue" zu deaktivieren. Das Ausschalten des Systems diente den verzeigten Transportunternehmen dazu,Kosten bei der "AdBlue"-Flüssigkeit einzusparen. Ohne dieses System erfüllt dasmanipulierte Fahrzeug die Abgasvorschriften nicht mehr. Auf dieser Grundlage wirdunter anderem die Schwerverkehrsabgabe erhoben.Ein Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Schwerverkehrsabgabegesetz ist eingeleitet. Da die Unternehmen wegen Verstössen dieser Art bereits angezeigt wurden, könnte auch ein Fahrverbot für all deren Fahrzeuge in der Schweiz ausgesprochen werden. Die weissrussischen Chauffeure mussten insgesamt eine Bussengarantie von 9000 Franken leisten. Sowohl die Lenker als auch deren Arbeitgeber wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt verzeigt./ip
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Zermatt: Suche nach Karl-Erivan Haub unterbochen

12. April 2018 - 14:41
Wegen starkem Wind haben die Rettungskräfte die Suche nach dem vermissten Karl-Erivan Haub am Donnerstag nicht fortsetzen können. Noch ist offen, wann die Suche weitergeht.

Sobald es das Wetter zulässt, soll die Suche nach dem vermissten Chef der deutschen Tengelmann-Gruppe Karl-Erivan Haub weitergehen. Aufgrund der starken Winde und der schlechten Sicht könnten die Helikopter nicht starten.Haub gilt seit Samstag in der Region Zermatt als vermisst. Der 58-jährige Chef der Deutschen Tengelmann-Gruppe wollte sich mit einer Skitour auf das Rennen Patrouille des Glaciers vorbereiten. Der Deutsche war zuletzt beim Verlassen der Bergstation am Klein Matterhorn gesehen worden. Seither fehlt vom allein unterwegs gewesenen Skifahrer jede Spur. Das Suchgebiet ist sehr gross und beinhaltet Gletscher. Trotz des Einsatzes von bis zu 60 Personen, verstärkt durch Hunde und Helikopter, blieb die Suche bislang erfolglos./sda/ip
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Brig-Glis: Eine Bühne, ein Mann

12. April 2018 - 14:40
Suma, Jean-Marc Briand und Long Tall Jefferson stehen am Freitagabend auf der Bühne des Briger Kellertheaters.

Normalerweise ist Samuel Schnydrig, besser bekannt als Suma, mit seiner Band Them Fleurs unterwegs. Mit neuem Sound sind die Oberwalliser derzeit auf Tour. Am Freitag steht Suma im Briger Kellertheater aber alleine auf der Bühne. Das Publikum kommt in den Genuss melancholischer Lieder mit viel Platz für Optimismus und Interpretation.Suma ist an dem Abend aber nicht der einzige Oberwalliser, welcher sich ohne Band auf die Bühne traut. Auch Jean-Marc Briand, der Liedermacher der Band Walliser Seema, tut dies. Auf die Ohren gibts Lieder von weit her und doch so nah.Der dritte im Bunde ist am Freitag Long Tall Jefferson. Der junge Zürcher hat unter anderem mit Pablo Nouvelle oder Jakob Hummel zusammengearbeitet. Auch er ist ein Geschichtenerzähler. Seine feinen Folkanhauchsongs verbinden persönliche Beobachtungen mit Politischem und schaffen ein Spannungsfeld zwischen scharfzüngiger Doppelbödigkeit und verspielten Wortkaskaden./ip
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Schweiz: Mit eigener Muskelkraft die Schönheit des Wallis erkunden

12. April 2018 - 14:11
Touristiker erklären die Schweiz neu zum Veloland. Schweiz Tourismus lancierte am Donnerstag die Sommerkampagne rund ums Velo. Das Wallis ist diesbezüglich bestens gerüstet.

Eingefleischte Mountainbikerinnen und Rennvelofahrer wie auch gemütliche E-Biker kommen diesen Sommer voll auf ihre Kosten. Mit dem Slogan "Die Natur will dich zurück – auf dem Velo" startet Schweiz Tourismus die Sommerkampagne. Velofahren ist beliebt – im Sommer fahren rund 1.5 Millionen oder 20 Prozent der Gäste während ihren Ferien in der Schweiz Velo. Dabei kommt das Velofahren vor allem dem alpinen Tourismus zu Gute: Mehr als zwei Drittel der Velofahrten finden nämlich im Alpenraum statt. Das Wallis mit seinen besten markierten Fahrradwegen, grandiosen Passrouten und abenteurlichen Bergsträsschen lädt besonders zum Velo. und Bikegenuss ein. Dementsprechend prominent ist das Thema auch bei Valais/Wallis Promotion. "Wir setzten den Fokus nicht erst seit Kurzem auf diesen Bereich", erklärt die Medienverantwortliche Andrea Bärwalde gegenüber rro. "In intensiver Zusammenarbeit mit unseren Partnern bauen wir das Angebot stetig aus." Zusammen mit dem Walliser Radprofi und Tour de France-Teilnehmer Steve Morabito hat Valais/Wallis Promotion zum Beispiel die Valais Velo Tour in 10 Etappen entwickelt. Diese umfasst 740 Kilometer vom Genfersee bis zum Rhonegletscher, 25 Aufstiege mit insgesamt 18'500 Höhenmetern sowie 20 Alpenpässe und neun Staudämme. Und auch Seitens der Politik ist der Wille da, auf den Zug aufzuspringen. Vor rund einem Jahr hat der Staatsrat die Strategie "Velo-Bike Valais/Wallis", die in groben Zügen die Entwicklung der Infrastruktur und des touristischen Angebots für Strassenvelos und Mountainbikes im Wallis definiert, verabschiedet./ip
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Skitourenrennen: Noch einmal den Mythos Patrouille des Glaciers erleben

12. April 2018 - 14:01
Claude-Alain Schmidhalter hat die Patrouille des Glaciers schon einige Male erfolgreich absolviert. Für ihn war und ist dieser Wettkampf ein Mythos.

Nach sechs Jahren wagt sich Claude-Alain Schmidhalter wieder an den Start der Patrouille des Glaciers. Mit seinen beiden Teamkollegen Diego Wellig und Werner Jordan nimmt er die Strecke von Zermatt nach Verbier in Angriff. In seinen bisherigen Teilnahmen hat er nur positive Erfahrungen gemacht. "Es war immer ein anspruchsvoller Wettkampf. Die Kameradschaft und das Team-Erlebnis entschädigen für die Strapazen während des Rennens. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man zusammen das Ziel in Verbier erreicht."Für Claude-Alain Schmidhalter besteht der besondere Reiz dieses Wettkampfs, dass das Rennen in einem Dreier-Team absolviert wird. "Du kannst in einer ganz schnellen Zeit in Verbier ankommen, aber das zählt nicht. Nur das Zusammenspiel aller drei Teamkollegen bringt den Erfolg." Es sei ganz wichtig, dass das Trio möglichst gleichmässig unterwegs sei. Rücksichtnahme auf den schwächeren Teamkollegen sei immer erforderlich. "Du merkst am Schnaufen, ob dein Kamerad noch mag oder ob man das Tempo anpassen muss." In den Tagen vor dem Start macht Claude-Alain Schmidhalter keine harten Trainings mehr. "Was man machen kann, haben wir gemacht." Aufgrund der zeitlichen Verfügbarkeit könne sein Team nicht so viele Trainings machen. Wichtig sei aber, qualitativ gute Trainings zu machen.Vor sechs Jahren wollte Schmidhalter eigentlich einen Schlussstrich ziehen. "Es ist mir aber eine Ehre, mit den beiden Bergkameraden noch einmal einen Start zu wagen. Die Patrouille des Glaciers ist ein Mythos und den wollen wir noch einmal erleben."/en
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Sitten: Groupe Mutuel verliert wegen Prämienerhöhung Kunden

12. April 2018 - 11:14
Der Krankenversicherer Groupe Mutuel präsentierte am Donnerstag ein gutes letztes Geschäftsjahr. Dies trotz grosser Einbusse an Versicherten.

Die Groupe Mutuel hat in ihrem Kerngeschäft als Krankenkasse im letzten Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn im Bereich Gesundheit belief sich auf 179 Millionen Franken, nach einem Verlust von 1.3 Millionen Franken im Vorjahr. Zugleich verlor die Krankenkasse aber auch Kunden.Um die gesetzlichen Reserven zu erreichen, erhöhte die Groupe Mutuel auf dieses Jahr die Prämien. Das Prämienvolumen legte damit um fast 6 Prozent zu und zwar auf 5.6 Milliarden Franken. Doch büsste die Krankenkasse in der Folge rund 13 Prozent ihrer Versicherten ein."Die Resultate bei den Grundversicherten sind nicht zufriedenstellend", sagte Generaldirektor Paul Rabaglia vor den Medien im neuen Verwaltungssitz der Gruppe in Sitten. Aber der Verlust der rund 160'000 Versicherten sei erwartet worden und sage nur wenig über den Gesundheitszustand der Groupe Mutuel aus. Die finanzielle Solidität sei nun gestärkt worden.Per 1. Januar waren etwas mehr als eine Million Kunden bei der Groupe Mutuel in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung versichert. Die Gesamtzahl der privaten Einzelkunden nahm um 4,6 Prozent auf 1.4 Millionen Franken ab./aa
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